Leserunde

Bonus-Leserunde zu "Die kleine Inselbuchhandlung" (Janne Mommsen)

Die kleine Inselbuchhandlung - Janne Mommsen

Die kleine Inselbuchhandlung
von Janne Mommsen

Bewerbungsphase: 26.04. - 10.05.

Beginn der Leserunde: 17.05. (Ende: 07.06.)

Im Rahmen dieser Bonus-Leserunde stellen wir –  mit freundlicher Unterstützung des Rowohlt Verlags –  20 Freiexemplare von "Die kleine Inselbuchhandlung" (Janne Mommsen) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. Darüber hinaus erhaltet ihr zum Abschluss der Leserunde einen Link zu einem Online-Formular, das in Kurzform weiteres Feedback zum Roman abfragt. Für die Teilnahme daran, mit der ihr euch durch eure Bewerbung einverstanden erklärt, erhaltet ihr 1.000 Community-Punkte gutgeschrieben.

ÜBER DAS BUCH:

In seinem atmosphärischen Sommer-Roman schickt Literatur-Spiegel-Bestsellerautor Janne Mommsen Greta Wohlert auf eine kleine Nordseeinsel, wo ihre Tante ein Haus am Strand hat. Die Stewardess hat sich ein paar Tage Auszeit vom stressigen Job genommen. Doch auf der Insel angekommen, muss Greta erst einmal Tante Hille beim Entrümpeln ihres ehemaligen Ladens helfen. In den staubigen Regalen entdeckt Greta unzählige Bücher. Fasziniert von dem Fund, veranstaltet sie einen Flohmarkt. Der Verkauf der Bücher macht Greta so viel Spaß, dass sie eine Idee hat: Wie wäre es, einfach hier zu bleiben und eine Inselbuchhandlung zu eröffnen? Ermutigt wird sie dabei von Claas, dem attraktiven Pensionsbesitzer der Insel. 
Doch schon bald überschlagen sich die Ereignisse: Jemand möchte Greta von der Insel vertreiben, eine geheimnisvolle Liebeswidmung in einem alten Buch gibt ihr viele Rätsel auf. Und zu allem Überfluss steht eines Tages Gretas Daueraffäre aus Frankfurt vor der Tür. Er möchte eine zweite Chance.

ÜBER DEN AUTOR:

Janne Mommsen ist direkt an der Ostsee geboren und aufgewachsen. In seinem früheren Leben hat er als Krankenpfleger, Werftarbeiter und Traumschiffpianist gearbeitet. Inzwischen schreibt er überwiegend Romane, Drehbücher und Theaterstücke.

 

07.06.2018

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 100 bis 199

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 100 bis 199
Trafalgar_Anni kommentierte am 21. Mai 2018 um 06:58

Den zweiten Leseabschnitt habe ich genauso rasch beendet wie den ersten und ich bin immer noch sehr zufrieden mit dieser lockeren und leichten Lektüre.

Der Bücherflohmarkt läuft bei Greta immer besser. Besonders gefallen hat mir in diesem Abschnitt die Geschichte von Ellen und Jan, die mithilfe des Buches "Frühstück bei Tiffanys" zusammengekommen sind. Als dann auch noch alle anderen von der Insel dieses Buch lesen wollten, musste ich ziemlich lachen. Aber es ist schon eine echt süße Idee diese "Bücherkuppelei" :) 

Greta scheint hin und her gerissen zu sein zwischen Florian und Claas. Mit dem letzt genannten bin ich immer noch nicht so recht warm geworden und Tante Hilles Aussage, dass er Greta nicht gut tun würde, unterstützt das auch noch weiter. Da ist mir Florian irgendwie symphatischer und vor allem das Date an dem See mit dem Tango tanzen hat mir gefallen. 

