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10 Schreibübungen

Texte verfassen

10 Schreibübungen

Egal ob man eines Tages den großen Roman verfassen möchte oder am liebsten nur für sich selbst schreibt – kreative Schreibübungen helfen, Hemmungen abzubauen, die Fantasie anzuregen und schriftstellerische Fertigkeiten zu erlangen. Wir haben für euch 10 Übungen zusammengestellt.

1) Assoziatives Schreiben

Beim sogenannten „Assoziativen Schreiben“ geht es darum, seinen Gedanken freien Lauf zu lassen und einige Zeit am Stück zu schreiben. Die Übung sollte nicht länger als 10 Minuten dauern – für den Anfang reichen aber auch erstmal 5. Ihr notiert den ersten Gedanken, der euch in den Kopf kommt. Anschließend werden alle Ideen, Einfälle, Assoziationen und Beobachtungen aufgeschrieben. Während des Schreibprozesses solltet ihr keine Pausen einlegen und weder an den Formulierungen feilen noch Korrekturen vornehmen. Es geht darum, in den Schreibfluss zu finden und so viel wie möglich auf Papier zu kriegen.

2) Von der Überschrift zur Geschichte

Nehmt euch eine Zeitung oder eine Zeitschrift und sucht euch eine beliebige Überschrift aus. Zum Beispiel „Haftbefehl gegen 22-Jährigen erlassen“ oder „Flugzeugabsturz in Brasilien“. Diese Headline wird nun zum Ausgangspunkt für eure Geschichte. Überlegt euch, welcher Vorfall hinter dieser Überschrift stecken könnte. Um welche Personen geht es? Was ist passiert? Wie konnte es dazu kommen? Verfasst passend zur Überschrift eine eigene Geschichte.

3) Nicht feststellen, sondern zeigen

Beim Verfassen von Geschichten sollte man bloße Behauptungen vermeiden. Charaktereigenschaften sollten nicht einfach aufgezählt werden und es reicht nicht aus, den Gesundheitszustand eines Kranken sachlich wiedergegeben. Es geht darum, dem Leser etwas zu zeigen, es ihm bildlich vor Augen zu führen. Statt zu schreiben „Ihm ist heiß“, könnte man es so formulieren: „Kleine Schweißperlen laufen ihm über die Stirn und sein Hemd beginnt, am Körper zu kleben“.

Bei dieser Übung werden einfache Sätze wie im Beispiel umformuliert. Z.B.:

Sie ist glücklich.

Er hat Kopfschmerzen.

Es ist windig.

4) Dialoge lebendig werden lassen

Nicht immer reicht es aus, Dialoge auf die gesprochenen Worte zu reduzieren. Um die Situation lebendig werden zu lassen, sollte man die Stimmungen und Aktionen der Protagonisten genau beschreiben. Stellt euch folgende Unterhaltung vor:

Er: "Lass uns jetzt losgehen."

Sie: "Ich muss aber noch schnell Opa anrufen."

Er: "Ich dachte, das hättest Du schon getan?"

Sie: "Es dauert auch nicht lange."

Hier bleibt vieles offen. In welcher Stimmung befinden sich die Protagonisten? Flachsen sie gerade, sind sie vielleicht genervt oder streiten sie sogar? Bettet die Unterhaltung in eine Geschichte ein, aus der hervorgeht, was die Protagonisten in diesem Augenblick empfinden.

Zum Beispiel: Er hatte seinen dicken Wintermantel und die Stiefel schon angezogen und lehnte sich gegen die Wohnungstür. In der Hand hielt er den Autoschlüssel, den er hektisch auf- und wieder zuschnappen ließ. „Lass uns jetzt losgehen“, sagte er und gab sich alle Mühe, freundlich zu klingen. Doch die Gereiztheit in seiner Stimme war kaum zu überhören.

