Rezension

Absolut nicht meins

Purpurmond - Heike E. Schmidt

Purpurmond
von Heike E. Schmidt

Bewertet mit 3 Sternen

Meine Meinung: 

Die 17-Jährige Caitlin – kurz Cat – musste mit ihren Eltern nach Bamberg in das Haus ihrer Oma ziehen.

Natürlich findet sie das absolut ätzend, da dort nichts los ist. Dann gibt es an ihrer neuen Schule noch die nette Sina, die Cat auf den Tod nicht ausstehen kann. 
Cat nimmt Sinas Getue mit Ironie und Sarkasmus, was mir sehr gut gefallen hat.

Plötzlich ist Sina die Freundlichkeit in Person und lädt Cat in das alte Druidenhaus zu einer Party ein. Misstrauisch geht Caitlin der Einladung nach und findet die stattfindende Mutprobe der anderen Mädchen doof. Gläserrücken, so ein Unfug. 
Sina wird sauer, als sie merkt, dass Cat ihr Spiel durchschaut hat und sperrt sie in dem alten Haus ein.

Zu erst wird Cat sauer, doch je weiter es der Geisterstunde entgegen geht, wird sie ängstlicher. Sie findet keinen Ausweg aus dem Haus, so tastet sie die Mauern ab und findet einen Halsreif.

Als sie ihn anlegt, wird sie ins Mittelalter gezogen und lernt die Geschichte von Dorothea, der benannten Hexe, und Daniel, dem Sohn des Richters kennen, die sich unendlich lieben, obwohl sie nicht sollten.

Mh, ich muss ehrlich gestehen, dass ich Cat am Anfang mochte. Ihre ironische Art hat mir gefallen. Ich dachte, man die hat was auf dem Kasten. Aber im Laufe des Buchs ging sie mir nur noch auf die Nerven. Blind und, für mich, zu naive betrachtet sie ihre neu entdeckte Welt. Sachen die ich als Leser direkt sehe, sind für sie erst Seiten später klar, was ich sehr schade fand. Es gibt in Büchern Situationen, die man vorhersehen kann, wo der Charakter aber immer noch sehr charmant handelt, was dann das Vorhersehen nicht so dramatisch macht, aber hier, hier war ich leider enttäuscht.

Mein Fazit:

Ein nettes Buch für alle, die sich nicht daran stören, dass die Protagonistin nicht das sieht, was wir sehen.