Leserunde

Leserunde zu "Allein" (Daniel Schreiber)

Allein
von Daniel Schreiber

Bewerbungsphase: 17.09. - 30.09.

Beginn der Leserunde: 14.10. (Ende: 04.11.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Hanser Verlags – 20 Freiexemplare von "Allein" (Daniel Schreiber) zur Verfügung. Eine Leseprobe zum Buch findet ihr hier

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

"Was für ein Buch! Es rührt an unsere geheimsten Ängste. Dabei tröstet es uns, klug und zärtlich zugleich – wie ein Freund, der unsere Not erkennt." Gabriele von Arnim

Zu keiner Zeit haben so viele Menschen allein gelebt, und nie war elementarer zu spüren, wie brutal das selbstbestimmte Leben in Einsamkeit umschlagen kann. Aber kann man überhaupt glücklich sein allein? Und warum wird in einer Gesellschaft von Individualisten das Alleinleben als schambehaftetes Scheitern wahrgenommen?
Im Rückgriff auf eigene Erfahrungen, philosophische und soziologische Ideen ergründet Daniel Schreiber das Spannungsverhältnis zwischen dem Wunsch nach Rückzug und Freiheit und dem nach Nähe, Liebe und Gemeinschaft. Dabei leuchtet er aus, welche Rolle Freundschaften in diesem Lebensmodell spielen: Können sie eine Antwort auf den Sinnverlust in einer krisenhaften Welt sein? Ein zutiefst erhellendes Buch über die Frage, wie wir leben wolle

ÜBER DAS BUCH:

Daniel Schreiber, 1977 geboren, ist Autor der Susan-Sontag-Biografie Geist und Glamour (2007) sowie der hochgelobten und vielgelesenen Essays Nüchtern (2014) und Zuhause (2017). Er lebt in Berlin. Auf Instagram: @thedanielschreiber

31.10.2021

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 111 bis Ende

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LisaH kommentierte am 24. Oktober 2021 um 15:59

Es gibt noch Hoffnung! Das Ende hat mir gut gefallen, eine Wendung taucht auf und Daniel Schreiber fasst neue Hoffnung und wird unternehmungslustiger. Er zieht positive "self care" Moment aus dem Alleinsein und nimmt dieses Gefühl aus seinem Urlaub mit zurück nach Berlin. Der Ton kam mir noch immer schwer vor, jedoch mit optimistischen Untertönen. Happy end :)

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emmasbuecherecke kommentierte am 25. Oktober 2021 um 15:13

Ich muss gestehen, ich habe das Buch am Samstag in der Therme in einem Rutsch gelesen. Daher nur ein paar Worte hier unter dem "Abschnitt 3". Für meine Rezension brauche ich wohl auch noch ein bisschen. Ich weiß nämlich gar nicht so, wie ich dem Buch mit meinen eigenen Worten gerecht werden soll! Mir hat es sehr, sehr gut gefallen. Das hat mich überrascht, da es mein erstes Werk von Daniel Schreiber war und ich ohne große Erwartungen an das Buch und Thema rangetreten bin.

Anfangs fand ich die wissenschaftlichen Verweise und Fremdwörter etwas erschlagend - der Inhalt, vor allem ab dem zweiten Abschnitt, hat mich dann aber wirklich überzeugt. Sehr angenehmer Schreibstil auch.

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Tara kommentierte am 26. Oktober 2021 um 16:30

Ich habe die beiden letzen Abschnitte auch in einem Rutsch gelesen, da mich das Buch irgendwie gefesselt hat, nicht weil es spannend war, sondern weil ich die Mischung aus Persönlichem und wissenschaftlichen Aspekten sehr interesssant fand.

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Bookflower173 kommentierte am 04. November 2021 um 16:57

Mir hat das Buch auch überraschend gut gefallen. Auch bei mir war es das erste Buch von Daniel Schreiber.

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Tara kommentierte am 26. Oktober 2021 um 16:27

Der letzte Abschnitt hat mir wieder besser gefallen als der vorherige. Der Grundton wird wieder deutlich positiver und Daniel Schreibers Worte wirken weniger bedrückt als zuvor.

Das Buch war anders als ich ursprünglich gedacht hatte, dennoch hat es mir eine Menge Denkanstöße geliefert. Die Erfahrungen des Autors fand ich interessant und sie haben mir eine neue Sichtweise auf das Leben gezeigt, wenn man sich dafür entscheidet alleine zu leben. Ich habe nie wirklich alleine gelebt, die Jahre, die ich alleine in meiner Wohnung verbracht habe, hatte ich fast permanent Besuch, deswegen kann ich das kaum zählen. Genau deswegen kann ich aber auch gut nachvollziehen, warum Freundschaften einen so hohen Stellenwert im Leben des Autors haben.

