Leserunde

Leserunde zu "Die unglaubliche Flucht des Uriah Heep" (H. G. Parry)

Die unglaubliche Flucht des Uriah Heep - H. G. Parry

Die unglaubliche Flucht des Uriah Heep
von H. G. Parry

Bewerbungsphase: 09.04. - 23.04.

Beginn der Leserunde: 30.04. (Ende: 21.05.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir 20 Freiexemplare von "Die unglaubliche Flucht des Uriah Heep" (H. G. Parry) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Schon sein ganzes Leben lang hat der ebenso liebenswerte wie chaotische Literaturdozent Charley Sutherland versucht, seine einzigartige Begabung vor der Welt zu verbergen: Er kann Figuren aus Büchern zum Leben erwecken! Das ist toll, wenn es sich dabei um Pu den Bären handelt, und kompliziert, wenn plötzlich der Hund der Baskervilles in deinem Vorgarten sitzt. Nur Charleys Bruder Rob weiß von seiner Gabe. Deshalb läuten bei dem etwas biederen Anwalt auch sämtliche Alarmglocken, als er eines Nachts einen Anruf von Charley erhält und dieser ihm gesteht, er habe Uriah Heep, den Schurken aus Charles Dickens’ Meisterwerk »David Copperfield«, freigelassen. Und der hat nichts Geringeres im Sinn als das Ende der Welt. Gemeinsam versuchen Charley und Rob, Uriah zurück in den Roman zu verbannen, bevor er größeres Unheil anrichten kann. Doch dabei stoßen sie auf ein dunkles Geheimnis ...

ÜBER DIE AUTORIN:

H. G. Parry studierte Englische Literatur an der Victoria University in Wellington und unterrichtet heute Englisch sowie Film- und Medienwissenschaften. Ihre Kurzgeschichten erschienen unter anderem in der »Intergalactic Medicine Show« und in der »Daily Science Fiction«. »Die unglaubliche Flucht des Uriah Heep« ist ihr Debütroman. H. G. Parry lebt gemeinsam mit ihrer Schwester in Wellington, und natürlich ist ihre Wohnung vollgestopft mit Büchern.

 

23.05.2020

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 161 bis 313

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siko71 kommentierte am 06. Mai 2020 um 10:01

Ganz schön viel Input, was da so auf einen einströmt. Man muss sich schon konzentrieren um den Zusammenhang nicht zu verlieren. Aber nun wissen unsere Protagonisten, was vor sich geht. Es soll einen neue Welt erschaffen werden und das macht Angst unter den Buchfiguren. Es existieren viele  unterschiedlichen Figuren von verschiedenen Lesern. Rob und Charley haben sich gestritten und Lydia weiß nicht um was es geht. Vielleicht sollte Rob sie nun mal einweihen. Millie ist von den Buchfiguren die Einzige, die sich weiterentwickelt hat. Alle anderen sind auf der Strecke geblieben.

Ist schon komisch, wenn man sich das vorstellt. Wenn es das wirklich gäbe...

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Martina Suhr kommentierte am 16. Mai 2020 um 10:54

Die arme Lydia tut mir schon leid. Sie sind 4 Jahre zusammen und trotzdem schwebt dieses Geheimnis zwischen ihnen. Sie ist ja nicht dumm und weiß genau, dass er ihr etwas wichtiges nicht sagt.

Ich finde bewundernswert, dass sie trotzdem so zu ihm hält. Allerdings verstehe eich nur zu gut, dass sie auf Erics Angebot eingeht und sich trifft. Keine Ahnung, wie ich an ihrer Stelle damit umgehen würde.

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e-möbe kommentierte am 17. Mai 2020 um 09:16

An Lydias Stelle hätte ich viel intensiver darauf beharrt, endlich mal die ganze Wahrheit zu erfahren. 

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marsupij kommentierte am 17. Mai 2020 um 18:24

Ja, ich hätte an ihrer Stelle darauf bestanden, vor allem, weil Rob ja auch nicht verneint, dass es da ein Geheimnis gibt. Diese Geheimnistuerei hätte mich nur misstrauischer gemacht und irgendwann wäre wohl das Vertrauen in der Beziehung für mich verschwunden.

