Leserunde

Leserunde zu "Erhebung" (Stephen King)

Erhebung - Stephen King

Erhebung
von Stephen King

Bewerbungsphase: 20.12. - 03.01.

Beginn der Leserunde: 10.01. (Ende: 31.01.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von  "Erhebung" (Stephen King) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

Scott nimmt rasend schnell ab. Sein korpulentes Aussehen ändert sich trotzdem nicht. Und noch unheimlicher: Wenn er auf die Waage steigt, zeigt sie jeweils das gleiche Gewicht an, egal wie viel er momentan trägt, ob Kleidung oder gar Hanteln. Scott hat Angst, dass man ihn zum medizinischen Versuchskaninchen macht. Aber er muss es jemand erzählen. Zu Dr. Ellis hat er Vertrauen, aber auch der weiß keinen Rat.

In seiner netten Wohngegend in der Kleinstadt Castle Rock gerät Scott in einen eskalierenden Kleinkrieg. Der Hund der neuen Nachbarn – zwei Lesben – verrichtet sein Geschäft ständig bei ihm im Vorgarten. Die eine Frau ist eigentlich recht freundlich, die andere aber eiskalt. Die beiden haben gerade ein Restaurant eröffnet, von dem sie sich viel erhoffen. Die Einwohner von Castle Rock wollen aber nichts mit Homopaaren zu tun haben, da ist großer Ärger vorprogrammiert. Als Scott endlich kapiert, was Vorurteile in einer Gemeinschaft anrichten, überwindet er den eigenen Groll und tut sich mit den beiden zusammen. Merkwürdige Allianzen, der jährliche Stadtlauf und Scotts mysteriöses Leiden fördern bei sich und anderen eine Menschlichkeit zutage, die zuvor unter einer herzlosen Bequemlichkeit vergraben lag.

»King zeigt, wie man den Hass überwindet, und liefert so ein fesselndes Märchen für Erwachsene.« Stern (13. Dezember 2018)

 

ÜBER DEN AUTOR:

Stephen King wurde am 21. September 1947 in Portland, Maine, geboren. Er zählt zu den erfolgreichsten Autoren des späten 20. Jahrhunderts. Insgesamt hat der vielfach ausgezeichnete Bestsellerautor über 40 Romane, über 100 Kurzgeschichten, Novellen, Drehbücher, Gedichte, Essays, Kolumnen und Sachbücher veröffentlicht. Ende 2003 erhält Stephen King den »National Book Award« für sein Lebenswerk. Weltweit hat er 400 Millionen Bücher in mehr als 40 Sprachen verkauft. Mit seiner Frau Tabitha lebt er in Bangor, Maine. Stephen King hat eine Tochter und zwei Söhne.

31.01.2019

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 101 bis Ende

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 101 bis Ende
Verena Bielefeldt kommentierte am 14. Januar 2019 um 11:02

So kann etwas trauriges auch etwas positives bewirken.

Durch die ganzen seltsamen Umstände hat sich eine kleine verschworene Gruppe gebildet, die zu guten Freunden wurden. Erst in schweren Zeiten weiß man doch eigentlich erst wen man als wahren Freund bezeichnen kann, unabhängig davon wie lange man sich kennt.

Durch Scott sind sich Myra, Missy und Deirdre näher gekommen, das Restaurant läuft, Freundschaften sind entstanden.

 

Das Buch macht mir persönlich bewusst wie schnell das Leben vorbei sein lann und was wirklich wichtig im Leben ist.

Das Ende mit Scott, Deirdre und dem Feuerwerk fand ich sehr bewegend. Sehr traurig, aber dennoch schön.

Eine mysteriöse Geschichte mit Inhalt zum Nachdenken.

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Leia Walsh kommentierte am 19. Januar 2019 um 13:45

Ja, und diese wenigen Personen haben, wie in einer Kettenreaktion, einen großen Teil des Ortes mit verändert, zum Umdenken gebracht. Kleine Momente können also doch großes bewirken.

Traurig und schön finde ich das Ende auch. Aber so hunderprozentig zufrieden bin ich nicht damit. 