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Jamboo kommentierte am 26. Oktober 2021 um 20:27

Ja, es gab ein paar Denkanstöße, aber doch deutlich weniger als ich mir von dem Buch erwartet habe. Worüber ich vielleicht ganz froh sein sollte, denn die persönlichen Probleme mit sich und dem Leben, egal ob allein oder in einer Beziehung, erscheinen mir sehr belastend.

Hier im letzten Teil schimmert tatsächlich ein bisschen mehr Hoffnung durch. Er schreibt darüber, wie regelmäßiges Praktizieren von Yoga seine  Beziehung zu seinem Körper und seinem inneren Gleichgewicht verbessert. Wie sich nach und nach eine gewisse Akzeptanz zu seiner Situation einstellt. Hier musste ich an das viel zitierte (uns so absolut wahre) Gelassenheitsgebet denken:

„Gib mir die Gelassenheit, Dinge zu akzeptieren, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

Manchmal allerdings leichter gesagt, als getan. Aber diese Maxime zu verinnerlichen, halte ich für essentiell wichtig für ein zufriedenes Leben.

Was ebenfalls gut fand ist die Erkenntnis des Autors, dass er in den Zeiten der Pandemie zu sehr auf sich selbst geschaut hat und zu wenig auf die Nöte seiner Freunde. Auch das ist nicht einfach, gerade in Zeiten größerer Probleme, macht das Leben aber so viel leichter, wenn es trotzdem gelingt.

 

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Tara kommentierte am 26. Oktober 2021 um 20:39

Natürlich ist das leichter gesagt als getan oder umgesetzt. Aber ist das darüber Nachdenken nicht schon ein Beginn ?

Und ist es nicht schon der Weg in die richtige Richtung, wenn man erkannt hat, dass man zu sehr mit sich selbst beschäftigt war und die Probleme der Anderen übersehen hat ?

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Jamboo kommentierte am 26. Oktober 2021 um 21:08

Ja, das sehe ich genauso wie du, @Tara.
Deshalb empfand ich diese Erkenntnisse als hoffnungsvoll.

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labbelman kommentierte am 03. November 2021 um 07:31

Ich fand diesen Abschnitt auch mit am besten, da er wirklich deutlich positiver rüberkam. Hier habe ich mich eher wiedergefunden.

Die persönlichen Erfahrungen bereichern das Ganze und machen es auch irgendwie greifbarer.

 

Ich weiß nicht, ob das nur bei mir so ist, aber ich brauche etwas mit dem ich mich identifizieren kann. Das gelang mir erst im letzten Abschnitt.

Ich kenne übrigens beide Seiten, sowohl lange zusammenleben als auch lange alleine leben und für mich überwiegen einfach die Vorteile des Alleine- Seins. Das klingt vielleicht egoistisch, aber es ist einfasch angenehmer. Leider wurde ich in allen Beziehungen, die ich hatte eher ausgenutzt und durfte nicht ich sein. Das möchte ich mir nicht nehmen lassen, weshalb ich mich für diesen Weg entschieden habe.

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Bookflower173 kommentierte am 04. November 2021 um 16:59

Ich habe beim Lesen auch über viele Dinge nachgedacht. Das hat mir hier am besten gefallen!

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verbuechert kommentierte am 28. Oktober 2021 um 13:18

Der letzte Abschnitt hat mir definitiv besser gefallen als der zweite Abschnitt. Das Lesen war nicht mehr ganz so deprimierend und die Stimmung des Buches war deutlich hoffnungsvoller. Vor allem das Ende des Buches hat mir sehr gut gefallen. Es wird deutlich, dass jeder einzelne Mensch einsam sein kann und dass das etwas ganz Natürliches ist. Jedoch zeigt Daniel Schreiber auch, dass diese Einsamkeit überwunden werden kann, beispielsweise durch Freund*innen und dass sie nicht ewig anhält. Dieser Hoffnungsschimmer am Ende des Buches hat mich schlussendlich von dem Buch überzeugen können.

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Tara kommentierte am 28. Oktober 2021 um 19:39

Mir gefiel dieser Hoffnungsschimmer auch sehr gut.
 

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Bookflower173 kommentierte am 04. November 2021 um 23:38

Da hast du recht! Ich mochte diesen Hoffnungsschimmer am Ende sehr und er war nach dem zweiten Abschnitt sehr willkommen!

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maike_march kommentierte am 31. Oktober 2021 um 15:28

So, Lektüre Teil III.

