Leserunde

Leserunde zu „The Antique Hunter's Guide to Murder“ (C.L. Miller) - English Edition

The Antique Hunter's Guide to Murder -

The Antique Hunter's Guide to Murder
von C. L. Miller

Bewerbungsphase: Bis zum 29.02.

Beginn der Leserunde: 26.03. (Ende: 16.04.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des PanMacmillan Verlags – 20 Freiexemplare von „The Antique Hunter's Guide to Murder“ (C.L. Miller) zur Verfügung. Eine Leseprobe  zum Buch findet ihr hier.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

Es handelt sich um die englische Originalausgabe. Der Austausch der Leserunde findet auf Deutsch statt. Rezensionen zum Buch können sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch veröffentlicht werden.

// Bei diesem Beitrag handelt es sich um bezahlte Werbung, da der PanMacmillan Verlag uns für die Leserunde Freiexemplare zur Verfügung gestellt hat. Diese Werbung wird allen Mitgliedern von "Was liest Du?" angezeigt. //

ÜBER DAS BUCH:

'A bold, bright and delightful jaunt back to the golden age of detective fiction' Janice Hallett

'A delicious read - who could resist a treasure hunt with murder at its core?' SJ Bennett

'It's a delight!' Katie Fforde 

***********

What antique would you kill for?
Freya, it’s down to you to finish what I started . . .

Freya Lockwood has avoided the quaint English village in which she grew up for the last 20 years. That is until news arrives that Arthur Crockleford, antiques dealer and Freya’s estranged mentor, has died . . . and the circumstances seem suspicious.

You will uncover an invitation, I implore you to attend . . .

But when a letter from Arthur is delivered, sent just days before his death, and an ordinary pine chest concealing Arthur’s journals are revealed, Freya finds herself sucked back into a life she’d sworn to leave behind.

But beware, trust no-one. Your life depends on it . . .

Joining forces with her eccentric Aunt Carole, Arthur’s staunch best friend, Freya follows both clues and her instincts to an old manor house for an ‘antiques enthusiasts weekend’. But not is all as it seems; the antiques are bad reproductions and the guests all have something to hide.

Can Freya and Carole solve the mystery and unearth the killer before they strike again?

***********

'What a unique and very enjoyable take on the classic whodunnit!' Jo Silva

'Irresistible, immersive and completely unputdownable, think the Antiques Roadshow meets Miss Marple with a deliciously OTT cast of characters and twist after twist after twist.' Ellery Lloyd

'What a treat! A unique and compelling debut by an outstanding author - I couldn't stop turning the pages! The fabulously drawn characters leapt from the page and drew me into this engrossing murder mystery.' Kathryn Croft

29.03.2024

Thema: Lektüre Teil IV; Seite 271 bis Ende

Thema: Lektüre Teil IV; Seite 271 bis Ende
Hornita kommentierte am 31. März 2024 um 10:49

Und im vierten Abschnitt dann ein Mord, das ist reichlich spät im Geschehen und macht auch irgendwie keinen Sinn. Dann gibt es jede Menge Erklärungen und Überlegungen, die sich wiederholen und mich in dieser Dichte nerven. Mehr Handlung anstelle der vielen Erklärungen hätte dem Buch sicher gut getan. Die Auflösung am Ende, der Agatha-Christie-Moment und das bisschen Action dazu fand ich einfach nicht überzeugend. Das Wissen der Autorin über den Antiquitätenmarkt tut dem Buch gut, das wirkt fundiert, der Plot ist von der Idee her nicht schlecht, aber die Umsetzung hat einige Mängel und warum Arthur überhaupt so ein Geheimnis machen musste und sich nicht direkter mitgeteilt hat, war für mich nicht nachvollziehbar. Mir ist schleierhaft, warum das Buch mit einem Agatha Christie Vergleich beworben wird, da es um Längen nicht an die Meisterin heranreicht. So ist einfach die Enttäuschung vorprogrammiert.