5) Assoziogramm

Für diese Übung braucht ihr einen Zettel und einen Stift. In der Mitte notiert ihr einen Begriff; z.B. „Neid“. Nun kommt es auf eure Assoziationen an. Alle Begriffe, die euch spontan zu „Neid“ einfallen, schreibt ihr nun um das Wort herum auf. Anschließend notiert ihr eure Assoziationen um die neu dazu gekommenen Begriffe und verbindet diese, so dass am Schluss ein großes Mindmap entsteht, auf dem ihr Stimmungen, Ideen und Inspirationen ablesen könnt.

6) Mit allen Sinnen

Häufig beschränkt man sich beim Verfassen eines Textes nur auf die dominanten Sinneseindrücke. Um eine Situation aber möglichst ausdrucksvoll zu beschreiben, sollten alle Sinne berücksichtigt werden.

Stellt euch eine Situation vor, die ihr beschreibt, und geht dabei auf alle Sinne ein. Ein Beispiel: Im Büro ist es drückend heiß. In der Mittagspause geht ihr ins nächste Café und genießt einen großen Eisbecher. Wie fühlt es sich an, ihn zu essen?

Was seht, riecht, hört, fühlt und schmeckt ihr? Widmet euch nacheinander allen fünf Sinnen.

7) Figuren zum Leben erwecken

Interessante Figuren sind für Geschichten unerlässlich. Besonders wichtig ist es, seine Protagonisten mit allen ihren Charaktereigenschaften und äußerlichen Merkmalen ganz genau zu kennen und sie in den verschiedensten Situationen einschätzen zu können.

Im ersten Schritt erschafft ihr eine neue Figur zum Leben, indem ihr einen kurzen Steckbrief ausfüllt.

Name:

Alter:

Familienstand:

Geschwister:

Beruf:

Besondere äußerliche Merkmale:

Hobbies:

Um ihr Leben einzuhauchen und sie besser kennenzulernen, lasst ihr diese Figur in einer Situation agieren. Stellt euch eine alltägliche Szene vor; zum Beispiel: Euer Protagonist steht im Supermarkt in der Kassenschlange. Er hat es eilig. Als er endlich an der Reihe ist, drängelt sich ein älterer Herr vor. Wie reagiert eure Figur?

8) Fotos werden zur Geschichte

Sucht euch im Internet oder in einem Buch ein beliebiges Foto aus. Schaut euch das Bild genau an. Wer oder was ist darauf zu sehen? Denkt euch eine Entstehungsgeschichte zu diesem Foto aus. Woher kommen die Leute auf dem Foto? Was machen sie dort? Verbindet sie vielleicht ein besonderes Erlebnis? Warum hat der Fotograf gerade in diesem Moment abgedrückt? Oder ist es ein Gebäude, das zu sehen ist? Welches ist es? Was macht es zu etwas Besonderem, was hat es erlebt?

Auch Gemälde eignen sich für diese Übung.

9) Fünf Begriffe

Bei dieser Übung soll aus fünf Begriffen eine Geschichte entstehen. Schlagt dazu einen Roman an einer beliebigen Stelle auf und schreibt das erste Substantiv auf der Seite heraus. Wiederholt diesen Vorgang vier weitere Male. Nun schreibt ihr eine Geschichte, in der alle fünf Begriffe auftauchen.

10) Zwei Perspektiven

Bei dieser Übung geht es darum, ein Ereignis aus zwei unterschiedlichen Perspektiven zu beschreiben. Stellt euch eine Situation vor, in der mindestens zwei Personen involviert sind. Zum Beispiel: Zwei Schüler aus der siebten Klasse beginnen in der großen Pause eine Schlägerei. Schnell gewinnt der Größere der beiden die Oberhand, kniet sich über den anderen und lässt auch dann nicht von ihm ab, als die Schulglocke ertönt. Ein Lehrer bemerkt die zwei und geht dazwischen.