Ich muss sagen, dass mir der letzte Teil deutlich besser gefallen hat als die vorherigen. Die Stimmung ist deutlich besser, hoffnungsvoller kann man denke ich sagen. Ob es "nur" an der Überwinterung auf den sonnigen kanarischen Inseln liegt weiß ich nicht. Jedenfalls macht Daniel Schreiber nochmal ziemlich deutlich, dass jeder allein und auch einsam sein kann, selbst wenn der- oder diejenige in einem gefestigtem sozialem Umfeld lebt. Ich denke, dass jeder in irgendeiner Form schon mal einsam war. Auch sein Blick auf die Pandemie und die sozialen Kontakte haben in diesem Abschnitt des Buches eher meine Zustimmung gefunden. Auch meine persönlichen Erfahrungen haben gezeigt, dass (fast) jeder den direkten Kontakt zu Menschen vermisst. Vielleicht hat Daniel Schreiber sich auch vor diesem Hintergrund entschieden, dieses Buch zu schreiben.

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gusaca kommentierte am 31. Oktober 2021 um 19:45

Der Autor erkennt am Ende, das er sehr auf seine eigenen Probleme fixiert war und deshalb zu viel von seinen Freunden erwartet hat. Wer kennt das nicht, das man gerade in depressiven Phasen nicht auf die Anderen schaut, sondern verstärkt auf sich selber und das man Fehler oft erstmal bei den anderen sucht. Trotzdem sind mir die Verweise auf andere Bücher und auf die Erkenntnisse anderer Personen einfach zu viel.

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lillywunder kommentierte am 01. November 2021 um 09:57

Ein sehr schöner Leseabschnitt, der tief von Warmherzigkeit geprägt ist, endlich auch sich selbst gegenüber. Die Gedanken zur Selbstfürsorge haben mir sehr gefallen, die positiven Aspekte des Alleinseins, dessen Notwendigkeit, die Akzeptanz. Und auf der anderen Seite die Große Rolle, die Fantasievorstellungen der Zukunft spielen. Interessant auch, wie man in Zeiten der Krise auch bei seinen Hobbies wieder back to basic kommt, zum Gärntern, zum Stricken, das haben vermutlich viele so erlebt... Gerenell wird einem beim Lesen bewusst, was die Pandemie an zentralen Erfahrungen für quasi die gesamte Menschheit bedeutet hat, wie viele Menschen ähnliche Dinge erfahren haben und wie sich die Normalität verändert hat. Das Ende des Buches erlebe ich ähnlich, wie Daniel Schreiber es bei Audre Lorde beschreibt, die Unsicherheit bezüglich der Zukunft bleibt, doch er schafft sich seine Möglichkeitsräume und hoffnungsvolles Handeln in der Gegenwart...

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labbelman kommentierte am 03. November 2021 um 07:34

Ja erst hier war zu spüren, dass Selbstfürsorge das ah und oh ist. Und ich finde, dass nur wenn man so richtig mit sich im Reinen ist, dass dann auch das Zusammenleben mit anderen besser klappt. Leider sorgt unsere Gesellschaft und unsere Umwelt dafür, dass wir mehr Probleme haben als früher. Sprich dass man häufiger Probleme mit dem Selbstwert hat, das Gefühl hat sich dauernd vergleichen zu müssen. Ich finde es so schade, dass wohl nur zählt, wenn man Beziehung und Familie hat. Irgendwie wird man immer etwas traurig angeguckt, wenn man das nicht hat und so frei nach dem Motto, dass da auch noch der/ die Richtige kommen wird. Eine Akzeptanz, dass man das vielleicht gar nicht möchte, habe ich in meinem privaten Umfeld noch nie gespürt, leider.

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Bookflower173 kommentierte am 04. November 2021 um 17:00

"Gerenell wird einem beim Lesen bewusst, was die Pandemie an zentralen Erfahrungen für quasi die gesamte Menschheit bedeutet hat, wie viele Menschen ähnliche Dinge erfahren haben und wie sich die Normalität verändert hat."

Oh ja, da hast du recht! Das kann ich nur unterschreiben! Was für einen EInfluss die Pandemie auf uns alle hatte, ist wirklich deutlich geworden!

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san1 kommentierte am 03. November 2021 um 23:20

Der benötigte Hoffnungsschimmer kommt nun zum Ende hin. Auch in diesem Abschnitt geht es sehr persönlich weiter.
Ich persönlich kenne keine lange Dauer des Alleinseins, fühle es aber auf einer anderen Ebene, nämlich die der Freundschaft. Freundschaften wurden bei mir nie besonders innig und fest, so dass sie meist eher an einen bestimmten Lebensabschnitt gebunden waren, wie etwa die Schul- oder Unizeit. Es hat sehr lange gedauert mich damit abzufinden und eine gewisse Akzeptanz zu entwickeln.
Demnach faszinieren mich auch die starken freundschaftlichen Bande des Autors sehr.