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maraAngel2107 kommentierte am 17. Mai 2020 um 20:26

Ich würde mich da auch nicht so lange hinhalten lassen, unfassbar, das Rob so gar nichts erzählt, das kann doch kein Partner aushalten....wo ja auch Rob´s und Charley´s Mutter nicht dagegen wären, dann würde Lydia zumindest verstehen, was in ihrer Abwesenheit passiert.

Obwohl ich auch verstehen kann, das Rob sie schützen möchte, das er einfach Angst hat, das ihr etwas passiert, denn wenn sie von alldem wüsste, wäre sie vermutlich auch immer gerne dabei, trotz Angst, oder sie würde Rob verbieten Charley zu helfen und womöglich die Beziehung beenden, weiß man auch nicht, wäre auch eine Möglichkeit!

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buechermarki kommentierte am 22. Mai 2020 um 10:28

Ich dachte auch bewundernswert, dass die Beziehung so lange hält. Ich weiß nicht, ob ich das wirklich mitmachen würde. Ihre Verzweiflung endlich mehr zu erfahren kann ich nachvollziehen und dann auch das Treffen besser verstehen.

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Galladan kommentierte am 23. Mai 2020 um 00:46

Ich denke, dass das bisher nicht so einen Stellenwert in der Beziehung hatte. 

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lesebrille kommentierte am 07. Mai 2020 um 13:11

Bin noch ganz am Anfang des Abschnitts beim Gespräch zwischen Rob und seiner Muuter.Lese daher eure  Kommentare noch nicht.

Aber ich stelle einmal die Vermutung an, dass die Mutter auch Charlies Eigenschaft hat Leute aus Büchern zu lesen und das Charlie einer davon ist,den sie als ihr Kind  behalten hat.  Er sieht ja auch anders aus als der Rest der Familie und er kommt durch die magische Wand hindurch,das wäre eine Erklärung dafür.  Aber wahrscheinlich liege ich mit meiner Hypothese vollkommen falsch,bei Krimis errate ich auch meist nie die Übeltäter.

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buechermarki kommentierte am 22. Mai 2020 um 10:29

Das ist eine spannende Idee. Daran habe ich gar nicht gedacht, aber das wirklich eine sehr interessante Wendung und würde einiges erklären.

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Frank1 kommentierte am 10. Mai 2020 um 19:25

Meine Theorie ist gegenwärtig auch, dass die Totgeburt Charley auf irgendeine Weise mit einer literarischen Figur verwachsen ist, dadurch überleben konnte und seine Eigenschaft erhalten hat. Wenn die literarische Figur schon deutlich älter gewesen wäre, würde das auch erklären, wieso er so ein Frühentwickler war. Ich bin gespannt, ob Frankensteins Suche eine andere Person findet, der es ähnlich erging. Ich hatte schon den Gedanken. ob es evenduell Lydia sein könnte.

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Ascora kommentierte am 13. Mai 2020 um 10:33

Die Theorie finde ich gut. Wenn Charleys Mutter in dem Moment lesen konnte, hat sie es vielleicht geschafft ihr totes Kind wieder zu beleben. Aber in der Situation kann ich mir so etwas kaum vorstellen, dann müsste jemand anderes als die Mutter der Beschwörer von Charley sein.

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Martina Suhr kommentierte am 16. Mai 2020 um 10:59

Die Theorie zu Charlys Geburt finde ich spannend. ich denke auch, dass es damit irgendetwas auf sich hat.

Lydia verdächtige ich allerdings so gar nicht. Die Sequenz, die aus ihrer sicht erzählt wird, beweist das für mich. Zudem, warum sollte sie sich mit Eric treffen? Wäre sie derjenige, hätte Eric sie am Telefon oder dann beim Treffen erkennen müssen.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass derjenige entweder an der Uni oder in der Straße zu finden ist. Dorian ist ein wenig verdächtig, finde ich. Ich hatte ursprünglich Beth vermutet, da sie zu Beginn doch bei dem Treffen im Haus irgendwelche Bücher von Charley wollte. Da aber immer von einem er die Rede ist, weiß ich nicht ... Zudem finde ich den Uriah Heep, den Charley herbeigelesen hat, sehr seltsam. Es scheint in seiner Figur zu liegen, dass er verschlagen ist, dennoch ...