Thema: Lektüre Teil IV; Seite 271 bis Ende
Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 03. April 2024 um 14:37

Niemand kann ihr das Wasser reichen. Ausnahme Schriftstellerin in ihrem Genre

Thema: Lektüre Teil IV; Seite 271 bis Ende
FIRIEL kommentierte am 07. April 2024 um 12:38

@Hornita: Mag sein, dass die Enttäuschung vorprogrammiert ist, aber zunächst einmal kurbelt das die Verkaufszahlen an.

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Hornita kommentierte am 08. April 2024 um 07:38

Ja, aber auch nur für diesen Band, denn die Fortsetzung lese ich sicher nicht.

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FIRIEL kommentierte am 07. April 2024 um 12:41

... und die Leiche war einfach überfällig...

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Nora Lee kommentierte am 01. April 2024 um 14:35

Das Ende war für mich nicht überraschend. Harry hatte ich schon Anfangs in Verdacht. Ganz einfach weil er zweimal erwähnt wurde und dann erst am Ende wieder vorkam. Und er zwischendrin mal ein Kapitel bekommen hat.
Wer sonst soll es gewesen sein?
Gut, er hat es mit seiner furchtbaren Mutter durchgezogen. :p
Überhaupt ist die ganze Familie Metcalf einfach nur grässlich gewesen.

Alles in allem kein gutgeschriebenes Buch, finde ich. Den zweiten Teil Spar ich mir.

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Xana kommentierte am 04. April 2024 um 14:43

Ich fürchte, den zweiten Teil werde ich auch nicht unbedingt lesen wollen.

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FIRIEL kommentierte am 07. April 2024 um 12:43

Ich hatte Harry komplett vergessen. Aber es ist ein alter Trick, eine vergessene Nebenfigur wieder hervorzuholen und dann als den Schuldigen zu präsentieren. Oft ist es auch jemand, der am Anfang verdächtigt und dann entlastet wurde, bis sich zum Schluss herausstellt, dass das Alibi falsch war. 

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Estrelas kommentierte am 07. April 2024 um 16:11

Die Konstellation aus Mutter und Sohn war für mich schon überraschend, u.a. aber dadurch bedingt, dass das Alter der Figuren überhaupt nicht klar war. Ich hatte mir alle (bis auf Phil und Carole, die füreinander passend schienen, was sich am Ende ebenfalls als Trugschluss herausstellte) als thirty-somethings vorgestellt.

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Birte kommentierte am 03. April 2024 um 10:32

Wir versammeln alle und provozieren, damit der Mörder sich selbst entlarvt... Freyas Abschlusstatement in der Art eines Hercule Poirot: das hätte auch schief gehen können. Aber mit dem FBI als Rückendeckung (hier stellt sich wirklich die Frage, warum nicht Scotland Yard) ist es natürlich sicherer? Die von Carole phantasierte Liebesgeschichte war jetzt auch eher überflüssig, hat aber für ein paar Schmunzler gesorgt.

Am Ende ist alles aufgeklärt, auch die Rollen von Harry und Clare. Jedoch ohne abschließende Justiz. Und mit Bella ist der Cliffhanger da, um zum Weiterlesen zu motivieren. Dazu war mir die Geschichte dann aber doch zu flach, wenn auch vom Ambiente quite british.

Zumindest wurden wirklich alle Fäden gründlich abgeschlossen, so auch das anfängliche Sinnieren über den fehlenden Buchladen als auch der Smalltalk über eine Reise nach Petra.

 

 

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Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 03. April 2024 um 14:34

Ich mochte die Auflösung sehr . Vor allem das Phil vom FBI ist,da ich bei ihm als Einziger das Gefühl hatte er gwhöre zu den " Guten"
Als Carol Harry erwähnten, dachte ich den habe ich ja ganz vergessen und dann dachte ich sofort "0h,oh"
Und im Gegensatz zu einigen Anderen in der Lese-Runde mochte ich bis zum Schluss die Lebensweisheiten Athurs,war meiner Meinung viel Wahres dran
Mir gefällt es so sehr dass freya sich emanzipiert hat und wieder frei ist

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Xana kommentierte am 04. April 2024 um 14:46

Ich mochte Arthurs Zitate auch, weniger wegen der Weisheit dahinter und mehr einfach deshalb, weil er auf diese Weise irgendwie noch immer ein aktiver Teil der Geschichte blieb.

