Leserunde

Leserunde zu "17 Erkenntnisse über Leander Blum" (Irmgard Kramer)

17 Erkenntnisse über Leander Blum - Irmgard Kramer

17 Erkenntnisse über Leander Blum
von Irmgard Kramer

Bewerbungsphase: 29.01. - 15.02.

Beginn der Leserunde: 22.02. (Ende: 15.03.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir  – mit freundlicher Unterstützung des Loewe Verlags – 20 Freiexemplare von "17 Erkenntnisse über Leander Blum" (Irmgard Kramer) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

Sie sind talentierte Streetartkünstler und beste Freunde seit frühester Kindheit. Ihre Pieces findet man überall in der Stadt an Mauern, U-Bahn-Waggons und verlassenen Fabrikgebäuden, aber niemand weiß, wer sich hinter dem geheimnisvollen Tag BLUX verbirgt. 
Jonas und Leander. Leander und Jonas. Nichts kann sie trennen. 
Bis sich Leander in Rapunzel verliebt, das süße Mädchen mit den goldenen Haaren, die bis zum Po reichen. Und Jonas über das Märchen vom chinesischen Pinsel stolpert und sich in eine Katastrophe malt. 

17 Erkenntnisse über Leander Blum ist ein großartiger Jugendroman über Freundschaft und Kunst, über tiefste Verzweiflung und äußerste Hingabe und eine Liebe, die alles rettet.

ÜBER DIE AUTORIN:

Irmgard Kramer wurde 1969 in Vorarlberg geboren und wuchs in einem alten Häuschen auf, das sich lebendig anfühlte. Nach 19 Jahren hängte sie die Arbeit als Grundschullehrerin an den Nagel und arbeitet heute als freie Autorin. Sie schreibt Geschichten für kleine und große Leser sowie Texte für Magazine.

15.03.2018

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 112

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 112
Sibylle P. kommentierte am 23. Februar 2018 um 21:49

Hat schon jemand mit dem Lesen begonnen?

Ich habe es heute erhalten und umgehend angefangen. Das Buch liest sich gut, mehr kann ich dazu noch nicht sagen, denn ich beginne gerade erst die Figuren kennenzulernen. Aber gleich das erste Kapitel beginnt ja schon recht spannend, als Leander seinem Vater begegnet.

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Kristina Lukas kommentierte am 24. Februar 2018 um 00:25

Ich habe das Buch heute bekommen und bin sehr positiv überrascht. Die Charaktere sind spannend (insbesondere der des Lenader Blums) und man kommt direkt die Geschichte rein. Mich fasziniert die Leidenschaft der Jungs fürs Sprayen und ich bin gespannt was im nächsten Teil des Buches passieren wird.

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nicigirl85 kommentierte am 24. Februar 2018 um 15:36

Da ich leider erst heute an das Buch ran kam (musste es mir noch von der Post holen), konnte ich erst heute durchstarten.

Der Anfang hat mich ehrlich gesagt erstmal ganz schön verwirrt, denn ich hatte den Klappentext vorher nicht gelesen. Erst dachte ich, dass Leander weiblich und Jonas männlich ist. Dann erkannte ich, aber erst nach Lesen des Klappentextes, dass es sich bei der einen Ich- Erzählerin um Lila handelt, die eigentlich Elisabeth heißt. Erst deutlich später, bei der Begegnung mit dem Polizisten wird das erwähnt. Das fand ich anfänglich sehr verwirrend, aber gut nun weiß ich ja Bescheid. Jonas und Leander sind also beides Jungs. ;-)

Wandern mit der Schulklasse fand ich übrigens auch immer richtig blöd. Das Lila und Leander sich jetzt verlaufen haben, könnte brenzlig werden.

Da ich mich noch nie mit Grafitti beschäftigt habe und auch nicht künsterlisch begabt bin, finde ich das Geschriebene echt spannend, erweitert meinen Horizont. Auch über Farben habe ich mir nicht wirklich Gedanken gemacht, was aber beim Malen sehr wichtig zu sein scheint. Mir war nicht bewusst, dass es unterschiedliche Sorten schwarz gibt.

Dass Leanders Vater ein Alkoholproblem hat, ist natürlich Mist, aber das Geschilderte etwas unrealistisch, oder? Ein Polizist wird vielleicht als Alkoholiker besoffen zur Arbeit gehen, aber niemals so, dass jemand es riecht. Ein richtiger Alkoholiker trinkt eh nur Hochpronzentiges und wird zu Wodka greifen, den riecht man meines Erachtens nämlich nicht. Und zusätzlich starkes Parfüm oder ähnliches nutzen, dass man das erst Recht nicht merkt.

Um Leander mache ich mir richtig Sorgen. Ist der krank? So viel pennen kann doch kein Mensch, das ist doch nicht mehr normal, oder?