Beschreibt die Situation einmal aus der Perspektive des größeren Jungen und einmal aus der Sicht des Lehrers. 

Habt ihr schonmal Schreibübungen ausprobiert? Kennt ihr vielleicht noch andere Übungen? 

Kommentare

zombieatemyhead kommentierte am 19. Februar 2014 um 10:26

Mir ploppt eine Idee in den Kopf, die ich dann sofort niederschreiben muss. Sofort. Meist ist es nur ein Satz. Dann schreibe ich weiter drauf los, ohne genau zu wissen oder darüber nachzudenken, was im weiteren Verlauf passiert (meist geschieht das mit all meinen "Geschichten". Keine davon ist fertig oder je fertig geworden). Dann erst stelle ich Steckbriefe und Charaktereigenschaften zusammen und bin oft überrascht, wie viele Charaktere ich mir aus den Fingern gesogen habe.

Das Drauflosschreiben unterstütze ich vollkommen! Manchmal hab ich den Mittelteil einer Geschichte, bevor ich den Anfang habe und erstelle mir so excel Tabellen zu den verschiedenen Teilen.

Wer hat je behauptet, dass Schreiben einfach sei? :-P

Danke für die Tipps!

Elenas-ZeilenZauber kommentierte am 19. Februar 2014 um 10:37

Super Ideen, die ich mir gleich mal abspeichern werde. Danke für die Tipps :-)

Kathrinsbooklove kommentierte am 19. Februar 2014 um 19:35

Auch von mir ein Danke! Ich werde die Tipps bestimmt noch oft anwenden ;)

Rollileni kommentierte am 19. Februar 2014 um 10:48

Klasse Tipps, vielleicht sollte ich mich mal wieder damit beschäftigen. Ich hege zwar keine schriftstellerischen Ambitionen, aber im Deutschunterrricht hat mir das freie Schreiben schon immer Spaß gemacht.

MelsBooks kommentierte am 26. Februar 2014 um 16:46

Mir geht es auch so, dass ich das immer besonders gemocht habe. Es macht mir Spaß einfach drauf los zu schreiben.

westeraccum kommentierte am 19. Februar 2014 um 11:04

Sehr schöne Tipps, die sehr nachvollziehbar sind. Ich habe zwar noch nie solche Übungen gemacht, werde es aber mal ausprobieren.

Maryann Flamel kommentierte am 19. Februar 2014 um 11:33

Eine sehr schöne Zusammenstellung von Übungen :) Da ich bereits an Schreibworkshops teilgenommen habe, waren mir einige wie das "Drauf los schreiben" schon bekannt, aber ich besitze noch einen ganzen Ordner mit solchen Übungen :) Um eine, an die ich mich spontan erinnere, zu ergänzen: 

die "Between the lines" Methode:

Man nimmt die erste Seite aus einem Roman und schreibt einen Abschnitt ab. Wie lang, ist jedem selbst überlassen. Beim Abschreiben lässt man jedoch zwischen jedem Satz eine Lücke - diese Lücken nutzt man um sie selbst mit Text zu füllen :) 

Ein Beispiel von mir: (Das Originial ist mit O markiert, mein Text mit M) 

Majgull Axelssons „Die Aprilhexe“

O: „Wer bist du?“ fragt meine Schwester.

M: „Das weißt du doch,“ erwidere ich belustigt.

O: Sie ist empfindsamer als die anderen, nur sie erspürt meine Anwesenheit.

M: Sie schaut sich argwöhnisch um und dreht ihren Kopf in alle Richtungen um eventuell doch einen Blick auf mich zu erhaschen.

O: Jetzt sieht sie aus wie ein Vogel, wie sie dasteht, mit gerecktem Hals, und in den Garten späht.

M: Ich beobachte, wie sie sich dafür entscheidet das Haus zu verlassen um nachzusehen, ob ich nicht vielleicht doch im Garten bin, wobei, als die Terrassentür aufgestoßen wird, ein kalter Windhauch ihr durch die Kleider fährt.