Obwohl ich Kings Bücher sehr schätze, bin ich selten mit dem Ende seiner Bücher zufrieden. Das ist für mich also sozusagen normal.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 101 bis Ende
Petzi_Maus kommentierte am 21. Januar 2019 um 12:36

Aber wenn du (fast) jedesmal vom Ende enttäuscht bist, wieso liest du sie dann noch? Klar, es gefällt dir - doch wenn ich jedesmal am Schluss frustriert wäre, würde ich nichts mehr von ihm lesen...

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Leia Walsh kommentierte am 21. Januar 2019 um 13:03

Ich bin doch nicht frustriert!

Wenn mir ein Ende nicht so gefällt und mich enttäuscht, ist das Welten von "frustriert" entfernt.

Die Story gefällt mir ja jedes Mal, nur würde ich mir eben sehr oft (nicht immer) ein anderes Ende wünschen.

Lieber so, als ein Buch, das mir nicht gefällt, aber ein tolles Ende hat.

Der Weg ist das Ziel. King fesselt mich immer, überrascht mich immer und das kann sonst keiner so gut.

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Petzi_Maus kommentierte am 21. Januar 2019 um 13:21

Klar so besser, denn ein Buch, das beim Lesen schon nicht gefällt, würde ich wahrscheinlich gar nicht erst beenden und somit auch gar nicht merken, dass es ein tolles Ende hat ;)
Aber noch besser wäre natürlich beides: tolle Geschicht MIT tollem Ende! :)

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Leia Walsh kommentierte am 21. Januar 2019 um 13:48

Man kann meist nicht alles haben.

Und noch dazu bin ich ja nicht der Nabel der Welt. Den meisten Lesern gefällt es ja, wie es ist. Da passt das so schon prima. Und ich beschwere mich ja auch gar nicht. Wie gesagt, ich bin weit weg von "frustriert".

Ich hatte schon viele Bücher, die mittelmäßig waren und am Ende dann so richtig loslegten. Die musste ich auch nicht abbrechen. Wenn ein Buch so übel ist, dass ich es abbrechen muss, erfahre ich auch nicht, wie das Ende ist. So bei "Muttertag". Nein, nicht von Frau Neuhaus, sondern von André Mumot. Für mich ein fürchterliches Buch und ich hab bei der Hälfte dann einfach aufgegeben.

 

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Verena Bielefeldt kommentierte am 21. Januar 2019 um 20:08

Ich kann das total nachempfinden. Mir geht es oft ähnlich mit seinen Büchern. Die Enden sind manchmal irgendwie unbefriedigend. Oder ich hätte es mir einfach anders gewünscht. Ich hänge einfach oft da und denke: "Was? Das soll es jetzt gewesen sein? Aber,... aber,... aber....." Und trotzdem lese ich seine Bücher sehr gerne, weil die Geschichten mich fesseln. 

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Gittenen kommentierte am 28. Januar 2019 um 10:52

Vielleicht ist dies( Kettenreaktion) die Vision/Träum von King wie man den Zustand im jetzigen Amerika ändern könnte minus die Sach mit dem  Gewichtsverlust

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Diana Pegasus kommentierte am 16. Januar 2019 um 12:54

Gestern abend habe ich noch das Buch zu Ende gelesen und ich bin zwiegespalten.

Einerseits war das Ende wirklich viel zu offen, woran lag es jetzt, dass Scott Gewicht verloren hat? Niemand weiß was, und das war etwas unbefriedigend.

Andererseits war ich schon traurig, das Scott scheinbar nicht überlebt hat. Aber vielleicht ist es wirklich so, dass er die Aufgabe hatte, einige Dörfler zu vereinen, das hat er ja geschafft. Sogar Dee Dee ist deutlich sympathischer geworden im letzten Abschnitt.

Für eine Kurzgeschichte war es okay, auch wenn einiges viel zu oberflächlich und vieles zu offen blieb.

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Verena Bielefeldt kommentierte am 16. Januar 2019 um 20:07

Dass man keine Auflösung hatte, finde ich auch schade. Man lässt uns völlig ahnungslos zurück. Aber das Ende hat mich sehr bewegt mit dem Feuerwerk. Bei King habe ich mich schon häufiger unbefriedigt zurück gelassen gefühlt. 

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Petzi_Maus kommentierte am 18. Januar 2019 um 22:20

Man lässt uns völlig ahnungslos zurück.

Naja, nicht wirklich. Scott ist gewichtslos und schwebt davon. Die logische Schlussfolgerung ist sein Tod, aber man erfährt als Leser halt nichts Genaueres.