Was die Kommentare von Künstlern am Anfang von manchen Kapiteln soll, kann ich mir noch nicht erklären. Soll uns Lesern das schon zeigen, dass Leander mal berühmt wird. Auch Kapitelüberschreibungen mit irgendwelchen Bildnahmen und Abmaßen verwirren mich eher.

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Sibylle P. kommentierte am 24. Februar 2018 um 16:29

Ich denke auch, dass er wohl als Künstler dann groß raus gekommen ist.

Das mit den Farben finde ich tatsächlich auch sehr interessant. Als Künstler muss man dafür wohl ein extrem gutes Gefühl haben.

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nicigirl85 kommentierte am 24. Februar 2018 um 18:22

Ich habe erst gedacht es wären Zitate aus Gedichten oder Sprüchen, erst später habe ich gemerkt, dass die von Leander handeln. Krass wäre nur wenn Leander groß raus kommt, Jonas aber nicht. Sie sind ja ein perfektes Team und sollten doch auf ewig zusammenhalten, oder?

Ich habe leider keine künsterlische Begabung, aber bei der Auswahl von Kleidungsstücken achte ich schon darauf, dass die Farben oder gar Muster schön zusammen passen und auch dass Schmuck nicht bunt gemischt ist, also silberne Ohrringe zu goldener Kette würde ich niemals tragen. Das hat aber nichts mit meinem Farbverständnis zu tun, sondern eher damit, dass ich zu viel Shopping Queen schaue.

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Sommernixe kommentierte am 02. März 2018 um 22:00

Krass wäre nur wenn Leander groß raus kommt, Jonas aber nicht. Sie sind ja ein perfektes Team und sollten doch auf ewig zusammenhalten, oder?

Oh ja, das fände ich auch ziemlich heftig. Das würde Jonas wohl ziemlich zu schaffen machen.

 

also silberne Ohrringe zu goldener Kette würde ich niemals tragen.

Dabei gibt es doch mittlerweile sogar den Trend, dass in einem Schmuckstück mehrere "Metalle" miteinander kombiniert werden. Daher würde ich das mittlerweile gar nicht mehr unbedingt als No Go betrachten ;) Aber es sollte natürlich trotzdem alles irgendwie passen :)

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nicigirl85 kommentierte am 24. Februar 2018 um 15:39

Leider ist mir noch nicht ganz klar, welcher Ethnie Leander angehört. Von der optischen Beschreibung her und wie er auf die Frage von Lila reagiert, ob er adoptiert sei, müsste er eigentlich afrikanische Vorfahren haben, aber irgendwie klang da auch so etwas Indisches bei rüber. Ist jemand anderes schlauer geworden beim Lesen?

Blaue Augen bei einem dunkelhäutigen Menschen stelle ich mir ungemein spannend vor, da so selten.

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Sibylle P. kommentierte am 24. Februar 2018 um 16:15

Ich glaube, es wurde die teilweise indische Herkunft erwähnt

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nicigirl85 kommentierte am 24. Februar 2018 um 18:18

Die indische Herkunft wurde angedeutet, da gebe ich dir Recht. Allerdings hat Leander auf Lilas Frage, ob er adoptiert sei ja sehr komisch reagiert. Er meinte ja, dass seine Eltern ihn aus dem Dschungel hätten und vor zu viel Bananen, Ureinwohnern und ähnlichem gerettet hätten, was ja eher auf eine afrikanische Herkunft deutet. Im Dschungel leben Inder nicht und der Bananen Joke passt dann ebenfalls nicht.

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Sibylle P. kommentierte am 24. Februar 2018 um 18:31

Da hast du widerum recht. Doch das kann ja auch nur ein Spruch von ihm gewesen sein. Wir werden sehen :)

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riris_buecher kommentierte am 28. Februar 2018 um 13:51

Ich bin die ganze Zeit seit dem erwähnt wurde, dass er indische Wurzeln hat, davon ausgeganzen dass es stimmt. Aber wie er mit seinen eisblauen Augen wohl aussehen mag, kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

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Sommernixe kommentierte am 02. März 2018 um 22:02

Da habe ich auch Schwierigkeiten mir das vorzustellen. Sieht bestimmt ziemlich exotisch aus

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MrsFraser kommentierte am 03. März 2018 um 13:51

Ich denke, dass der Kommentar bewusst nur mit dem gängigsten Vorurteil spielt, denn bei dunklerer Hautfarben denken wohl die meisten Europäer erst einmal an „Afro“-Amerikaner (komischerweise nicht an „Afrikaner“, oder?)

