Leserunde

Leserunde zu "Das Geschenk eines Regentages" (Makoto Shinkai & Naruki Nagakawa)

Das Geschenk eines Regentages -

Das Geschenk eines Regentages
von Makoto Shinkai

Bewerbungsphase: 21.02. - 04.03.

Beginn der Leserunde: 18.3. (Ende: 08.04.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung der Fischer Verlage – 20 Leseexemplare von "Das Geschenk eines Regentages" (Makoto Shinkai & Naruki Nagakawa) zur Verfügung. Eine Leseprobe zum Buch findet ihr hier.

Wenn ihr eines der Leseexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

An einem verregneten Frühlingstag findet Miyu einen kleinen Kater am Straßenrand. Ohne zu zögern nimmt sie das ausgesetzte Tier bei sich auf und tauft es Chobi. Die introvertierte, junge Frau lebt allein, der Umgang mit anderen Menschen fällt ihr schwer. Doch plötzlich ist da diese Katze, die ihre Einsamkeit lindert. Auch für Chobi ist die Begegnung die Chance auf ein neues Leben. Schon bald streunt er durch die neue Nachbarschaft und das Leben seiner zwei- und vierbeinigen Bewohnerinnen. Während sich die Menschen mit den Herausforderungen des modernen Lebens konfrontiert sehen – mit sozialer Isolation, den Grenzen der Kommunikation und der Fragilität von Liebe und Freundschaft –, wissen ihre tierischen Weggefährten, dass sich das Glück nicht festhalten lässt.

In zärtlicher Prosa erkunden Makoto Shinkai und Naruki Nagakawa in ihrem japanischen Bestseller »Das Geschenk eines Regentages« die tröstliche Verbindung zwischen Mensch und Tier und erzählen uns von vier Heldinnen, die mithilfe ihrer vierbeinigen Weggefährten Gemeinschaft und neuen Lebensmut finden.

ÜBER DIE AUTOREN:

Makoto Shinkai, 1973 in Koumi/ Nagano, geboren, ist einer der erfolgreichsten Animekünstler und Filmregisseure Japans. Nach dem Literaturstudium arbeitete er als Grafikdesigner für Videospiele, bevor er seinen Durchbruch als Regisseur mit Animefilmen wie »Children Who Chase Lost Voices« und »The Garden of Words« erreichte. 2016 war sein »Your Name« der kommerziell erfolgreichste Anime aller Zeiten. Seitdem wird Shinkai als der »neue Miyazaki« gehandelt. 2018 wurde er in die Academy of Motion Picture Arts and Sciences berufen, die jährlich die Oscars vergibt. »Das Geschenk eines Regentages« ist Shinkais erster Roman, den er gemeinsam mit seinem Animekollegen und Drehbuchautor Naruki Nagakawa schrieb und der auf seinem ersten preisgekrönten Kurzfilm »She and Her Cat« (Kanojo to Kanojo no Neko) von 1999 basiert. Der Roman wurde über Nacht zum Bestseller in Japan. 

Naruki Nagakawa, geboren 1974 in Japan, ist ein preisgekrönter Drehbuch- und Buchautor. 

03.04.2021

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 135 bis 192

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 135 bis 192
nikolausi kommentierte am 21. März 2021 um 15:43

Die Schuldgefühle, die Aoi wegen des Todes ihrer besten Freundin Mari hegt, sind enorm und werden gut dargestellt. Der Freundin zu sagen, dass man ihr den Tod wünscht, und diese dann tatsächlich einen Tag später stirbt, kann einen auch wirklich in die Depression bringen. Wie Aoi bei der Katze Cookie nicht noch einmal den gleichen Fehler machen will und auf diese Weise über ihre Traurigkeit hinwegkommt, ist eine schöne Wendung.

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Lesezauber_Zeilenreise kommentierte am 22. März 2021 um 10:59

Eine neue Geschichte… diesmal geht es um Aoi und Mari und Cookie. Aoi und Mari sind beste Freundinnen. Bis sie eines Tages miteinander streiten, Aoi wirft Mari an den Kopf, sie wünschte, sie wäre tot und leider stirbt die herzkranke Mari tatsächlich am nächsten Tag. Seit dem ist Aoi krank und kann das Haus nicht mehr verlassen. Sie denkt, sie hat Mari umgebracht.