 

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Petzi_Maus kommentierte am 18. Januar 2019 um 22:17

Sogar Dee Dee ist deutlich sympathischer geworden im letzten Abschnitt.

Definitiv! Zum ersten Mal ist sie auch nett - was aber auch damit zu tun hat, dass durch die Bilder in der Zeitung - als Scott Deirdre auf die Beine hilft und gewinnen lässt - das Geschäft ankurbelt und sie nun eher in der Stadt akzeptiert wird. Das macht ihr Leben natürlich leichter und schöner und sie ist dadrurch auch gelöster, offener und freundlicher.

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Leia Walsh kommentierte am 19. Januar 2019 um 13:47

Oberflächlich fand ich nichts im Buch, aber im Rest bin ich völlig Deiner Meinung.

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BücherwurmNZ kommentierte am 01. Februar 2019 um 12:04

Ich hätte mir zwar auch gewünscht, dass die Ursache des Gewichtsverlust erklärt wird, aber da Scott zu keinem Arzt wollte war mir schon früh klar, dass wir da keine Auflösung erwarten können. So hat das ganze etwas mystisches, was mir auch ganz gut gefällt. Dass Scott am Ende tatsächlich stirbt habe ich nicht erwartet und finde ich traurig.

Ich finde auch, dass einiges zu wenig erklärt und beleuchtet wurde und auch die Charaktere zu oberflächlich blieben. 

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Leia Walsh kommentierte am 01. Februar 2019 um 12:48

Aber was hätte ein Arztbesuch denn gebraucht? Nur, dass Scott nie wieder aus der Klinik gekommen wäre. Die hätten ihn nicht wieder nach Hause gehen lassen.

Das ist ja nichts, das irgendwie erklärbar ist mit Wissenschaft, Medizin oder so. Und heilbar ist es entsprechend auch nicht.

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BücherwurmNZ kommentierte am 03. Februar 2019 um 15:56

Trotzdem hätte mich interessiert, wieso jetzt, wieso Scott. Wie schon geschrieben war mir klar, dass wir da keine Antwort erwarten können ;)

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Drops1984 kommentierte am 17. Januar 2019 um 12:12

So... und schwups sind die letzten Seiten auch gelesen... tja. Was soll man sagen. Eigentlich hat das Buch genau so geendet wie man es sich in der Mitte des Buches gedacht hat... Scott ist weg, oder besser, hat sich in Luft aufgelöst und das Restaurant läuft. Die Vorurteile sind weg und alles ist friede, freude, eierkuchen... Überraschung... Fehlanzeige. Ist das jetzt gut oder schlecht....? Das muss irgendwie jeder für sich selber entscheiden. Genau so stellt sich für mich persönlich die Frage ob ich den Roman gut oder schlecht fand. Bin ich enttäuscht, dass es kein klassischer King ist oder bin ich positiv überrascht, dass er auch etwas "so" tiefgründiges kann... Die Wahrheit wird wahrscheinlich irgendwo dazwischen liegen...

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Verena Bielefeldt kommentierte am 17. Januar 2019 um 16:44

Genau das macht es auch schon wieder interessant, dass man gar nicht weiß, was man davon halten soll und die Meinungen ganz auseinander gehen können :)

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Diana Pegasus kommentierte am 20. Januar 2019 um 17:30

Aber genau das finde ich bei Leserunden super, man liest das gleiche Buch, dennoch interpretiert das jeder für sich anders.

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Verena Bielefeldt kommentierte am 21. Januar 2019 um 20:10

Das finde ich auch toll und interessant. Ich bin ja noch ein Frischling was Leserunden angeht, aber es macht mir richtig Spaß. Zu lesen was andere gedacht oder empfunden haben, auf Dinge aufmerksam werden, die man selbst vielleicht nur am Rande wahr genommen hat, usw. Ach ich finde es toll :)

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tigerbea kommentierte am 17. Januar 2019 um 23:41

Tja. Das war es? Ist Scott jetzt tot? Hat er sich mit der Silvesterrakete gesprengt? Oder hat er sie als Raketenantrieb genommen und schwirrt jetzt in der Luft herum? Ein komisches Ende. Ich hätte auch gern die Lösung gewußt, warum er so abgenommen hat.