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Bookflower173 kommentierte am 04. November 2021 um 23:37

Deine Erfahrungen mit Freundschaften kenne ich auch sehr gut. Bei mir ist es auch so, dass irgendwann der Kontakt abbricht oder weniger wird, was ich sehr schade finde. Deshalb war ich auch ein wenig traurig, als es im Roman darum geht, wie wichtig Freundschaften sind, wenn man sich einsam fühlt.

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Bookflower173 kommentierte am 04. November 2021 um 16:55

Ich bin froh, dass es im letzten Abschnitt positiver wurde. Es gibt Hoffnung darauf, dass jeder aus dieser Einsamkeitsspirale raukommen kann und es Möglichkeiten gibt, wieder glücklicher zu sein, auch wenn man nur mit sich allein ist. Aber das ist es ja, man verbringt die Zeit mit sich selbst und man könnte sich selbst dann auch mal was Gutes tun. Das Buch hat mich zum Denken angeregt und bietet viel Raum für eigene Reflexionen. 

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lizlemon kommentierte am 04. November 2021 um 23:20

Kümmere dich um dich selbst, scheint das Buch die Leser:innen zum Ende aufzufordern. Der Autor schreibt über Self-Care und darüber, dass auch schmerzhafte Emotionen im Leben ihren Platz haben müssen. Akzeptanz hilft, mit diesen Phasen umzugehen und sie zu überwinden. Wie viele andere hier habe ich den dritten Abschnitt daher auch als deutlich hoffnungsvoller wahrgenommen.

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Samara42 kommentierte am 08. November 2021 um 19:52

Es scheint so als hätte das Buch bzw der Autor eine Weile gebraucht um mich für sich zu erwärmen, doch es ist im letzten Abschnitt in jedem Fall passiert.
Das lese ich doch viel lieber als diese fast völlige (Selbst)Aufgabe aus der Einsamkeit herauskommen zu können.

Selfcare ist das Wort des Tages gewesen.
 

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Mara S. kommentierte am 11. November 2021 um 22:36

Über Daniel Schreibers Erkenntnisse zum Thema Freundschaft und Selbstfürsorge habe ich mich für ihn gefreut. Mit der Selbstfürsorge hat er mich dann auch komplett erreicht, denn leider oder Gottseidank ist das bei mir in diesem Jahr auch mein Thema. Was er letztlich aber auch deutlich gemacht hat, ist das dunkle Tal, was man zuerst durchwandern muss bis man den Gipfel erreicht und in die Sonne blinzeln kann. Das ist für mich seit meiner Jugend ein zutiefst tröstlicher Gedanke.

In vielen Gedanken des Autors konnte ich mich wiederfinden, selbst wenn unsere Erfahrungen sich nicht deckten. Die Stigmatisierung des Alleinseins in der Gesellschaft kann problematisch werden, vor allem weil man selbst auch Teil dieser Gesellschaft ist und manchmal ähnliche Gedanken über sich denkt wie die anderen. Ich habe einige schlaue Ansätze und Gedanken für mich mitnehmen können und merke, wie der Text noch in mir arbeitet. 

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frenx kommentierte am 14. November 2021 um 17:14

Dem dritten und letzten Teil ist es nicht mehr gelungen, dass ich mich mit dem Buch anfreunde. 

Ich verstehe einfach nicht, was der Autor mir sagen will bzw. ich bin mir gar nicht so sicher, dass der Autor mir irgend etwas sagen will. Das Buch ist für mich kein Essay über das Alleinsein, auch wenn es so beginnt, es ist aber genauso wenig ein Lebensratgeber, dafür ist das Buch zu deprimierend, ebenso wenig eine Biographie, dafür bräuchte es all die Bezüge zu Philosophie und Soziologie nicht. 

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Else kommentierte am 22. November 2021 um 15:25

Der letzte Abschnitt hat nicht so düster gewirkt wie der mittlere Teil, aber für mich hat er das Buch nicht gerettet. Die vielen Querverweise haben mich gestört. Für mich war es ein bisschen von allem und aber nix Ganzes.

"Ein zutiefst erhellendes Buch über die Frage, wie wir leben wollen." , versprach der Klappentext. Das war es für mich definitiv nicht, der Autor hat sich diese Lebensform auch nicht ausgesucht, sondern es hat sich so ergeben. So wirkt auch dieses Buch auf mich, hat sich so ergeben, das Konzept dahinter fehlte mir.

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buecherwurm1310 kommentierte am 23. November 2021 um 16:08

Diese Abschnitt ist wieder etwas hoffnungsvoller als der letzte. Der Autor hat mit dem längeren Urlaub Abstand zu seinem bisherigen Leben geschaffen und wieder kraft schöpfen können.

Auf jeden Fall stimmt das Buch nachdenklich.