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Kristina Lukas kommentierte am 25. Februar 2018 um 11:52

ich glaube, dass er die dunklere Haut seiner indischen Mutter hat, welche jedoch in London aufgewachsen ist. Dazu hat er jedoch die eisblauen Augen seines vermutlich aus Wien kommenden Vaters. Da sein Vater so viel weißer als Leander ist, hat Lila sich gefragt, ob er adoptiert wurde. Sie kannte seine Mutter noch nicht. Leanders Reaktion war meiner Meinung nach ein Witz.

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Bookstar kommentierte am 27. Februar 2018 um 13:02

ich dachte hier auch, dass Leander nur einen Witz machen wollte...

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Bienchen91 kommentierte am 24. Februar 2018 um 20:10

Das Buch kam vorgestern an und ich habe gestern auch damit angefangen. AUch wenn ich noch nicht mit dem Abschnitt ganz durch bin:   Erst war ich verwirrt was diese "Aussagen" über jeden Kapitel bedeuten aber dann wurde mir klar das es was mit Leanders zukünftigen? Erfolgreichen Sein zu tun hat. Und ist Lila diese Rapunzel? Weil sie hat ja angeblich nicht dieses lange Haar. Bis jetzt gefällt mir das Buch sehr gut . Also ich war am Anfang auch verwirrt welcher Ethnischen Gruppe er angehörte. Aber ich nehme mal an das er aufjedenfall etwas indisches hat, da dies ja erwähnt wurde. Und das mit der Aussage über den Dschungel nahm ich jetzt eher Sarkastisch auf. Aber da hatte ich auch erst eine ganz andere Herkunft angenommen.   Aber das Bild das wir von Leanders Vater am Anfang bekommen ist dann doch anders als er Lila hilft und sie mit zu sich nimmt. Sie beschreibt ihn ja ein bisschen anders. Also ich bin weiter lesen :)

 

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Sibylle P. kommentierte am 25. Februar 2018 um 21:07

Wenn es Rapunzel ist, würde das seine Verwirrung erklären...aber irgendwie passt das bisher nicht.

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nicigirl85 kommentierte am 26. Februar 2018 um 15:30

Ich denke Rapunzel ist ein anderer Charakter, der noch kommt. Rapunzel wird das Mädchen gewesen sein, was er auf dem Klo gesehen hat als er aus Versehen auf dem Damenklo war. Da er hat er sie ja nur von hinten gesehen und ihre walle walle Mähne. Bei Lilia wurde bisher ja gar nicht beschrieben wie ihre Haare aussehen. Außerdem erhöht es die Spannung, wenn Lila auf Leander steht, Leander aber auf jemand anderes.

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JasminDeal kommentierte am 27. Februar 2018 um 12:44

Ich habe aber auch direkt vermutet, dass es sich bei beiden Mädels um die Eine handelt. Es wird doch

gesagt, dass Lila länger krank war. Das würde die kurzen Haare erklären.

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nicigirl85 kommentierte am 27. Februar 2018 um 20:56

Sie hatte eine Art Lebensmittelvergiftung, da sind doch nicht von heute auf morgen die langen Haare weg. Das kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Sie hatte ja jetzt keinen Krebs und Strahlentherapie und so Zeugs, sondern einfach nur schlechtes Eis gegessen.

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MrsFraser kommentierte am 03. März 2018 um 14:00

:D Allerdings. Mit der Erkrankung kann der Haarschwund nichts zu tun haben, falls Lila wirklich Rapunzel sein sollte. 

Ich habe allerdings auch den Eindruck, dass Lilas und Leanders Erzählperspektiven zeitversetzt sind. Sie beobachtet ihn doch zum Beispiel, als er sich das Haus anguckt, in dem die Frau wohnt, die er und Jonas malen. Daher glaube ich, dass ihre Erzählperspektive später spielt. Das würde auch Leanders geschockten Gesichtsausdruck erklären, als er sie in der Schule zum ersten Mal sieht, falls er sie als das Mädchen mit den langen Haaren wiedererkennt, die dann plötzlich weg sind. Seltsam. Ich hatte bei Lilas Beschreibung, wie sie Leander verfolgt, auch kurz die Vermutung, ob Jonas vielleicht gar nicht existiert? Schließlich sind alle Werkangaben über den Kapiteln nur auf Leander bezogen und es ist schon sehr bemerkenswert, dass zwei Personen gleichzeitig an einem Bild malen können, ohne sich gegenseitig zu behindern. Spannend!

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CorniHolmes kommentierte am 02. März 2018 um 16:37

Ich denke schon, dass Lila Rapunzel sein könnte. Das Mädchen, das Leander auf dem Klo begegnet ist, wurde als sehr klein beschrieben und wurde nicht auch mal erwähnt, dass Lila eher klein ist? Kann natürlich auch Zufall sein. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt zu erfahren, wer genau dieses Rapunzelmädchen ist.