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Martinchen kommentierte am 07. April 2024 um 20:52

Mir haben die Zitate ebenfalls gefallen. Arthurs Vermächtnis war so immer präsent. Und sie passen zum Kapitel und enthalten viel Wahres, wie du schreibst. 

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givemeabook kommentierte am 09. April 2024 um 22:21

Mir haben Arthurs Lebensweisheiten auch gut gefallen. Sie haben immer zu den kommenden Kapiteln gepasst und somit ein bisschen die Richtung vorgegeben.

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Xana kommentierte am 04. April 2024 um 14:57

Das Ende fand ich jetzt irgendwie etwas flach. Aus meiner Sicht wurden die Fragen nicht wirklich zufriedenstellend beantwortet und anscheinend sollte das gesamte Buch eigentlich nur darauf hinauslaufen, dass Freya wieder die Jägerin in sich entdeckt. Das hätte man auch durchaus besser umsetzen können. Das von Carole erwartete Romanzending zwischen Freya und Phil fand ich auch letztendlich eher nervig. Man sucht zwar einen Mörder und hat ganz andere Sorgen, aber hey, so ein gutaussehender Typ, der vielleicht auch doch etwas mit der Tat zu tun hat, der ist ja trotzdem einen Versuch wert. Irgendwie alles eher seltsam. Unterhalten hat mich das Buch dennoch die meiste Zeit relativ gut, nur das Ende war jetzt eher sparsam.

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Estrelas kommentierte am 07. April 2024 um 16:13

Ich dachte die ganze Zeit, Carole steht auf Phil. Dabei hat sie die Anmerkungen zu seiner Wohlgestalt scheinbar nur für Freya gemacht...

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COW kommentierte am 10. April 2024 um 21:35

Ja, dachte ich auch - aber egal, Hauptsache irgendwer bekommt den heißen Gärtner;)

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Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 08. April 2024 um 23:12

Aber so ist Carol , sie will ihren Spaß  haben und findet  Spaß  in jeder Lebenslage.Und deshalb  möchte  sie auch, dass Freya Spaß hat, sie meint ja wie man so modern sagen würde  "friend with benefits". Ich frage das eher lustig, gerade weil Freya darüber  die Augen verdreht und weiß dass sie zu manchem besser nichts sagt

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E-möbe kommentierte am 04. April 2024 um 15:26

Ich hatte mich so geärgert, dass ich verpasst hatte, mich bei dieser Leserunde zu bewerben, aber nachdem ich das Hörbuch gehört habe, bin ich regelrecht froh. Was für eine langatmige, unlogische Geschichte mit einer anstrengenden Protagonistin. Geradezu vermessen, es auch nur annähernd mit Agatha Christie/Ms Marple zu vergleichen.

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Readaholic kommentierte am 05. April 2024 um 07:53

Ja, den Vergleich mit Miss Marple fand ich auch weit hergeholt.

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Estrelas kommentierte am 07. April 2024 um 16:17

Wir lernen daraus, dass wir manchmal auch einfach mal einen Hype aussitzen müssen. :P

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E-möbe kommentierte am 07. April 2024 um 20:50

Ahahaha. Genau! :D

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Readaholic kommentierte am 05. April 2024 um 08:02