Schön fand ich, daß die fünf richtige Freunde geworden sind. Als Scott seinen Kater abgeben mußte hatte ich Tränen in den Augen. Schon der Gedanke, als er die leere Futterstelle betrachtet hat.... Das ist (das weiß ich aus Erfahrung) ein ganz, ganz schlimmer Moment.

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Verena Bielefeldt kommentierte am 18. Januar 2019 um 10:55

Eine kleine verschworene Gruppe sind sie geworden, das fand ich auch schön. 

Mit dem Kater ging mir auch nah. Wenn man selbst Tiere hat oder hatte, weiß man wie viel so ein Vierbeiner einem bedeuten kann. 

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Petzi_Maus kommentierte am 18. Januar 2019 um 22:22

Traurig fand ich auch, dass sich nun endlich eine Gruppe gefunden hat, die gute Freunde geworden sind, und schon müssen sie denjenigen, der das alles initiiert hat, gehen lassen...

Und natürlich der Kater - die leere Futterstelle.. Aber für Bil war es auch nicht mehr schön - er ließ sich ja nicht mehr anfassen und hat ja schon Reißaus genommen, als er Scott nur gesehen hat. Sehr sehr traurig, ein Tier, das man liebt, einen nicht mehr mag und Angst hat...

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Gittenen kommentierte am 28. Januar 2019 um 10:57

Ich stelle mir vor, dass er ins Weltraum zu den Sternen geflogen ist. Würde auch gut zum Cover passen. 

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Leia Walsh kommentierte am 28. Januar 2019 um 11:02

Ist er ja auch. Aber überleben kann man das nun mal nicht. 

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Petzi_Maus kommentierte am 18. Januar 2019 um 22:12

Ok, Scotts Gewichtsverlust schreitet immer schneller voran. Der Tag 0 (an dem er nur mehr 0,9 kg wiegt) ist wann genau? Mitte Jänner, oder?

Der Widerspruch ist nur: es war ja bis jetzt, dass alles, was er anfasst, ebenfalls das Gewicht verliert. Doch als er im Rollstuhl sitzt, verliert dieser nicht das Gewicht - denn sonst wäre ja Scott samt dem Rollstuhl davongeschwebt.

Und was mich noch SEHR irritiert hat: Scott hat ja das Feuerwerk mitgenommen und entzündet es in der Luft. Was passiert mit einem Menschen, wenn er ein Feuerwerk in der Hand hält? "Zerfetzt" es ihn da nicht?? Oder zumindest müsste er doch schwere Verletzungen davontragen?
Doch er schwebt einfach "nur" weiter davon.
Und das Ende ist nun? Sicher sein Tod, aber es endet mit dem Davonfliegen.

Interessante, außergewöhnliche Geschichte. Aber das Ende hat mich irgendwie nicht so ganz zufrieden gestellt..

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Christian86 kommentierte am 26. Januar 2019 um 20:03

Dieser Widerspruch mit dem Rollstuhl hat mich auch gestört. Das Feuerwerk muss er nicht zwangsläufig in der Hand gehabt haben - sobald es entzündet war, hätte er die Box von sich wegstoßen können. Aber dann wäre unkontrolliert Feuerwerk herumgeflogen, das ihn ebenso gut hätte treffen können. Nee, dieses Ende überzeugt nicht.

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Gittenen kommentierte am 28. Januar 2019 um 11:00

Aber er hat vorher erklärt, dass ein Stuhl sein Gewicht nicht verliert wenn er drauf sitzt,erst wenn er ihn in die Hand nimmmt.

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Leia Walsh kommentierte am 28. Januar 2019 um 11:04

Alles an ihm, die Kleidung ja auch, bleibt "normal". Es gibt keine Regelmäßigkeit, steht im Buch.

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Petzi_Maus kommentierte am 28. Januar 2019 um 20:58

Das hab ich irgendwie überlesen... 
Dass die Kleidung an ihm dran bleibt, ist ja logisch. Die ist ja quasi "befestigt". Und fliegt mit ihm in die Luft, obwohl er sie nicht in der Hand hält. Und die Kleidung zum Schluss ja schon mehr wiegt als Scott. Der Stuhl dafür hält ihn am Boden... Theoretisch hätte dazu ja das Gewicht des Gewandes gereicht...

