Leserunde

Bonus-Leserunde zu "Träume, die ich uns stehle" (Lily Oliver)

Träume, die ich uns stehle - Lily Oliver

Träume, die ich uns stehle
von Lily Oliver

Bewerbungsphase: 18.12. - 01.01.

Beginn der Bonus-Leserunde: 08.01. (Ende: 28.01.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Knaur Verlags – 20 Freiexemplare von "Träume, die ich uns stehle" (Lily Oliver) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. Darüber hinaus erhaltet ihr zum Abschluss der Leserunde einen Link zu einem Online-Formular, das in Kurzform weiteres Feedback zum Roman abfragt. Für die Teilnahme daran, mit der ihr euch durch eure Bewerbung einverstanden erklärt, erhaltet ihr 1.000 Community-Punkte gutgeschrieben.

ÜBER DAS BUCH:

„Träume, die ich uns stehle" von Lily Oliver ist eine berührende Geschichte über zwei junge Menschen zwischen Traum und Wirklichkeit und über die Magie einer Liebe, die selbst die tiefsten Wunden heilen kann.

Lara kann nicht aufhören zu reden. Ein Zwang treibt die an Amnesie leidende junge Frau dazu, ihre Erinnerungslücken mit Worten zu füllen. Längst hört ihr keiner mehr zu, außer in den Therapiestunden, die sie als Patientin der Psychiatrie bekommt. Bis sie Thomas findet. Lara weiß, es ist falsch, ihre Verzweiflung über ihre Amnesie auf ihn abzuladen, denn Thomas liegt im Koma. Dennoch schleicht sie sich immer wieder zu ihm und bemerkt bald, dass er auf ihre Stimme reagiert. Lara beschließt, Thomas eine Geschichte zu erzählen: eine Liebesgeschichte zwischen ihr und ihm, die bald für beide realer wird als ihr Dasein im Krankenhaus. Ein Traum von Liebe, an den sich beide klammern und der die Kraft hätte, nicht nur Thomas aus der Dunkelheit zu holen, sondern auch Lara. Doch beide ahnen nicht, was für eine erschütternde Wahrheit in den Tiefen von Laras Geschichte auf sie wartet …

„Träume, die ich uns stehle“ ist nach „Die Tage, die ich dir verspreche“ der neue große Liebesroman von Erfolgsautorin Lily Oliver.

ÜBER DIE AUTORIN:

Als Kind wollte Lily Oliver Tierärztin werden und wurde dafür von ihrer Künstlerfamilie misstrauisch beäugt. Nach dem Studium stellte sie fest, dass sie zwar die Medizin liebte, nicht aber den Alltag in der Praxis. Also suchte sie etwas, bei dem sie ihre chronische Neugier und ihr Bedürfnis, alles auszuprobieren, besser ausleben konnte. So kam sie zum Schreiben, dem perfekten Beruf, weil er genauso gefühlvoll und vielseitig ist wie sie. Ihr Studium verbucht sie als bereichernde Erfahrung, und ihre Familie weiß nun endlich, woran sie ist.

29.01.2018

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 129 bis 266

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Birte kommentierte am 09. Januar 2018 um 18:42

Ich habe mir eben die Abschnittsgrenzen im Buch markiert - S. 266 ist "mitten" im Kapitel. Ist das bewusst so gewählt - oder ist es o.k., für den zweiten Abschnitt bis S. 270 zu lesen?

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marsupij kommentierte am 12. Januar 2018 um 14:56

Dann lesen wir bis Seite 270 würde ich sagen. Bin aber noch nicht so weit.

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Tintenklecks kommentierte am 13. Januar 2018 um 11:41

Ich habe mir jetzt auch mal Seite 270 markiert.

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Birte kommentierte am 13. Januar 2018 um 15:44

Ich fange jetzt mit dem zweiten Abschnitt an - vielleicht ergibt sich beim Lesen ja noch ein Grund für die angegebne Abschnittstrennung.

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marsupij kommentierte am 14. Januar 2018 um 18:13

Ich glaube eher, dass es ein Versehen war.