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maraAngel2107 kommentierte am 19. Mai 2020 um 16:31

Dorian macht sich immer verdächtiger und ich habe trotz allem das Gefühl, das Millie nicht ganz unschuldig ist an alldem und das sie in irgendeinem Zusammenhang mit Dorian steht, das Portrait mal außen vor gelassen...

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yourheartbooks kommentierte am 20. Mai 2020 um 16:42

Da stimme ich auch zu. Dorian ist mir nicht ganz geheuer, genauso wie Millie. Ich verdächtige allerdings zur Zeit Beth, wobei ich mich natürlich vollkommen irren kann.

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Galladan kommentierte am 21. Mai 2020 um 15:09

Ich mag die Theorie zu Charley auch sehr und jetzt wo du es sagst, würde ich auch Beth verdächtigen. Da es weniger viele starke Frauenfiguren in dem Buch gibt und da Dickens Geschichten eher zu einer Zeit spielen wo Frauen weniger präsent sind, gehe ich mal zu dieser Annahme, dass die herbeigelesenen Figuren eine andere Worklichkeit des Beschwörers sehen.

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maraAngel2107 kommentierte am 19. Mai 2020 um 16:30

Wäre möglich, auch ich denke momentan das Charley vielleicht "zurück" gelesen wurde? Ich habe auch die Theorie, das evtl. seine Mutter etwas damit zu tun haben könnte, die immer sehr erschreckt auf Vorkommnisse, die mit Charley und Rob in Zusammenhang stehen, reagiert. Sie möchte immer unbedingt wissen, ob es Charley auch wirklich gut geht und sie möchte, das er aufhört mit dieser "heraus" leserei. 

Das Lydia mit der Sache zu tun haben könnte, glaube ich weniger, sie ist meiner Meinung nach völlig aussen vor, sie kann einem schon fast leid tun. Doch es könnte sein, das sie mehr ahnt als der Leser momentan erfährt. 

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Bisco kommentierte am 19. Mai 2020 um 17:36

Ich glaube auch nicht das Lydia etwas weiß. Sie geht ja soweit, dass sie sich mit einem Praktikanten von Rob trifft, so unheimlich sie diesen auch findet, um herauszufinden was los ist. Ich denke für sie ist es einfach eine heftige Belastung, weil so viele Geheimnisse belasten halt selbst die beste Beziehung.

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lesebrille kommentierte am 11. Mai 2020 um 07:04

Nach dem Gespräch mit Rob und seiner Mutter habe ich immer noch  die Vermutung,dass die Mutter der andere Beschwörer ist . Die Umstände um Charlies Geburt lassen mich dahin spekulieren,dass die Mutter sich Charlie als Baby aus einem Buch herausgelesen hat. Ganz hoch gepokert, vielleicht den Charles Dickens als Baby? 

Das würde auch mit dem Vornamen passen und  auch das andere Aussehen als der Rest der Familie.

Über Lydia erfährt der Leser nicht wirklich viel,da kann auch noch mehr dahinterstecken,das stimmt.

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Ascora kommentierte am 13. Mai 2020 um 10:29

Also dass die Mutter ebenfalls beschwören kann, bezweifle ich nicht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie der gesuchte Beschwörer ist, der ist viel zu bösartig dafür und dass traue ich der Mutter nicht zu.

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maraAngel2107 kommentierte am 19. Mai 2020 um 16:33

Vielleicht gibt es eine "zweite" Mutter? So wie Uriah Heep? Die vielleicht Charley schaden möchte und auch Rob, weil die Mutter ihr Kind "zurück" gelesen hat, es nicht hat sterben lassen? Alles nur Therorien, wären aber möglich...

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Martina Suhr kommentierte am 16. Mai 2020 um 11:01

Dass mit Charley Mutter etwas nicht stimmt, vermute ich auch, aber dennoch glaube ich, dass sie ihre Kinder so sehr liebt, dass sie ihnen nichts anhaben wollen würde. Der Beschwörer, also der Gegenspieler, der die Brüder bedroht, will ihnen etwas antun, ihnen schaden. Das traue ich der Mutter nicht zu. Dass aber Charley die Gabe von ihr hat, denke ich auch.

