Leserunde

Leserunde zu "Das Auge von Licentia" (Deana Zinßmeister)

Das Auge von Licentia - Deana Zinßmeister

Das Auge von Licentia
von Deana Zinßmeister

Bewerbungsphase: 04.12. - 18.12.

Beginn der Leserunde: 01.01. (Ende: 21.01.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Arena Verlags – 20 Freiexemplare von "Das Auge von Licentia" (Deana Zinßmeister) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Jonata lebt mit ihrer Familie in der Mittelaltersiedlung Licentia. Smartphones, den Supermarkt um die Ecke, all das kennt sie nicht, ahnt noch nicht mal von deren Existenz. Und schon gar nicht weiß sie, dass „Licentia“ in Wahrheit eine Fernsehshow ist, und die ganze Welt ihr und den anderen Bewohnern Licentias zusieht – jeden Tag, schon seit Jahren. Erst, als sie auf Tristan trifft, einen Jungen aus dem verfeindeten Clan der Wolfsbanner, kommen die Lügen und Geheimnisse ihres Dorfs langsam ans Tageslicht, und Jonata wird für manche Dorfbewohner zu einer Bedrohung …

ÜBER DIE AUTORIN:

Deana Zinßmeister hat bereits elf historische Romane veröffentlicht – allesamt Bestseller. Dabei wollte sie eigentlich nie Autorin werden, sondern Archäologin, und schrieb Geschichten anfangs nur so zum Spaß. Ihre Arbeit als Schriftstellerin erlaubt es ihr aber genauso, in andere Zeiten einzutauchen. „Das Auge von Licentia“ ist ihr erster Jugendroman. Die Autorin lebt mit ihrer Familie im Saarland.

Deana Zinßmeister hat bereits elf historische Romane veröffentlicht – allesamt Bestseller. Dabei wollte sie eigentlich nie Autorin werden, sondern Archäologin, und schrieb Geschichten anfangs nur so zum Spaß. Ihre Arbeit als Schriftstellerin erlaubt es ihr aber genauso, in andere Zeiten einzutauchen. „Das Auge von Licentia“ ist ihr erster Jugendroman. Die Autorin lebt mit ihrer Familie im Saarland.

 

21.01.2018

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 - 99

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 - 99
Galladan kommentierte am 03. Januar 2018 um 05:25

Ich lese mit eigenem Buch mit. 

Wie ich es mir gedacht habe ist der Plot eine Mischung aus „The Village“ und „Die Truman Show“. 

Ich fand es etwas befremdlich, dass der Ältestenrat seine Versammlungen in Jeans und T-Shirt abhält. Das unterstreicht zwar den sich verkleiden Faktor, aber sagt gleichzeitig irgendwie aus, dass die Leute nicht wirklich so leben wollen wie sie es tun. 

Was muss passieren, dass moderne Menschen die Emanzipation so ziemlich über Bord gehen lassen (und genau das ist hier passiert), und ihre Kinder in einer Welt der mehr oder weniger geistigen Unterdrückung aufwachsen lassen? Die Religion wird fast schon als Gehirnwäsche angeboten und ich bin mal ernsthaft gespannt, ob der Pfarrer am Ende wirklich ein Pfarrer ist. 

Jonata scheint nicht die Tochter, sondern die Nichte zu sein. Warum kann sie nicht vom Los getroffen werden und zu den Drachenmenschen geschickt werden? Die Anzahl der Dörfler scheint mir für ein dauerhaftes Dorfleben ohne Einfluss von Aussen zu gering. Alle Kleidung, Werkzeuge und Medizin müssten innerhalb des Dorfes produziert werden. Eher nicht möglich mit einem Publikum welchem die Tötung von zwei Kitzen nicht zugemutet werden kann. 

Der Plot ist interessant aber nur mässig spannend. 