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Marie Davids kommentierte am 24. Februar 2018 um 22:35

Mir hat der erste Abschnitt gut gefallen. Der erzählerische Perspektivwechsel macht die ganze Geschichte interessanter, da die Erzählzeiten nicht parallel laufen und die Fokussierung der Ich-Erzähler so unterschiedlich ist (Lila erzählt nur von Leander, während Leander nur auf Jonas fokussiert ist). Die ständige Andeutung bzw. Annäherung des Konfliktes verstärkt sich dadurch noch mal. Die Charaktere finde ich sehr gut konstruiert und ich mag, dass Leanders aussehen erst nach mehreren Seiten der Geschichte erwähnt wird (ähnlich wie bei Mats Wals Winderbucht) Grundsätzlich finde ich es an einigen Stellen dann wiederrum zu oft erwähnt "die dunkle Gestalt", "das dunkle Gespenst", "seine dunkle Hand" etc. ich finde eine Erwähnung und das Gespräch zwischen ihm und Lila im Badezimmer, bei dem sie ihn fragt, ob er adoptiert sei, hätte gereicht. Trotzdem ist der Umgang mit dem Thema "anders aussehen als die Mehrheitsgesellschaft" weitestgehend sensibel behandel, finde ich (Keine Klischees der Eltern und der Herkunft); Mir ist die Terminologie aus der Sprayer-Szene nicht vollkommen unbekannt und ich finde auch da hat die Autorin (wie generell mit der Jugendsprache) den Ton ganz gut getroffen. Die Kapitelüberschriften gefallen mir gut und wenn man sich die Mühe macht, sich die Bilder, die dort angedeutet werden, vorzustellen, dann wird klar, dass Leander jedes Kapitelerlebnis künstlerisch verarbeitet. An einigen Stellen, wirkt die Geschichte etwas konstruiert (sie trifft zufällig auf Leanders Vater, die beiden sitzen ständig nebeneinander und verlaufen sich zusammen im Wald) aber bisher stört es mich nicht. Ich hoffe, dass Lila nicht das Rapunzel mit abgeschnittenen Haaren ist, das wäre wiederum schade. (kann es mir aber eigentlich nicht vorstellen) 
Bisher lese ich das Buch wirklich gerne.

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Franzi W kommentierte am 25. Februar 2018 um 18:05

Nach der anfänglichen Verfolgungsjagd von Leander und Jonas verläuft der Handlungsstrang der beiden etwas zielloser. Die beiden Jungen sind auf der Suche nach einer Wand für ihr „Masterpiece“ und verdienen nebenbei Geld, indem sie Porträts zeichnen. Leander scheint an einer Krankheit oder Angstzuständen zu leiden und ich bin gespannt, was hinter seinen Symptomen stecken mag. Die Freundschaft zwischen Leander und Jonas finde ich toll dargestellt, da sie natürlich wirkt und berührt, ohne dass Emotionen direkt umschrieben werden. Die beiden scheinen sich perfekt zu ergänzen, sowohl in ihren Charaktereigenschaften als auch in ihrem künstlerischen Talent.

In Zusammenhang mit Lila, um die sich der andere Handlungsstrang dreht, fand ich Leander eher unsympathisch. Er kränkelt, schweigt und schläft die ganze Zeit – möglicherweise wird man mehr Verständnis entwickeln, wenn man erfährt, was hinter der Alkoholsucht seines Vaters und seinem Gesundheitszustand steckt. Dennoch scheint Lila fasziniert von ihm zu sein, was ich teilweise etwas unnachvollziehbar fand. Gut gefallen hat mir die humorvolle Schilderung von Lilas chaotischer Familie. Die Begegnungen zwischen Lila und Leander sind glücklicherweise frei von Liebesroman-Klischees, allerdings teilweise ein bisschen an den Haaren herbeigezogen. So erscheinen bei den Zusammentreffen in Leanders Badezimmer oder beim Bergwandern, da Lila aus unbekannten Gründen ihre Brotzeit nachholen musste, eher unglaubwürdig. Positiv aufgefallen ist mir sensible Umgang mit Themen wie Migration oder Körperpositivität, Stereotypen wie beim Dönerbudenbesitzer Arsim oder der opulenten Oswalda werden dabei mit Humor aufgelockert.

Den Schreibstil empfinde ich als einen erfrischenden Mix aus authentischer Jugendsprache und detailverliebter Sprachkreativität (Sätze wie „Er grinste wie ein Wassermelonenschnitz“ sind mal etwas anderes als die immergleichen Romanfloskeln). Nur die Fäkalsprache dämpft das Lesevergnügen etwas. Sehr gut gefällt mir auch die Kulisse (sowohl Wien als auch der Bergwanderausflug) und die Hintergrundinformationen zu Graffiti und Farblehre, die gut recherchiert wirken.