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Sola kommentierte am 21. Mai 2020 um 19:36

Ich könnte mir vorstellen, dass die Mutter nicht selbst der Beschwörer ist, aber etwas darüber weiß. Vielleicht jemand aus der Verwandschaft? Die Möglichkeit eines Wechselbalgs wird ja auch kurz diskutiert, das wär ne andere Variante... 

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e-möbe kommentierte am 11. Mai 2020 um 13:03

Bin noch nicht ganz durch, und mir gefällt bisher das Buch. Aber was mich wahnsinnig macht, ist, wenn Eigennamen übersetzt werden. Dann möchte ich den Übersetzer erwürgen, wiederbeleben und noch mal erwürgen. 

Jedenfalls bin ich mir ziemlich sicher, dass der Hund NICHT Schokolade und die Katze NICHT Fleck heißt, sondern wahrscheinlich Chocolate und Spot. Ich bin da, als Rob und Lydia seine Eltern besucht haben, immer wieder wie manisch hängengeblieben, ich kann mich an so einer Stelle nicht mehr vernünftig auf was anderes konzentrieren. 

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e-möbe kommentierte am 12. Mai 2020 um 09:38

Der Übersetzer treibt mich noch in den Wahnsinn: Namen übersetzt er, aber dann kommen Sachen wie: "Cute", sagte ich. 

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Frank1 kommentierte am 12. Mai 2020 um 22:00

Ich möchte zu dem Thema das "Englisch-Department" ergänzen. Halb übersetzt, halb nicht. Entweder ganz original, also "English Department" oder ganz übersetzt "Englisch-Fakultät".

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e-möbe kommentierte am 12. Mai 2020 um 22:54

Zum Beispiel, ja. Verstehe da auch den Lektor nicht, so was fällt doch auf, oder? 

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maraAngel2107 kommentierte am 19. Mai 2020 um 16:34

Ich find´s auch grauselig, passt irgendwie gar nicht, ich hätte es im Original stehen lassen, würde besser passen.

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marsupij kommentierte am 15. Mai 2020 um 11:06

Bei den Hundenamen ging es mir auch so. Total... Wenn die jetzt was weiß ich chinesische Namen hätten, aber selbst dann hätte es die Möglichkeit der Paraphrase gegeben. Bei chocolate wäre selbst das nicht notwendig. Aber sind die Namen der Hunde so wichtig? Vielleicht schon, aber glaube ich nicht.

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e-möbe kommentierte am 16. Mai 2020 um 10:35

Nein, die sind doch völlig unwichtig. Gerade dann verstehe ich nicht, warum die übersetzt werden müssen. Warum hat er dann Henry stehen lassen und nicht Heinrich draus gemacht? ;) 

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marsupij kommentierte am 16. Mai 2020 um 18:15

Oder gleich ganz andere Namen. Im Niederländischen heißt Harry Potter nämlich Dirk. Ich habe da mal einmal kurz in die Fassung reingehört. Nachname weiß ich nicht mehr und die anderen hießen auch alle ganz anders.

 

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Frank1 kommentierte am 16. Mai 2020 um 21:49

Solche Entstellungen finde ich schrecklich.

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e-möbe kommentierte am 17. Mai 2020 um 09:16

Das ist ja noch furchtbarer als hier. 

Oder wie bei Song of Ice and Fire, wo aus King's Landing einfach mal Königsmund gemacht wurde und noch mehr so Sch... Eigennamen sollten bitte einfach mal so gelassen werden, was soll da ein Übersetzen bringen? 

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marsupij kommentierte am 17. Mai 2020 um 18:27

Das weiß ich auch nicht. GoT habe ich auf Englisch gelesen und später geguckt. Da kannte ich die Übersetzung bis jetzt noch nicht. Aber wenn man dann mal die Sprache in einer Reihe wechselt, kommt man eventuell überhaupt nicht zurecht. Wenn die Namen oder Orte eine Bedeutung haben (sollten), gibt es immer noch die Möglichkeit einer Fußnote oder einer Übersetzung in Klammern. Meist ist so etwas aber gar nicht nötig.

