Leserunde

Leserunde zu "Shadow Land" (Rainer Wekwerth)

Shadow Land -

Shadow Land
von Rainer Wekwerth

Bewerbungsphase: Bis zum 01.09.

Beginn der Leserunde: 08.09. (Ende: 29.09.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Thienemann-Esslinger Verlags – 20 Freiexemplare von "Shadow Land" (Rainer Wekwerth) zur Verfügung. Eine Leseprobe zum Buch findet ihr hier

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Wer bist du in einer Welt, die keine Hoffnung mehr kennt?

Vielleicht die Hoffnung selbst.

2069, USA: Nach mehreren Katastrophen ist die Zivilisation am Abgrund, ein neuartiges Virus verwandelt Menschen in tödliche Bestien. Nur ein Ort ist noch vor ihnen sicher. Eine freie Stadt in Kalifornien, um die eine meterhohe Mauer errichtet wurde. In dieser Sicherheitszone lebt Kaia. Als sie den Auftrag erhält, hinter die Mauer zu gehen, glaubt sie, vorbereitet zu sein. Die Welt jedoch, in die sie eintaucht, ist fantastischer, schöner und gefährlicher als alles, was sie sich vorgestellt hat. Gleichzeitig entdeckt sie eine Wahrheit, die alles verändert!

Wer der Natur schadet, schadet sich selbst: Das zeigt Bestsellerautor Rainer Wekwerth eindrucksvoll in seinem neuen Standalone, in dem er die Ausbeutung der Erde durch den Menschen actionreich und atemraubend verpackt.

//Der dystopische Fantasy-Roman »Shadow Land« ist ein in sich abgeschlossener Einzelband.//

ÜBER DEN AUTOR:

Rainer Wekwerth, 1959 in Esslingen am Neckar geboren, schreibt aus Leidenschaft. Er ist Autorerfolgreicher Bücher, die er teilweise unter Pseudonym veröffentlicht und für die er Preise gewonnen hat. Er ist verheiratet und Vater einer Tochter. Der Autor lebt im Stuttgarter Raum.

24.09.2022

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 124 bis 249

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Athene1989 kommentierte am 08. September 2022 um 21:15

Als ich die Seiten so gelesen habe und es dann hieß es seien alles Kinder,die zusammen leben,habe ich mir irgendwie schon gedacht,dass ie sarah wiedersieht und voila. Aber ist doch schön,dass sie zumindenstens wieder einen Teil ihrer Familie hat. Ich fands lustig,wie die zwei Jungs sie wegen dem Küssen gefragt haben xD

Aber nun hat man auch mal gemerkt,wie jung alle sind. Ihr andauerndes Gefrage,ob man das wirklich essen kann und wie sie ihm wegen dem Auf-dem-Baum-klettern immer widersprechen wollte... Ich wollte sie schon anschreien,dass sie den Scheiß ruhig essen kann,dass er ihr das sonst nicht dahin gelegt hätte xD Schon klar,sie kennt das alles nicht,aber mal ehrlich,vier fünf Mal nachzufragen ist einfach nur anstrengend,vor allem,wenn er sie hätte umbringen wollen,dann hätte er das schon viel früher gekönnt und würde sie nun nicht mit Früchten vergiften müssen... Und sie kennt den Wald nicht,er schon,wenn er ihr andeutet auf keinen Fall zu sprechen und auf diesen Baum zu klettern,dann heißt das schon was. Aber schließlich hat sie das ja auch gemacht.

