Rezension

Das sechste Gebot

Rache der Orphans
von Gregg Hurwitz

Bewertet mit 4 Sternen

"Als »Nowhere Man« wird Evan Smoak von Verbrechern auf der ganzen Welt gefürchtet; für die, die ihn jagen, ist er »Orphan X«, ein abtrünniger Regierungskiller mit eigenem Moralkodex. Um seine früheren Taten zu sühnen, nutzt er seine Fähigkeiten nun, um den Verzweifelten zu helfen. Doch Evan wird von seinen ehemaligen Auftraggebern gejagt. Da er bislang immer entkommen konnte, fordern sie ihn nun heraus: Sie attackieren den Menschen, der Evan am meisten bedeutet. Und ihr Plan scheint aufzugehen - denn Evan geht zum Gegenangriff über und schreibt dafür sein geheiligtes 4. Gebot um: Diesmal ist es persönlich."
Das Buch ist rasant mit viel Action aber mit wenig Tiefe. Ein Hollywood-Blockbuster zum Lesen, Der Held kann alles und ist quasi unverwundbar. Außerdem menschelt es sehr... mich hat es nicht wirklich überzeugt. Im ersten Band der Serie gab es noch Anklänge von Film noir, jetzt ist es nur noch Popcornkino. Natürlich ist die Lektüre spannend und entspannend, aber ich hab einfach mehr erwartet.
Der Stil ist gefällig, leicht zu lesen. Kurze Kapitel verleiten zum Weiterlesen, aber es ist auch kein Problem, wenn man ein paar Tage nicht zum lesen kommt,
Der Werbung "...aus demselben Holz geschnitzt wie die Bücher von Lee Child..." kann ich nur begrenzt zustimmen. Evan Smoak und Jack Reacher sind so verschieden wie Feuer und Wasser.
Fazit: Ein spanenndes Stück Unterhaltung, mehr aber auch nicht!