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Buecherberge kommentierte am 14. Januar 2018 um 08:46

~~Ich habe den zweiten Abschnitt zu Ende gelesen und muss gestehen das ich zwischendurch etwas ratlos war in welche Richtung sich das Buch entwickeln wird. Nachdem im ersten Abschnitt die Amnesie und die Verflechtung von Realität und Traum im Mittelpunkt stand, hatte ich hier den Eindruck einen seichteren Liebesroman zu lesen. Am Ende dann der Paukenschlag mit der Not -OP der einem schlagartig wieder die Tragik der Geschichte vor Augen führt.
Die Ungeduld die Lara bei der Suche nach ihrer Geschichte hat, hat sich beim Lesen auch auf mich übertragen. Ich habe des Öfteren gedacht, dass man so langsam mal ein paar mehr konkrete Details erfahren könnte.
Spannend finde ich zu erfahren welche Tragik sich in der Familiengeschichte von Thomas verbirgt. Es muss ja ein sehr schwerwiegendes Ereignis gegeben haben, dass seine Schwester so eine harte Haltung gegenüber ihm eingenommen hat.
Unheimlich fand ich den Jobe, der sein Gesicht nicht zeigen wollte. Ich frage mich ob er im weiteren Verlauf noch eine Rolle spielen wird.
 

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Michelly kommentierte am 14. Januar 2018 um 18:09

Stimmt, Jobe. Seltsamer Charakter. Ich frage mich auch, welche Rolle er spielt bzw noch spielen wird?

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marsupij kommentierte am 14. Januar 2018 um 18:14

Jobe ist mir echt nicht geheuer. Irgendetwas verbirgt er doch - und zwar nicht nur sein Gesicht mit dem Schal.

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Langeweile kommentierte am 16. Januar 2018 um 15:01

Jobe ist mir auch suspekt, was verbirgt er wohl?

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Bianca kommentierte am 21. Januar 2018 um 16:21

Witzig, wie unterschiedlich die Wahrnehmungen sind. Mir kommt Jobe gar nicht so unheimlich vor. Er macht mir eher den Eindruck, als wolle er Lara wirklich helfen. Als solle er Lara vielleicht von Thomas ablenken?! Sie in die Wirklichkeit zurück holen. 

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sChiLdKroEte kommentierte am 16. Januar 2018 um 16:04

Jobe finde ich auch seltsam. Was soll das mit dem Schal und der Kapuze? Zwischenzeitlich habe ich überlegt, ob er überhaupt real ist, oder ob Lara ihn sich nur einbildet.

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marsupij kommentierte am 18. Januar 2018 um 16:57

Interessant, auf eine solche Idee bin ich nicht gekommen.

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Mara S. kommentierte am 18. Januar 2018 um 20:30

Das ging mir tatsächlich auch so durch den Kopf.

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Sabine HW kommentierte am 18. Januar 2018 um 22:52

auf mich hat sich diese Unruhe auch übertragen beim Lesen, als Lara verzweifelt nach ihrem Leben gesucht hat und der Wirklichkeit. Dieser Jobe kam mir auch sehr seltsam vor, zeigt sein Gesicht nicht und gibt Lara sein Handynummer......ich bin der Überzeugung von ihm lesen wir im dritten Abschnitt noch etwas.

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Tintenklecks kommentierte am 21. Januar 2018 um 14:26

Also, das klingt jetzt vielleicht seeehr weit hergeholt, aber irgendwie kam mir beim Lesen zwischendurch die Idee, ob Lara ihn nicht vielleicht schon kennt?! Und er sein Gesicht nicht zeigt, weil er warten will, bis sie sich von selbst an ihn erinnert? Vielleicht hat er ja auch was mit dem Unfal zu tun und hat Angst, dass sein Anblick sie zurückwerfen könnte?!?!?! Auf jeden Fall bin ich schon total gespannt, wie sich das auflöst!!

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Bianca kommentierte am 21. Januar 2018 um 16:23

Auf jeden Fall ein sehr interessanter Gedankengang! Könnte gut möglich sein.

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Michelly kommentierte am 14. Januar 2018 um 18:08

Ich bin noch nicht ganz fertig mit dem Abschnitt, wollte aber kurz ein paar Gedanken los werden.

