Leserunde

Leserunde zu "Das Glück an meinen Fingerspitzen" (Julie Leuze)

Das Glück an meinen Fingerspitzen - Julie Leuze

Das Glück an meinen Fingerspitzen
von Julie Leuze

Bewerbungsphase: 11.10. - 25.10.

Beginn der Leserunde: 01.11. (Ende: 22.11.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Ravensburger Verlags – 20 Freiexemplare von "Das Glück an meinen Fingerspitzen" (Julie Leuze) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

Manchmal muss man sich verlaufen, um seinen Weg zu finden. 
Und manchmal führt dieser Weg zu einem ganz besonderen Menschen.

Nebelverhangene Wälder, einsame Pazifikstrände - und absolut kein Kontakt zur Außenwelt: So stellt sich Jana das Paradies vor, seit sie am eigenen Leib erfahren hat, wozu Menschen fähig sind. Bei ihrem Onkel, der in der kanadischen Wildnis Wölfe und Bären erforscht, will sie endlich vergessen, was ihr im letzten Frühjahr passiert ist. Doch dann verschwindet ihr Onkel spurlos und vor ihrer Blockhütte steht plötzlich ein verletzter junger Mann namens Luke. Jana hat keine Wahl: Sie muss Luke vertrauen. Denn nur gemeinsam werden sie einen Weg aus der Wildnis finden. Auf der tagelangen Wanderung durch die unberührte Natur British Columbias kommen sich Jana und Luke langsam näher. Jana ahnt nicht, dass auch er vor etwas davonläuft …

Eine berührende Liebesgeschichte in der atemberaubenden Wildnis Kanadas.

ÜBER DIE AUTORIN:

Julie Leuze, geboren 1974, näherte sich dem Bücherschreiben über den Umweg des Journalismus an: Nach dem Studium der Neueren Geschichte und Politikwissenschaft an den Universitäten Konstanz und Tübingen absolvierte sie eine Ausbildung zur Fachjournalistin (DFJS). Einige Jahre lang arbeitete sie freiberuflich für eine Tageszeitung und verschiedene Zeitschriften. Mittlerweile widmet sie sich ganz dem Schreiben von Romanen. Die Themen, die Julie Leuze in ihren Büchern aufgreift, sind sehr unterschiedlich, eines aber ist ihr immer wichtig: eine starke, berührende Liebesgeschichte. Ihr erstes Jugendbuch, "Der Geschmack von Sommerregen", gewann im Jahr 2014 den Literaturpreis für den besten deutschsprachigen Liebesroman, die "Delia". Julie Leuze lebt mit ihrer Familie in Stuttgart.

24.11.2018

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 205 bis Ende

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Adlerauge kommentierte am 07. November 2018 um 12:01

 Wow ! Was für ein fesselndes Buch und zum Schluss sogar noch ein Happyend !

Habe diesen Roman gestern abend in einen Rutsch zu Ende gelesen ,da er einfach recht spannend und fesselnd geschrieben wurde !

In den nächsten Tagen folgt auch meine Rezension über dieses Buch !

Jedenfalls hat es mir sehr gut gefallen und ich kann es schon wärmstens weiterempfehlen !

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 205 bis Ende
Else kommentierte am 07. November 2018 um 22:32

Geschafft :-))

Das Happy-End war zu erwarten ‚grins‘. Der Weg dahin war schön, das Lesen hat Spaß gemacht.

Für alle Beteiligten ist es gut ausgegangen, Onkel Richard und Emily stehen auch wieder im Leben, d.h. keine Nebenfigur wurde für die Geschichte geopfert.

Jana und Luke haben sich gefunden und planen ihr gemeinsames Leben, mit der ersten Etappe in Deutschland. Die beiden Hauptfiguren sind überdurchschnittlich schön und klug, für ein Jugendbuch finde ich diese Superlativen in Ordnung.

Die Perspektivwechsel wurden bis zum Schluss beibehalten, das hat der Story gutgetan. 

 

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Spreeperle kommentierte am 17. November 2018 um 10:31

Keine Figur wurde geopfert. Finde ich auch gut, gerade für ein Jugendbuch.