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Leia Walsh kommentierte am 29. Januar 2019 um 10:19

Nee, das ist nicht logisch. Sie verliert ja eigentlich automatisch ihr Gewicht, weil sie an ihm ist. Der Kater setzt sich ja nicht mal auf seinen Schoß. Genau deshalb. Berührung jeder Art reicht. Denk mal dran, als Deirdre Scott an den Rollstuhl gebunden hat. Da hat sie ihn immer wieder berührt und das Phänomen gespürt. Wäre mit der Kleidung dann genauso. Aber die Überlegung hatte Scott im Buch auch schon und keine Regel gefunden.

So ziemlich alles wiegt sehr schnell mehr als Scott ... Auch der Kater.

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Leia Walsh kommentierte am 19. Januar 2019 um 13:43

Deirdre gibt zu, dass sie gewisse Einstellungen hat, die sie nur schwer ändern kann. Das finde ich sehr gut von ihr - und es ist nachvollziehbar. Macht es nicht leicht, aber verständlich.

Schön, wie gut das Essen läuft und dass sogar Myra auftaut. Es ist krass, was dieser kleine Moment bewirken konnte.

Der Lauf hat das Lokal quasi gerettet. Oder eigentlich Scotts Aktion. Er erzählt den Frauen alles und demonstriert es ihnen. Alle sind fassungslos und ich denke, sogar mir würden da die Worte fehlen. Was Scott in die Hände nimmt, hat kein Gewicht mehr - während es für ihn aber durchaus etwas wiegt. Das ist so unvorstellbar und sorry, aber für mich ist sowas sehr wohl gruselig. Enorm gruselig sogar. Ich suche den "Übergang". Und ich kann Scotts Angst, dass das irgendwie "ansteckend" sein könnte, gut verstehen. Für Menschen ist das Erlebnis schlimm, aber der Kater ist ausgerastet. Meine Güte - da hängt ein Tier an einem und es spürt, dass es übel ist, den geliebten Menschen zu berühren. Wie Scott einen Platz für ihn organisiert, berührt mich sehr. Ich hoffe so, dass Bill und Mike Freunde werden und beide gemeinsam noch viele schöne Jahre haben.

Ja, es gibt keine erkennbaren Regeln - alles verliert sein Gewicht, aber auf einen Stuhl setzen kann Scott sich und auch seine Kleidung schwebt nicht. Das macht es eigentlich nur noch schlimmer.

Beim Abschiedsessen hätte ich heulen können. Und das Ende - es ist schön, aber ich bin irgendwie unzufrieden. Ich liebe dieses Büchlein, aber irgendwie fehlt mir für das Ende etwas.

Ich glaube, ich werde lange Zeit nachts in den Himmel sehen und an Scott denken ... Blöd, ich weiß. Aber das bin nun mal ich.

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Gerhard kommentierte am 19. Januar 2019 um 18:36

Es war schön zu lesen, wie sich die Bezihung zu Deidre entwickelt hat. Auch dass die Vorurteile jetzt schienbar verschwunden sind, das Restaurant gut läuft und sich eine Freundschaft zwischen dem Doktor, seiner Frau, Missy, Deidre und Scott entwickelt hat. Und das lles eigentlich nur wegen eines so kleinen Auslösers.

Anfangs dachte ich, dass Scott durch den Gewichtsverlust eine höhere Lebensqualität gewinnt, aber gerade am Ende war davon nur noch wenig zu spüren. Er wurde in sienem Leben schon stark eingeschränkt, obwohl er scheinbar gutdamit zurecht kam.

Am Ende fliegt Scott weg (wie bereits zu erwarten war). Auch das FAnd ich trotz dem, dass es Vorhersehbar war, wirklich gelungen und stimmig. Aber ich hätte mir schon etwas mehr zur Auflösung gewünscht!

Alles in Allem hat mir das Bcuh aber gut gefallen und mich zum Nachdenken angeregt,

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StephanieP kommentierte am 19. Januar 2019 um 20:16

ich bin total begeistert, auch der dritte Abschnitt war einfach nur toll, regt zum nachdenken an und stimmt einen ein bisschen traurig.

Deidre kann tatsächlich auftauen und es entwickelt sich eine richtige Freundschaft mit Scott. Schön, dass auch das Restaurant gerettet werden kann und der Kater einen neues Zuhause bekommt. Das mit dem Kater fand ich echt traurig.