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nicigirl85 kommentierte am 26. Februar 2018 um 15:34

Ich gebe dir absolut Recht, dass die Art der Sprache bzw. der Mix hier das Besondere ist. Man erwartet zwischen der ganzen Jugendsprache einfach nicht diese tollen Sätze oder Vergleiche wie z.B. das mit dem Melonenschnitz oder dass man Momente einkochen können sollte...

Die Fäkalsprache stört mich auch etwas, aber ich habe es damit abgetan, dass ich mit Ü30 über der angesprochenen Alterklasse bin und vielleicht manchmal etwas zu konservativ bin. Zur heutigen Zeit und Jugend passt der Stil aber in jedem Fall.

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Franzi W kommentierte am 26. Februar 2018 um 22:24

Finde ich toll, dass die besondere Sprachkreativität auch anderen auffällt! Ich finde auch durchaus, dass die Jugendsprache rund um "chillen", "geflasht sein" oder "labern" authentisch klingt, die Fäkalsprache dagegen (welche Seite vergeht eigentlich nicht ohne "Heilige Scheiße!"? Und müssen "Scheißekegel", die in der Kanalisation schwimmen, oder später Hundewürste unbedingt geschildert werden? Würg!) hätte man wirklich eindämmen können!

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nicigirl85 kommentierte am 27. Februar 2018 um 20:54

Ja als ich "Hundewürste" gelesen habe, hätte ich ins Buch brechen können. Das ist mir persönlich zu viel und wirkte auf mich aufgrund der Häufigkeit auch zu aufgesetzt. Mir ist schon klar, dass Jugendliche nicht uringelb oder so sagen, aber gerade wenn sie so auf Farben abfahren wie Jonas und Leander, dann würde man doch eher Begriffe nutzen wie: sonnengelb, weizengelb, safrangeld, eidottergelb, sonnenblumengelb oder was weiß ich was.

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MrsFraser kommentierte am 03. März 2018 um 14:06

Ehrlich gesagt, ist mir das mit der Fäkalsprache bisher gar nicht so aufgefallen. Das habe ich also nicht als so negativ empfunden. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass die Autorin nach einem sprachlich sehr starken Einstieg, der einen richtig in den Topf ‚Jugendsprache‘ hineinwarf, etwas nachgelassen hat. Oder hat man sich beim Lesen nur dran gewöhnt?

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CorniHolmes kommentierte am 02. März 2018 um 16:39

Ich empfinde Leander aus Lilas Sicht auch eher unsympathisch. Anders allerdings, wenn er erzählt, dann mag ich ihn richtig gerne. Der Schreibstil gefällt mir auch richtig gut, ich finde, dass die Jugendsprache hier wunderbar gelungen ist.

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Sibylle P. kommentierte am 25. Februar 2018 um 21:04

Ich fand den ersten Teil etwas irritierens, da nicht von Anfanh an klar war, dass die Erzählstränge von Lila und Jonas nicht parallel laufen. Erst nach einer Weile wird einem dies klar. Das hat es mir erschwert in die Geschichte rein zu kommen.

Die Geschichte liest sich flüssig und gut. Den Jungenfreundschaft zwischen Jonas und Leander empfinde ich erfrischend und kann diese gut nachvollziehen. Auch die Darstellung des Schullebens hat mir gut gefallen.

Dagegen fand ich die Szene, in der Lila Leander verfolgt und dann auf seinen Vater trifft ewas befremdlich. Sowohl, dass er sie nicht bemerkt als auch die Art und Weise, wei sie dann von Leanders Vater aufgefunden wird.

Wie schon von Franzi W, beschrieben konnte ich mich auch nicht so recht mit der Bergwanderung anfreunden.

Ich bin gespannt, wie es weiter geht und ob sich alle Fäden entwirren. Derzeit sind mir noch sehr viele offene Fragen.

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nicigirl85 kommentierte am 27. Februar 2018 um 20:59

Dass die Erzählstränge zu unterschiedlichen Zeiten spielen, habe ich sogar erst mitten im 2. Leseabschnitt mitbekommen. Vorher kam mir alles einfach nur seltsam vor wie Leander auf der einen Seite so sein kann, Lila ihn aber ganz anders erlebt. Hatte es anfänglich erst darauf geschoben, dass sie ihn ganz anders wahrnimmt.

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los_lesen kommentierte am 26. Februar 2018 um 11:23

Ich bin noch nicht ganz fertig mit dem ersten Teil. Aber der Einstieg gefiel mir bisher gut. Ratz fatz ist man in der Geschichte drinnen und die Seite fliegen so dahin. Ich bin sehr neugierig wie die Geschichte weiter geht und tat mich schwer das Buch aus der Hand zu legen.