Und nun kommt die kleine Romanze auf ein neues Level,awww. Armer Adam xD Aber mutig von ihm,dass er ihr hinterher ist. Oder dumm,wie man das sehen will. Hätte ich ihm ehrlich gesagt nicht so zugetraut. Ich bin aber gespannt,wie es nun weitergeht,immerhin will Kaia ja zurück in die Stadt und alle warnen,aber mal sehen,wie sie das machen will. Adam kann ja sicherlich was basteln ^^
 

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Lilli33 kommentierte am 15. September 2022 um 17:27

 Ihr andauerndes Gefrage,ob man das wirklich essen kann und wie sie ihm wegen dem Auf-dem-Baum-klettern immer widersprechen wollte... Ich wollte sie schon anschreien,dass sie den Scheiß ruhig essen kann,dass er ihr das sonst nicht dahin gelegt hätte xD Schon klar,sie kennt das alles nicht,aber mal ehrlich,vier fünf Mal nachzufragen ist einfach nur anstrengend,

An der Stelle habe ich auch mit den Augen gerollt. Das war echt dämlich von Kaia, dass sie da diskutieren wollte.

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Athene1989 kommentierte am 15. September 2022 um 23:13

Da bin ich froh,dass es nicht nur mir so ging. Ihr Wolf hätte sie niemals alleine gelassen,wenn er denken würde,dass sie mit dieser fremden Person alleine ist... Und dann sowas die ganze Zeit...

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MsChili kommentierte am 18. September 2022 um 03:40

Das mit der Fragerei war zu lustig. Aber woher sollen sie es lernen? Ist ja keiner da, bei dem sie es mal gesehen haben. Und irgendwie müssen sie ja andere Menschen kennen lernen, damit sie sich verlieben...mal sehen, wie es sich entwickelt. Ob Austausch mit anderen stattfinden wird in Zukunft.

Ich hätte es Adam auch nicht zugetraut, dacht es mir aber schon als ein einzelner Mensch angekündigt wurde. Aber das sie ihn nicht gleich erkannt hat. Man kennt doch seibe Freunde auch von hinten oder?

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Athene1989 kommentierte am 19. September 2022 um 07:34

Ich hätte es Adam auch nicht zugetraut, dacht es mir aber schon als ein einzelner Mensch angekündigt wurde. Aber das sie ihn nicht gleich erkannt hat. Man kennt doch seibe Freunde auch von hinten oder?

Also ich bin ein kleiner Blindfisch. Ich erkenne Menschen erst,wenn sie kurz vor mir sind. Aber da sie Soldatin ist,müsste sie an sich gute Augen haben,immerhin muss sie aus einer Entfernung ja auch auf Leute schießen,also sollte sie ihn schon erkennen. Aber vielleicht spielt die Angst da ja mit?

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Jamboo kommentierte am 09. September 2022 um 16:38

Als Kaia zu Beginn des Abschnitts auf Pern trifft, prallen echt zwei Welten aufeinander, und Kaia erscheint schon ein bisschen undankbar, aber sicher auch ihrer Verzweiflung geschuldet - und sie hat halt auch ein etwas widerborstiges Wesen *g*.

Wie schön, dass sie ihre Schwester Sarah trifft, die vor 10 Jahren mit den anderen Kindern in den Wald geflüchtet ist. Am Beispiel der beiden ist gut herausgearbeitet, wie sehr eine verschiedene Umgebung/Umwelt Menschen prägen kann.

Im Laufe dieses Erzählabschnitts wird alles auf den Kopf gestellt, was Kaia bisher über das Virus geglaubt hat. Aber tief in ihrem Inneren hat sie es schon immer in Frage gestellt angesichts der vielen Ungereimtheiten, die ihr in der "sicheren Zone" aufgefallen sind. Ich fand es interessant, welche Interpretation das Virus hier erfährt und ich mag die Ausgestaltung des Lebens im Wald. Da sind so viele schöne Ideen und Anregungen wie z. B. S. 177/178, insbesondere die Metapher mit dem Regentropfen.

Solche paradiesischen Zustände wie sie in dem Dorf herrschen (zumindest weitgehend, kleinere Aufmucker gibt es da auch), sind wahrscheinlich eher in kleinen Gemeinschaften möglich, aber irgendwie wunderschön und tröstlich, jedenfalls für mich.

