Rezension

Spannend!

Die Farben des Blutes, Band 1: Die rote Königin
von Victoria Aveyard

Rückentext:

Rot oder Silber - Mares Welt wird von der Farbe des Blutes bestimmt. Sie selbst gehört zu den niederen Roten, deren Aufgabe es ist, der Silber-Elite zu dienen. Denn die - und nur die - besitzt übernatürliche Kräfte. Doch als Mare bei ihrer Arbeit in der Sommerresidenz des Königs in Gefahr gerät, geschieht das Unfassbare: Sie, eine Rote, rettet sich mit Hilfe besonderer Fähigkeiten! Um Aufruhr zu vermeiden, wird sie als verschollen geglaubte Silber-Adlige ausgegeben und mit dem jüngsten Prinzen verlobt. Dabei ist es dessen Bruder, der Thronfolger, der Mares Gefühle durcheinander bringt. Doch von jetzt an gelten die Regeln des Hofes, Mare darf sich keine Fehler erlauben. Trotzdem nutzt sie ihre Position, um die aufkeimende Rote Rebellion zu unterstützen. Sie riskiert dabei ihr Leben - und ihr Herz! Fesselnd, vielschichtig und voller Leidenschaft: Viktoria Aveyard entwirft eine faszinierende Welt mit einer starken Heldin, die folgenschwere Entscheidungen treffen muss. Es geht um Freundschaft, Liebe und Verrat, um Politik, Intrigen und Rebellion, um Gut und Böse und jede Schattierung dazwischen.

 

Cover:

Das Cover finde ich richtig schön gemacht. Das es so spiegelt, gibt dem Cover einen ganz neuen Glanz, es wirkt nicht so platt und hebt sich von den anderen ab. Dass das Bild in rot und silber gehalten wird, greift das Hauptthema des Buches wunderbar auf. Auch das Gesicht von der Frau, die so blass wie eine der silberen wirkt, finde ich richtig gut gewählt. Auch der Titel des Buches mit der Betonung auf „Rote“ und der Krone darüber, zeigt das sich da jemand Gedanken über die Gestaltung gemacht hat.

 

Schreibweise:

Es lässt sich gut und flüssig lesen. Die Sätze sind nicht zu lang und zu verschachtelt.

Allerdings fehlte mit ein wenig das Höfische. Sie lernt dort ja sich wie eine Silberne auszudrücken und gerade am Hofen hat man ja eine ganz besondere Ausdrucksweise und ich finde die kommt hier ein wenig kurz.

 

Meine Meinung:

Die ersten 130 Seiten kann man eigentlich getrost weglassen. Sie beschreiben eigentlich nur das was der Rückentext einem auch schon verrät.

Dadurch liest sich der Anfang etwas zäh und man wartet ungeduldig auf neue Informationen.

Zum Ende hin wurde das Buch immer spannender und die letzten 150 Seiten habe ich in einem rutscht gelesen. Da hat es einen so richtig gepackt.

Das Buch verspricht viele Intrigen und Geheimnisse und da spart die Autorin an nichts. Teilweise hab ich wirklich den Anschluss verloren und musste zwischenzeitlich sogar zurückblättern um das ganze zu verstehen. Gerade das Ende war verwirrend und ganz ehrlich, den Abschluss in der Arena hab ich nicht wirklich verstanden.

Irgendwie hat mich die Geschichte an das Buch Selection erinnert. Ging das noch jemand so?

Aber im ganzen fand ich die Geschichte wirklich schön, die Autorin hat gut den Zwist zwischen den Roten und Silbernen dargestellt und auch gezeigt das bei den Silberen nicht alles so wunderbar ist wie es aussieht.

Ein wirklich gutes Buch und ich freu mich auf den zweiten Teil!