Buch

Melmoth - Sarah Perry

Melmoth

von Sarah Perry

Ein fesselnder und wunderbar unheimlicher Roman

Helen Franklins Leben nimmt eine jähe Wende, als sie in Prag auf ein seltsames Manuskript stößt. Es handelt von Melmoth - einer mysteriösen Frau in Schwarz, der Legende nach dazu verdammt, auf ewig über die Erde zu wandeln. Helen findet immer neue Hinweise auf Melmoth in geheimnisvollen Briefen und Tagebüchern - und sie fühlt sich gleichzeitig verfolgt. Liegt die Antwort, ob es Melmoth wirklich gibt, in Helens eigener Vergangenheit?

Ein Buch, das einen packt und nicht mehr loslässt. Ein weiteres Meisterwerk von Sarah Perry.

Rezensionen zu diesem Buch

Nimm meine Hand

~~Helen Franklin ist Engländerin, lebt und arbeitet aber in Prag. Als ihr guter Freund Karel ihr ein Manuskript zum Lesen überlässt, das er selbst von seinem alten Freund J. A. Hoffmann bekam und das mit den Worten: ‚Sie kommt.‘ endet, zieht er sie hinein in die Geschichte von Melmoth, jener Figur, die dazu verdammt ist, für immer auf Erden zu wandeln und überall dort zu erscheinen, wo Leid, Finsternis und Tod am ärgsten sind. Und mit Lesen des Manuskripts fühlt auch Helen, dass Melmoth, die...

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Düster, melancholisch, erdrückend

** "Brennen die Flammen weniger heiß, weil sie gerecht sind? Ist das Messer stumpf, nur weil der Stich zu Recht geschieht? Glaubst du, du würdest weniger leiden, nur weil du gesündigt hast?" **

Keine leichte Kost, der neue Roman von Sarah Perry und auch kein Roman, den man in eins wegliest. 

Es geht um Schuld und Sühne, Verrat, die Last des Gewissens und Vergebung. Dabei gibt es nicht nur einen Handlungsort und eine Geschichte, die Briefe und Tagebuchauszüge entführen ins...

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Märchen verknüpft mit Geschichte...

Kennt ihr Melmoth? Ich nicht! Mir wurde als Kind vielleicht mal mit dem „schwarzen Mann“ gedroht, aber mit einer schwarzen Frau? Niemals. Erst dachte ich, es läge daran, dass wir Heiden sind, aber als ich mich erkundigte, kannten auch Gläubige die Geschichte um Melmoth nicht.

Noch ein Grund mehr, dieses Buch zu lesen, denn die Neugier ist groß und will gestillt werden. Worum geht es also: Im Großen und Ganzen geht es um die Lebensgeschichte von Helen Franklin, die nicht ganz einfach...

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Guter Stil, nichtssagende Handlung

"Melmoth" ist nach "Die Schlange von Essex" und "Nach mir die Flut" das dritte Buch, das ich von Sarah Perry las. "Die Schlange" hat mich damals schwer beeindruckt, und obwohl "Flut" danach eine ziemliche Enttäuschung war, freute ich mich sehr auf "Melmoth": ich erwartete einen atmosphärischen Schauerroman in gewohnt schöner Sprache. Leider konnte mich Perrys neuester Roman noch weniger beeindrucken als "Nach mir die Flut". Die Handlung wechselt zwischen Helens Leben - in dem es eine Schuld...

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Eine mysteriöse und vielfältige Schauerstory

Melmoth, Melmotte, Melmotka, Melmat – die dunkle Frau, die für alle Ewigkeit dazu verdammt ist, in Einsamkeit auf der Erde zu wandeln und die armen sündigen Seelen derer heimzusuchen, deren Gewissen nicht frei von Schuldgefühlen ist, hat viele Namen. Doch alle Beschreibungen in Legenden, Tagebucheinträgen, Briefen und Geschichten erzählen eine ähnlich düstere Geschichte. Sarah Perry nimmt uns in ihrem neuen Roman »Melmoth« mit auf eine mysteriöse Reise in die tschechische Hauptstadt Prag....