 

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 - 99
Gronik kommentierte am 06. Januar 2018 um 15:35

Wieso meinst du, sie sei die Nichte und nicht die Tochter? Weil Luzia an ihre Schwester denkt und dass sie ihretwegen die Entscheidung pro Licentia getroffen hat? Ich hatte da eher den Eindruck, dass der Schwester etwas zugestoßen ist und Luzia nicht will, dass dies auch ihrer Tochter geschehen könnte. Vielleicht Drogen? Aber deine Spekulation könnte natürlich auch sein.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 - 99
Galladan kommentierte am 06. Januar 2018 um 17:18

Ihr Blick streifte über den Himmel. »Es tut mir leid, dass ich meinen Eid gebrochen habe. Ich habe dir geschworen, sie immer zu behüten. Doch ich habe versagt«, flüsterte sie.
Ich bin davon ausgegangen, dass man niemandem einen Eid schwören muss das eigene Kind zu behüten. Dann noch die Bemerkung, dass sie nicht in dieses Szenario ohne „das Mädchen“ gegangen wären. Jonata weiss auch nicht, dass sie eine Tante hat/hatte.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 - 99
Gronik kommentierte am 06. Januar 2018 um 17:57

Du hast wahrscheinlich recht. Da habe ich wohl nicht aufmerksam genug gelesen. Es wurde ja auch anfangs erwähnt, dass sie ihren Eltern gar nicht ähnlich sieht. Die Erklärung mit der blonden Großmutter könnte natürlich stimmen, aber das könnte auch ein Hinweis auf deine Theorie gewesen sein.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 - 99
tigerbea kommentierte am 07. Januar 2018 um 17:27

Es steht ja auch "Trauer über das, was ihrer Schwester widerfahren ist". Ich vermute Jonatas Mutter (Luzias Schwester) wurde verfolgt/ermordet und Luzia ist mit Jonata nach Licentia geflüchtet, damit Jonata nicht auch etwas angetan wird.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 - 99
katze267 kommentierte am 10. Januar 2018 um 21:56

Das vermute ich auch.Luzia scheint Jonata wie eine Tochter zu lieben und erwähnt auch, dass sie der Grund für die Entscheidung war, in Licentia zu leben.

Vermutlich ist sie irgendwie in Gefahr.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 - 99
Martina Suhr kommentierte am 12. Januar 2018 um 10:30

Mein erster Gedanke ist deinem sehr ähnlich. Es klang für mich, dass der Schwester irgendetwas Schlimmes passiert ist, weshalb sie ein Aussteigerleben in einem Fernsehprojekt gewählt hat, dass zum Ziel hat, unter absolutem Glauben ohne Kriege und Gewalt auszukommen.

Ich frag mich halt die ganze Zeit, was ist passiert, dass sich die zweio Dörfer gebildet haben. Zu Anfang dachte ich, die Wolfsbanner sind eine Art Sicherheitspersonal, die dafür sorgen, dass die Menschen in ihrem vorgesehenen Bereich bleiben.

Jedoch hat mich die Reaktion von Tristans Mutter ein wenig irritiert. Ich habe auch kurzzeitig überlegt, wie sie zu Jonatas Familie gehören könnten. Ist sie womöglich die Schwester, von der Luzia gesprochen hat? Ich dachte, der Grund, weshalb sie sich ins "Mittelalter" begibt. Jemand der aussteigt, alles hinter sich lässt, der muss doch einen krassen Aislöser haben.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 - 99
Nane_M kommentierte am 11. Januar 2018 um 10:34

Da sprichst du einen wichtigen Punkt an. Ich habe ehrlich gesagt die Vermutung, dass es sich hier um eine Sekte handeln könnte. Es ist auf jeden Fall alles sehr mysteriös. Und ich frage mich, ob Jonata und Tristan vielleicht Geschwister sind.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 - 99
Martina Suhr kommentierte am 12. Januar 2018 um 10:34

Die Idee mit der Sekte finde ich interessant. Allerdings stellt sich mir da die Frage, welches Dorf du da meinst?

Ich hatte es als Projekt gehesen. Eine Show, in der über Jahre eine Gesellschaft kultiviert wird, die keine WIssenschaft, sondern nur dem Glauben unterworfen ist. Allerdings wundert es mich schon, dass sich die Ältesten da immer wieder in ihrer Cyberhöhle treffen, um zu rauchen, Jeans zu tragen und so Zeug ...

Wofür brauchen sie das, wenn sie sich doch bewusst für den Ausstieg entschieden haben? Das erschließt sich mir noch nicht. Auch der Grund, warum die WOlfsbanner sich abgespalten haben und so leben, dass sie nicht beobachtet werden können ...