Dass Adam noch dorthin findet passt auch irgendwie. Erwartet habe ich es nicht unbedingt, erst als von einem Mann die Rede war, der sich allein dem Dorf nähert, dachte ich an ihn, aber überrascht hat es mich auch nicht. Ein bisschen schade, besonders für ihn *g*, dass Kaia ihn nur liebt wie einen Bruder, aber sie will nun mal Pern. Vielleicht wird ja was aus Sarah und Adam, wer weiß.

Auf in den letzten Abschnitt. Bis jetzt eine großartige Geschichte.

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Athene1989 kommentierte am 10. September 2022 um 01:11

Solche paradiesischen Zustände wie sie in dem Dorf herrschen (zumindest weitgehend, kleinere Aufmucker gibt es da auch), sind wahrscheinlich eher in kleinen Gemeinschaften möglich, aber irgendwie wunderschön und tröstlich, jedenfalls für mich.

Ohja,eine größere Menschenmasse würde sich nur irgendwie zerfleischen.... Da will einer dann über den anderen stehen oder was auch immer. Das geht wirklich nur in so kleineren Gruppen. Und es war wohl auch gut,dass sie alle noch so jung waren,so sind sie zusammen gewachsen. Wäre vielleicht auch anders,wenn sie alle schon erwachsen gewesen wären.

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dingsbaer kommentierte am 13. September 2022 um 10:19

Ich glaube auch, dass es ganz anders verlaufen wäre, wenn Erwachsene dabei wären.

Da gebe es sicherlich Machtkämpfe.

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Lilli33 kommentierte am 15. September 2022 um 17:30

Es geht ja schon ein bisschen los mit der Unzufriedenheit. Die Jungs wollen mal ins Kino, nicht immer nur im Dorf hocken. ;-)

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MsChili kommentierte am 18. September 2022 um 03:41

Das fand ich ehrlich gesagt lustig. :D

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Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 12. September 2022 um 16:53

Genau den Gedanken mit Adam und Sarah hatte ich auch sofort, Mal sehen ob aus ihnen was wird. Sie hat ihn ja schon Mal bei der Arbeit bei sich eingeteilt, da kann sie ihn schon Mal kennenlernen

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Krani kommentierte am 11. September 2022 um 13:55

Ich bin begeistert von dem Buch und verschlinge es gerade genüsslich.

Zu Beginn dieses Abschnittes dachte ich noch daran, dass es doch eigentlich eine Dystopie sein sollte. Aber dieses Dorf im Wald, das ist ja ein sehr schöner Ort. Und die Idee, dass das furchtbare Virus auch etwas Gutes bewirkt, ist auch sehr schön. Die Dystopie, das ist die Stadt. Und die Menschen, die ihre Lebensweise nicht anpassen.

Faszinierend: Die Veränderungen haben überall stattgefunden und passieren noch. Pflanzen und Tiere sind nicht mehr getrennt, es sind vollkommen neue Arten entstanden. Ich finde das Dorfleben fast idyllisch, und ich warte darauf, dass sich dort auch irgendwelche furchtbaren Sachen zeigen. Was passiert mit den Kindern, wenn sie "ihren Weg" gehen?

Ein tolles Buch. Obwohl ich viel zu alt dafür bin. Diese Küsserei etc interessiert mich nicht, da les ich drüber weg.

 

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Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 12. September 2022 um 16:55

Man kann nie viel alt dafür sein ;)

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dingsbaer kommentierte am 13. September 2022 um 10:21

Ach quatsch, zu alt. Man kann gar nicht zu alt für Bücher und tolle Geschichten sein.

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CynthiaM kommentierte am 16. September 2022 um 07:53

Obwohl ich viel zu alt dafür bin. Diese Küsserei etc interessiert mich nicht, da les ich drüber weg.

Zu alt sicher nicht, aber ich merke an diesen Szenen auch, dass das Buch für Jugendliche ausgelegt ist. Finde ich aber irgendwie süß und erinnere mich da beim Lesen gerne an meine eigene Teeniezeit zurück

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MsChili kommentierte am 18. September 2022 um 03:44

So geht es mir auch. Und so extrem lang waren die Szenen ja auch nicht bisher.