Cookie, eines der Babys von Mimi, lebt nun bei Aoi und deren Familie. Eines Tages büchst sie aus und Aoi schafft es dadurch, endlich das Haus zu verlassen, um nach Cookie zu suchen. Sie findet sie am Haus von Reina und Mimi. Nun lernen sich die beiden jungen Frauen kennen.

Der Kreis schließt sich langsam. Die Katzen kennen sich alle untereinander und nun führen die Wege auch deren Menschen zusammen.

Ich bin sehr gespannt, was der vierte und letzte Leseabschnitt bereithält.

 

By the way: ich habe mir ja auch das Manga zum Buch gekauft ("She an her cat")... naja, ich weiß jetzt zumindest, dass Mangas absolut nicht meins sind :-/    Ich kann dem nichts abgewinnen, weder die Zeichnungen sind besonders ansprechend noch sprechen mich die eher verwirrendenen Texte an. Aber gut, jetzt weiß ich das auch - war schließlich mein allererstes (und sicher auch allerletztes) Manga :-D 

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Jamboo kommentierte am 23. März 2021 um 09:07

"By the way: ich habe mir ja auch das Manga zum Buch gekauft ("She an her cat")... naja, ich weiß jetzt zumindest, dass Mangas absolut nicht meins sind :-/    Ich kann dem nichts abgewinnen, weder die Zeichnungen sind besonders ansprechend noch sprechen mich die eher verwirrendenen Texte an. Aber gut, jetzt weiß ich das auch - war schließlich mein allererstes (und sicher auch allerletztes) Manga :-D "

Ich hab auch noch nie ein Manga gelesen, das Genre spricht mich einfach nicht an. Und nach deinem Statement fühle ich mich eher bestätigt als animiert, es doch einmal auszuprobieren *g*.

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Naraya kommentierte am 23. März 2021 um 12:29

Schade, dass Dich der Manga nicht anspricht, aber das ist ja wirklich Geschmackssache. Ich lese sehr gerne Mangas und möchte mir den hier nach der Leserunde auf jeden Fall noch zulegen. :)

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Lesezauber_Zeilenreise antwortete am 23. März 2021 um 12:41

Ja, ich finde das auch schade - aber Geschmäcker sind nunmal verschieden, was ja auch gut so ist.

Ich habe Nachbarn, zwei junge Leute Anfang/Mitte 20, die stehen total auf Mangas und freuen sich diebisch, weil ich ihnen mein Exemplar von "She an her cat" geschenkt habe. So konnte ich wenigstens noch jemanden glücklich machen und wie gesagt: ich weiß jetzt, dass Mangas nicht meins sind :-) 

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rikai kommentierte am 25. März 2021 um 22:03

Vielleicht hattest du bzw. ihr auch einfach mit diesem Manga Pech? Ich würde die Welt der Manga noch nicht gleich ganz abschreiben, nur weil man einmal kein Glück hatte (nebenbei: Mir hat "She and her cat" auch nicht so zugesagt). Nach einem Buch-Fehlkauf hört man ja auch nicht gleich auf Bücher zu lesen.;)

Ich will euch nichts aufquatschen.:D Ich finde es nur schade, dass viele zu schnell aufgeben, statt ihnen (den Manga) eine Chance zu geben.:(

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Lesezauber_Zeilenreise kommentierte am 26. März 2021 um 06:35

Ja, das kann schon sein, dass gerade dieser Manga nicht so der Brüller war. Ich habe es einem ausgesprochenen Manga-Fan geschenkt, der schon über 100 gelesen hat und er bewertete diesen hier mit 2,5 von 5 Sternen. Also auch nicht so dolle.

Dennoch ist die Welt der Mangas generell nicht mein Ding. Ich mag einfach diese Art nicht (da ich eine Nichte habe, die Illustratorin ist und die auch selbst Mangas zeichnet, kenne ich mich da zumindest ein kleines bisschen aus, habe also schon viele Mangazeichnungen gesehen. Und auch mein Stiefsohn zeichnet Mangas - sind alle ganz verrückt danach). 