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 - 99
Nane_M kommentierte am 12. Januar 2018 um 11:57

Ich dachte dabei an die Licentianer, da der Glaube dort eine große Rolle spielt. Es hat mich nämlich ebenfalls stutzig gemacht, dass die Ältesten sich scheinbar gegen diese Lebensweise sträuben, da sie Jeans tragen, Zigaretten rauchen, etc. Also, auf gewisse Luxusartikel eben nicht verzichten können und wollen. Und da sich eine Gruppe von Menschen abgespalten hat. Das hatte bei mir den Eindruck erweckt, dass sie mit den vorgegebenen Richtlinien nicht mehr leben wollen. Aber je mehr ich darüber nachdenke, ergibt es mit der Sekte keinen Sinn. War auch nur ein Blitzgedanke von mir. ;D

Eins steht jedenfalls eindeutig fest, dass gewisse Leute, speziell die Ältesten, auf dieses Projekt wohl keine Lust mehr haben. Ich bin gespannt, was noch so ans Tageslicht kommt.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 - 99
Skulduggerymel kommentierte am 04. Januar 2018 um 11:10

Zunächst möchte ich mich nochmal bedanken dabei sein zu dürfen! Herzlichen Dank! :-) Nun zu das Auge von Licentia Teil I: Erst habe ich gedacht das mir das alles irgendwie bekannt vorkommt, durch den Film Die Truman Show und auch ein wenig durch Die Tribute von Panem Trilogie. Es stellt sich dann aber heraus, das die Story viel mehr zu bieten hat und sich doch stark von den gerade Genannten unterscheidet. Das erste Kapitel fand ich etwas verwirrend, wahrscheinlich weil es völlig anders begann als ich es mir vorgestellt hatte. Nun nachdem ich 99 Seiten des Buches gelesen habe, konnte ich meine anfängliche Skepsis über Bord werfen. Deana Zinßmeister hat einen ungewöhnlichen, unkonventionellen Schreibstil und die Geschichte kommt dadurch sehr authentisch rüber. Auch konnte die Story mich durchaus gefangen nehmen, was sich dadurch geäußert hat, das ich das Buch nicht weglegen wollte auch wenn ich musste! :-) Vor allem die sich vielleicht anbahnende Liebesgeschichte zwischen Jonata und Tristan interessiert mich ungemein. Ich bin in jedem Fall gespannt wie es weiter geht. Ach ja und ich liebe Wölfe...! ;-)

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 - 99
petvothu kommentierte am 04. Januar 2018 um 12:27

Mir gefällt es.

Der Stoff ist sicher nicht grundlegend neu. Truman-Show 2.0, ja auch The Village und ganz sicher eine Menge Romeo und Julia, angereichert mit Mittelalter. Aber alles so lange geschüttelt und gerührt bis doch etwas Eigenständiges rausgekommen ist.

Der Leser wird häppchenweise in die Geheimnisse des Geschehens eingeführt. Mit jedem gelösten Rätsel taucht irgendeine Andeutung auf, die die Spannung hochhält. Alles routiniert runtergeschrieben, leicht zu lesen. Gut so.

Zu analytisch darf man da nicht rangehen. Menschen als Anführer eines Wolfsrudels, dazu eine ausgefeilte Kommunikation zwischen Tristan und seinen Wölfen. Wohl eher selten. Heutzutage wäre die gesellschaftliche Akzeptanz einer Unterdrückung der Kinder für das Fernsehen wohl auch sehr gering. Aber es ist eine fiktive Handlung und kein Sachbuch, da bin ich mal großzügig mit logischen Unzulänglichkeiten.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 - 99
Nane_M kommentierte am 11. Januar 2018 um 10:37

Schon witzig. Als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich ja schon an die Truman Show. Jetzt beim Lesen kam mir auch The Village und auch Romeo & Julia in den Sinn. ;)

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 - 99
WilmaH kommentierte am 06. Januar 2018 um 14:32

Ich habe etwas gebraucht, bis ich mich eingelsen hatte. Mir erscheint die Story bis jetzt etwas oberflächig und ich vermisse mehr Details. Allerdings finde ich Idee der Geschichte gut und hoffe, dass das Buch mich dochnoch überzeugen kann.  Vor allem bin ich natürlich neugierig auf den Hintergrund. Wieso nur lassen sich Menschen auf so eine Sache bewusst ein. Ich bin gespannt.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 - 99
brauneye29 kommentierte am 06. Januar 2018 um 14:50

So, den ersten Teil habe ich beendet und leider tue ich mich bisher noch recht schwer. Irgendwie finde ich den Schreibstil etwas schwergängig und auch die Story ist mir noch nicht so richtig nahe gekommen. Hoffe mal, dass das noch besser wird, da ich die Idee zum Buch eigentlich sehr reizvoll finde.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 - 99
Esma kommentierte am 06. Januar 2018 um 19:45

Mir hat der Schreibstil auch nicht so sehr gefallen, ich fand ihn eher unbeholfen...

