Buch

Vielleicht habe ich dich nur erfunden -

Vielleicht habe ich dich nur erfunden

von Tatjana Scheel

What is love? - Über das Gefühl, das lähmt und belohnt, das zerstört und lebendig macht."Und weil du eh nicht weißt, was du willst, machen wir jetzt einfach das, was ich will."Der erste Sprung ins kalte Wasser ist belebend. Als Alex wieder auftaucht, ist da Sheela. Selbstbewusst, unberechenbar, der Blick durchdringend. Ein paar Tage unter der Sonne Siziliens nur haben die beiden, um auszufechten: wer es an die Oberfläche schafft, wem Luft zum Atmen bleibt. Wer von den beiden bestimmt, in welche Richtung das Ganze geht. Alex steht kurz vor dem Abitur und weiß nicht, wohin mit ihren Gefühlen. Viel zu viel von ihr will nach draußen und sucht nach Widerhall in Sheela. Alex sehnt sich danach, sich fallen lassen zu können. Doch Sheela schreibt - ohne Rücksicht auf die Befindlichkeiten anderer - ihre eigenen Regeln. Und verschwindet nur einen Moment später wieder. Damit beginnt es, das unbestimmte Verlangen, das Alex antreibt.Zwischen Hingabe und Selbstaufgabe: Wie viel bleibt von uns, wenn wir lieben?Jahre später lebt Alex in Berlin, sie möchte Regisseurin werden. Eigentlich könnte sie sich treiben lassen, das Leben genießen. Sich jeden Tag neu erfinden, ausleben, experimentieren mit der eigenen Sexualität und Identität. Alex bewegt sich in einer Welt, die ihr vermittelt: Selbstbestimmung und Erfüllung liegen nur einen Schritt außerhalb deiner Komfortzone. Erfüllt sich dieses Glücksversprechen für Alex? Was begehrt sie eigentlich? - Als Alex und Sheela in Berlin aufeinandertreffen, ist es, als hätten die letzten elf Jahre nicht existiert: Sheela übt immer noch Faszination auf Alex aus, aber auch Macht: psychisch, körperlich. Alex baut weiter Luftschlösser. Und gemeinsam mit Sheela an dem Netz, in dem sie sich immer weiter verfängt.Ist das Liebe? Oder kann das weg?In diesem Roman liegen Spannung, Verzweiflung und Witz so nah beieinander, wie Liebe und Obsession in Alex’ und Sheelas Geschichte. Die beiden Frauen sind wie zwei Planeten, die sich auf ihren Umlaufbahnen näherkommen, aber doch immer wieder voneinander entfernen. Die nicht ohne, aber auch nicht miteinander können. Tatjana Scheel schreibt über das überwältigende Gefühl, verführt und geführt zu werden. Und über den Moment, in dem man merkt, dass man keine Luft mehr bekommt. Sie schreibt über Projektion und Begehren. Über Kontrolle und Macht. Über Sucht und das Suchen. Über die Notwendigkeit, die eigenen Bedürfnisse zu definieren und auszusprechen, über das Schälen aus der Abhängigkeit. Und über das Glück, nackt im Wald zu tanzen.

Rezensionen zu diesem Buch

Chaotische Lebensbiografie oder doch nur erfunden

Inhalt:

Die junge Alex trifft in einen merkwürdigen Urlaub in Sizilien auf die gutaussehende und geheimnisvolle Sheela.

Die beiden Frauen sind wie zwei völlig unterschiedliche Planeten, die sich immer näherkommen, um dann doch nur wieder sich von einander zu entfernen.

Die kurze Zeit die Alex mit Sheela in Sizilien bleibt, verbringt sie in extremen Ausschweifungen.

Trotz der Gefühle und der Anziehung, die sie für Sheela empfindet, hat Alex ihre Gefühle nicht...

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„Vielleicht habe ich dir nur erfunden“ – der wahrscheinlich treffendste Romantitel, der mir je untergekommen ist.