Dennoch gebe ich Mangas nicht generell auf - ich werde mir nur keinen mehr kaufen. Wenn mir mal "einer über den Weg läuft", gucke ich natürlich rein.

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OmaAnni kommentierte am 03. April 2021 um 07:05

Meine Enkelin ist auch begeisterte Manga-Leserin, se meint, ich müsse mich einfach darauf einlassen. Habe es auch mal versucht, und für mich er es auch nichts. Wobei ich denke, dass es bei Mangas  so ist wie bei Büchern, es muss einem nicht jedes gefallen

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wusl kommentierte am 24. März 2021 um 08:32

Der Kreis schließt sich langsam. Die Katzen kennen sich alle untereinander und nun führen die Wege auch deren Menschen zusammen.

Als Kreis lese ich es inzwischen auch. Hier bilden sich Gemeinschaften und ein Netz an Fäden untereinander. Das ist ganz fein angelegt. Dennoch bin ich wieder traurig, dass ich ein Pärchen verlassen muss, um ein Neues kennen zu lernen. Irgendwie bringt mich das jedes Mal etwas aus dem Lesen raus.

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Lesezauber_Zeilenreise kommentierte am 24. März 2021 um 11:38

Ja, mich tatsächlich auch... gerade beim ersten Wechsel, von Leseabschnitt 1 zu 2, war ich erst mal ein wenig konfus, um es mal so auszudrücken. 

Aber letztlich, am Ende, passte es dann für mich wieder. Ich konnte mich darauf einlassen... ich glaube, das ist der "Trick" bei diesem Buch... sich drauf einlassen, ohne zu viel dabei zu denken oder zu hinterfragen. Schätze ich mal. 

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Gerda kommentierte am 25. März 2021 um 00:53

Ja, genauso habe ich es auch empfunden. Ich hoffe, das nun alle hoffnungsvoller in die Zukunft schauen können. Ich bin gespannt, wie es weiter geht. 

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foxydevil kommentierte am 29. März 2021 um 13:02

ich muss gestehen das ich mit mangas so gar nicht warm werde...leider....

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Naraya kommentierte am 23. März 2021 um 12:40

Dieser Abschnitt wird von Aoi und Katze Cookie erzählt. Aoi leidet an Schuldgefühlen, weil sie in einem Streit mit ihrer besten Freundin Mari gesagt hatte "Ich wünschte, Du wärst tot" - am nächsten Tag stirbt Mari dann tatsächlich, wie schrecklich! Von außen betrachtet weiß man, dass Aoi keine Schuld auf sich geladen hat und Mari als Freundin vermutlich wusste, dass das nicht ernst gemeint ist. Aber Aoi hat nun keine Gelegenheit mehr, sich zu entschudligen; das muss furchtbar sein.

Cookie ist Mimis Tochter, also wieder eine neue Verbindung. Aoi und ihre Familie scheinen in der Nachbarschaft zu wohnen und Aois Mutter hofft, dass sich der Zustand ihrer Tochter durch das Kätzchen bessert - und schließlich kommt es auch so. Als Cookie ausreißt, um ihre kranke Mutter zu besuchen, traut Aoi sich zum ersten Mal wieder aus dem Haus, um sie zu suchen. Das fand ich sehr rührend - Tiere können also auch unser Leben verändern.

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Jamboo kommentierte am 23. März 2021 um 18:55

Aois Schuldgefühle sind schrecklich, und es dauert lange, bis sie endlich aus dieser Bedrängnis herausfindet - für Cookie, das Töchterchen von Mimi.

Auch Karo, der alte Kämpe aus dem letzten Abschnitt hat wieder einen Auftritt, dieses Mal einen etwas größeren. Mit Masato als Hauptfigur habe ich falsch gelegen, die menschlichen Hauptfiguren sind wohl ausschließlich weiblich. Mal sehen, ob das im letzten Teil so bleibt. "Die Wärme der Welt" klingt wunderschön, ich bin gespannt, was uns dort erwartet.