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 - 99
Gronik kommentierte am 06. Januar 2018 um 15:32

So, der erste Abschnitt ist gelesen, es liest sich recht schnell.

So richtig begeistert bin ich allerdings noch nicht. Das Konzept klingt ja gut, aber die Umsetzung empfinde ich bisher als nicht sonderlich spannend.

Die Generation von Jonatas Eltern hat also den Entschluss getroffen, nach Licentia zu gehen und dort ein mittelalterliches Leben zu führen. Aus unterschiedlichen Motiven, nehme ich an. Aber so ganz ideal scheint mir das alles nicht zu sein. Zum einen werden sie natürlich gefilmt und belauscht und haben so kaum Privatsphäre. Zum anderen erzählen sie ihren Kindern ja schon ihr ganzes Leben lang Märchen über die Welt.

Waren die Wolfsbanner früher auch Licentianer? Scheint so, da sie sich ja teilweise noch kennen und von einer Abspaltung die Rede war. Aber dann scheint mir das mit den Wölfen sehr unwahrscheinlich. Jolantas Freundin sagt, sie wäre so 7 Jahre alt gewesen als die Wolfsbanner gegangen sind - jetzt sind die Mädchen wie alt, 16/17? Also sind gerade mal 10 Jahre vergangen und in dieser Zeit wollen die Wolfsbanner diese Rudelbindung mit den Wölfen eingegangen sein? Das kann ich mir nicht so recht vorstellen. Oder es gab schon Wolfsbanner und ein Teil der Licentianer ist zu denen dazugestoßen?

Warum werden regelmäßig Menschen aus Licentia herausgeholt? Belohnung oder Strafe? Ich stelle mir das furchtbar vor für diejenigen, die nicht wissen, dass sie in einer "Seifenblase" leben und dann mit der "richtigen" Welt konfrontiert werden. Aber auch für die, die sich bewusst für Licentia entschieden haben und gar nicht wegwollen. Eine Belohnung wäre es also nur für diejenigen, die ihren früheren Entschluss bereuen...

Dass Jolanta und Tristan sich wiedersehen werden, erwarte ich ganz sicher. Aber warum hätten sie sich nicht begegnen dürfen? So was ist doch für die Show eigentlich ganz interessant, oder nicht? So eine Dauerbeobachtung des Dorflebens klingt für mich nicht wahnsinnig spannend, da wundert mich nicht, dass die Macher Möglichkeiten suchen, die Einschaltquote zu erhöhen!

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 - 99
LadySamira091062 kommentierte am 06. Januar 2018 um 16:36

Ich bin zwar mit dem Kapitel noch nicht ganz durch doch ist es schon etwas seltsam das Jonatas Mutter und die andern Ältesten sich  nachts  ins gebirge schleichen und dort in Jeans und Tshirts sich treffen.Scheinbar  sind sie etl nicht ganz freiwillig  im Mittelalter gelandet.Was ist da früher passiert das man sich  dafür entscheidet  unter so primitiven Umständen zu leben ? Ich bin mal gespant ob ich darauf Antworten bekomme

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 - 99
Skulduggerymel kommentierte am 06. Januar 2018 um 23:42

Ich glaube das jeder der sich für Licentia entschieden hat, irgendwelche Schicksalsschläge zu verarbeiten hat. Vielleicht haben die Menschen jemanden verloren, Geld-Sorgen oder Drogenprobleme. Wie auch immer, sie kamen wohl in unserer Welt nicht mehr zurecht. Da haben sie die Chance ergriffen wieder wie in alten Zeiten zu leben, um wirklich alles hinter sich zu lassen. Dabei waren sie sogar bereit ihre Privatsphäre aufzugeben und sich von Überwachungskameras filmen zu lassen. Vielleicht dachten sie den Überwachungseffekt irgendwann ausblenden zu können. Das sie den Glauben mit in die "neue Welt" genommen haben, finde ich nicht so abwegig. Denn der Mensch stützt sich in Notsituationen gerne auf bekannte Dinge. In diesem Fall die Notsituation das man von jetzt auf gleich ins tiefste Mittelalter zurück fällt... :-)

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katze267 kommentierte am 10. Januar 2018 um 22:01

Ich denke eher, dass der Glaube einfach zum mittelalterlichen Szenario passt.