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maraAngel2107 kommentierte am 19. Mai 2020 um 16:35

:-)

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maraAngel2107 kommentierte am 17. Mai 2020 um 20:27

Ja, das hätte man besser im Original belassen, die Übersetzung ist hier ziemlich schlecht....

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lesebrille kommentierte am 12. Mai 2020 um 07:49

Ich bin noch nicht ganz durch ,aber Lydia scheint wohl raus zu sein.  

Seine Kollegin Beth scheint gerade auch verdächtig zu sein,nicht nur Eric und die anderen Praktikanten. 

Die Entwicklung der Geschichte gefällt mir  gut,ziemlich spannend . Ich zitterte gerade um Charlie im Krankenhaus. 

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Ascora kommentierte am 13. Mai 2020 um 10:36

Ich tippe ja eher auf den Studenten Troy, den auch Millie verdächtigt.

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lesebrille kommentierte am 14. Mai 2020 um 13:09

Also doch Beth, und Lydia muss gerettet werden. Millie braucht Hilfe im Kampf gegen Beth,mal abwarten wie es weitergeht. Charlie und Rob haben sich ausgesprochen, ob es etwas an dem Verhalten ändert,auch mit Robs neuem Wissen über Charlie, wer weiß.

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e-möbe kommentierte am 16. Mai 2020 um 10:38

Du bist viel zu weit und spoilerst hier gerade alle. 

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yourheartbooks kommentierte am 20. Mai 2020 um 16:45

Das war dann wohl der falsche Abschnitt. So weit hatte ich noch nicht gelesen. :(

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marsupij kommentierte am 15. Mai 2020 um 11:09

Eigentlich hatte ich auch schon weiter sein wollen, aber die Arbeit ist gerade so fordernd. Mir fehlen noch knapp 60 Seiten des Abschnitts. Dann gibt es mehr von mir. Die Geschichte gefällt mir weiterhin gut. und

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e-möbe kommentierte am 16. Mai 2020 um 10:42

Ich stelle fest, dass mir eigentlich keine Sekunde langweilig ist, obwohl sich die Geschichte sehr viel Zeit zum Entwickeln nimmt. Normalerweise langweilt es mich, wenn zu viel auf die einzelnen Personen eingegangen wird, aber hier passt es einfach. Ich mag, wie hier jeder mit jedem agiert - es wirkt trotz der Buchfiguren viel authentischer als bei vielen Büchern, in denen es um "reale Ereignisse" geht. 

Charley ist noch immer ein Wirrkopf, aber einer, der mir trotzdem langsam sympathisch wird. Rob möchte ich manchmal schütteln, aber er ist schwer in Ordnung. Und Millie ist ja wohl die Coolste. Richtig gut gefällt mir, wie Dorian aufgebaut ist - perfekt. Er ist wirklich so, wie man ihn von Wilde kennt, aber in einer modernen Welt. 

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Martina Suhr kommentierte am 16. Mai 2020 um 11:07

Ich verstehe, was du meinst. Mir gefällt es auch gut und dass den einzelnen Figuren Raum gegeben wird, hilft, sie zu verstehen. Ich will mich auch nicht von dem Buch trennen, mag es recht gern, auch wenn ich wünschte, ich würde die ganzen Klassiker kennen, aus denen die Figuren stammen. Da das aber sicher den meisten so geht, denke ich, ist es gut, dass man länger in den Situationen verweilt und ihnen Raum gibt. 

Charley und Rob sind so unterschiedlich und beide haben ihre Eigenheiten, die manchmal aufregen, aber dennoch meist sehr sympathisch sind. ich verstehe beide, wobei es mir bei Charley ein wenig leichter fällt, da Ich nicht sicher bin, ob ich das Chaos, dass in Charley Kopf zu sein scheint, verstehen kann. An Robs Stelle hätte ich Lydia aber eingeweiht. Natürlich hat er Angst, dass sie ihn für verrückt hält und ihn womöglich verlässt, aber diese Geheimniskrämerei ist doch auf Dauer noch toxischer für die Beziehung.