Dabei finde ich den Erzählstil wirklich gut. Er wirkt weder kindlich noch kitschig. Man kann den Text flüssig lesen.

Kommt das Zitten von Leanders Hand von den Dämpfen der Spraydose oder meint ihr er hat eine Erkrankung?

 

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Sibylle P. kommentierte am 26. Februar 2018 um 12:57

Der Gedanke mit den Dämpfen kam mir nur gar nicht...das wäre eine Erklärung. Sonst bin ich da noch etwas ratlos...der Schlafmangel vielleicht?

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los_lesen kommentierte am 01. März 2018 um 10:57

Später als sie die Dame mit dem Mops malen, hat Leander doch Atemnot und eine Panikattacke. Vielleicht hat er auch Asthma? Bin gespannt wie es weiter geht.

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nicigirl85 kommentierte am 26. Februar 2018 um 15:37

Ich denke, dass Leander was passiert ist. Vielleicht leidet er aufgrund eines Ereignisses an Depressionen oder Angstzuständen. Vielleicht habe ich nicht richtig aufgepasst beim Lesen, aber es wirkte nicht so als wenn seine Mutter bei der Familie lebt. Wenn sie es nicht tut, was ist mit ihr passiert?

Mit dem Dämpfen der Spraydosen hat das bestimmt nichts zu tun, denn dann hätte Jonas das ja auch.

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MrsFraser kommentierte am 03. März 2018 um 14:14

Hmm. Interessant, dein Hinweis mit der Mutter. Und Leander sagt zu Jonas ja auch immer ‚Mum‘.. Passt irgendwie zu meiner Vermutung, dass Jonas gar nicht wirklich existiert. Daher vielleicht auch das Zittern der Hand (unterdrücktes Trauma?). Vielleicht sind Mutter und Freund zusammen umgekommen, oder er hat sich Jonas ausgedacht, um den Verlust seiner Mutter zu verarbeiten? 

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Bienchen91 kommentierte am 26. Februar 2018 um 13:47

So ich war am Anfang ja etwas verwirrt wegen den beiden nebenher laufenden Erzählsträngen nicht sofort klar war das es Zeitlich nicht ganz gleich ist. Was ich wirklich interessant ist ist das mit den ganzen Farben, am Anfang habe ich ja gedacht Jonas und Leander wären nur Sprayer? Aber das sie allgemein sehr gerne und auch sehr gut zeichnen können, und eben Graffities machen da diese "Kannen" billiger sind. Erst habe ich ja gedacht das Leander irgendwie krank ist oder wird, da er diese "Angstzustände? Und zitternde Hände bekommt. Ob sich das noch aufklärt? Lila ist ja sehr auf Leander fixiert und Leander eher auf Jonas in seinen Erzählstrang. Ob diese dann auch mal irgendwann zusammenlaufen?   Und die beiden haben den perfekten Platz für ihr "Masterpiece" gefunden. 

 

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rettungszicke kommentierte am 26. Februar 2018 um 14:13

Ich muss sagen, das Buch gefällt mir bisher ausgesprochen gut. Es lässt sich sehr fließend lesen und auch, wenn man, wie wahrscheinlich die meisten von uns, nicht in der Sprayerszene up-to-date ist, macht das gar nichts. Ich finde vor allem auch interessant, dass die Geschichte aus 2 Perspektiven geschrieben wird, einmal aus der Perspektive von Leander und dann, wenn ich das richtig verstehe, zu einem späteren Zeitpunkt aus der Perspektive von Lila. Diese Lila scheint auch das Mädchen Rapunzel zu sein. Was ich mich nur frage, ist, wo Jonas abgeblieben ist. Dieser wurde in den Erzählungen von Lila bisher nicht erwähnt. Es scheint, dass zwischen diesen beiden Erzählungen irgendetwas passiert ist. Bin gespannt und werde gerne weiterlesen.

 

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riris_buecher kommentierte am 28. Februar 2018 um 13:48

Der Anfang war nicht so einfach. Ich musste erst ein paar Seiten lesen, bis ich die Handlung verstanden hatte. Der Perspektivwechsel war erst etwas verwirrend, aber eigentlich ganz interessant weil die Handlung nicht zum selben Zeitpunkt aus zwei verschiedenen Sichten erzählt wird.

Die Zitate zum Gemälde von Leander, deuten an dass er mal berühmt wird oder so. Zumindest kommt es mir so vor.

Was mich noch interessiert, warum hat Rapunzel also Lila (das ist doch dieselbe Person?) ihre Haare abgeschnitten hat? Wahrscheinlich hat Leader auch deshalb sie so komisch angeschaut am ersten Schultag, weil er ja ihre schöne Haare mochte.