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Skyline kommentierte am 17. November 2018 um 17:56

Ich finde es nicht schlimm, wenn auch in Jugendbüchern Figuren "geopfert" werden, denn so ist nunmal das Leben, da kommt nicht jeder glimpflich davon...da sollte man auch nicht in Jugendbüchern verklären. Hier fand ich es aber realistisch und authentisch, dass und wie die Figuren überlebt haben,

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LadyIceTea kommentierte am 18. November 2018 um 00:13

Ich finde auch, dass in Jugendbüchern auch mal jemand sterben darf aber manchmal habe ich das Gefühl, dass seit dem GoT so beliebt geworden ist, hat das mit den sterbenden Figuren in den Jugendbüchern ein wenig überhand genommen :D

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pinky13 kommentierte am 08. November 2018 um 20:54

Im letzten Teil löst sich dann alles auf. Luke hat ja nun auch lange genug gegrübelt und hat sich endlich für Jana entschieden. Ich finde es wohl erstaunlich, dass ein so junger Mann derart „erwachsene“ Züge hat und erkennt, dass Liebe nicht mit Dankbarkeit zu verwechseln ist.

Jana hat sich zu einer kämpferischen und mutigen jungen Frau entwickelt und Luke stellt sich seiner Vergangenheit.

Wunderschön ist es zu lesen, wie nun diese beiden jungen Menschen sich annähern, sich öffnen und sich gegenseitig stärken – und wie sich so nach und nach eine zarte und stille Liebesbeziehung entwickelt.

Für meinen Geschmack hätte es ruhig ein bisschen mehr Liebe sein können. Der Abenteueranteil überwiegt bei weitem in dieser Geschichte.

Leider war mir auch der Schluss etwas zu schnell und abrupt – das passt gar nicht zum Stil des Romans.

Ansonsten ist es wirklich ein schöner und anrührender Jugendroman, mit Tiefgang und vielen Emotionen. Allerdings sollte er auch nur von Jugendlichen oder jungen Erwachsenen gelesen werden. Oder aber von Oldies wie mir, die mal eine andere Art von Liebesroman lesen wollen.

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Else kommentierte am 09. November 2018 um 08:12

@pinky13: Ja , das mit Luke ging mir auch so. Er ist die ganze Zeit über sehr reflektiert, ungewöhnlich- vor allem in dem Alter. Aber ich denke, dies ist ein Stilmittel, um Jugendlichen die Botschaft zu übermitteln das sich Ehrlichkeit, Hoffnungen und Kämpfen lohnt. Letztlich muss er aber auch lernen, dass sein Weg dennoch nicht zielführend war. Seine Schwester hat sich aufgrund seiner Aktionen ja noch mehr abgeschottet und die Wendung erst hinbekommen, als er nicht präsent war. Die Mensch sind halt unterschiedlich. 

Den Schluss fand ich auch überhastet, plötzlich war ein Jahr vergangen.....

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bine174 kommentierte am 14. November 2018 um 06:57

Ich denke, Luke ist durch die frühe Krankheit seiner Schwester schnell erwachsen geworden und kann deshalb viel mehr reflektieren, als es andere junge Männer in seinem Alter könnten.

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Tine kommentierte am 22. November 2018 um 16:43

Ich fand es auch gut zu sehen, dass man anderen Menschen nicht immer helfen kann bzw. nicht so, wie man denkt, dass es richtig wäre. Schließlich haben Lukes Abenteuer seiner Schwesternnicht so geholfen, wie er dachte, im Gegenteil. Die Jugendlichen können sehen, dass man geliebte Menschen unterstützen kann, sie ihren Kampf aber selbst ausfechten müssen.

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Spreeperle kommentierte am 17. November 2018 um 10:33

Die Gedanken der jungen Leute sind sehr erwachsen. Aber dem Leser werden dadurch viele Sachen noch bewusster.

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MiriamAnne kommentierte am 08. November 2018 um 20:57

Fertig :) 
Meine Vorarnung hatte sich bestätigt mit ihrer Vergangenheit! 
Zum Schluss wurde es dann doch recht süß zwischen den beiden und ich habe richtig mitgefiebert das es Luke schaffen wird! 

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Else kommentierte am 12. November 2018 um 17:31

Ja, obwohl man von einem Happy End für die Beiden ausgehen könnte, war der Spannungsbogen die ganze Zeit sehr hoch. 