Scotts Entwicklung war erschreckend und ich kann seine Entscheidung wegzufliegen verstehen. Ich würde so vermutlich auch nicht leben wollen und immer auf die Hilfe andere angewiesen sein. Aber eine wirklich tolle Geste, dass Deidre sich um ihn kümmert. Überhaupt fand ich ihre Entwicklung in diesem Abschnitt bemerkenswert,

Anfangs war ich mit der Auflösung etws unglücklich, da mir mehr Informationen gefehlt haben. Aber jetzt, da ich das Bcuh ein paar Stunden sacken hab lassen, passt es für mich doch und ist sehr stimmig. Vor allem die Szene mit dem Feuerwerkskörüper war toll

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FIRIEL kommentierte am 20. Januar 2019 um 18:04

Wenn Scott schon gehen (oder besser: wegfliegen) muss, dann mit einem Knalleffekt und schönen bunten Farben. Ich finde das sehr poetisch, und mir wäre so etwas nie eingefallen.

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Verena Bielefeldt kommentierte am 21. Januar 2019 um 20:02

Das Ende hat mir sehr gefallen. Wie ein toller Effekt zum Abschied. Mir fällt gerade keine bessere Bezeichnung dafür ein. 

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JessicaLiest kommentierte am 22. Januar 2019 um 21:06

Es wäre interessant zu erfahren gewesen das jetzt wirklich hinter dem ganzen steckte. So war mir das Thema jetzt so oberflächlich und jetzt zum Ende zu offen, für meinen Geschmack. Schade das es keine wirkliche Auflösung gab. Der Abschied war allerdings bewegend zu lesen.

War leider nicht mein Buch. Rezi folgt :)

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Christian86 kommentierte am 26. Januar 2019 um 20:18

Dieses Buch fand ich durchwachsen. Es gibt sehr intensive Stellen, die einen förmlich in die Geschichte hineinziehen und sehr viel mehr über die Figuren offenbaren, als man zuerst wahrnimmt. Die Entwicklung von Deirdre fand ich sehr interessant.  Anderes wurde meiner Meinung nach nur sehr oberflächlich behandelt. Vor allem das Ende war irgendwo enttäuschend: warum verliert der Rollstuhl nicht auch an Gewicht, wenn alle anderen, von Scott berührten Gegenstände und Menschen, dies tun? Am Feuerwerk wird er wohl nicht sterben, aber warum sollte er sich zum Ende hin Verbrennungen holen wollen?

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Areti kommentierte am 27. Januar 2019 um 23:18

Mir hat der letzte Abschnitt auch sehr gut gefallen.
Allerdings hat mir hier etwas gefehlt, so eine Art Auflösung.
Wie kam es dazu, dass dies mit Scott geschehen ist?

Ich habe übrigens auch vermutet, dass er Deidree "angesteckt" hat und das Gleiche auch mit ihr passieren würde.
Aber nun denn.

Insgesamt war es ein sehr schönes Buch, das klar vor Augen geführt hat, wie unwichtig Äußerlichkeiten und Gesinnungen doch eigentlich sind und wie oberflächlich die meisten Menschen sind.
Ich wünschte, es würde zu mehr Umdenken bei den Menschen führen, aber das bleibt wohl ein Traum.

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Gittenen kommentierte am 28. Januar 2019 um 11:04

Vielleicht Deirdre in einem späteren Roman auf, als eine Frau mit Gewichtsverlust.

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Leia Walsh kommentierte am 28. Januar 2019 um 11:06

Das wäre aber eine kurze Szene. Deirdre ist ja gertenschlank.

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Petzi_Maus kommentierte am 28. Januar 2019 um 21:01

Wahrscheinlich  meint Gitte in einer Nebenrolle. So wie King hier auch Figuren aus seinen anderen Romanen mit eingebunden hat .

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Leia Walsh kommentierte am 29. Januar 2019 um 10:21

Schon kapiert. Dennoch wäre das dann ein kurzer Moment. Auch in einer Nebenrolle ist Deirdre gertenschlank. ;o)

Sie irgendwie mal wieder einbauen ist denkbar und liegt nahe. Aber nicht mit Gewichtsverlust. Wäre auch arg langweilig.