Olesja und die Physiotherapeutin haben mich eben gerade sehr überrascht. Die Szene, in der Olesja, gerufen von Till, quasi als Helferin herbei eilt um Lara zu helfen, hat mir sehr gut gefallen. Sie Szene ist sehr herzerwärmend geschrieben, obwohl sie eigentlich sehr kurz ist. Der Umstand, dass sich die beiden Mädchen ohne große Worte verstehen hat mich sehr berührt. Ebenso die Physiotherapeutin, die bisher ja recht unnahbar erschien, die  Lara zu verstehen gibt, wie sie auf die Intensivstation gelangen kann.

Geschockt bin ich von der Härte von Thomas' Schwester. Ich bin gespannt, was diese Härte hervorgerufen hat. Ebenso treffen mich die kleinen Einblicke zu Laras Mutter. Sie scheint auch tiefgehende Probleme zu haben. Wieso behandelt man seine Tochter so?

Ich würde mir wünschen, dass die Personen genauer beleuchtet werden, sind doch viele unterschiedliche Charaktere, positive und negative.

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Bianca kommentierte am 21. Januar 2018 um 16:28

Oh ja, Olejsa fand ich auch einfach unheimlich toll, genauso wie die Physiotherapeutin. Sie möchte Thomas eben auch gerne helfen und weiß, dass Lara ihm helfen kann. 

Was Lara's Mama angeht, so bin ich zwiegespalten. Wenn man die kurzen Gedankenrückblicke von Lara liest, bekommt man einen furchtbaren Eindruck von ihr. Aber als Lara sich an ein längeres Gespräch erinnert hat kam in mir schon das Gefühl hoch, dass sie ihre Tochter einfach nur beschützen möchte. Denn ich glaube, diese Erinnerungen an das Gespräch waren schon echt. Ihre Mutter möchte nicht, dass ihre Tochter verletzt wird. Und je nachdem, wie schwierig es ist, mit Lara zusammen zu leben, wird es für ihre Mutter vermutlich auch nicht immer einfach sein. 
Aber warten wir mal ab, was hier noch zu Tage kommt. Vielleicht liege ich auch vollkommen falsch. 

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Blümchen kommentierte am 14. Januar 2018 um 19:25

Mittlerweile habe ich mich in das Buch richtig eingelesen und komme mit dem Schreibstil gut zurecht. Wie ich schon vermutet hatte, haben Lara und Thomas eine gemeinsame Geschichte. Aber während ich am Anfang noch dachte, sie hätten eine glückliche Beziehung gehabt, komme ich mittlerweile immer mehr ins Wanken...

Wenn Lara sich erinnert (z. B. an Spanien), ist Thomas manchmal so fordernd und merkwürdig, dass ich mich frage, was hier eigentlich los ist. Wenn er immer behauptet, er wüsste, was gut für sie ist... letztlich ist das doch das Gleiche, was ihre Mutter offenbar immer gesagt hat. Lara hatte zuhause "keine Stimme im Parlament", ihr wurde scheinbar eingeredet, dass sie krank und nutzlos und allein nicht überlebensfähig ist. Sämtliche Entscheidungen wurden für sie getroffen - ob nun in ihrem Sinne oder nicht. Und ich habe den Eindruck, dass Thomas es im Grunde genauso mit ihr macht.

Interessant finde ich auch den Mitpatienten Jobe, den Lara mittlerweile durch Zufall kennengelernt hat. Hier weiß ich auch noch nicht so recht, wohin der Hase läuft... einerseits denke ich, er tut ihr als neuer Vertrauter gut, andererseits scheint er ebenfalls Geheimnisse zu haben...

Nun bin ich wirklich gespannt, wie sich die Geschichte im letzten Teil auflöst!

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Michelly kommentierte am 15. Januar 2018 um 07:29

Ich finde die Entwicklung auch gerade "bedenklich" und komme mächtig ins Wanken. Es scheint lange nicht alles so zu sein, wie wir, als Leser denken oder auch Lara selbst denkt dass es ist. Mir erschien es erst, als hätte Thomas Lara aus den Fängen der Mutter "befreit", aber nun kommt es mir mehr und mehr so vor, als hätte er einfach nur den Part der Mutter übernommen. Dass er ständig sagt er weiß was gut für sie ist, stört mich sehr an seinem Charakter.