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Melmoth

„Melmoth“ von Sarah Perry ist von dem erfolgreichen Schauerroman „Melmoth der Wanderer" von Charles Maturin inspiriert. Dieser erschien im Jahr 1820 und stellt einen Mann in den Mittelpunkt, der für 150 Jahre seine Seele dem Teufel verkauft und dann auf der Suche nach jemanden ist, der seinen Platz einnimmt. Bei Sarah Perry ist Melmoth eine Frau, ein mystisches Wesen, das einer unglaublich düsteren und quälenden Dunkelheit verhaftet ist. Denn Melmoth ist Zeugin einiger historischer, wahrlich...

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Wunderschöne, anspruchsvolle Sprache & faszinierende, düstere Atmosphäre – leider fehlt Spannung

Inhalt

Im Roman stößt Helen auf ein seltsames Manuskript, das von einer Legende handelt: von Melmoth, einer Frau in Schwarz, die angeblich dazu verdammt sein soll, für immer über die Erde zu wandeln und menschliche Gräueltaten zu bezeugen. In Prag findet Helen immer mehr Hinweise auf die Frau in Briefen und Tagebüchern…

Übersicht

Einzelband oder Reihe: Einzelband
Verlag: Eichborn
Seitenzahl: 336
Erzählweise: Allwissender Erzähler, Präteritum und Präsens...

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Beklemmend, düster, überrumpelnd - von der Geschichte in der Geschichte, von "Melmoth" und Sarah Perry

Das neuste Werk "Melmoth" von Sarah Perry ist ein sehr aufwühlender Roman. Dies hat allerdings weniger mit der Geschichte der Protagonistin selbst zutun, denn obwohl Helen Franklin in Prag auf ein seltsames Dokument stößt, in dem von einer mysteriösen, angsteinflößenden Frau die Rede ist, und sie sich seitdem verfolgt fühlt, sind es eher die eingeschobenen Manuskriptfragmente, Briefe und Erinnerungen, die hier mit einer großen Intensivität hervortreten. Aber eins nach dem anderen...

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Düster und tiefgründig

Im Leben von Helen geschehen seltsame Dinge:

Die junge Frau, die ein enthaltsames, zurückgezogenes Leben in Prag führt hat nur wenige Freunde. Als einer dieser Freunde ein seltsames Manuskript erbt, beginnt dieser Text auch ihr Leben zu beeinflussen. Und so hört sie zum ersten Mal von Melmoth, der Zeugin...

Sarah Perry hat mit diesem Buch einen Schauerroman geschrieben, der mit vielen seiner mysteriösen Elemente und vor allem seinem Schreibstil stark an alte Größen des Genres...

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Alte Sünden

Es ist Winter in Prag und die Übersetzerin Helen Franklin (42) ist gerade zu Fuß in der Stadt unterwegs, als sie auf Dr. Karel Pražan, einen guten Freund, trifft. Er hat ein seltsames, in deutscher Sprache verfasstes Manuskript dabei, das das Leben der Engländerin verändern wird. Es handelt von Melmoth, einer mysteriösen Frau in Schwarz. Laut einer Legende ist sie dazu verdammt, ewig über die Erde zu wandeln. Helen findet Hinweise auf Melmoth in geheimnisvollen Briefen und Tagebüchern. Sie...

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Die Zeugin sieht alles...

Helen Franklins Leben nimmt eine jähe Wende, als sie in Prag auf ein seltsames Manuskript stößt. Es handelt von Melmoth - einer mysteriösen Frau in Schwarz, der Legende nach dazu verdammt, auf ewig über die Erde zu wandeln. Helen findet immer neue Hinweise auf Melmoth in geheimnisvollen Briefen und Tagebüchern - und sie fühlt sich gleichzeitig verfolgt. Liegt die Antwort, ob es Melmoth wirklich gibt, in Helens eigener Vergangenheit?

 

Melmoth ist, außer das ein wunderschönes...

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War nicht so mein Ding

Helen Franklin lebt in Prag. Sie arbeitet dort. Eines Tages bekommt sie ein seltsames Manuskript. Es erzählt von Melmoth die dazu verdammt ist, ewig auf der Erde zu wandeln.

 

Helen glaubt die Geschichte nicht. Noch nicht. Denn langsam beginnt sie, dunkle Schatten zu sehen. Ist das Melmoth, die sie verfolgt?

 

„Melmoth“ ist ein Roman aus der Feder der Autorin Sarah Perry.

 

Das Cover mit den glänzenden Federn ist so wunderschön und Geheimnisvoll,...