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Gittenen Bücherfresserchen kommentierte am 12. September 2022 um 16:48

Kaia war am Anfang ziemlich arrogant und ignorant und sprach Dingen von denen keine Ahnung hatte.Ich denke damit sind aus wir gemeint.
Wie es scheint leben sie in einem Paradies, jedoch nicht ohne Gefahren. Es wäre aber nichts für mich ,das ist ja fast hippi mäßig. Natürlich ist das spirituelle wunderschön, aber man sieht auch an den Kindern, dass es nicht reicht nur satt zu sein.Mir würden auf jeden Fall die Bücher fehlen. Wegwerth möchte natürlich die heutige Umweltausbeutung und Verschmutzung kritisieren und es wäre schön wenn wir wieder etwas mehr im Einklang mit der Natur leben würde, aber ich denke ,dass er absichtlich diese Extreme aufzeigt, damit wir nachdenken , machbar in dieser Art/ in dieser Form nicht mehr.Ich denke er meint,die Menschen müssen einen Kompromiss finden
Typisch für ein Jugendbuch , dass Adam auftaucht ,damit sich Mal wieder eine Dreiecks- Konflikt-geschichte entwickeln kann

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CynthiaM kommentierte am 16. September 2022 um 07:51

aber man sieht auch an den Kindern, dass es nicht reicht nur satt zu sein

ja auf jeden Fall, sie führen halt ein sehr urspürungliches Leben mit vielen Entbehrungen. Ein guter Mittelweg wäre vermutlich wünschenswert, nur hat der Mensch ja schon zur Genüge gezeigt, dass er keine Mäßigung kennt. Mal schauen wies hier weitergeht. Da es ja angeblich ein Einzelband ist, muss die Story ja noch zu einem Abschluss kommen...

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dingsbaer kommentierte am 12. September 2022 um 20:32

Der zweite Abschnitt ist auch sehr interessant. 
Ich finde es schön, dass Kaia ihre Schwester wiedergefunden hat. Interessant, aber irgendwie auch merkwürdig und beängstigend sind die komplett veränderten Tiere, zb der Waldbär. 
Das Virus hat nicht nur Nachteile, sondern bewirkt auch Gutes. Auch wenn diese Veränderungen für Kaia verrückt und unglaublich klingen. Interessant ist auch, was Henry über seiner Zeit als Wissenschaftler in den Laboren der Stadt über das Virus und Goya zu berichten hat. 
Ich hätte nicht damit gerechnet, dass Adam sich auf eigene Faust auf die Suche nach Kaia begibt. Da sieht man, wie wichtig sie ihm ist. Und er macht sich Goya mit der Manipulation des Detektors zum Feind. 
Und wir gaben nun unser 1. Liebespaar in der Geschichte mit Pern und Kaia. Adam und Sarah kommen sich bestimmt auch näher. Es wäre Adam zu gönnen, dass er glücklich wird. 
Süß sind aber auch die Jungs, wie sie Kaia übers Küssrn etc ausfragen. 

 

 

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CynthiaM kommentierte am 16. September 2022 um 07:49

Adam und Sarah kommen sich bestimmt auch näher.

Das seh ich auch schon kommen. Geht doch eigentlich auch nicht anders, nachdem Kaia ihn nicht will. Sein Aufbruch in den Wald muss ja einen Sinn erfüllen.

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Hannas Bücherwelt kommentierte am 14. September 2022 um 22:47

Den zweiten Leseabschnitt hab ich quasi an einem Stück gelesen. Ich muss aber auch sagen, dass sich das Buch wirklich sehr angenehm lesen lässt. Der Schreibstil ist einfach und auch die Geschichte und das ganze Weltengebilde ist eher flach. Das meine ich nicht böse, aber es fühlt sich für mich einfach sehr nach Teenie-Endzeit-Romanze an, die zwar Spannung mitbringt, aber eher leichte und einfache Kost ist. 