O: Sie trägt nur einen grauen Morgenmantel über dem weißen Nachthemd, und anscheinend spürt sie nicht, dass der Nachtfrost noch anhält.

M: „Komm wieder rein, ich bin hier!“, gebe ich plötzlich zu aus Angst, sie könnte sich erkälten und mustere kopfschüttelnd ihren Anblick.

O: Der Morgenmantel ist offen, der Gürtel hängt nur noch in einer Schlaufe.

 

 

Maren Kahl kommentierte am 19. Februar 2014 um 11:36

Das ist ja auch eine tolle Übung! Danke für den Tipp!

Streiflicht kommentierte am 26. Februar 2014 um 17:37

das ist auch eine interessante übung mit sicherlich spannenden und manchmal auch lustigen ergebnissen

Goldstueck kommentierte am 19. Februar 2014 um 11:52

Das sind tolle Tipps! Vielen Dank fürs Teilen! Ich wollte mich schon länger mal daran versuchen, einige meiner Ideen zu Papier zu bringen, aber an irgendwas ist es immer gescheitert. Vielleicht raffe ich mich jetzt mal auf und nutze die Übungen, um einen brauchbaren Ansatz zu finden. :)

Im Religionsunterricht in der Oberstufe hat meine Lehrerin mal eine recht interessante Aufgabe gestellt. Wir hatten die Stunde damit begonnen, zu einem bestimmten Thema ein Assoziogramm zu erstellen, ich glaube, es war das Wort "Liebe". Nachdem die meisten "Klischéebegriffe", die uns hierzu eingefallen waren, an der Tafel standen, sollten wir den Rest der Stunde dazu nutzen, eine Kurzgeschichte zum Thema Liebe zu verfassen, jedoch ohne auch nur eines der angeschriebenen Worte zu verwenden. Das fand ich damals wirklich hilfreich, weil wir dazu gezwungen waren, aus einer anderen Perspektive zu denken

fio kommentierte am 19. Februar 2014 um 13:40

Die Idee finde ich genial!

Maren Kahl kommentierte am 19. Februar 2014 um 14:30

Das finde ich auch super!

marsupij kommentierte am 19. Februar 2014 um 15:28

Tolle Idee

Streiflicht kommentierte am 26. Februar 2014 um 17:38

auch eine gute idee. man ist dann gezwungen mal ganz anders als in den üblichen bahnen zu denken.

Tabalus kommentierte am 19. Februar 2014 um 12:01

Für mein Studium habe ich schon einmal einen Workshop besucht, indem wir einige dieser Schreibtipps gelernt haben. Hier sind sie aber deutlich kürzer und verständlicher zusammengefasst und es sind noch einige Techniken dabei, die ich noch nicht kannte.

Echt super und wirklich tolle Ideen dabei ;)

buchstabenfaengerin kommentierte am 19. Februar 2014 um 12:17

Danke für diesen interessanten Beitrag! Echt toll und sehr nützlich, Euer kleiner Crashkurs! 

Amay kommentierte am 19. Februar 2014 um 12:46

Das sind ja tolle Tipps hier =) Da ich selbst eigentlich auch gerne schreibe, bzw. geschrieben habe, meine Muse mich aber schon ne Weile im Stich gelassen hat, werde ich mal versuchen, sie hiermit wieder zu motivieren ;)

Borkum kommentierte am 19. Februar 2014 um 13:27

Der Beitrag enthält für ambitionierte Schreiber bestimmt sehr nützliche Tipps. Obwohl ich kein "Schreiberling" bin und wohl auch nie sein werde, fand ich den Beitrag interessant.

marsupij kommentierte am 19. Februar 2014 um 15:29

Ist bei mir auch so

samira kommentierte am 19. Februar 2014 um 14:56

Das sind wirklich tolle Tipps. Vielleicht kann ich sie in der Schule mal umsetzten, wenn wir wieder mal einen Aufsatz schreiben müssen. Wobei das leider meistens Argumentationen sind...