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e-möbe kommentierte am 17. Mai 2020 um 09:19

Ich kenne tatsächlich ziemlich viele der erwähnten Klassiker (einer nervigen Deutschlehrerin sei Dank), aber ich finde den ruhigen Aufbau der Protagonisten trotzdem cool. Und ja, bei Lydia und Rob gebe ich dir recht, das ist in einer ernsthaften Beziehung (und sie haben ja schon zusammen ein Haus, wenn ich das richtig verstanden habe) keine vernünftige Basis.

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Martina Suhr kommentierte am 18. Mai 2020 um 13:03

Ja, sie hat das wirklich fabelhaft gemacht und auch "staubige" Klassiker lebendig und interessant eingebaut. Wirklich toll

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maraAngel2107 kommentierte am 17. Mai 2020 um 20:30

Neeeee, langweilig wird es hier wirklich nicht, eher das Gegenteil, man möchte am liebsten alles aufsaugen und unbedingt weiter lesen, da es so spannend und fesselnd geschrieben ist, das ist wahnsinn! Einfach nur gut! Der Tunnel in die Freiheit, leider kann ich so gar nicht deuten wen Rob letztendlich unter Wasser gesehen hat, dieses fürchterliche Wesen und dann *plopp* hatte Charley es weg gelesen.....gut so, denn so macht es das ganze noch spannender:-)

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Martina Suhr kommentierte am 16. Mai 2020 um 11:11

Oft kommen bei Büchern gerade im Mittelteil unnötige Längen, was ich aber bei diesem Buch ganz und gar nicht empfinde. Die Story baut sich auf, man bekommt neue Puzzleteile dazu, rätselt aber dennoch, wer der Beschwörer ist, woher Charleys Gabe kommt und wie man diese neue Welt aufhalten kann.

Eine Frage, die ich mir die ganze Zeit stelle: Warum will der Beschwörer eine neue Welt? Das würde ja nur Sinn machen, wenn er entweder absolut machthungrig ist und sich ein Imperium erschaffen will oder (und das ist meiner Meinung nach der viel spannendere Ansatz) wenn er selbst womöglich eine Fiktion aus einem Buch ist, der eine sichere Welt möchte, in der er keine Gefahren fürchten muss. Die Brutalität, mit der er agiert und von der die von ihm herbeigelesenen Figuren sprechen, spricht eher für die erste Theorie, aber die zweite fände ich auch total spannend.

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maraAngel2107 kommentierte am 19. Mai 2020 um 20:33

So wie ich es verstehe möchte er eine "neue" Welt nur für die Figuren aus Büchern und die "normalen" Menschen sollen weichen.... macht aus seiner Sicht vielleicht Sinn, weil viele derer sich wie "Gefangene" fühlen und frei sein wollen. Er macht das mit einer Brutalität, weil er weiß, denn so schlau schätze ich ihn ein, das die "normalen" Menschen sicherlich etwas dagegen hätten und die sind ja nicht dumm:-) Es gibt bereits Charley, den Herausleserer, ich befürchte es gibt einen weiteren Charley in einem Buch, einem Klassiker, nämlich derjenige welche, der für Charley´s Leben herhalten musste....so stelle ich mir das momentan jedenfalls vor. Und dieser ist nicht erbaut von seiner "Gefangenschaft", ich denke die beiden werden sich ganz bald gegenüber stehen und hoffentlich das Rätsel gelöst:-) Obwohl, dann ist die Spannung auch zu Ende und das Buch:-) 

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marsupij kommentierte am 17. Mai 2020 um 18:31

Jetzt habe ich vorhin über das Ende des Leseabschnitts hinaus gelesen (falsche Seitenzahl gemerkt) und möchte hier jetzt ungerne spoilern. Ich bin ja nur mal gespannt, auf welche Klassiker wir hier noch treffen werden.

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Bisco kommentierte am 18. Mai 2020 um 16:44

Nun habe ich auch endlich mal die Ruhe und die Zeit gefunden den Abschnitt zu beenden. Anders als den ersten Abschnitt, finde ich, ist dieser sehr viel intensiver und benötigt sehr viel Aufmerksamkeit.

Das Rob nun nicht mehr der Erzähler Nummer eins ist und die anderen Figuren mehr Raum bekommen, finde ich sehr gut. Auch mehr die Sicht der anderen Charaktere zu erfahren.