Aber nochmal zum Inhaltlichen:

Es geht auf jeden Fall spannend weiter und siehe da, die Mutierten sind doch gar nicht so böse wie erwartet. Das sich etwas zwischen Pern und Kaia entwickelt, war leider sehr vorhersehbar. Aber wissen will ich natürlich trotzdem wie es bei den beiden weitergeht. Deswegen freue ich mich drauf auch den dritten Leseabschnitt zu lesen :)

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CynthiaM kommentierte am 16. September 2022 um 07:48

Das sich etwas zwischen Pern und Kaia entwickelt, war leider sehr vorhersehbar.

ich hab quasi schon beim nacktbaden damit gerechnet, dass zwischen den beiden was läuft :D

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Lilli33 kommentierte am 15. September 2022 um 17:25

Auch der 2. Leseabschnitt war schwuppdiwupp gelesen. Auch hier wieder ganz deutlich, dass es ein Kinder-/Jugendbuch ist - gerade auch durch die Gruppe von Kindern, die sich allein im Wald durchschlagen und das hervorragend machen. 

Das Wiedersehen mit Sarah fand ich sehr schön. Es hat mir gefallen, dass sie sich auf Anhieb erkannten und nicht lang drum herum geredet wurde. 

Die kleine Dorfgemeinschaft scheint wirklich in einer Art Paradies zu leben. Alle haben genug zum Leben und keiner neidet dem anderen etwas. Man ist füreinander da und man respektiert die Natur. Letzteres ist schon ein bisschen ein Wink mit dem Zaunpfahl. ;-) Aber man kann es andererseits nicht oft genug sagen, dass wir nicht weiter so mit unserer Umwelt umgehen dürfen, wenn sie uns noch eine Weile erhalten bleiben soll.

Ich muss sagen, die Fähigkeiten, die die Kinder/Jugendlichen in so kurzer Zeit erlangt haben, kommen mir ein bisschen phantastisch vor, um nicht zu sagen, unglaubwürdig. Aber auch das darf in einem Kinder-/Jugendbuch sein. Es würde mich interessieren, woran es im Einzelnen liegt, welche Fähigkeit jemand bekommt.

 

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CynthiaM kommentierte am 16. September 2022 um 07:47

Ich muss sagen, die Fähigkeiten, die die Kinder/Jugendlichen in so kurzer Zeit erlangt haben

10 Jahre finde ich jetzt nicht undingt kurz und es scheint ja niemand das Virus und seinen Verlauf so wirklich untersucht zu haben. In wie vielen Büchern reicht ein Schlüsseleregnis (Strahlung, ein vorbeiziehender Komet oder was auch immer) aus, um Superhelden zu erschaffen oder ähnliches? 

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Lilli33 kommentierte am 16. September 2022 um 08:46

Ich hab ja geschrieben, phantastisch. Also für nicht-realistische Bücher ist das vollkommen okay. Aber in der Wirklichkeit würden solche Fähigkeiten viel länger brauchen, um sich herauszubilden.

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MsChili kommentierte am 18. September 2022 um 03:48

Naja solche Fähigkeiten gibt es ja nicht und ich denke es wird sie auch niemals geben. Ist halt Fiktion und ich finde es passt gut. Ich denke die Fähigkeiten kommen, wenn man sich ganz auf das Leben im Wald und die Natur einlässt. Daher zeigt Henry noch nichts oder hab ich was überlesen?

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Lilli33 kommentierte am 18. September 2022 um 10:34

Henry hat ja die Fähigkeit, durch die Augen der Tiere zu sehen.

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MsChili kommentierte am 18. September 2022 um 10:39

Das hab ich wohl im Halbschlaf verdrängt. Aber an sich passt es dennoch vom Zeitraum und ich denke es hängt wirklich damit zusammen, ob man sich öffnet oder nicht.