Belle Morte kommentierte am 19. Februar 2014 um 15:04

Ich habe mich mit solchen Techniken noch nie beschäftigt. Mir ist aber auch noch nie wirklich in den Sinn gekommen, eine Geschichte oder einen Roman zu schreiben. Viel zu lang, viel zu viel, was man berücksichtigen muss und ausschmücken ist auch nicht mein Ding. Ich glaube, das assoziative Schreiben liegt mir. Wenn ich etwas schreibe, dann meist aus dem Bauch heraus und dann kommt ein wenig Politur drüber.... oder Gift.

Schaefche kommentierte am 19. Februar 2014 um 16:05

Die Tipps sind toll! Ich habe bisher überwiegend mit Assoziogrammen gearbeitet. Oder mit der Methode, bei der man sich zwingt, täglich einfach 15 min zu schreiben, egal, ob einem gerade was einfällt oder nicht. Da kommen oft durchaus verwertbare Ideen bei raus.

Brinicious kommentierte am 19. Februar 2014 um 16:21

Ich bin begeistert! Tolle Übungen, vielen Dank!

Lily911 kommentierte am 19. Februar 2014 um 16:41

Wow, ich wusste nicht, wie viel dazugehört, um ein richtig gutes Buch zu scheiben. Die Tipps hier sind geradezu perfekt! Ich danke vielmals!

Hope kommentierte am 19. Februar 2014 um 17:09

Tolle Tipps, kann man viel daraus lernen. 

Streiflicht kommentierte am 19. Februar 2014 um 17:23

das sind wiklich tolle tipps. ich habe immer wieder ideen, aber nie einen roten faden. vielleicht muss ich einfach mal dran arbeiten und solche übungen machen. gute idee, die ich mal umsetzen werde. schreiben tu ich gerne, also wird das eher spaß als eine langweilig übung. danke!

Goldstück90 kommentierte am 19. Februar 2014 um 17:58

Das sind tolle Ideen. Werde ich vielleicht mal ausprobieren :)

Karithana kommentierte am 19. Februar 2014 um 18:12

Ich habe noch keine Schreibübungen gemacht. Aber für den Fall der Fälle, dass es mir mal in den Fingern juckt, habe ich ein Lesezeichen gesetzt ;-) Danke für den Thread. 

sChiLdKroEte kommentierte am 19. Februar 2014 um 18:18

Ich habe mich bisher noch nie mit dem Thema Schreibübungen beschäftigt, aber es sind ein paar tolle Tipps dabei, die ich gerne mal ausprobieren würde.

Danke für den informativen Artikel!

Federtraum kommentierte am 19. Februar 2014 um 20:43

Das sind wirklich tolle Tipps und Übungen. Vielen, lieben Dank dafür.

TGerwert kommentierte am 19. Februar 2014 um 21:43

Vielen Dank, sind echt ein paar interessante Übungen dabei, werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren.

Leseloewin kommentierte am 19. Februar 2014 um 22:54

Ich bin Mitglied in zwei Schreibforen und kenne von dort verschiedene Schreibübungen. Ich verlinke hier sie noch einmal.

http://www.schreibwerkstatt.de/

http://www.dsfo.de/

Herzlichen Dank aber für die hier genannten Schreibübungen. Werde mich auch einmal daran begeben.

Bookworm66 kommentierte am 20. Februar 2014 um 08:39

Supertipps! Ich habe gerade mal den ersten ("assoziatives Schreiben") ausprobiert und werde mich auch noch an den übrigen versuchen.

Katl kommentierte am 20. Februar 2014 um 13:02

Da ich beruflich schreibe und keine fiktiven Texte, nur ein Rat aus der Praxis: Lieber erstmal drauflos tippen und dann – auch gerne abschnittsweise – um- oder ausformulieren als stundenlang auf ein leeres "Blatt" starren.