Momentan habe ich keine Ahnung, wie die Geschichte weitergehen bzw ein Ende finden soll. Ich befürchte allerdings ein wenig positives Ende.

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marsupij kommentierte am 15. Januar 2018 um 16:53

Also ich bin mir immer noch unsicher, ob Lara und Thomas wirkliche eine gemeinsame Vergangenheit hatten. Ich kann mir immer noch gut vorstellen, dass Lara weiterhin eine Geschichte erzählt, sie mit Erinnerungen, die hochkommen, verbindet, aber es nichts mit Thomas zu tun hat. Gerade weil es hier alles so gut zu passen scheint, bin ich ganz einfach skeptisch.

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jiskett kommentierte am 17. Januar 2018 um 00:57

Mittlerweile bin ich auch sehr skeptisch in Bezug darauf, ob die beiden sich schon kannten - und das, obwohl ich in Abschnitt 1 davon überzeugt war. Ich finde einfach, irgendetwas passt nicht. Manche der Reaktionen von 'Thomas' in der Geschichte, dass sie sich nicht richtig an manche Dinge erinnern kann, aber an andere Sachen schon, dass seine ihr bekannte Hintergrundgeschichte nicht immer ganz zu den Ereignissen zu passen scheint (wie der Urlaub)... irgendetwas stimmt nicht und ich weiß nicht, ob man das auf ihre Gedächtnisprobleme schieben kann oder ob mehr dahinter steckt.

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marsupij kommentierte am 18. Januar 2018 um 16:57

Da stimmt ganz sicher irgendetwas nicht.

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Tintenklecks kommentierte am 21. Januar 2018 um 14:33

So geht es mir auch. Für mich ist es irgendwie schon zuuu offensichtlich. Kennt ihr das, wenn ihr eine Geschichte lest und alles scheint total klar zu sein und ihr denkt aber nur die ganze Zeit: Nein, das kann nicht sein. Das wäre zu einfach?! Genauso geht es mir hier. Natürlich wirkt es, als würden sie zusammen Erinnerungen durchleben, aber mit Laras Gedächtnis ist es ja eh so eine Sache und Thomas liegt im Koma - könnte also auch einfach von ihren Geschichten inspiriert werden, sich etwas auszumalen, was nie passiert ist ... Auf der einen Seite, fände ich es schön, wenn die beiden wirklich zusammen wären. Aber dann wiederum fällt mir wieder ein, dass Thomas sich ja erinnert hat, dass seine Freundin ihm bei ihrer letzten Begegnung gesagt hat, dass sie ihn nie wieder sehen will ... Alles sehr seltsam.

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Bianca kommentierte am 21. Januar 2018 um 16:44

Ich bin mir inzwischen auch nicht mehr sicher, ob es wirklich Lara's und Thomas Geschichte ist. Aber was mir in den Sinn kam, vielleicht hat sie all das mit jemand anderem erlebt? Einem wirklichen Freund? Und das projeziert sie nun auf Thomas, weil sie ihn dort im Krankenhaus gefunden und gern gewonnen hat. 

Was einen allerdings irgendwie dennoch wieder glauben lässt, dass die beiden zusammen waren, ist ein Satz, den Thomas gedacht hat "Ich will Dich niemals wiedersehen". Er würde so gut zu Lara, der Situation mit dem Pyjama passen. Auf der anderen Seite könnte es aber auch sein, dass diesen Satz seine Schwester einmal zu ihm gesagt hat 

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Mara S. kommentierte am 18. Januar 2018 um 20:43

Der Spanien-Urlaub hat mich auch sehr irritiert. Mal ist Thomas genau der Märchenprinz, den sich Lara nur wünschen kann mit Gedanken lesen und allem drum und dran, aber dann reagiert er wiederum so merkwürdig und harsch. Der verbirgt auf jeden Fall etwas. Erst fand ich es auch ganz süß, dass er Lara nach Rom gefolgt ist, je mehr ich aber drüber nachdenke, desto gruseliger wirkt das auf mich. Vielleicht hat sich Lara aber auch wirklich alles ausgedacht und redet eigentlich von einem anderen Freund. Es müssten doch beide gleichzeitig eingeliefert worden sein, wenn sie den Unfall gemeinsam hatten, oder?