Protagonistin Alex steht kurz vor ihrem Abitur. Sie weiß nicht, ob sie diesen Abschluss überhaupt möchte, ob und was sie studieren soll, was sie vom Leben will. Sie träumt von der Liebe und vom Meer, das ist eigentlich alles, was sie interessiert. Beides macht sie möglich, indem sie sich auf eine Beziehung mit einem Mann einlässt, der älter ist, aufdringlich, fordernd und den sie nicht liebt – die perfekte Mischung für eine Katastrophe, die folglich auch nicht lange auf sich warten lässt....

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Was für ein Roman

Alex steht kurz vor dem Abitur und weiss nicht, wohin mit ihren Gefühlen.
Viel zu viel von ihr will nach draussen und sucht nach Widerhall in der selbstbewussten Sheela, die sie auf Sizilien kennenlernt.
Alex sehnt sich danach, sich fallen lassen zu können, zu träumen, einfach ankommen...Doch Sheela (be)schreibt und definiert ihre eigenen Regeln. Und, verschwindet nur einen Moment später wieder - puh.

Als Alex und Sheela dann in Berlin erneut aufeinandertreffen, ist es,...

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Unausgereifte Charaktere

Es fing gut an. Junge Leute treffen aufeinander, schließen in Windeseile Freundschaften, verlieben sich, testen ihre Grenzen, streben nach Autonomie, versuchen sich zu finden. Und jeder verstellt sich ein wenig, um für die anderen interessanter zu sein, bloß nicht langweilig wirken, bloß keine Verletzlichkeit zeigen. So wie die Hauptfigur Alex, die mit ihren 18 Jahren kurz vor den Abiturprüfungen steht, aber überhaupt nicht weiß, was sie mit ihrem Leben anfangen will. Statt für die Prüfungen...

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Wirr, unreif, seltsam

Alex trifft nach dem Abitur auf Sheela und fühlt sich von ihr hingezogen. Sie freunden sich an, jedoch weiß eigentlich niemand so recht was er und der andere eigentlich will. Sie verlieren sich wieder aus den Augen, doch Sheela lässt Alex nicht los. Der ganze Roman handelt von dieser Romanze, wobei eine Zeitspanne von vielen Jahren betrachtet wird. Gestört hat mich, dass alle Protagonisten unreif wirken, seltsam und unsympathisch. Die Handlung ist wirr und an vielen Stellen nicht...

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Nettes Buch für zwischendurch

In meinen Augen hat das Buch stark gestartet, ich bin nur so durch die ersten Seiten geflogen. Der Schreibstil war einfach und gut zu verstehen und die immer wieder teils sehr direkte Sprache hat mir gut gefallen. Nur bin ich leider mit keinem der Protagonisten wirklich warm geworden. Ich konnte beispielsweise viele Handlungen von Sheela nicht nachvollziehen und hatte während dem lesen ein dauerhaftes Fragezeichen in meinem Kopf. Auch bei Alex konnte ich keine wirkliche Weiterentwicklung und...

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Interessant aber enttäuschend

Gleich zu Anfang: ich tu mich sehr schwer damit, eine Rezension zu dem Buch,  Vielleicht habe ich dich nur erfunden, zu schreiben. Eigentlich hat mich die Geschichte von Alex und Sheela schon sehr interessiert. Das Buch ist vom Schreibstil her einfach zu lesen und ich hatte es sehr schnell durch und es war auch interessant. Auf der anderen Seite fand ich das Verhalten der beiden Protagonisten sehr abwegig und auch die Zeitspannen, nach denen sich die beiden wieder getroffen  haben und deren...

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Cover und Buch passen zusammen

Das Cover ist düster und schwer zu erkennen - so ist auch die Geschichte. Ich fand keinen roten Faden und wurde auch mit den Charakteren nicht warm. Der Schreibstil ist gut zu lesen und so kam ich flüssig durch. Nach 2 Dritteln habe ich es dann doch abgebrochen. Anhand des Covers hätte ich es mir im Laden nicht näher angeschaut - Einzig der Titel ist gut dargestellt. 