Ich habe das Buch auch hinter mich gebracht. Ich hatte mich wirklich auf die Lektüre gefreut, es war aber nicht das erwartete Lesevergnügen. Am Schluss kam wenigstens noch ein Hauch von Spannung auf, auch wenn ich vieles unlogisch fand. Als der Name Harry wieder fiel, musste ich erst mal überlegen, wer das überhaupt ist. Dass Clare nicht nur die Hauswirtschafterin ist, hatte ich ja vermutet. Für mich hätte es auch mehr Sinn gegeben, wenn sie und Phil für einen britischen Geheimdienst gearbeitet hätten und nicht für das FBI. Und wie schon mehrfach erwähnt, Caroles Anspielungen, zwischen Freya und Phil könnte sich eine Romanze entwickelt haben und sie sogar als "lovebirds" zu bezeichnen, sind ziemlich daneben. Wahrscheinlich ist die Geschichte so angelegt, dass Phil auch im zweiten Band dieser Reihe wieder in Erscheinung tritt, in dem es dann um die Reise nach Petra geht. Ich werde es nie erfahen, denn die Fortsetzung erspare ich mir.

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E-möbe kommentierte am 06. April 2024 um 22:06

Britische Undercoverpolizei/Geheimdienst ergäbe ja noch einen Hauch von Sinn, aber FBI ist irgendwie nur dumm. Als ob die ohne Absprache mit den englischen Behörden irgendwo agieren könnten. Und dann auch noch direkt vor der Nase der schurkischen Vereinigung. 

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FIRIEL kommentierte am 07. April 2024 um 13:18

Stimmt, das FBI gehört nicht hierhin.

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Liiina_1995 kommentierte am 06. April 2024 um 09:30

Den letzten Teil habe ich dann auch beendet. 
 

Man, was war dieser Teil jetzt spannend! Wahnsinn! Meine Vermutungen, dass mit Phil etwas nicht stimmt, hat sich ja auch bewahrheitet. Das er aber zum FBI gehört, damit habe ich nicht gerechnet. Bei Clare ist es genau das Gleiche, auch bei ihr hätte ich das FBI nicht erwartet. Das Amy etwas mit dem Mord zu tun habe könnte, hatte ich nicht wirklich auf dem Schirm, aber komisch fand ich sie von Anfang an. Harry, ihr Sohn, an den habe ich ja gar nicht mehr gedacht. Er kommt vielleicht zwei oder drei Mal im gesamten Buch vor und dann nicht mehr. Erst in diesem Teil zum Ende hin wieder. Heftig! Aber gut gemacht, so konnte er in aller Ruhe die Wohnung von Carole "auseinandernehmen" und nach den Büchern schauen. Hat aber ja am Ende leider nichts gebracht! Den Mord an Giles fand ich etwas überflüssig, da ich der Meinung bin, dass er gar nicht hätte sterben müssen, aber okay. Zur Spannung des Buches hat es immerhin beigetragen. 
 

Ich finde das Buch richtig klasse und habe auch die Leseprobe zu Band 2 schon gelesen. Band 2 werde ich definitiv auch noch lesen, ich liebe diese Bücher und vor allem den Schreibstil von C.L.Miller. 

 

 

 

 

 

Thema: Lektüre Teil IV; Seite 271 bis Ende
FIRIEL kommentierte am 07. April 2024 um 12:36

Fast alle meine Vermutungen haben sich bestätigt. Vergessen habe ich den klassischen Trick, dass man irgendeine vergessene Nebenfigur wieder auftauchen lässt. Wirklich überrascht hat mich, dass Harry der Sohn von Amy ist - wurde das vorher schon einmal erwähnt und ich habe es überlesen oder ist das einfach eine unglaubwürdige Konstruktion? Arthur hätte doch Harrys Papiere bei seiner Einstellung gesehen...

Dass Phil und Clare undercover aufklären sollen, habe ich vermutet. Es ist aber nicht ganz überzeugend: Wieso hat Metcalf zwei Leute eingestellt, die ihre eigentlichen Aufgaben mehr schlecht als recht erfüllen? 

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E-möbe kommentierte am 07. April 2024 um 20:54

Harry war doch nur eine Aushilfe - ob sich Arthur da wirklich groß Papiere zeigen ließ? Außerdem hatte er wahrscheinlich den Nachnamen seines Vaters und kein Mensch fängt ja an, bei einer Aushilfe aus dem Ort den Stammbaum zu erforschen. 

Das fand ich gar nicht mal so unlogisch. 