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Gittenen kommentierte am 28. Januar 2019 um 10:47

Toll fand ich, dass Scott der Buchhandlung den Kater vermacht hat, denn jede Buchhandlung würde einen Kater gebrauchen. Da ist mir aufgefallen, dass Buchmenschen oft Katzenmenschen oder Teeliebhaber  (sorry Petzi)sind

 Mir hat aber nicht gefallen, dass das Phänomen des Gewichtsverlusts nicht aufgeklärt wurde.

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Petzi_Maus kommentierte am 28. Januar 2019 um 20:52

Wieso, ich mag ja Tee auch (im Winter, und/oder wenn ich krank bin ;) Heute zB hab ich eine ganze Kanne getrunken :)

Jepp, dass der Grund für diesen seltsamen Gewichtsverlust in keinster Weise aufgeklärt wird, hat mich auch nicht ganz zufrieden gestellt.

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Gittenen kommentierte am 29. Januar 2019 um 20:50

Kamillen, Minze, oder Salbei gelten bei mir nicht  : )

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Leia Walsh kommentierte am 30. Januar 2019 um 11:30

Im Winter kann man doch auch andere Tees trinken?

Ich liebe Tee, trinke aber auch im Winter mehr als im Sommer.

Und ich bin da eh Banause, ich liebe aromatisierte schwarze Tees.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 101 bis Ende
Petzi_Maus kommentierte am 04. Februar 2019 um 09:58

Igitt Kamille. Salbei ist nur bei Krank-Sein, gilt also auch nicht. Minze mag ich aber (auch im Sommer kalt) total gerne! Am besten mit der eigenenen getrockneten Minze aus dem Garten! :)
Aber am liebsten Früchtetee

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 101 bis Ende
Cocolinchen kommentierte am 31. Januar 2019 um 19:05

Wow, das Ende hat mich richtig mitgenommen. Bewegend, traurig, aber irgendwie war auch alles so friedlich!

Scott's Art und Weise mit seinem Schicksal umzugehen, hat mich beeindruckt. Er hat sich und seine Probleme so zurückgenommen und in seinem Dorf noch so viel bewegt. Es wäre sehr verständlich gewesen, wenn ihm das Schicksal von DeeDee und ihrer Frau egal gewesen wäre, da er selbst genug Sorgen hatte. Doch genau so ist er eben nicht. Beeindruckend!

Ich finde es auch schade, wie viele von Euch, dass man nicht wirkich eine Auflösung bekommt. Mich hätte schon interessiert, was genau das mit Scott nun ist.

Doch auch ohne eine Erklärung hat mich das Buch sehr mitgenommen und das Ende und Scott's Geschichte werden mich noch lange Zeit begleiten.

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BücherwurmNZ kommentierte am 01. Februar 2019 um 11:55

Das Ende war sehr traurig, aber auch schön. Ich habe nicht damit gerechnet, dass Scott stirbt, sondern dass das wundersame "Abnehmen" irgendwann von selbst stoppt. Stattdessen erhebt sich Scott in die Lüfte, passend zum Titel. Schön war, dass nicht nur Deirdre, sondern auch Missy, Bob und seine Frau dabei waren. Die fünf sind schnell zu guten Freunden geworden. 

Und das ist auch ein Kritikpunkt. Mir ging in diesem Buch vieles zu schnell. Vor allem der Sinneswandel von Deirdre gegenüber Scott und der der Bewohner von Castle Rock gegenüber Deirdre und Missy. 

Vor allem Deirdre verstehe ich nicht. Scott lässt ihn gewinnen, wonach sie mit Missy und ihren Hunden wieder an seinem Grundstück vorbei joggen könnte und sie ist auf einmal nett! Das hätte ich ihr nicht zugetraut, zumal Scott vorher schon freundlich zu ihr war, sie aber immer noch abweisend. Ich hätte Deirdre so eingeschätzt, dass sie sich darüber aufregt, dass Scott sie gewinnen lassen hat und sie das von selbst schaffen wollte. Aber der Zeitungsartikel hat ihr und Missy für ihr Geschäft geholfen. Verwunderlich. Anscheinend war der Journalist nicht homophob oder das Rennen war so ein großes Ereignis, dass man den Gewinner nicht unter den Tisch kehren konnte. Ich hätte mir an der ein oder anderen Stelle mehr Erklärung und ein langsameres Voranschreiten der Geschichte gewünscht.