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Lilli33 kommentierte am 18. September 2022 um 10:41

Ja, dass man selbst bereit sein muss, solche Fähigkeiten zu entwickeln, ist vielelicht schon Voraussetzung und könnte auch erklären, warum sie so unterschiedliche Fähigkeiten haben.

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Athene1989 kommentierte am 16. September 2022 um 12:14

Das Wiedersehen mit Sarah fand ich sehr schön. Es hat mir gefallen, dass sie sich auf Anhieb erkannten und nicht lang drum herum geredet wurde. 

Das fand ich auch sehr gut,immerhin hatten sie sich ja nun wirklich lange nicht gesehen und man verändert sich ja auch. Und die beiden waren ja noch wirklich jung.

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Galladan kommentierte am 16. September 2022 um 06:50

Kaia ist halt völlig fremd im Wald und ganz ehrlich, nach der Gehirnwäsche in der Stadt und den seltsamen Tieren ist es kein Wunder, wenn man recht ablehnend auf die neuen Fähigkeiten zu sprechen kommt. 
Nachdem in der Dorfgemeinschaft scheinbar alle das Virus mit positivem Ergebnis durchlaufen haben mutet es etwas seltsam an, dass in der Stadt so wenige überhaupt die Krankheit durchlaufen.

Als sich da jemand so gezielt auf den Weg gemacht hat, dachte ich an Adam. 

Die Geschichte liest sich flüssig und ist als Anstupser die Welt mit neuen Augen zu sehen ok, als Buch für Erwachsene eher nicht so geeignet, da nicht genug erklärt wird warum das Virus weltweit zu Panik geführt hat.

 

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CynthiaM kommentierte am 16. September 2022 um 07:43

 dass in der Stadt so wenige überhaupt die Krankheit durchlaufen

Es wird ja angedeutet, dass das bei den Kindern schneller geht, weil sie mutiertes Material mit der Luft einatmen und mit der Nahrung zu sich nehmen. Auch in der Stadt erkrankten ja Menschen an dem Virus, nur eben langsamer und werden immer direkt eliminiert.

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stefanb kommentierte am 22. September 2022 um 10:22

Ich stelle mir das auch sehr komisch vor, wenn man mit so vielen neuen Informationen und Eindrücken konfrontiert wird. Man muss das ganze ein bisschen verdauen. Auch ist in Kaias Körper wahrscheinlich noch ein wenig Adrenalin. Der Wald ist für "Fremde" nicht ganz ungefährlich.

Mich würde natürlich auch interessieren, woher die Angst vor dem Virus stammt. Und ich würde mir auch mehr Einblicke und Erklärungen wünschen. So eine wilde und neue Welt ist schon sehr interessant.

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CynthiaM kommentierte am 16. September 2022 um 07:42

Das leben in der "Wilden Welt" finde ich total spannend. Ich sehe mit dem Auftreten von Henry auch meine Theorie bestätigt, dass die Geschichte mit den Mutanten ein Märchen ist, um die Bevölkerung unter kontrolle zu halten. Die Chips dienen lediglich der Überwachung der Bevölkerung. 

Dass Kaia ihre Schwester wiederfindet, finde ich richtig schön. Nachdem sie Tom verloren hat, ist nun doch nicht so allein, wie sie zuerst dachte. Trotzdem muss sie sich in dem neuen Leben im Wald erstmal zurecht finden. Den Ansatz, dass in der Natur alles verbunden ist und die Kinder nur nutzen, was der Wald ihnen gibt finde ich richtig interessant. Ein sehr urspüngliches Leben, klingt auf jeden Fall faszinierend, auch wenn das für Kaia alles sehr überwältigend sein muss. 