Aber ja, Metcalf stellt ausgerechnet ungeeignete Leute an, die keine Ahnung vom Job haben. Die werden dann natürlich üüüüüberhaupt nicht auf ihren Hintergrund gecheckt, obwohl sie mitten im Verbrecherhauptquartier sitzen ... ^^

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FIRIEL kommentierte am 07. April 2024 um 13:17

Pff, ich habe es schon wieder geschafft, einen Kommentar zu verlieren. Wer weiß, wo er gelandet ist! Also Verzeihung, wenn dieser hier doppelt ist...

Die Grundidee dieses Krimis ist ja, dass Freya (und stellvertretend Arthur) mit dem blutbefleckten Schal erpressbar ist. Aber warum eigentlich? Keiner der Fälscher/Schmugglerbande würde doch zur Polizei gehen. Und nur aufgrund eines Indizes wird man ja wohl auch in Kairo nicht verurteilt. Man kann ja beweisen, dass Freya und Asim ein Liebespaar waren. Dass sie in Panik wegrennt, wenn sie seine Leiche findet, macht sie noch lange nicht zu einer Mörderin.

Damit fällt allerdings die ganze Grundlage für das Buch: Arthur hätte sich nicht erpressen lassen müssen und er hätte auch nicht zwanzig Jahre nach diesem Schal als angeblichen Beweis suchen müssen. Dass Freya ihm die Schuld an Asims Tod zurechnet, ist glaubwürdig; dass sie ihm keinerlei Gelegenheit gibt, seine Sicht darzustellen, nicht.

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Estrelas kommentierte am 07. April 2024 um 16:16

Diese Erpressungsgeschichte fand ich auch dubios, zumal es überflüssig gewesen wäre, den Schal zu beseitigen, wo es anderer Stelle heißt, dass für den Toten in Kairo eh niemand mehr herangezogen wird...

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E-möbe kommentierte am 07. April 2024 um 20:56

Das ist genau die lächerlichste unlogischste Prämisse dieses Buches, die ich anprangere! Dieser Schal! Das Foto! Das sind ja nicht mal starke Indizien, geschweige denn Beweise .. Gott, ich habe mich bei dem Buch so geärgert. Wie schlecht kann man einen Krimi bitte konstruieren? 

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Hornita kommentierte am 09. April 2024 um 11:02

Da bin ich ganz bei Dir. Man kann sich nur wundern, dass das Buch einen Verlag gefunden hat. Es gibt gute Krimis in anderen Sprachen, die nicht übersetzt werden und aufgrund der Erfolge im eigenen Land eine gute Prognose hätten (ich hatte erst einen guten indischen und einen grönländischen Krimi oder auch asiatische Literatur), das finde ich schade. Und stattdessen wird dann so ein unausgegorenes Werk gehypt, das ist wirklich unglaublich.

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Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 08. April 2024 um 23:24

Das sie ein Liebespaar waren schützt Freya ja nicht davor in Verdacht zu geraten. Mord aus Leidenschaft wird auch oft untersucht. Das Foto das Gilles am Tatort zeigt war ja lange Zeit nicht bekannt.  Auch den Behörden  nicht . Es war ein unaufgeklärter Mord.

 

 

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E-möbe kommentierte am 09. April 2024 um 11:36

Es spielt keine Rolle, ob Freya in Verdacht gerät. Das sind keine Beweise, weder der Schal noch das Foto. An Arthurs Stelle hätte ich den ach-so-cleveren-Schurken ins Gesicht gelacht und gesagt: Macht doch. Geht damit zur Polizei. Niemals hätte ich mich mit solchen Sachen erpressen lassen. 

Ich dachte die ganze Zeit, er wird damit erpresst, dass sie androhen, Freya was anzutun. Das wäre logisch gewesen. Aber diese lächerlichen Dinge vom Tatort? Never. 