Reina, die im vorigen Abschnitt so zerrissen war, scheint ihren Weg gefunden zu haben :).

Mir gefällt das Buch nach wie vor gut. Wohltuend anders.

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Gerda kommentierte am 25. März 2021 um 00:56

Auf das Ende bin ich inzwischen sehr neugierig geworden. Die einzelnen Lebenswege hätte ich gerne länger verfolgt.

Bisher eine zarte und leise Erzählung.

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OmaAnni kommentierte am 03. April 2021 um 07:13

Zart und leise, das passt gut zu dem Buch. Das ist glaube ich auch der Sinn, der hinter allem steckt

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rikai kommentierte am 25. März 2021 um 23:45

Ich habe diesen Leseabschnitt als recht kurz empfunden. Oder war er sogar kürzer? Und das ist sehr schade, denn ich hätte gerne mehr über Aoi und Cookie erfahren.

Aoi ist eine bemitleidenswerte junge Frau. Kurz nach einem heftigen Streit stirbt ihre Sandkastenfreundin, Mari, ohne Chance auf Versöhnung oder Abschied zu nehmen. Erdrückt von ihren Schuldgefühlen, kann sie nicht mehr das Haus verlassen und scheint jeden Lebenswillen verloren zu haben. Auch ihr künstlerisches Talent lässt sie schleifen (wie schon zuvor Reina). Die vielen Rückblenden lassen nur erahnen, wie groß Aois Verlust und Schmerz darüber ist. Dennoch hat dieser Teil für mich etwas zu viel Platz eingenommen und ist sehr dominant, auch wenn er hilft, ihre Situation besser zu verstehen.

Cookie ist eine zauberhafte, kleine Katze. Durch Zufall (oder Schicksal?) stolpert sie erst über Aoi und wenig später über Maris verloren geglaubtes Freundschaftsband. Nach anfänglichen, beidseitigem Beschnuppern, gewöhnen sich die beiden schnell aneinander und werden schließlich Freunde. Gefährten? Kameraden? Cookie ist jedenfalls genau die Art Medizin, die Aoi braucht. Sie schenkt ihr neuen Lebensmut, das Gefühl, gebraucht zu werden und dadurch sogar einen Grund, wieder das Haus zu verlassen. Ich finde es schade, dass der Werdegang dieser Freundschaft nicht etwas mehr Raum bekommen hat.

Kuro ist ein tougher Straßenkater, der leider in diesem Abschnitt viel zu wenig "zu Wort" gekommen ist. Aber vielleicht lernen wir ihn im letzten Abschnitt noch etwas besser kennen und es gibt auch für ihn ein Happy-End: Einen Menschen, zu dem er gehört.:)

Aois Mutter finde ich absolut unmöglich. Klar, sie macht sich Sorgen um ihre Tochter und ist vermutlich hoffnungslos überfordert mit der Situation, aber sie legt nicht sonderlich viel Fein- bzw. Taktgefühl an den Tag. Ich meine: Aoi hat doch, den Schilderungen nach zu urteilen, eine handfeste Agoraphobie (Platzangst) entwickelt. Sie dann so massiv unter Druck zu setzen, ist mit Sicherheit nicht zielführend. Aoi macht sich daduch doch nur noch mehr Vorwürfe, auch noch ihren Eltern zur Last zu fallen.:( Ich habe das Gefühl, sie kann die Trauer ihrer Tochter nicht ganz nachempfinden?!

Ich habe mich gefreut, nochmal einen kurzen Blick auf Reina und Mimi werfen zu können. Reina hat endlich wieder angefangen für ihre Aufnahmeprüfung an der Kunst-Uni zu lernen und Mimi hat sich weiterstgehend von der schweren Geburt erholt. Es ist sicher hart für sie, nun auch ihr letztes Kätzchen gehen zu lassen, noch dazu das kränkliche Nesthäkchen. Aber es hat sich schlussendlich ja gezeigt, dass ihre Sorgen unbegründet waren und Cookie, durch die Beziehung zu Aoi, sehr viel reifer geworden ist.:)

Es ist etwas traurig, dass das Ende des Buches schon in Sicht ist. Aber ich freue mich auf den letzten Part und hoffe auf ein gutes Ende für alle Figuren. Naja, vielleicht nicht alle. Außer Nobu.:P

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Anni90 kommentierte am 26. März 2021 um 12:36

Mir gefällt sehr, dass die Katzen und die einzelnen Halter immer irgendwie miteinander verbunden sind.
Jeder scheint in diesem Buch etwas verloren zu haben und die Katzen geben ihnen Trost und neuen Mut.
Ich freue mich schon auf den letzten Abschnitt und bin gespannt wie es weitergeht.