Ich stimme Dir aber zu, dass wohl alle unterschiedliche Gründe hatten, bei Luzia wohl der Schutz von Jonata, bei  gnes, dass sie den Tod ihres Sohnes vergessen wollte,...

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LadySamira091062 kommentierte am 07. Januar 2018 um 13:20

Nachdem ich jezt t mit dem ersten kapitel durch bin  hab ich eigentlich mehr  offene Fragen wie  beantwortete,aber nun gut.

Die Wolfsbanner und  die  Licentianer  sind beide  in diese mittelalterliche Welt versetzt worden doch warum und warum es zu dieser Teilung  gekommen ist erfährt man noch nicht.Was mich iritiert ist zb das rote Licht über der Jesusfigur,also werden die dort doch  elektronisch  überwacht,doch warum ? ok ne Fernsehshow  zur Unterhaltung  doch die  Wolfsbanner und  Licentianer wissen das scheinbar nicht und nur die  " Alten"  wissen das es eine andere Welt da draussen noch gibt. Mal sehen wie es weiter geht. Ihre historischen Bücher finde ich bis jetzt spannender aber   es kann ja noch werden

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 - 99
tigerbea kommentierte am 07. Januar 2018 um 15:47

Ich bin zwar noch nicht ganz durch diesen Abschnitt, kann aber schon sagen, daß mir der Stil richtig gut gefällt. Es liest sich recht flott. Da ich weder Truman-Show noch The Village kenne und von Panem nur einen Bruchteil des ersten Filmes, kann ich keine Vergleiche ziehen. Somit gehe ich unvoreingenommene an das Buch heran, was vielleicht hilft. Lediglich durch die Namen Siegfried und Hagen muß ich an das Nibelungenlied denken.

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liebling kommentierte am 08. Januar 2018 um 16:46

Ich bin bis jetzt total begeistert, zum einen sind die abschnitte kurz was super sein kann. Zum anderen erfährt man einiges, Tristan und seine 5 Wölfe machen mir einen super eindruck er ist 16 jahre alt und muss immer genau schauen das er der oberhaupt in seinem Rudel ist und bleibt. Auch erfährt man schon recht viel von Jonata wie sie lebt und scheinbar ist sie ein sehr kluges Mädchen, mit ihren 15 jahren geht sie alleine mit 3 jungs jagen... ich bin neugierig was noch alles passiert, bei Jonata´s familie glaube ich das ihre mutter nicht wirklich ihre mutter ist ... aber ich lasse mich gerne überraschen :)

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Ceciliasophie kommentierte am 10. Januar 2018 um 16:08

Ach, ich weiß nicht. 
Ich finde es bisher ehrlich gesagt nicht sonderlich gut und bin enttäuscht. Das Buch hat nur 300 und ein paar zerquetschte Seiten und nun ist im ersten Drittel bis auf die eine Schlüsselszene noch nicht wirklich etwas passiert oder wenigstens erklärt worden. Auch wenn ich mich beim Lesen nicht langweile, so finde ich es doch befremdlich, wie wenig dann doch bisher passierte. 
An sich finde ich die Idee und das Setting ganz interessant, obwohl mir auch das Setting bisher etwas zu kurz kommt. Vielleicht wird das vorhande Potential aber noch in den nächsten Kapitel mehr ausgeschöpft. 
Mir persönlich hätten ein paar mehr Details vom Zusammenleben der Licentianer besser gefallen, als die vielen Glaubensbekenntnisse. Außerdem gefällt mir die angedeutete Instalove zwischen Tristan und Jonata überhaupt nicht. Doch man soll ja nicht den Teufel an die Wand malen. Ich bin also gespannt, wie die Handlung sich hier entwickelt. 
Und dann eine Einmischung, damit zwei neugeborenen Kitzen nichts passiert aber Jugendliche auf Wildschweinjagd gehen lassen oder mit Wölfen zusammenleben? Passt für mich irgendwie nicht zusammen. 