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Spreeperle kommentierte am 17. November 2018 um 10:35

Und durch die Zerrissenheit der Beiden war es nicht unbedingt klar, ob sie wirklich zusammen kommen.Es hätte auch ein anderes Ende sein können.

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Buch Versum kommentierte am 13. November 2018 um 10:53

Sehr spannend  und nervernaufreibend, das ist mein Fazit.
um schluß trotz gedanken dass es derfintiv ein happy end wird, kommt man aber schon ein wenig zum grübeln ob es luke ttsächöich geschafft hat.
Sehr schön dass der Weg der Zwei, soviele Erkenntnise und auch kritik an der Gesellschaft, wobei ich die zwei gar nicht als so reif einstufen würde. Aber dies ist a nicht altersbedingt sondern durch die erfahrungen im Leben.

Jana hat mir total leid getan, wie können menschen so sein. Leider ist unsere Gesellschaft in dieser Hinsicht sehr verstörend. Da man auch wenn nur ein kleiner auffahrunfall passiert, shon die gaffer auf der anderen seite sieht, die die situation viel gefährlicher machen und den verkehr stören.

Zum Glück ist natürlich das Happy End eingetroffen, die rettung durch Jana und ihren Kampfgeist, sowie aber auch Luke der nicht aufgibt.

Das die Autorin noch die anderen Persektiven eingebaut hat, war für mich jetz nicht sehr relevant. Aber natürlich ist das Leben so, das man vorahnung oder Entscheidungen trofft, wie bei Grace, die eine HIlfe hätten sein können ohne dass sie es beabsichtigen.
Das mit EMily und Ihrer Vorahnung passte irgendwie nicht aber störte auch nicht im Lesefluss. Ich fand es eher amüsant, aber manchmal hat man wie schon erwähnt solche Vorahnungen. Schön dass der Vorfall in Emily was losgelöst hat und sie somit wieder am Leben teilnimmt.

EIne tolle Geschichte, besonders wenn man abschalten möchte und Lust auf Urlaub und eine süsse Liebesgeschichte hat.

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Sarahs Büchertraum kommentierte am 13. November 2018 um 17:15

Ich habe den letzten Abschnitt nun gestern noch beendet.

Süß, wie Luke und Jana sich da immer näher kommen und auch zu ihren Gefühlen stehen.

Mit der Verschlechterung von Lukes Zustand geht es spannend weiter, obwohl das ja abzusehen war.

Auch hier finden sich meiner Meinung nach viele abenterliche Momente. Das Buch gehört für mich mehr in die Abteilung Jugendbuch, statt New Adult. Die Vorhersehung der Schwester fand ich jetzt auch eher sehr fantasiereich und nicht wirklich passend.

Viel lieber hätte ich da die genau Rettung beschrieben gehabt.

Der Zeitsprung hat aber was von einem guten Epilog und schließt die Geschichte auch toll ab.

 

Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen. Die Verbundenheit zur Natur fand ich sehr schön und auch, dass auch ernst zunehmende Themen zur Sprache kamen.

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Tine kommentierte am 22. November 2018 um 16:56

Ich fand das Ende auch gut abgeschlossen. Etwas gestört hat mich, dass man durch den Zeitsprung von einem Jahr quasi einen Epilog hat und dann nur das letzte Kapitel der Epilog sein soll, das sich aber nahtlos an die übrigen anschließt. Fand ich etwas unnötig, aber ist ja egal, wie die Kapitel heißen :D

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bine174 kommentierte am 14. November 2018 um 07:03

 Mir hat der letzte Leseabschnitt nochmal so richtig gut gefallen. Ich habe bis zum Ende mitgefiebert, und vor allem, als Jana Luke einen Brief ein Jahr später schreibt, war ich  mir gar nicht mehr so sicher, ob er es wirklich geschafft hatte und sie ihm nicht "nach oben" schreibt. Aber Gottseidank ging ja alles gut aus.

Realistisch fand ich, dass Richard ein Bein verloren hat - wenn er wieder vollkommen gesund geworden wäre, hätte das nicht so ganz gepasst.