Ich finde in diesem Abschnitt merkt man gut, wie jung alle sind, nicht nur die Kinder (die Episode am Bach über das Küssen fand ich zu schießen), sondern eben auch Kaia. Sie wirkt in dieser fremden Umgebung sehr unsicher und unbeholfen, muss viel nachfragen und bringt sich durch ihre städtische Naivität auch in Gefahr. Aber Pern nimmt sie an die Hand und es enspinnt sich sogar eine Lovestory (armer Adam, aber vllt landet der ja bei Sarah?)

zu Adam: das Gerät, dass er gebaut hat, ist ja der Wahnsinn. Was ich nicht verstehe: wieso zeigt sein Chip niemandem an, dass er die Stadt verlassen hat? Ich habe das so verstanden, dass die Chips in einem 30Meilen-Radius Ortungssignale senden. Also muss doch jemand gemerkt haben, wie er sich aus der Stadt geschlichen hat, oder nicht?

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Athene1989 kommentierte am 16. September 2022 um 12:15

zu Adam: das Gerät, dass er gebaut hat, ist ja der Wahnsinn. Was ich nicht verstehe: wieso zeigt sein Chip niemandem an, dass er die Stadt verlassen hat? Ich habe das so verstanden, dass die Chips in einem 30Meilen-Radius Ortungssignale senden. Also muss doch jemand gemerkt haben, wie er sich aus der Stadt geschlichen hat, oder nicht?

Ja eigentlich schon. Ich finde es auch faszinierend,dass man scheinbar einfach so leicht raus gehen kann,wo es draußen ja auch so gefährlich ist...

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MsChili kommentierte am 18. September 2022 um 03:50

Ja hier hat mir noch eine Erklärung gefehlt. Ich will auch alles immer ganz genau wissen :D

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CynthiaM kommentierte am 19. September 2022 um 06:50

Ja, das finde ich auch sehr sonderbar, dass ein Teenager bei der Arebit blau macht und dann mal einfach so die Stadt verlässt. Als wärs nichts :D

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Athene1989 kommentierte am 20. September 2022 um 13:28

Richtig,gerade weil es ja heißt es sei sooo gut bewacht xD

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MsChili kommentierte am 18. September 2022 um 03:37

Eben Abschnitt 2 beendet.
Jetzt bin ich mal gespannt, was hier noch passiert. Denn eigentlich wäre ja noch Luft für große Entwicklungen, oben war ja aber schon angekündigt, dass es sich um einen Einzelband handelt, was für mich ein Grund für die Bewerrbung war.

Kaia ist manchmal echt anstrengend. Sie merkt, das Storm volles Vertrauen in Pern hat (und sein Instinkt hat ihn noch nie getrübt) und dich vertraut sie ihm nicht und hinterfragt alles. Ich hoffe das bessert sich.
War auf jeden Fall interessant mehr von Henry zu erfahren, auf wenn ich es mir so schon gedacht hatte.
Das Adam sie gefunden hat, ist faszinierend, aber auch erschreckend. Es muss doch eine Möglichkeit geben, den Chip auszuschalten oder zu entfernen, ohne sie töten zu müssen.
Aber gut, dass sie Adam endlich klar gemacht hat, dass es von ihrer Seite definitiv nichts wird.
Über Sarahs Fähigkeiten bin ich sehr erstaunt.

Auf jeden Fall ist die Natur extrem faszinierend.

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Hennie kommentierte am 20. September 2022 um 22:42

Der Wolf hatte Kaia vor dem grünen Riesenmonster gerettet, weitere Überraschungen erwarten sie in einer veränderten Welt. Pflanzen, Tiere sind mutiert und stellen sich in verwandelter Form vor. Eine fremde Vegetation und seltsame, gefährliche Geschöpfe (wie der als Baumstamm getarnte Bär) begegnen Kaia und dem Wolf, bevor sich Pern wieder zu erkennen gibt. Aus der Ferne wachte er über die beiden. Kaia fühlte sich schon sehr verloren und hilflos und war dementsprechend wütend. Doch Pern musste auch seine Leute schützen. Wie kann er wissen, wer oder was Kaia ist.