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 - 99
katze267 kommentierte am 10. Januar 2018 um 22:13

Das Buch liest sich sehr flüssig und locker, der Schreibstil ist unkompliziert.

Natürlich kommen Vergleiche mit der TRuman Show auf, aber hier ist  es ja eine ganze Siedlung und zumindest die 2, Generation weiss nicht Bescheid. Die Erwachsenen sind wohl aus völlig unteschiedlichen Gründen nach Licentia gegangen, Agnes um den Tod ihres Sohnes zu vergesssen, Luzia um  Jonata zu beschützen.

Die Konzentration auf die Love Story von Tristan und Jonata ist mir ein bisschen zu stark, ich hätte mehr Beschreibungen vom Leben in Licentia erwartet. Ob die Trennung der Dörfer etwas mit Jonatas Albtraum zu tun hat? Etwas muss da vorgefallen sein. Vielleicht ein Wolfsangriff? Befremdlich finde ich den Pfarrer : wie kann er rauchen? Woher kommen nach 10 Jahren noch Zigaretten?

Auch die SElbstversorgung des Dorfes erscheint mir etwas unklar . Kann in einem mittelalterlichen Dorf wirklich alles selbst hergestellt werden? Der Schmied verarbeitet bestimmt Metall, wo kommt das her? Und wie sieht es mit medizin aus? In den 10 Jahren gab es bestimmt ernsthafte Erkrankungen, Unfälle, Komplikationen. Wurde da nie um moderne Hilfe ersucht?

Wenn sogar ein Hubschrauber eingreift, um die Tötung von neugeborenen Rehkitzen zu verhindern,  wie reagieren die Überwacher auf Gefährdungen von Menschen? Das n 10 Jahren nie etwas derartiges eintrat, halte ich für unwahrscheinlich.

Neugierig bin ich auf das Paket, das nach Licentia geschmuggelt wird. Was mag darin sein?

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 - 99
Nane_M kommentierte am 11. Januar 2018 um 10:51

Ich denke mal, dass die erste Generation von außen mit bestimmten Dingen (Luxusartikeln) versorgt wird. Wahrscheinlich kann man es sich auch ein wenig wie Big Brother vorstellen. ;D

Ich bin auch schon gespannt, was in dem Paket ist. Ich denke es hat mit Martinas Lösung für die Wolfsbanner zu tun.

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Nane_M kommentierte am 11. Januar 2018 um 10:58

Ich fand den Einstieg ganz gut. Es lässt sich flüssig lesen, ist mysteriös und die offenen Fragen treiben mich durchs Buch. Wie ich ja schon erwähnt habe, musste ich teilweise an eine Sekte denken. Aber wahrscheinlich ist es zu weit hergeholt.

Zumindest finde ich, dass dieses Buch eine Mischung aus Truman Show, The Village und Romeo & Julia ist. Aber wer weiß, was da noch so kommt. Ich könnte mir nämlich vorstellen, dass keine richtige Liebesbeziehung entsteht, da sich herausstellt, dass Tristan und Jonata Geschwister sind. Obwohl ... nee, das kann auch nicht. Sie hat ja blonde und er dunkle Haare. Aber vielleicht sind sie irgendwie verwandt. Na ja, ich bin noch zu verwirrt. Ich brauche noch mehr Informationen.

Fakt ist, es gibt Geheimnisse, die noch gelüftet werden müssen. ;)

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Ceciliasophie kommentierte am 11. Januar 2018 um 16:06

An eine Geschwisterkonstellation habe ich auch einmal kurz gedacht. Vor allem, als Tristans Mutter so komisch auf die Namen reagierte. 
Habe den Gedanken aber schon wieder verworfen :)

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Nane_M kommentierte am 12. Januar 2018 um 11:59

Genau diese Reaktion hat mich das auch vermuten lassen, aber wie gesagt, es ergibt wohl keinen Sinn. Ich frage mich nur, was da wohl vorgefallen ist. Das werden wir aber sicherlich noch erfahren.