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Einfach nur merkwürdig

Optik/Haptik: Das Buch ist wirklich wunderschön. Auf dem Bild online sah es schon hübsch aus, aber das reale Buch ist wirklich unglaublich. Durch die metallic Elemente bekommt es einen beinahe lebendigen Effekt. Je nachdem wie das Licht fällt wirkt es völlig anders. Erst nachdem ich das Buch fertig gelesen hatte, ist mir aufgefallen, dass im Hintergrund Krähen zu sehen sind. Ein wirklich beeindruckendes Cover. Auch die Haptik ist toll, durch die unterschiedlichen Elemente bekommt das Buch...

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Anspruchsvolles Schauermärchen das nicht ganz überzeugt

Bei dieser Rezension wusste ich lange nicht, wie ich beginnen sollte. Melmoth ist ein Buch, das mich zwiegespalten zurückgelassen hat. Es hat mich begeistert und enttäuscht, verfolgt und verwirrt. Ich werde versuchen diesen konfusen Eindruck in Worte zu fassen und hoffe, dass das irgendwie verständlich ist *lach.

Ein sprachliches Meisterwerk
Wer Sarah Perry kennt, für den wird, wie ich so gehört habe, meine folgende Aussage kaum verwunderlich sein: Sarah Perry ist eine...

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Vielschichtige Geschichte

"Melmoth" von Sarah Perry ist ein vielschichtiger Roman. Die Geschichte wird mit unterschiedlichen Erzählweisen und auf verschiedenen Zeitebenen erzählt. So gibt es Briefe, Tagebücher und Berichte aus der Zeit vom 17. bis ins 21. Jahrhundert. Anders als der Klappentext vermuten lässt, steht Helen nicht im Mittelpunkt der Geschichte, sondern dient eher als verbindendes Element zwischen den anderen Personen. Trotz des komplexen Aufbaus gelingt es der Autorin das Ganze übersichtlich zu...

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Nicht ganz das, was ich erwartet habe

Das Leben von Helen Franklin ändert sich gravierend, als sie von Freunden ein altes Manuskript bekommt. Darin stößt sie auch auf Melmoth... ein Ammenmärchen wie viele meinen. Man sagt Melmoth ist eine Frau die dazu verdammt ist für ewig auf der Erde zu wandeln. Und seit Helen in dem Manuskript gelesen hat, fühlt sie sich regelrecht verfolgt....

Der Schreibstil der Geschichte ist etwas ganz besonderes und wohl auch Gewöhnungssache. Ich musste mich auch erst mal "rein lesen" und konnte...

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Habt ihr sie gesehen?

Meine Meinung und Inhalt

„Aber nun geht mir die Tinte aus, die Tür steht weit  offen,  und  was  mich  dahinter  erwartet,  wird  das  wenige  an  Achtung zunichtemachen,  das  Sie  möglicherweise  für  mich  hegen.  Ich  kann  den Gedanken  gut  ertragen,  denn  ich  hatte  Ihre  Achtung  nie  verdient.  Um  Sie hingegen bin ich in Sorge, denn jenseits der Schwelle brennt nur ein einziges Licht, und das ist noch furchterregender als die Dunkelheit …“ (ZITAT)

 

Nach „Die...

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Ungewöhnlich - muss man mögen

Mehr noch als der geheimnisvolle Klappentext reizte mich bei diesem Buch das unheilverheißende und zugleich wunderschöne Cover - doch hielt die Geschichte ihren Versprechungen stand?

Schwer zu beantworten! Die Autorin beherrscht ihr Schreibhandwerk meisterlich - fast schon prosaisch spricht sie den Leser direkt an.

Das Buch ist voller atmosphärischer Beschreibungen des winterlichen Prags und der anderen Handlungsorte sowie ganz viel Melancholie, Düsternis und...

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Melmoth

Helen ist Mitte 40, arbeitet als Übersetzerin von Bedienungsanleitungen in Prag, und bleibt gerne für sich. Karel, einer ihrer wenigen Freunde in der fremden Stadt ist es dann auch, der sie auf die Legende von Melmoth aufmerksam macht. Melmoth, die einsame Frau, die auf der Suche nach Mitreisenden durch die Lande zieht. Angezogen von Unglück, Unrecht und vor allem Schuld. Helen ist fasziniert, und gräbt in Bibliotheken nach weiteren Hinweisen auf Melmoth. Denn über ihrem eigenen Leben liegt...