Die angenehmste Überraschung: Kaia trifft nach 10 Jahren auf ihre Schwester Sarah, die sie totgeglaubt hatte. Alle in dem Dorf sind Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren. Sie sind in der mutierten Welt in der Lage sich selbst zu versorgen. Das Essen ist rein pflanzlich und passt sich dem Esser an. Für den Wolf scheint es anders zu schmecken als für Kaia. Sehr erstaunlich! Von einer aggressiven Verwandlung der Menschen ist noch immer keine Rede. Alles bleibt bei ihnen friedlich. Sie sind neugierig, fragen Kaia nach allem Möglichen aus. Die Küsserei beschäftigt sie schon sehr und die Dinge zwischen den Geschlechtern. Es ist alles auf einem einfachen Niveau geschrieben, eben für ein Jugendbuch angemessen.

 

Der Unterschied zwischen Stadt und Wald kommt gut im Dialog zwischen Kaia und Pern auf S. 148/149 zum Ausdruck:

Pern: "Wie ist es bei dir in der Stadt?“

Kaia: "Laut und schmutzig. Es gibt von allem zu wenig. Niemand glaubt an die Zukunft. Daran, dass es besser werden könnte.“

Pern: „Wir sind eine kleine Gemeinschaft. Jeder kann sich auf jeden verlassen...Der Wald gibt uns alles, was wir brauchen...

 

Schön finde ich, wie herausgearbeitet wurde, wie die Umwelt den Menschen prägt, wie anpassungsfähig der Mensch sein kann. Für mich ergibt sich die Botschaft, dass man mehr auf sich selbst und die eigenen Fähigkeiten vertrauen sollte.

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stefanb kommentierte am 22. September 2022 um 10:26

Schön finde ich, wie herausgearbeitet wurde, wie die Umwelt den Menschen prägt, wie anpassungsfähig der Mensch sein kann. Für mich ergibt sich die Botschaft, dass man mehr auf sich selbst und die eigenen Fähigkeiten vertrauen sollte.

Das hast Du gut geschrieben. In den Menschen steckt viel mehr, als man denkt. Man muss sich trauen, Ängste überwinden und offen für neues sein.

Generell heißt es hier ja: Zurück zur Natur und wieder zu eigenem Denken.

Mir gefiel der Abschnitt sehr gut.

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 124 bis 249
Hennie kommentierte am 22. September 2022 um 15:09

Mir gefiel der Abschnitt sehr gut.

Mir auch. Es ist ein schönes Jugendbuch, das viele versteckte Botschaften enthält. Darüber hinaus, kann sich die eigene Phantasie entfalten. Ich finde außerdem viele aktuelle Bezüge. 

 

 

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Wortwunsch kommentierte am 27. September 2022 um 08:35

Der zweite Abschnitt hat mir auch gut gefallen. 

Ich habe nicht erwartet, dass Kaia und Sarah sich noch einmal wiedersehen und das Kinder im Wald überleben können. Auch, dass sie durch das Virus diese Fähigkeiten entwickelt haben, finde ich sehr interessant. 

Mir gefällt auch, dass eine Liebesgeschichte mit Kaia und Pern eingebaut wurde, obwohl mir diese insgesamt etwas zu kurz kommt. Generell kann ich zu keiner der Figuren eine Bindung aufbauen. Woran das genau liegt kann ich nicht sagen. Adam tut mir sehr leid bei der ganzen Sache. Das Adam sich extra in Gefahr begibt, habe ich nicht erwartet. 

Ich bin gespannt wie das Buch endet. :) 

Thema: Lektüre, Teil ll; Seite 124 bis 249
Lovetime kommentierte am 29. September 2022 um 22:53

Diese veränderte Welt ist so krass.... Gefühlt jedes Wesen, dem wir begegnen, wird tödlicher. Insgesamt gibt mir das Buch totale Avatar Vibes.
Ich liebe das Band zwischen Kaia und Storm... Wer möchte nicht gerne so einen treuen Begleiter an seiner Seite haben?
Die Verschwiegenheit der Mutierten hingegen zerrt ein bisschen an meinen Nerven. Ich glaube, ich an Kaias Stelle wäre schön längst geplatzt.