 

Ich fand den Epilog ein Jahr später total gut und bin nicht unbedingt der Meinung, dass es schnell endete. Dass man nicht gleich erfährt, ob und wie Luke und Richard gerettet wurden, fand ich  nochmal als guten Spannungsmoment.

 

Schön fand ich, dass Emily gespürt hat, dass etwas mit Luke passiert ist, weil das einfach zeigt, wie eng ihr Verhältnis zu Luke doch noch war. Und schön fand ich auch, dass sie ihm dann erklärt hat, warum sie sich immer mehr zurückgezogen hat und dass seine Bemühungen eher kontraproduktiv waren. Ich  kann das sehr gut nachvollziehen - wenn man selbst was nicht mehr kannd und dauernd vor Augen geführt bekommt, dass es andere noch können, kann sich schnell von gutem Vorsatz ins Gegenteil verkehren. Leid tat mir da Luke, weil er ja wirklich das Beste für sie wollte. Und gut, dass nun endlich alle offen darüber sprechen.

 

Mir hat das Buch richtig, richtig gut gefallen. Eine zarte Liebesgeschichte gepaar mit einer tollen Abenteuergeschichte. Meine Rezi folgt noch. Danke, dass ich mitlesen durfte!

 

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Steffi_the_bookworm kommentierte am 17. November 2018 um 19:22

Mich hat dieser Traum von Emily eher gestört, sowas mag ich leider nicht wirklich.

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Spreeperle kommentierte am 17. November 2018 um 10:29

Der dritte Leseabschnitt hat mir wieder sehr gut gefallen. Die Tour zu den Robinsons entwickelt sich immer schwieriger, da es Luke immer schlechter geht. Aber Jana entwickelt ungeahnte Kräfte. Schön, dass sie jetzt wieder mehr auf andere eingehen kann.

Onkel Richard finden sie zum Glück auch und es gibt für alle ein gutes Ende. Das Ende kam dann natürlich recht schnell, aber es wurde gut zusammen gefasst.

Das Emely von den Aktionen ihres Brudes eher deprimiert war, wurde erst allen am Schluss deutlich, Durch seine Abwesenheit spürte sie dann aber doch den Lebenssinn. Die Vorahnung von ihr fand ich etwas übertrieben, aber das ist schnell vergessen.

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Skyline kommentierte am 17. November 2018 um 17:54

Ich fand ihre Vorahnungen gar nicht zu übertrieben, weil sie eher zeigen, dass sie eine enge Beziehung zu Luke hat. Ich kann ihr Gefühl und ihre Ahnungen zumindest gut nachvollziehen, denn manchmal hat man es doch auch selber, dass man eine böse Vorahnung hat und dann auch wirklich etwas nicht so gutes passiert (vielleicht zwar eher auf kleine Dinge bezogen und nicht in dem Ausmaß wie bei Emily, aber doch in die Richtung gehend).

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Skyline kommentierte am 17. November 2018 um 17:52

Ich bin nun auch durch und konnte das Buch zufrieden zu klappen. Diesbezüglich hat mir vor allem der kleine Zeitsprung gefallen, der uns zeigt, wie sich die Geschehnisse weiter entwickelt haben. Wobei ich ganz ehrlich sagen muss, dass ich ein wenig geschmollt habe, als wir so in der Schwebe gelassen wurden hinsichtlich Lukes Rettung bzw. weil erst nicht so schnell klar war, ob es ihm gut geht und er überlebt hat. Hier hätte ich es cool gefunden, wenn wir das miterlebt hätten UND den Brief bekommen hätten. So ging es nämlich am Ende doch irgendwie auf einmal ganz schön schnell und dabei hatten wir ja die ganze Zeit auf die Rettung hingefiebert (zumindest ich), derer man dann nicht direkt beiwohnen konnte. Ich kann zwar verstehen, dass dies gerade am Ende nochmal die Spannung steigern sollte, aber ich denke, dass dies mitzuverfolgen auch spannend gewesen wäre und vielleicht auch dramatisch, wenn man Janas Gefühle beschrieben hätte.