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Tanjas Bücherpalast kommentierte am 12. Januar 2018 um 18:02

Die gleiche Theorie habe ich in den anderen Kommentaren ebenfalls gelesen, ich glaube jedoch nicht so wirklich, dass sie Geschwister sind. Ich denke schon, dass zwischen ihnen eine Liebesbeziehung entstehen wird. Ich denke eher, dass sich beide Familien von "damals" kennen und womöglich durch einen Streit getrennt haben. Immerhin kannten die Mütter die Namen der Kinder der anderen Familie, machte jedenfalls den Eindruck. Ich bin also auch sehr gespannt, was daraus wird. ;)

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Martina Suhr kommentierte am 12. Januar 2018 um 10:41

So, nun ein paar kurze Gedanken zu der Story.

Mir gefallen die kurzen Kapitel. Das bringt Dynamik rein, weil die Blickwinkel schnell wechseln.

Big Brother, Truman Show, Tribute von Panem ... Irgendwie eine Mischung aus verschiedenen Elementen. Noch finde ich die Namen (auch wenn sie nicht sehr ausgefallen sind) etwas verwirrend, da man mit einer Fülle an Figuren auf verschiedenen Eben konfrontiert wird.

Die Emailkonversation finde ich sehr gelungen, denn der Stilwechsel macht auch optisch deutlich, dass man sich dann plötzlich in einer anderen Ebene befindet.

Die Sprache stört mich jetzt nicht wirklich, denn ich denke, da es ein Jugendbuch ist, sollte man auch für jüngere Leser einen Anreiz schaffen. ZUdem könnte man argumentieren, dass bei dem Projekt Licentia mittelalterliche Zustände herrschen. Luzia sagt das ja zum Pfarrer. Eine einfache Gesellschaft, einfaches Leben ohne Technik, Fortschritt und SchnickSchnack :-) Daher gefällt mir die einfache und wenig blumige Sprache. Sie passt sich der Situation an. Bei den Wolfsbannern ist sie eher rauer und kühl.

 

Ich bin gespannt, wie es weitergeht!

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 - 99
Nane_M kommentierte am 12. Januar 2018 um 12:01

Sehe ich auch so. Mir gefallen auch die schnellen Perspektivwechsel. So kommt keine Langeweile auf. Und die Sprache finde ich ebenfalls sehr passend für ein Jugendbuch und für die Thematik.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 - 99
Tanjas Bücherpalast kommentierte am 12. Januar 2018 um 18:00

Auch ich habe nun endlich den ersten Abschnitt geschafft und muss wirklich erstmal sagen, dass mir der Schreibstil sehr gefällt und die kurzen Kapitel sind sehr gelungen. Es lässt sich dadurch schneller lesen und ich fühle mich nicht gezwungen, weiter zu lesen. Es ist demnach ziemlich locker.

Ich kenne ebenso weder "Die Truman Show" noch etwas anderes, deshalb mache ich mit diesem Buch meine ersten Erfahrungen mit diesem Thema/Inhalt und muss sagen, dass ich es sehr interessant finde. Es gleicht natürlich üblichen Mittelalter-Geschichten, was die Zustände und Ereignisse betrifft, weshalb mich viele Handlungen nicht wundern. 

Ich bin auch unglaublich gespannt, wie Tristan und Jonata sich wieder begegnen, aber eine gewisse Anziehung scheint dort wirklich vorhanden zu sein. Ich mag Tristan übrigens sehr, er hat einen gewissen "Bad-Boy"-Touch, was bei einem Wolfsbanner gewiss nicht ungewöhnlich sein mag, dennoch mag ich es sehr. Ich bin sehr gespannt, wie er sich im Laufe des Buches entwickelt. Zu Jonata habe ich noch keine großartige Meinung, außer dass sie ein sehr willensstarkes Mädchen zu sein scheint, aber wir werden sehen! 

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 - 99
Nane_M kommentierte am 15. Januar 2018 um 16:56

Das stimmt. Tristan hat wirklich einen "Bad Boy"-Touch, der mir im Übrigen auch sehr gut gefällt. :)

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 - 99
Drops1984 kommentierte am 21. Januar 2018 um 16:51

Vorneweg... der erste Teil ist schon mal echt spannend.

Am Anfang wirkt das Buch wirklich wie eine Mischung aus "The Truman Show", "The Village" und "Die Tribute von Panem"....

Inhaltlich darf ich natürlich kein Schiller, Goethe oder sonst etwas erwarten. Eine nette unterhaltsame und kurzweilige Geschichte, wo ich über manche Logiklücken locker hinwegsehen kann.

Jeder Fernsehfilm hat welche, also so what... bin gespannt wie es weitergeht...