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Langeweile kommentierte am 15. Januar 2018 um 19:35

 Ich habe den zweiten Abschnitt noch nicht ganz beendet, muss aber unbedingt mal meine Eindrücke schildern. Da lag ich ja richtig, Thomas und Lara kennen sich . Was ist nur mit seiner Schwester los? Sie möchte, dass er stirbt, was mag da in der Vergangenheit passiert sein? Ich muss heute Abend unbedingt noch weiterlesen.

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Sabine HW kommentierte am 16. Januar 2018 um 09:12

Ich habe mittlerweile mit Abschnitt 2 begonnen. Ich bin der Meinung Lara und Thomas kennen sich und waren ein Paar. Mich beschäftigt immer wieder ein Gedanke, warum hatte Lara einen Pyjama an? Ist sie mitten in der Nacht vor Thomas, aus der gemeinsamen Wohnung geflüchtet? Könnte es sein, dass Thomas hinter ihr her gerannt ist und Beide gemeinsam einen Unfall hatten? Liegen sei aus diesem Grund in der gleichen Klinik? Ihr merkt die Geschichte hat mich gepackt und hineingezogen ins Geschehen ;-)

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marsupij kommentierte am 16. Januar 2018 um 14:54

Die Frage nach dem Schlafanzug hat mich auch lange beschäftigt.

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jiskett kommentierte am 17. Januar 2018 um 00:55

Mich auch. Es wirkt dadurch so, als sei sie einfach aus ihrer Wohnung/Unterkunft gestürmt, um möglichst schnell wegzukommen, sodass es ihr egal war, was sie anhatte... vielleicht ist sie auch deshalb ins Auto gestiegen und war so aufgebracht/durcheinander, dass sie - vor allem als Fahrerin ohne Führerschein - die Kontrolle verloren hat und deshalb gegen das Hindernis gefahren ist. Dass sie Selbstmord begehen wollte, was Martin als möglich erachtet, kann ich mir im Moment noch nicht richtig vorstellen, obwohl es natürlich denkbar wäre. Wir wissen ja nicht, was passiert ist und zu der Situation geführt hat.

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marsupij kommentierte am 18. Januar 2018 um 16:59

Es muss einen guten Grund für ihr Verhalten gegeben haben, sowohl für den Schlafanzug als auch für die Tatsache ohne Führerschein Auto zu fahren. Oder meint sie nur, keinen Führerschein zu haben?

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Tintenklecks kommentierte am 21. Januar 2018 um 14:35

Dass Lara Seltsmord begehen wollte kann ich mir auch nicht so richtig vorstellen. Was mich allerdings stutzig macht / gemacht hat, war die Liste, die Thomas anscheinend hatte: 10 dumme Arten draufzugehen (oder so ähnlich). Hat er etwa alle ausprobiert? Oder war das nur etwas, was er mal gelesen hat? Oder schieße ich da völlig übers Ziel hinaus und es ging da um was ganz anderes??!

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Langeweile kommentierte am 16. Januar 2018 um 15:00

 Nachdem die Geschichte im zweiten Teil etwas sanft dahinplätscherte, gab es zum Schluss nochmal etwas Dramatik. Thomas musste  notoperiert werden und wieder ist es die Schwester, die den Arzt daran erinnert, dass keine Wiederbelebungsversuche  unternommen werden sollen.was ist da nur passiert? Warum ist sie so gefühlskalt und hart? Desweiteren ist mir der Patient Jobe ziemlich suspekt, was verbirgt er? Zwischendurch habe ich auch Zweifel daran, dass Thomas und Lara  sich wirklich gekannt haben. Manchmal denke ich, das entspringt  alles  Laras Träumen.