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Estrelas kommentierte am 07. April 2024 um 16:07

Ich fand es verwirrend, dass sich auf Arthurs Agenda berufen wurde, obwohl etwas ganz anderes gemacht wurde. Eine Begutachtung von Gegenständen hat ja nicht stattgefunden und wäre auch unpassend gewesen. Die Alternativen fühlten sich für mich aber auch seltsam an. Komm, wir gehen auf den Markt, ach, ich halte noch eine Rede... Und wieso ermittelt das FBI in Großbritannien?

Wie sich zuvor bereits andeutete, hat mir die Inszenierung dieses Romans nicht so zugesagt wie erwartet. Auch das Ende, dass Freya plötzlich alle Täter identifiziert und es nicht sagen will... come on! Ich bin ja beruhigt, dass es nicht nur mir so ging. Bei einem derart gelobten Buch habe ich die ganze Zeit gedacht, ich übersehe da was...

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E-möbe kommentierte am 07. April 2024 um 20:58

Nein, du hast nichts übersehen. Das war nur einer der dümmsten konstruierten Krimis der letzten 100 Jahre. Und angeblich gab es um das Manuskript auch noch Verlagsbieterschlachten ... *facepalm*

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Martinchen kommentierte am 07. April 2024 um 21:07

Wie es sich gehört, löst sich (fast) alles auf, während anderes offen bleibt für den Folgeband.

Freya löst den Fall, in dem sie ihre Vermutungen ausspricht und damit ins Schwarze trifft. Sie ist wieder die selbstbewusste Frau,  die sie 20 Jahre zuvor war. Ich hatte anfangs geschrieben,  dass ich nicht verstehe, warum sie die Jahre nach der Scheidung nicht genutzt hat, sich eine eigene Existenz aufzubauen. Und auch, dass sie keinen Kontakt mehr zu ihrer Tante hatte, ist für mich nicht nachvollziehbar. Okay, dann hätte die Geschichte nicht geschrieben werden können. 

Der Zusammenhang mit dem FBI hat sich mir nicht erschlossen. Wären da nicht die Briten zuständig,  auch bei internationaler Kriminalität?

Und was ist eigentlich mit Bella, die mit echten Antiquitäten unterwegs ist. Die will sie doch nicht zurück geben?

Carole hat mir gut gefallen,  völlig überdreht und von sich überzeugt. 

Ich habe ein bißchen über Antiquitäten gelernt.

Insgesamt hat mich der Krimi gut unterhalten und eine gute Ausgangslage für den zweiten Teil geschaffen.

Thema: Lektüre Teil IV; Seite 271 bis Ende
givemeabook kommentierte am 09. April 2024 um 22:13

Das Buch ist gelesen, die Bösen sind entlarvt - und trotzdem bin ich nicht zufrieden. Freya löst den Fall nur durch überlegen und behält das Ergebnis für den Poirot like Showdown für sich. Doch nicht nur Poirot, auch Agatha Christie, die wohl erfolgreichste Autorin aller Zeiten, sollte mit diesem Buch nicht in Verbindung gebracht werden. Den Nachfolger werde ich nicht lesen.

Thema: Lektüre Teil IV; Seite 271 bis Ende
COW kommentierte am 10. April 2024 um 21:42

Puh, also die Erpressung will mir nicht in den Kopf - ich kann ja noch verstehen, dass man sich vor 20 Jahren in Ägypten nicht mit der dortigen Polizei anlegen will, aber Arthur hat da doch schon mit Phil (also dem FBI) zusammen gearbeitet. Da hätte das doch kein Problem sein müssen um sich wegen so hirnrissiger Beweise erpressen zu lassen und über 20 Jahre lang nicht mit seiner Nichte zu reden.... Auch kam Freya nie wirklich in den Sinn, den Mord an Asim damals unter die Lupe zu nehmen, wo sie doch Sachen so gerne auf den Grund geht...versteh ich nicht. 
Naja, Buch beendet und hoffe das nächste wird besser. Sehr schade, denn ich hatte mich sehr auf die Leserunde gefreut. Der letze Abschnitt hat sich für mich sehr gezogen und den nächsten Fall darf Freya sicher ohne mich lösen;)