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Eindeutig fesselnd und hintergründig!

~Melmoth ist das erste Buch, welches ich von Sarah Perry gelesen habe und es ist, mit einem Wort gesagt: merkwürdig. Und das im besten Sinne des Wortes – ‚des sich Merkens würdig.‘
Das Buch um Helen Franklin und Melmoth im heutigen Prag beginnt für mich mit einem Paukenschlag, einem Brief, der so düster und voll Andeutungen ist, wie das ganze Buch. Je mehr man in die Tiefen des Buches und damit der Geschichte um Melmoth, der Zeugin, eindringt, desto mehr verschachteln sich die...

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Die düstere Zeugin

Helen Franklin lebt seit zwanzig Jahren in Prag und führt ein trostloses, schon fast graues Dasein. Dieses Leben führt sie als selbstauferlegte Strafe für eine Sünde, die sie in ihrer Vergangenheit begangen hat. Als sie von Karel, ihrem einzigen echten Freund, ein mysteriöses Manuskript ausgehändigt bekommt, scheint eine andere Form der Düsternis Einzug in ihr Leben zu halten.

Die "Melmoth"- Thematik, die auch mit der in vielen Kulturen bekannten " Frau in Schwarz" vergleichbar ist,...

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Düster, fesselnd, Melmoth!

Beschreibung:

Helen Franklin lebt seit etlichen Jahren im eigens auferlegten Exil in Prag. Eines Tages spricht ihr Freund Karel sie auf ein gefundenes Manuskript an. Er ist komplett aufgelöst, wirkt fahrig. Er gibt ihr einen Teil des Manuskripts. Die Geschichte des jungen Josef Hofmann und seiner Begegnung mit Melmoth, der Zeugin, auf ewig dazu verdammt auf Erden zu wandeln, einsam und allein. Doch Helen fängt an überall die Zeichen zu sehen. Alles scheint mit ihr, ihrer Vergangenheit...

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Die Zeugin

Nachdem mich Sarah Perry mit „Die Schlange von Essex“ durch ihren außergewöhnlichen Schreibstil, der voller Bilder ist, begeistert hat, wollte ich natürlich auch dieses Buch lesen. Aber aufgrund des Klappentextes hatte ich wohl wieder etwas ganz anderes erwartetDie Autorin greift das Thema „Melmoth the Wanderer“ auf, ein Schauerroman des irischen Schriftstellers Charles Robert Maturin, der 1820 veröffentlicht wurde.

Die 42-jährige Helen Franklin lebt seit etwas zwanzig Jahren in...

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Mystisch, packend, lesenswert

Mit „Melmoth“ konnte mich die Autorin Sarah Perry wieder einmal überraschen. Schon bei „Die Schlange von Essex“ konnte sie mich fesseln und hat mich mit einem komplett anderen Buch als ich ursprünglich erwartet hatte, gefesselt und großartig unterhalten. Das Gleiche ist ihr mit „Melmoth“ wieder gelungen.

Die 42-jährige Helen Franklin lebt in Prag in einem kargen Zimmer und gesteht sich nur das Nötigste zu. Als einer ihrer wenigen Bekannten  -Karel Pražan - ihr ein Manuskript, in dem...

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Die Zeugin

Melmoth

Helen Franklin ist zweiundvierzig Jahre alt und lebt in Prag, ihrem selbstgewählten Exil der letzten zwanzig Jahre. Sie wohnt in einem kleinen trostlosen Zimmer, isst nur das nötigste und hält sich ansonsten von anderen Menschen fern – bis Karel Pražan, einer ihrer wenigen Freunde, mit einem seltsamen Manuskript zu ihr kommt. Es handelt von Melmoth der Zeugin, die von nun an Helens gesamtes Exil auf den Kopf stellen wird. Sie fühlt sich verfolgt – oder sind das nur...

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Weitere Infos

Art:
Hardcover
Genre:
Romane und Erzählungen
Sprache:
deutsch
Umfang:
336 Seiten
ISBN:
9783847906643
Erschienen:
Oktober 2019
Verlag:
Eichborn Verlag
7.61538
Eigene Bewertung: Keine
Durchschnitt: 3.8 (26 Bewertungen)

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