Streiflicht kommentierte am 20. Februar 2014 um 17:31

das stimmt. ist erstmal der anfang geschafft, geht es oft ganz gut weiter.

Lemari kommentierte am 20. Februar 2014 um 14:04

Sehr schöne Tipps, die ich zum größten Teil auch selbst anwende.

Ich bin aber ein drauflosschreiber und lass meine Charaktere auch innerhalb der Geschichte sich entwickeln, ohne roten Faden. Leider lande ich dadurch oft in einer Schreibblockade, von daher sind auch die Tipps gegen die Schreibblockaden für mich sehr hilfreich.

 

Danke :)

fio kommentierte am 20. Februar 2014 um 21:58

Vielen Dank für die Übungen! Könntet ihr daraus eventuell eine Serie machen? Wer weiß, vielleicht fördert ihr damit neue Autorentalente zu Tage ; )

Streiflicht kommentierte am 21. Februar 2014 um 14:40

stimmt, eine serie mit immer mal wieder neuen übungen wäre eine gute idee

Leseloewin kommentierte am 21. Februar 2014 um 21:23

Danke für den Tipp mit der Between the lines Methode, Was haltet ihr davon, wenn wir nach dieser Methode eine gemeinsame Geschichte schreiben. Jemand fängt mit einem Satz an, der Nächste schreibt weiter und so fort.

Streiflicht kommentierte am 22. Februar 2014 um 18:20

eine schöne idee! ich wäre dabei!

Sommerzauber02 kommentierte am 23. Februar 2014 um 11:37

Das Thema finde ich sehr interessant, und würde mich in das Thema mehr einlesen und beschäftigen wollen. Meine Frage an Maren Kahl und die Anderen: Könnt ihr mir ein Sachbuch zum "Kreativen Schreiben" empfehlen. Es gibt eine größere Auswahl von Büchern, aber ich kann mich momentan nicht entscheiden. Kennt jemand das Buch "Lehrbuch des Kreativen Schreibens" von Lutz von Werder? Dieses Buch würde in die engere Auswahl gehen.

 

Streiflicht kommentierte am 23. Februar 2014 um 18:15

das würde mich auch sehr interessieren!

hat jemand schon mal einen workshop dazu gemacht? überlege ich immer wieder, aber so richtig überzeugt bin ich noch nicht.

Sommerzauber02 kommentierte am 23. Februar 2014 um 19:46

Hallo Streiflicht,

der Autor Jan Christophersen (Leserunde zum Buch ECHO) hat mit Tipps bezüglich Workshops geschrieben, als ich ich danach fragte, ob er Kurse für Kreatives Schreiben nennen könnte. Hier kannst du es nachlesen:

http://wasliestdu.de/leserunde/vorab-leserunde-zu-echo-jan-christopherse...

Meine Fragestellung ist die drittletzte (aktuell) vom 18. Februar; und er hat noch am selben Tag direkt auf die Frage geantwortet. Ich habe selbst allerdings noch nicht die Seiten angeschaut.

Streiflicht kommentierte am 25. Februar 2014 um 18:21

danke für die tipps, werde mich mal ein bisschen in das thema einlesen... denn vermutlich hat er recht, dass man sich ausprobieren muss

callunaful kommentierte am 23. Februar 2014 um 11:50

Sehr coole Tipps, da kriegt man auch gleich Lust etwas davon aus zu probieren und etwas zU schreiben.

kommentierte am 06. August 2014 um 02:27

Die Übungen machen richtig Lust darauf, etwas zu schreiben. Ich habe jetzt einen Plan aufgestellt, wie ich das angehen möchte und mal sehen, vielleicht werde ich ein ganz passabler Schreiberling.

Liebe Grüße und danke für die Tipps!

Henni