Rezension

schöner Titel, Inhalt o.k.

Splitter aus Silber und Eis
von Laura Cardea

Bewertet mit 3.5 Sternen

Ja, ich habe mich durch die Titelgestaltung zum Kauf verführen lassend, aber diesmal schon wissend, dass bei Impress Romantasy zu erwarten wäre.

Überraschenderweise gab es dann doch weniger Bettszenen (was dem eingefrorenen Herz geschuldet war) und mehr charakterliche Entwicklung als ursprünglich erwartet. Irgendwie hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass nach der ersten Hälfte eine Art Schalter umgelegt wurde und die Geschichte danach an Tiefe gewann, teils aber auch nur noch unrealistisch war, dennoch aber auch mit überraschenden Wendungen aufwarten konnte.

Zur Geschichte ist hier nicht viel mehr zu sagen, als schon in der Buchbeschreibung steht - Veris, Prinzessin von Aurum, dem Frühlingsreich, hat die Wahl getroffen und ihr war seit der Kindheit klar, dass ihre Zukunft im Winterreich Wenturien liegt - wenn es denn dort eine Zukunft für sie geben sollte.

Zunächst kommt alles wie erwartet - Veris verlässt am vorbestimmten Tag Aurum, trifft auf grausame Fae, aber recht schnell wendet sich das Blatt und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Der Prinz ist skeptisch, sie hat eine Mission, Liebe darf da nicht ins Spiel kommen, oder?

Phasenweise durchaus unterhaltsam, phasenweise vorhersehbar, phasenweise einfach unrealistisch, aber dennoch keine schlechte Unterhaltung - wenn man denn der immer wieder durchschimmernden Romantasy etwas abgewinnen kann.

Das Ende ist offen genug um einen zweiten Teil nachzuschieben - die Geschichte selbst ist aber erstmal abgeschlossen.