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Zenzi kommentierte am 01. April 2021 um 09:50

eine schöne Sicht auf den Roman, Anne90. Bisher wurden drei Frauen vorgestellt, die aber mit den Katzen, ihre Einsamkeit meistern.

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foxydevil kommentierte am 29. März 2021 um 13:01

Dieser Abschnitt war schon berührend denn Aoi leidet schon arg unter dem Tod der Freundin.
Da es auch unter solchem Umstand passiert.
Aber Cookie schafft es sich in ihr Leben zu finden ;o)
Und wie auch dieser Abschnitt zeigt…es schließt sich der Kreis…langsam…alles gehört irgendwie zusammen….

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Blintschik kommentierte am 30. März 2021 um 23:17

Hui, das ist echt ein mieser Moment, wenn man jemandem im Streit den Tod wünscht und die Person dann wirklich stirbt. Kein Wunder, dass sie so fertig ist. Ich finde es dennoch interessant die Leben dee verschiednene Personen kennenzulernen. Jeder ist ganz anders auf ihre eigene Art und genauso sind die Katzen, auch wenn ich mich immer noch nicht damit anfreunden kann, dass die Katzen so menschlich denken.

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Zenzi kommentierte am 01. April 2021 um 09:45

Wieder eine neue Frau Aoi und eine neue Katze Cookie, sie ist die Tochter von Mimi - als Verbindung zur 2. Geschichte.

Aoi fühlt sich verantwortlich für den Tod ihrer besten Freundin Mari und zieht sich aus dem Leben ins Haus zurück. Wunderbar, dass sie durch ihr Verantwortungsbewusstsein für die Katze Cookie wieder ins normale Leben zurückkehren kann. Dieser Abschnitt hat mir gut gefallen.

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OmaAnni kommentierte am 03. April 2021 um 07:11

Vor der dritten Geschichte war ich schon ganz gespannt, wem wir nun begegnen werden. Aois Geschichte finde ich bisher am traurigsten, es muss schrecklich sein, mit diesen Schuldgefühlen zu leben. Da hilft es auch nichts sich einzureden, dass man keinen Einfluss auf den Tod der Freundin hatte. Schuld ist meist nicht rational. 

Gut gefallen hat mir, dass wieder einmal das Tier, in diesem Fall das Kätzchen Cookie dem Menschen gut getan hat. Das scheint tatsächlich der Zentrale Kern der Kurzgeschichten zu sein. 

Nun bin ich sehr gespannt, ob die letzte Geschichte uns ein Wiedersehen mit allen Charakteren beschert, bisher gab es ja auch immer Verbindungen. 

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SalMar kommentierte am 09. April 2021 um 15:10

Den dritten Abschnitt fand ich zunächst verwirrend, weil zu Beginn etliche völlig unbekannte Figuren (Mari und Aoi, Kuro) auftauchen. So nach und nach tauchten aber dann ja doch die Verbindungen zu den bereits bekannten Figuren auf. Ich finde es richtig interessant, wie hier kunstvoll ein Netzwerk aus verschiedenen Menschen und Katzen entsteht.

Besonders gefallen hat mir zum einen der Moment, als Cookie auf Aoi stößt und ihr Herz für sich gewinnt, und zum anderen Cookies Ausflug und Wiedersehen mit Mimi am Ende des Abschnitts.

Generell bin ich ziemlich begeistert von der Art, wie hier die Beziehungen zwischen Mensch und Katze beschrieben werden. Nun bin ich auf jeden Fall sehr gespannt, von wem der letzte Abschnitt handelt und ob man noch einmal alle Figuren wiedersieht.