 

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sChiLdKroEte kommentierte am 16. Januar 2018 um 16:01

Dieser Abschnitt plätscherte die meiste Zeit nur vor sich hin. Eigentlich erzählt Lara Thomas die ganze Zeit nur etwas, was nicht immer unbedingt spannend ist. Sie meint sich zu erinnern, dass Thomas ihr Freund ist. Ich halte es zwar nicht für komplett ausgeschlossen, dass die beiden sich schon vorher kannten, aber ich glaube nicht, dass alles so passiert ist, wie Lara es erzählt und möglicherweise für die Wahrheit hält. Ich denke, ihr Unterbewusstsein bastelt sich eine Erinnerung, die für Lara erträglich ist. Vermutlich ist das, was sie erzählt eine Mischung aus ihren Wünschen und tatsächlich Erlebten.

Die Sitzungen mit Martin kamen mir in diesem Abschnitt viel zu kurz. Gern hätte ich mehr darüber gelesen, wie sie mit ihm daran arbeitet, die Ursachen ihrer Amnesie und die Wahrheit aus den Geschehnissen in der Nacht zu finden.

Gut gefallen hat mir, dass sie endlich einige der Skills, wie das Origami und das Sandpapier, die Martin ihr mitgegeben hat, einzusetzen beginnt und merkt, dass dies wider Erwarten tatsächlich hilft.

Thomas Schwester verhält sich sehr seltsam. Was hat Thomas getan, dass sie ihn so hasst? Dass sie nicht will, dass er Therapien bekommt, die ihm helfen könnten und sogar wünschte, er sei tot? Da muss ja echt etwas schlimmes voegeallen sein.

Auch wenn mir dieser Abschnitt nicht unbedingt immer gefallen hat, bin ich sehr neugierig darauf, wie es weiter geht. Ich bin gespannt, etwas über Laras und auch über Thomas Vergangenheit zu erfahren. Außerdem hoffe ich, dass er die OP gut übersteht und dass die Schädigungen an seinem Gehirn nicht so schlimm sind, dass er nie wieder aufwacht.

 

 

 

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Sabine HW kommentierte am 18. Januar 2018 um 23:01

Mir haben auch Sitzungen mit ihrem Therapeuten Martin gefehlt. Die Schwester von Thomas ist sehr suspekt.

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Tintenklecks kommentierte am 21. Januar 2018 um 14:40

Dem kann ich eigentlich gar nicht mehr viel hinzufügen ;) Ich hätte mir auch gewünscht, dass statt der Geschichten von Lara mehr auf die Familien der beiden eingegangen wird. Natürlich soll es spannend bleiben, aber ich finde nach zwei Dritteln könnte man schon mal etwas mehr bekommen als die wenigen Brocken, die einem bisher zugeworfen wurden. Ich mag das Buch trotzdem, aber ich war auch irgendwie "froh", dass am Ende des Abschnitts noch was passiert ist. Sonst hätte es vielleicht wirklich angefangen sich zu ziehen ...

Sehr schön fand ich, dass erklärt wurde, warum Olesja wirklich diesen Blog führt und dass sie eben nicht Magersüchtige noch weiter in die Sucht treiben, sondern sie daraus hervorlocken will. Ihnen helfen will. Das freut mich besonders, weil ich sie echt mag und es schade gefunden hätte, wenn sie so krank gewesen wäre, dass sie sich nicht einmal helfen lassen will. Das gilt auch für Lara - ich bin froh, dass sie anfängt, ihre Skills einzusetzen. Aber von der THerapie hätte ich auch noch mehr vertragen können ...