Ich bin jedenfalls sehr gespannt was auf dem Weg zur Hütte noch alles passieren wird.

 

 

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Bookstar kommentierte am 28. Februar 2018 um 17:11

wenn man sich hier gut mit den Figuren auseinandergesetzt hat, macht die geschichte schon richtig Spass,

heute darf ich weiterlesen (wir wechseln uns ja ab) aber uns gefällt beiden (Tochter und ich) gefällt der erste Abschnitt gleich gut.

ich bin ja künstlerisch auch nicht so bewandert, aber das Sprayen und diese Beschreibungen finde ich richtig spannend.

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los_lesen kommentierte am 01. März 2018 um 10:59

Ja, das mit dem Sprayen ist echt interessant. Ich kann mir schon vorstellen, dass das Spaß macht. Ich wäre auch gern künstlerisch begabt...

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CorniHolmes kommentierte am 02. März 2018 um 16:41

Ich kann mir auch richtig gut vorstellen, dass das Sprayen jede Menge Spaß macht. Ich selbst bin künstlerisch leider auch völlig unbegabt. Ich bewundere ja immer die Leute, die nur mit wenigen Pinselstrichen ein wahres Kunstwerk schaffen können.

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los_lesen kommentierte am 03. März 2018 um 21:43

Geht mir genauso! :)

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Leapunch kommentierte am 06. März 2018 um 19:25

Oh das kann ich so gut nachvollziehen, meine Cousine ist eine prima Künstlerin und macht mit verbundenen Augen die tollsten Kunstwerke ^^ bei mir sieht es so aus als hätte ein 5 jähriges Kind ein Auto gemalt ;D 

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Melli13 kommentierte am 01. März 2018 um 19:26

Leander ist Schüler und ein "Künstler" in den Anfängen,zusammen mit seinem Kumpel Jonas bilden sie ein Unschlagbares Team im Grafitti sprayen und sie sind immer auf der Suche nach einem geeigneten Platz für ein neues Piece.

In spezieller Jugendsprache wird der Teil, wenn es um Leander und Jonas geht abgehandelt und man taucht in die Sprache und Begriffe der Stassenkünste ab.

Parallel lernen wir ein Mädchen kennen,was sich Stück für Stück Leanders Leben annähert.

Hier finde ich sind mir die Gedanken der Jugendlichen manchmal etwas zu erwachsen.

Text lässt sich super lesen und ich begleite die drei gerne weiter.

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CorniHolmes kommentierte am 02. März 2018 um 16:29

Endlich bin nun auch ich dazu gekommen, mit dem Buch zu beginnen. Ich war anfangs ein klein wenig verwirrt wegen der Perspektivwechsel, aber mittlerweile habe ich sehr gut in die Geschichte hineingefunden und bisher gefällt sie mir richtig gut!

Ich finde die Sache mit beiden Handlungssträngen besonders gut gelungen. So verwirrt ich zuerst deswegen war, jetzt finde ich sie richtig klasse. Ich finde es interessant zu sehen, wie verschieden eine Person wirken kann. Wenn Leander erzählt, finde ich ihn sehr sympathisch, wenn wir ihn aus Lilas Sicht wahrnehmen dagegen eher weniger.

Lilas Wohnsituation stelle ich mir ziemlich schwierig vor. Die Eltern sind geschieden, leben aber noch im selben Haus mit ihren neuen Partnern. Von so etwas habe ich auch noch nie gehört, also ich würde nicht mit Lila tauschen wollen.

Sehr interessant finde ich auch, wie viel man hier über das Sprayen und Graffits lernt. Mit diesem Thema kenne ich mich wirklich gar nicht aus, da ich zeichnerisch völlig unbegabt bin. So habe ich also bereits im ersten Abschnitt jede Menge dazu gelernt.

Bei Leander frage ich mich ja, was sein Zittern zu bedeuten hat oder dass ihm manchmal schwindelig ist. Irgendetwas scheint er zu haben, da bin ich schon sehr auf weitere Details gespannt.

Ich habe damals in der Schule Wandertage gehasst. Wobei ich mir diesen Ausflug in die Berge recht schön vorstelle. Was vielleicht auch daran liegt, dass ich die Natur und inbesondere die Berge liebe. So schöne Ausflüge hatten wir leider von der Schule aus nicht gemacht.

Ich freue mich nun schon sehr aufs Weiterlesen! Bisher bin ich wirklich begeistert, auch den Schreibstil finde ich super!

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Irini.rafa kommentierte am 04. März 2018 um 12:47

Ich hatte auch endlich Zeit das Buch zu beginnen .
Ich muss ehrlich sein . Der Perspektivwechsel hat mich am Anfang sehr verwirrt ich wusste wirklich nicht wo ich gerade stehe . Dennoch hat genau dieser Wechsel sowohl die Charakter als auch die Geschichte interessant gemacht.

