Rezension

Leider sehr langatmig

A Psalm of Storms and Silence. Die Magie von Solstasia -

A Psalm of Storms and Silence. Die Magie von Solstasia
von Roseanne A. Brown

Bewertet mit 2 Sternen

Karina hat alles verloren, nachdem ein gewaltsamer Staatsstreich sie ohne ihr Königreich und ihren Thron zurückließ. Jetzt ist sie die meistgesuchte Person in Sonande. Ihre einzige Hoffnung, das zurückzuholen, was ihr rechtmäßig zusteht, liegt in einer göttlichen Macht, verschollen in der Stadt ihrer Vorfahren. Malik findet Zuflucht im Palast Zirans und zum ersten Mal so etwas wie einen Bruder. Doch die Welt versinkt im Chaos, und nur Karina kann das Gleichgewicht wiederherstellen. Als die Magie, die das Reich Sonande zusammenhält, zu zerreißen droht, stehen sich Malik und Karina erneut gegenüber. Aber wie kann man das Vertrauen von jemandem zurückgewinnen, den man einst töten wollte?

 

„A Psalm of Storms and Silence“ ist der zweite Band der Solstasia-Dilogie von Roseanne A. Brown.

Der zweite  Band dieser afrikanisch angehauchten Geschichte setzt relativ zeitnah hinter dem ersten Band ein. Karina ist auf der Flucht und versucht Verbündete zu finden und Malik lernt mit Hilfe Fariks seine Magie und den Wassergeist zu kontrollieren. Karina und Malik haben eine Verbindung zueinander. Als plötzlich eine göttliche Macht alles zu vernichten droht, müssen Karina und Malik um das kämpfen, was ihnen am Herzen liegt.

Ich war schon nach Band eins nicht zu hundert Prozent überzeugt, da ich auch „A Song of Wraith and Ruin“ schon recht langatmig empfunden habe. Ich wollte das Finale trotzdem nicht verpassen, muss aber leider sagen, dass ich auch hier etwas enttäuscht wurde.

Das Setting ist wieder toll. Mir gefällt die Welt, die die Autorin erschaffen hat.

Leider konnte mich die Handlung überhaupt nicht fesseln. Es passiert zwar die ganze Zeit etwas aber trotzdem kommt nichts so richtig voran. Lange Dialoge und in die Länge gezogene Szenen. Vieles ist verworrener, als es der Geschichte gut tut und einige Handlungen der Figuren waren für mich nicht richtig nachvollziehbar.

Dazu gibt es nicht die Charakterentwicklung, die es benötigt hätte. Mich haben die Hauptfiguren irgendwann entweder genervt oder gelangweilt. Die Nebenfiguren waren da teilweise wirklich interessanter.

Echt schade, denn die Geschichte hatte richtig Potenzial, welches in meinen Augen nicht genutzt wurde.