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jiskett kommentierte am 17. Januar 2018 um 00:51

"Du bist mein Freund". Ich weiß nicht, aber sobald sie diese 'Erkenntnis' hatte, hatte ich das Gefühl, dass es nicht stimmt. Zuvor war ich mir ja sehr sicher, dass sie sich schon kannten und ich hatte auch nicht ausgeschlossen, dass sie ein Paar waren, aber sobald Lara selbst darauf kam, dass es wahrscheinlich so war, hat es sich für mich falsch angefühlt. Das Gefühl hat sich nur dadurch verstärkt, dass sie ihm manchmal Sätze in den Mund legt, die gar nicht so klingen, als würden sie zu ihm passen - harte, fordernde Worte. Natürlich kennen wir Thomas nicht SEHR gut, da er ja im Koma liegt und alles in seinem Kopf verzerrt ist, aber das passt trotzdem gar nicht zu meinem Eindruck von ihm, selbst wenn er selbst zu befürchten scheint, dass er schon wieder etwas falsch gemacht hat. Besonders komisch fand ich den 'Urlaub' in Spanien und dass ein eher luxuiröser Aufenthalt so gar nicht zu dem Jungen zu passen scheint, der mit seinem Rad unterwegs ist und mit Sponsoren Geld verdient. Das ist Lara ja auch selbst aufgefallen. Die ganze Geschichte ist momentan ein wenig verwirrend und ich bin gespannt, was der dritte Abschnitt enthüllen wird; wenn sie in ihren Erinnerungen nicht etwas gewaltig durcheinander wirft, was möglich ist, hätte Thomas auf jeden Fall ein paar eher düstere und unbequeme Charaktereigenschaften, die mir nicht ganz behagen. Besonders erschreckend fand ich das Eingeständnis, dass 'er' gehört hat, wann sie und ihre Freundinnen welche Sehenswürdigkeiten besichtigen wollten und sich danach wohl gerichtet hat...

Ich finde es auch komisch, dass Lara wohl in der Lage ist, sich an Ereignisse zu erinnern, dass aber ihr erster Kuss und das erste Mal nicht darunter sind. Waren die Erinnerungen nicht gut? Oder sind das alles, was sie erzählt, tatsächlich nur Geschichten, die nur den Kern der wahren Ereignisse haben? Der Titel des Buches ist ja "Träume, die ich uns STEHLE", was, wenn ich genauer darüber nachdenke, nicht wirklich danach klingt, als würde sie sich an eine gemeinsame Vergangenheit erinnern und sie ihrem Freund erzählen, sondern so, als würde sie reale Ereignisse in eine Geschichte einbetten. Irgendwie ist es seltsam, dass ich nun, wo alles danach aussieht, als seien sie wirklich ein Paar gewesen, gar nicht mehr davon überzeugt bin... mal sehen, wie das weiter geht.

Jobe ist auch ein komischer Charakter und ich denke, dass mehr dahinter steckt, dass er sein Gesicht nicht zeigt. Er verbirgt definitiv etwas und ich frage mich, ob er Lara kennt und versucht, ihr nahe zu sein? Es könnte natürlich auch sein, dass er wirklich nur ein Mitpatient ist und seine Hilfe anbietet, weil er ihre Lage nachempfinden kann, aber suspekt ist er definitiv.

Thomas' Schwester ist mir aktuell unsympathisch. Es wäre besser, er würde nicht mehr aufwachen?? Die Vergangenheit seiner Familie scheint schmerzhaft gewesen zu sein, von der Krankheit der Mutter angefangen bis hin zu einem offensichtlichen Konflikt zwischen den Geschwistern, aber ihre harte Haltung hat mich doch entsetzt. Das kann aber natürlich daran liegen, dass wir Thomas' Sicht der Dinge bekommen und nicht den Eindruck haben, dass es ihm lieber wäre, zu sterben als am Leben erhalten zu werden...

Das Ende des Abschnitts ist ja wirklich dramatisch und ich hoffe, dass Thomas die Not-Operation unbeschadet überstehen wird.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 129 bis 266
Sabine HW kommentierte am 18. Januar 2018 um 09:09

Ich habe gerade die Kapitel gelesen in denen Lara erfährt, dass sie mit dem Auto in einen Altglascontainer gefahren ist. Ich bin total verwirrt! Wollte sie Selbstmord begehen? Wenn ja, warum?

Thomas lässt nach Aussage seiner Schwester keinen Berührungen zu? Fragen über Fragen :-(

Hatten die Beiden wirklich eine Liebesbeziehung? Ist Thomas auch psychisch krank? Sind die Geschichten die Lara Thomas erzählt echte Vergangenheit, oder Wunschdenken? Woran hat Thomas Schuld?