Aber abgesehen davon, fand ich es super, dass die Dramatik im Vordergrund stand und die Liebesdinge sich im Hintergrund entwickelt haben. Dass Luke sich für Jana entscheidet fand ich schön, aber auch absehbar. Ich hatte ehrlich gesagt mit nichts anderem gerechnet. Darum freu ich mich über das Happy End, das ich von Anfang an erwartet hab ;) Gleichzeitig fand ich es aber auch nicht kitschig, sondern genau richtig, da eben die Entwicklungen authentisch verliefen und das Ende nicht zu positiv war, sondern auch realistische Züge hatte.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, denn ich mochte die Atmosphäre und das Setting. All die Abenteuer, Dramatik und Action haben mir auch sehr gut gefallen, weil so die Liebe nicht im Fokus stand und es immer spannend war. Auch gefiel mir der Schreibstil von Julie Leuze wieder sehr gut.

 

 

 

 

 

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Steffi_the_bookworm kommentierte am 17. November 2018 um 19:27

Habe nun den letzten Abschnitt gelesen und bin ein wenig unentschlossen wie mein Fazit ausfällt.

Es war nett zu lesen, es gab spannende Momente und eine süße Liebesgeschichte, aber so richtig umgehauen hat es mich nicht.

Ich habe zwar schon mitgefiebert als es Luke immer schlechter ging und hatte die Befürchtung, dass die Autorin ihn vielleicht doch sterben lässt. Aber andererseits wäre das vermulich zu viel für Jana gewesen und hätte sie noch mehr runtergerissen.

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LadyIceTea kommentierte am 18. November 2018 um 00:12

Da habe ich das Buch mal eben in einem Rutsch durchgelesen. Es hat mir wirklich gut gefallen.

Ich finde die Entwicklung der Protas einfach klasse. Wie Luke immer mehr seine Wut zurücklässt und Jana ihren Mut wieder findet. Und auch dass es für Richard und Emily eine Art Happy End gibt, hat mir sehr gefallen. Genauso, dass Grace eine andere Möglichkeit der Forschung gefunden hat. 

In meinen Augen passt in diesem Buch alles zusammen. Ein toller Jugendroman.

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Schubi kommentierte am 18. November 2018 um 09:00

Ich habe das Buch auch durch. Und ich muss sagen, ich mag es sehr.

Ich finde es gut, dass die wechselnde Sichtweise der beiden Personen bis zum Ende sich immer abwechselt. Man kommt dadurch auch nicht durcheinander und kann der Story immer noch gut folgen. Nach dem man erfahren hat was dem Luke aus seiner Vergangenheit nicht los lässt, öffnet sich nun Jana auch dem Luke gegenüber. Beide wollen die Wahrheit dem anderen gegenüber offenbaren. Denn beide haben Gefühle für einander. Im dritten Abschnitt geht es aber auch darin nun endlich Hilfe zu holen. Denn der Onkel von Jana benötigt diese ganz schnell. Ich fiinde es gut, dass sie den Onkel sogar noch auf dem Weg dahin finden und sehen, dass er noch lebt.

Jana entwickelt sich im Laufe der Geschichte zu einer kleiner Kämpferin, was sich ein wenig Luke zu verdanken hat. Nicht weil auch er verletzt ist und dringend medizinische Hilfe benötigt, sondern um ihn auch einfach nicht zu verlieren und auch sich selbst nicht wieder zu verlieren.

Am Ende gab es einen kurzen Moment, wo man dachte, okay Luke hat es nicht geschafft. Es las sich für mich für einen kurzen Moment so heraus. Aber ich war froh, dass es nicht so war. Am Ende schaffen es alle drei und für Jana und Luke geht erst die gemeinsame Zukunft los.

Es war ein sehr guter Schreibstil und man konnte das Buch flüssig lesen.

 

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Wolkenschloss kommentierte am 18. November 2018 um 10:48