Wenn man sich aber gewohnt dann hat man wirklich Spaß und Neugier weiter zu lesen . Ich finde dass auch jemand der nicht so Graffiti enthusiastisch ist die Geschichte trotzdem mögen wird denn dahinter steckt viel mehr als bloßes Sprayen. Es ist dennoch sehr interessant dass man so viel über diese Kunst lernt und wie sehr den mit ihr verbindet.

Ich freue mich schon weiter zu lesen denn ich hab noch fragen zur Lila .Ich glaube dass das die selbe Person wie Rapunzel ist .Wieso hat sie ihr wunderschönes langes Haar,dass Leander so gemacht hat, geschnitten? Ist etwas passiert ?
Und wieso erwähnt sie nie Jonas was ist mit den beiden los ?

Ps. Es ist meine erste leserunde :)

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 112
LeseTante_Caro kommentierte am 04. März 2018 um 16:36

Ich muss ja zugeben, dass mir der Einstieg in das Buch bisher noch nicht wirklich gelungen ist. Mir fällt es schwer am Ball zu bleiben, obwohl der Schreibstil wirklich mal herrlich erfrischend ist. Die Kombination von poetischer Wortwahl und jugendlichen Floskeln gefällt mir.

Dennoch stockt bei der Lesefluss. Die beiden Erzählstränge habe ich relativ schnell begriffen, aber helfen auch nicht wirklich, dass mir das Buch bisher gefällt.

Ich habe diesen Abschnitt auch noch nicht beendet. Wird wohl etwas dauern, komme nur langsam voran. Schade eigentlich! Habe mir etwas mehr davon versprochen

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 112
Samantha Roke kommentierte am 05. März 2018 um 18:01

Die Geschichte ist von der ersten Seite an spannend nd fesselt mich dermaßen, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Die kurzen Kapitel und die spannende, flüßige Sprache sorgen dafür, dass die Geschichte schön zu lesen ist.

Mir gefällt, dass die Kapitel alle in der Ich-Perspektive geschrieben sind, egal ob die Geschichte aus Lilas oder Leanders sicht erzählt werden.

Es ist schön, dass man schon an den Titeln der einzelnen Kapitel erkennt, ob es aus Leanders oder Lilas Sicht erzählt wird, ohne dabei plump zu sein.

Bei den Zitaten habe ich zuerst geglaubt, es seien einfach passende Sprüche, bis ich merkte, dass sie von Leander handeln, was sie meiner Meinung nach nochmal interessanter macht. Ebenso wie die Tatsache, dass Lilas Kapitel neben der Erkenntnis immer noch mit dem passenden griechischen Buchstaben betitelt sind. Ich finde diese Idee zu den Überschriften sehr kreativ. Und sie bringen das Thema des jeweiligen Kapitels sehr schön auf den Punkt.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 112
Leapunch kommentierte am 06. März 2018 um 19:24

Ich muss zugeben der erste Abschnitt liegt jetzt schon längere Zeit zurück, leider komme ich jetzt erst dazu auch meine Meinung dazu hier zu schreiben! Wie immer ist das Leben dazwischen gekommen ;D 

Ich fand den Einstieg in die Geschichte ganz unterhaltsam und war gespannt wie sich die beiden Stränge entwickeln würden. Ich muss sagen, dass auch ich leicht verwirrt war, was die Einleitungen der Kapitel angeht aber ich finde es ist auf jeden Fall mal etwas anderes und spannend.

Die Kapitel sind angenehm kurz und anhand der Einleitung weiß man auch sofort aus welcher Sichtweise das Kapitel nun geschrieben ist. Alles in allem ist diese Aufteilung doch shcon etwas ganz besonderes!

Die Charaktere sind ganz ansprechend beschrieben und vor allem Leander macht mich total neugierig! Das sprayen so vielschichtig ist hätte ich auch nicht gedacht, aber es ist eben auch eine Form der Kunst mit der ich mich bisher noch nicht auseinander gesetzt hatte. Ihc finde es wirklich toll wie authentisch das in der Story beschrieben wird und auch die Gefühle dabei so klar vermittelt werden!

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 112
LeseTante_Caro kommentierte am 14. März 2018 um 18:02

Leider kann ich die Begeisterung der anderen Leser hier nicht teilen. Ich komme so gar nicht klar mit der Geschichte und habe sogar richtig Probleme damit, überhaupt weiterlesen zu wollen. Mich nervt dieses Buch sogar richtig und ich komme nur sehr sporadisch voran.

Die beiden Handlungsstränge finde ich gut gelöst, waren am Anfang aber sehr verwirrend, weil ich nicht wusste wer jetzt gerade erzählt.