 

 

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Sabine HW kommentierte am 18. Januar 2018 um 23:13

Ich bin mit Abschnitt 2 fertig, manchmal war ich mir nicht sicher ob der Spanienurlaub wirklich statt gefunden hat. Olesja, Till und die Physiotherapeutin haben mich überrascht, als sie Lara zur Seite gestanden und ihr mit Thomas geholfen haben. Thomas Schwester ist sehr seltsam, weshalb verweigert sie die Physiotherapie und warum behauptet sie er möchte nicht berührt werden. Bei der OP der Gehirnblutung behauptet sie auch Thomas möchte keine Wiederbelebungsmaßnahmen. Ich bin gespannt wie es weiter geht, vor allem ob wir erfahren warum Lara ab und an Ereignisse abhanden kommen.

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Birte kommentierte am 20. Januar 2018 um 10:45

Ich hab den zweiten Abschnitt dann auch abgeschlossen (war Anfang der Woche - habe gerade erst gesehen, dass mein Kommentar im Bewerbungsthread gelandet war, darum hier nochmal an der richtigen Stelle) - und möchte mich den Skeptikern anschließen. Denn so "Liebesroman-Perfekt", wie Lara ihre Erinnerungen beschreibt, scheint mir doch auch viel Wunsch dabei zu sein. Andererseits wird die Geschichte ja auch in den Thomas-Abschnitten passend weitererzählt. Aber ich habe nicht das Gefühl, dass der letzte Abschnitt so romantisch weitergeht.

Die Idee mit dem kaputten Schloss hat mir gut gefallen, um Lara nach Isabelles Intervention weiter den Zugang zu Thomas zu ermöglichen - auch wenn da dann immer noch vermutlich einige wegschauen mussten. Ich bin sehr gespannt, was das eigentliche Zerwürfnis in Thomas Familie ausgelöst hat - der Lungenkrebs der Mutter selbst kann es ja eigentlich nicht gewesen sein. Aber wenn sich seine Schwester den Bruder lieber tot wünscht, muss es ja schon dramatisch gewesen sein.

Gut hat mir gefallen, dass Olesjas Geschichte schon eine Wendung erhalten hat, mit Jobe ist dann auch meiner Meinung nach ein eher undurchsichtiger Charakter dazukommen - zwischendurch hatte ich den Eindruck, dass er vor allem von Lara nicht erkannt werden will. 

Trotz der Liebesroman-Szenen fand ich den zweiten Abschnitt deutlich spannender als den ersten - und erwarte für den dritten noch eine Steigerung, da es hier ja dann irgendwann "ans eingemachte" gehen muss.

Zur Lesegrenze: Man könnte argumentieren, dass ab S. 267 die Szene vor dem OP spielt, wo Lara wieder auf Isabell trifft - ich empfand das aber doch eher zum zweiten Abschnitt zugehörig, da Isabelles Standpunkt auch vorher schon deutlich wurde.

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 129 bis 266
Bianca kommentierte am 21. Januar 2018 um 16:55

Was Thomas angeht, so könnte es auch einfach gut sein, dass er die Geschichte ebenfalls "weitererzählt" bzw. denkt, weil er Lara eben hört. Und durch ihre Erzählungen auch einfach das Gefühl hat, so sei es gewesen?! 

Denn auch er schweift manchmal plötzlich ab und ist wo ganz anders. Schwierig, da im Moment so richtig durchzublicken. Aber genau das ist ja auch eigentlich der Sinn des Ganzen. Wüssten wir jetzt bereits, wie alles wirklich ist, wäre das Buch ja schon zu Ende :)

Die Schwester von Thomas verstehe ich auch kein bisschen. Egal was vorgefallen ist, man wünscht dem eigenen Bruder doch nicht den Tod? In jedem Fall muss noch viel mehr passiert sein. Sie gibt ihm an irgendwas die Schuld. An dem Tod der Mutter kann es wohl kaum liegen, Thomas kann schließlich nichts dafür, dass sie an Krebs erkrankt ist. 

Alles sehr verworren. Bin gespannt, wie es weitergeht.

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