Hier kann ich Lydia verstehen, dass diese das Geheimnis um Charley rausbekommen will. Zudem Rob ja nun richtig in die Vollen geht und alles nutzt was er kann, um heraus zu bekommen, ob dieser überhaupt sein genetischer Bruder ist. Den Sprung auf die Totgeburt fand ich dabei ziemlich heftig und hätte damit gar nicht gerechnet.

Sehr gut fand ich auch, dass man mal mehr von Charleys Gefühlswelt erfährt. Er kommt ja sehr rational rüber. aber auf Seite 261 rum sagt er zu Rob das er Angst verspüre. Hier hätte ich mir gewünscht, dass Rob genau deswegen mehr versucht ihm beizustehen. Kann aber auch verstehen das er das mit Lydia nicht vollends verlieren will.

Das seine Mutter ebenfalls die Gabe hat zu beschwören kann ich mir schon vorstellen. Ich glaube aber nicht das siie die aktuellen Charaktere beschwört. Zudem es eine Szene in der Pizzaria gab, da hat Charley so intensiv gelesen, dass Rob einen Nebel bemerkte, der sonst so in der Straße auftaucht bevor etwas oder ein Haus erscheint. HIer merkt man schon das sein Bruder nicht immer so gut aufpasst wie er sagt. Ich kann mir daher vorstellen das er vielleicht sogar selbst der zweite Beschwörer ist, aber nichts davon weiß, weil dies unterbewusst oder auf einer zweiten Bewusstseinsebene passiert (multiplen Persönlichkeitsstörung). Klar ist etwas weit hergeholt. Aber gerade wegen der Totgeburt, vlt. ist der ursprüngliche Teil und der hergelesene einer von ihm und er weiß es nur nicht.

 

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maraAngel2107 kommentierte am 19. Mai 2020 um 16:52

Ich habe nun den zweiten Teil beendet und bin schwer beeindruckt! Es wird zu keiner Zeit langweilig und ist gleichbleibend spannend:-) Charley & Rob sind Brüder, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, aber sehr liebenswert, einer möchte auf gar keinen Fall das dem anderen etwas passiert! Genau daswegen haben sie vermutlich auch so oft Streit, was sehr schade, aber verständlich ist. 

"Die Straße" ist eine Fiktion und doch so real, das man voll mittendrin ist, im Leid der Protagonisten, Herausgelesenen und zum Teil ist Mensch und Figur nicht zu unterscheiden, Millie wirkt so echt, das sie fast wie ein Mensch erscheint und trotzdem traue ich ihr nicht so sehr über den Weg. Für mich scheint es als könnte sie mit Dorian gemeinsame Sache machen und durch Charley Vorteile für sich umsetzen wollen, inwiefern, das stellt sich vielleicht noch heraus. In jedem Fall ist es teilweise sehr grauselig/gruselig, die Figuren so echt beschrieben, das man richtig Angst bekommen kann und hofft das alle Beteiligten gut aus allem heraus kommen und vielleicht zurück in ihre Bücher weichen dürfen, wäre sicher das Beste:-) Wer weiß....

Inwieweit Charleys Mutter involviert ist, kommt nicht so recht heraus, aber das sie "mehr" weiß steht für mich ausser Frage, da sie immer "besonders" interessiert ist und besonders auf Charley bedacht ist. Klingt für mich merkwürdig. 

Lydia tut mir schon ein wenig leid, da sie vollkommen außen vor gelassen wird und ich verstehe es vollkommen, das sie mit Eric spricht und genaueres wissen will, was sie allerdings letztendlich doch nicht weiter bringt. An ihrer Stelle wäre ich schon lange weg .... von Rob .... und seiner Familie, mich so lange hin zu halten, geht gar nicht!