Auch ich habe das Buch nun beendet. Mir hat das Ende gut gefallen, es war spannend und es war wirklich schön wie sich Jana geöffnet hat und sie und Luke noch mehr zueinander gefunden haben. Mir hat auch sehr gut gefallen, dass alle Charaktere in der dramatischen Situation überlebt haben und ich fand wirklich toll, dass Jana am Ende diejenige war, die alle "gerettet" hat, weil sie Hilfe geholt hat und sich jetzt nicht mehr vor Menschen verstecken muss und sogar ihr Medizinstudium anfangen konnte. Mir hat auch gefallen, dass man sich zwar ungefähr immer denken konnte, dass Jana im Internet bloßgestellt wurde, aber die konkrete Geschichte war dann doch sehr extrem (aber nicht unpassend) und deswegen wurde die Spannung immer hochgehalten und ist nie abgeflacht. Auch den Epilog fand ich sehr schön, dass sie nicht dauerhaft auf der Insel leben wollen, um zu forschen sondern immer nur zur Beobachtung und Untersuchung kommen finde ich einen guten Mittelweg, um den Tieren und der Natur auch mal Ruhe zu gönnen. Auch gut gelungen fand ich wie Emily und Luke und ihre Eltern wieder zueinander gefunden haben und wie erwachsen alle plötzlich ihre Situation gesehen haben. Ich habe mich sehr gefreut, dass Emily wieder am Leben teilnehmen möchte und ich fand auch Luke sehr erwachsen wie er die Situation mit Caroline und seiner Schwester und auch Doug am Ende beurteilt hat und dass es da keine großen Streitereien mehr gab. Also ein wirklich nettes Jugendbuch, was ich durchaus empfehlen kann!

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 205 bis Ende
lisamarie_94 kommentierte am 20. November 2018 um 20:32

Ich bin ja sowas von begeistert! Diese Geschichte hat einfach von vorne bis hinten gepasst! Anders wie zum Beispiel bei "Der Geschmack von Sommerregen" waren beide Protagonisten schon sehr reif und erwachsen - ein großes zusätzliches Plus, mit dem ich anfangs nicht gerechnet habe. 

Der Schluss war aber auch wirklich traumhaft schön umgesetzt. Luke zieht für Jana nach Deutschland, haben dort eine gemeinsame Wohnung und werden beide ihre Träume verfolgen. Ein besseres Happy End hätte es nicht geben können! 

Was ich schade fand war, dass Janas beste Freundin zum Schluss als die "Böse" hingestellt wurde, derweil gab es im ganzen Buch keine Stelle, wo ich mir dachte, dass Carmen eine schlechte Freundin sei. Aus Janas Erzählungen empfand ich sie immer als sehr mitfühlend und loyal. Und ja, ihre eifersucht im Bezug auf Janas Aussehen und der damit verbundenen Aufmerksamkeit - naja seien wir uns doch ehrlich, ein bisschen verständlich ist das schon? Das ist eigentlich das einzige was ich negativ fand - die Wendung in Bezug auf Carmen fand ich einfach unnötig.

Gerne hätte ich auch noch erfahren, wie Lukes jetzige Exfreundin auf die Trennung reagiert hat? Das wurde im Buch leider gar nicht erwähnt. Warum war sie zum Schluss nicht auch im Krankenhaus? Es wäre schön gewesen, wenn das noch aufgelöst worden wäre.

Im Großen und Ganzen kann ich dieses Buch wirklich nur loben - meine Rezension folgt morgen!

Liebe Grüße, lisamarie_94

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 205 bis Ende
Spreeperle kommentierte am 23. November 2018 um 17:33

Da stimme ich dir zu. Luke hat viel über seine Freundin und seine Motive ihr gegenüber nachgedacht und dann war sie nicht mehr aktuell. Ein Kapitel nach Rückkehr aller Beteiligten wäre schön gewesen.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 205 bis Ende
Querleserin erwähnte am 26. November 2018 um 23:33

Ich finde es wunderschön beschrieben, wie Jana und Luke zusammen kommen und sich einander öffnen. Das Ende auf der Insel war unglaublich spannend und ich war begeistert zu lesen, dass Jana über sich hinaus wächst, um Luke und ihren Onkel zu retten. Dieses Ende fand ich zwar etwas abrupt und ich mag eigentlich keine großen Zeitsprünge (ein Jahr !), aber die Ereignisse nach der Insel werden ja im Rückblick erzählt, was mich dann mit der großen Lücke versöhnt hat.
Der Schluss des Buches hat mir ausgesprochen gut gefallen! Die Autorin deutet an, dass die beiden es schaffen, zusammen zu bleiben und in Zukunft wohl viel Zeit auf zwei Kontinenten verbringen werden. Ein schönes Ende zum weiter träumen.