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Sizilien, Berlin, Island – Eine Lebensgeschichte im Zeitraffer

„Vielleicht habe ich dich nur erfunden“ von Tatjana Scheel ist ein Roman, welcher mich gerade zu Beginn durchaus forderte. Die Geschichte von Alex wird darin in drei Teilen erzählt, wobei diese jeweils an einem anderen Ort und mit großem zeitlichen Abstand spielen. Vor allem mit dem ersten Abschnitt in Sizilien wurde ich nicht so richtig warm. Die Handlung war dort sehr schnelllebig, wobei nicht wirklich viel substanzielles passierte. Und auch die Sprache war mir oft zu ordinär und...

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Schwierige Charaktere

„Vielleicht habe ich dich nur erfunden“ ist das Debüt der in Berlin lebenden Autorin Tatjana Scheel.

Alex will nach Sizilien und nutzt die Gelegenheit und lässt sich von einem Freund mitnehmen, den sie eigentlich überhaupt nicht mag. Dort lernt sie Sheela kennen und ist vom ersten Moment an fasziniert von ihr. Die beiden verlieren sich aus den Augen, treffen sich später zufällig woanders wieder und die Faszination zwischen den beiden bleibt.

Der Schreibstil von Tatjana Scheel...

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Für mich leider ein Flop

Von der Buchbeschrieubng her war ich so neugierig auf das Buch "Vielleicht habe ich Dich nur erfunden" aus der Feder von Tatjana Scheel. Dort heißt es, es gehe um Alex und Sheela, die wie zwei Planeten seien, die sich auf ihren Umlaufbahnen näherkommen, sich fast berühren, doch immer wieder voneinander entfernen. Es gehe um zwei Frauen, die weder mit, noch ohne einander können und um Kontrolle Macht, Sucht und Suchen. Ich habe auf der Grundlage eine fesselnde Geschichte voller...

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Was ist das den bitte?!

BUCHTITEL: Vielleicht habe ich dich nur erfunden
AUTORIN: Tatjana Scheel
VERLAG: Haymon
ISBN: 9783709981566
SEITENZAHL PRINT: 280

KLAPPENTEXT:
What is love? – Über das Gefühl, das lähmt und belohnt, das zerstört und lebendig macht.

„Und weil du eh nicht weißt, was du willst, machen wir jetzt einfach das, was ich will.“

Der erste Sprung ins kalte Wasser ist belebend. Als Alex wieder auftaucht, ist da Sheela. Selbstbewusst, unberechenbar,...

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Irgendwie chaotisch

Die junge Alex fliegt mit einem Freund nach Sizilien, dort lernt sie dann die etwas aus der Bahn geratene Sheela und deren Familie kennen. Alex kann ihre Gefühle noch nicht so recht einordnen und als Sheela dann plötzlich verschwunden ist, weiß sie nicht weiter. 11 Jahre später, treffen die beiden sich dann irgendwo bei einer Filmprämiere durch Zufall wieder und erleben eine heiße Nacht zusammen, als Sheela wieder verschwindet. Weitere 7 Jahre später, Alex scheint ihr Leben in Griff zu haben...

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Alex und Sheela

 

Der Roman erzählt von der Beziehung zwischen zwei Frauen, Alex und Sheela, die schon bei ihren ersten Treffen voneinander angezogen waren, sich dann nach 11 Jahren wieder treffen. Die Beziehung ist intensiv, hat aber auch etwas toxisches.Final gibt es ein Wiedersehen der beiden noch einmal 7 Jahre später in Island.
Als Leser ist man konsequent bei den inneren Gedanken und Emotionen von Alex. Das ist gut gemacht. Der Stil der Berliner Autorin Tatjana Scheel ist so emotional wie...

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Weitere Infos

Art:
Buch
Sprache:
deutsch
Umfang:
280 Seiten
ISBN:
9783709981566
Verlag:
Haymon Verlag
5.09091
Eigene Bewertung: Keine
Durchschnitt: 2.6 (11 Bewertungen)

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