Bin sehr gespannt wie es weiter geht und lasse mich gerne überraschen:-)

 

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yourheartbooks kommentierte am 20. Mai 2020 um 17:00

Ich liebe den Schreibstil der Autorin! Sie fesselt mich mit ihren Wörtern und den vielseitigen Charakteren, sodass ich mich gerade eben nur schwer aus der Geschichte entziehen konnte. Besonders Rob und die Mr. Darcys sind mir sehr ans Herz gewachsen. Auch Charley mag ich echt gern, wobei er mich tatsächlich auch ab und zu ein wenig verwirrt. Was Millie betrifft, bin ich mir noch unsicher. Teilweise ist sie ein toller und starker Nebencharakter, aber ganz unschuldig ist sie nicht, oder?

Auch Dorian kommt mir seltsam vor. Ebenso wie Uriah Heep. Plötzlich erscheint er so zahm. Ich frage mich, ob er nochmals eine größere Rolle in der Geschichte spielen wird? Als zweiten Beschwörer vermute ich Troy oder Beth, da beide für die Geschichte wichtig zu sein scheinen. Möglicherweise ist es auch jemand, den wir noch gar nicht kennengelernt haben und ich irre mich. Ich bin jedenfalls gespannt und lasse mich da gerne überraschen!

Lydia tut mir leid... Sie hat nach einer so langen Beziehung mit Rob eigentlich das Recht darauf, das Geheimnis zu erfahren. Zumindest mehr Details. Kein Wunder, dass sie sich mit Eric getroffen hat und ihn nun auch helfen möchte! Ein wenig naiv finde ich sie ja schon... Aber ich kann auch vollkommen nachvollziehen, dass sie das Geheimnis endlich wissen möchte und sich lediglich Sorgen um die Brüder macht.

Immer wieder interessant finde ich es, wenn neue Charaktere ihren Auftritt haben wie sie über die "neue Welt" denken. Ich bin schon neugierig, was genau der Beschwörer für Hintergründe hat, weshalb er eine neue Welt erschaffen möchte. Ein paar Informationen habe ich ja erfahren, aber ich würde mich über genauere Infos zu seinen Beweggründen freuen. Ich hoffe, dass es noch ein Kapitel aus der Sicht des Beschwörers geben wird.

Achja und die Eltern von den zwei Brüdern sind mir auch nicht ganz schlüssig. Vor allem die Mutter hat sich gegenüber Rob sehr seltsam verhalten. Ich vermute auch, dass sie mehr über Charley weiß, als sie zugibt. Ich bin jetzt sehr neugierig auf den nächsten Abschnitt und freue mich auf eine weitere schöne Lesezeit! :)

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 161 bis 313
Galladan kommentierte am 21. Mai 2020 um 15:27

Ich werde etwas ungeduldig mit dem Buch. Charley und Rob sind eigentlich nicht heldentauglich. Charley fällt wohl nicht mal aif, dass er sich der Bücherwesem einfach als Waffe bedient genau wie der andere Beschwörer. Das mit der Bibliothek als Waffenkammer fand ich aber seh schön gesagt.

Die bissige Bemerkung von Millie über das Nebenprodukt eines Geschlechtsaktes fand ich sehr gut gewählt. 

Eigentlich mag ich den Schreibstil, was mir nicht gefällt ist, dieses mit dem berührt sein müssen von Figuren. Ehrlich, da hätten wir hier einige andere Gestalten, die aus den Büchern gekrochen wären und die wären vermutlich nicht aus Klassikern entfleucht. Ich weiss, dass ich eine Rezension nicht weiter lesen brauche, wenn die Autorin berührt worden ist. Für mich sind solche Stellen in Büchern meist wie ein Zuckerschock. 

Ich wüsste allerdings gerne aus welcher Ausgabe Scheherazade gelesen wurde. 

Mein liebster Charakter bisher ist Dorian. Alle Anderen denken mir zu unorganisiert. 

 

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 161 bis 313
buechermarki kommentierte am 22. Mai 2020 um 10:33

Dorian ist auch einer meiner Lieblinge, aber er ist auch eine Figur, die ich gut kenne, da ich Oscar Wilde sehr gerne lese.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 161 bis 313
Sola kommentierte am 21. Mai 2020 um 19:40

Bisher ist der Klappentext ja noch nicht richtig konform mit der Geschichte. Uriah Heep ist (bisher) nicht der proklamierte Bösewicht, sondern nur eine Schachfigur des Beschwörers. Aber wer weiß, was sich da noch dreht...