Greta entschließt sich, jetzt auf der Insel zu bleiben und eine Buchhandlung zu eröffnen. Die Idee ist gut, allerdings meldet sich bei mir auch die Skepsis angesichts dieser Unsicherheiten, die so ein radikaler Schritt (Kündigung bei der Lufthansa, die eine sichere Einkommensquelle war; Eröffnen einer Buchhandlung auf einer Insel, die im Herbst und Winter mehr oder weniger "tot" ist usw.). Ich muss sagen, ich würde diesen Schritt nicht so schnell wagen wie Greta. Vor allem wegen der Frage nach dem Einkommen und ob sich das überhaupt lohnt. Und Greta hat ja auch noch ihre Tochter, die in Finnland studiert. Und so ein Studium ist teuer. Da erscheint es mir schon etwas unvernünftigt, eine sichere und stabile Finanzlage aufzugeben und dieses Wagnis einzugehen. 

Bei der Suche nach Papillon ist Greta nicht weitergekommen, stattdessen taucht ein weiteres Problem auf: Jemand wirft einen Stein durch die Fenster der neuen Buchhandlung. Hat Greta mit ihrer Vermutung recht und es hat etwas mit den Liebesbotschaften an ihren Vater zu tun? Oder gibt es einfach nur einen Insulaner, der keine "Fremden" haben möchte? Ich bin gespannt, was dabei herauskommt. Und ob sich die Buchhandlung nicht doch als ein Fehler entpuppt, was ich Greta natürlich nicht wünsche. 

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 100 bis 199
Michelly kommentierte am 27. Mai 2018 um 18:09

 - Und Greta hat ja auch noch ihre Tochter, die in Finnland studiert. Und so ein Studium ist teuer. Da erscheint es mir schon etwas unvernünftigt, eine sichere und stabile Finanzlage aufzugeben und dieses Wagnis einzugehen. 

Das ist mir auch aufgestoßen. Kurz drüber nachgedacht und zack! Ins kalte Wasser gesprungen. Das finde ich, eben auch als Mama, nicht sehr authentisch.

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Sissy0302 kommentierte am 31. Mai 2018 um 10:23

Das erging mir auch so. Wäre sie nur für sich verantwortlich, hätte ich ihren Schritt als mutig und richtig erachtet. Aber so - zumal sie sich ja noch überlegt hat, ob das wegen dem Studium überhaupt geht. Und noch dazu waren mir auch sonst zu viele offene Punkte, um nun wirklich diesen Schritt zu wagen.

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Petzi_Maus kommentierte am 18. Juni 2018 um 21:59

Nicht nur als Mama ein übertriebenes Risiko und nicht authentisch, auch wenn sie alleinstehend wäre. Weil die Buchhandlung ist schon ein großes Wagnis, und wenn sie scheitert, steht sie mittellos da. Lufthansa geht ja auf gar keinen Fall mehr, und was soll sie dann machen?!?

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lesesafari kommentierte am 19. Juni 2018 um 12:15

Buch-Wunderheilerin beim Arzt. ;D

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Petzi_Maus kommentierte am 19. Juni 2018 um 12:38

haha, genau, sie ist ja eine... hm *wort.vergessen.hab* , die mit Büchern heilen und Liebende zusammenführen kann ;)

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lesesafari kommentierte am 19. Juni 2018 um 21:16

s... kiekerin oder so. das war ja mein lieblingswort. :)

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Petzi_Maus kommentierte am 19. Juni 2018 um 21:22

Spiekenkiekerin? Spökenkiekerin? Irgendwie so...
Mir gefällt dieser friesische Dialekt, auch wenn man nix versteht *gg*

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lesesafari kommentierte am 19. Juni 2018 um 21:28

irgendwie so. bei strassennamen ist das aber grässlich. da hab ich ein übersetzungszettelchen eingesteckt. las sich lustig.

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Gittenen kommentierte am 21. Mai 2018 um 14:49

Das mit " Frühstück bei Tiffanys" finde ich auch sehr lustig ,dass auf einmal alle das Buch lesen wollte.Die Eröffnung eines Buchladens innerhalb 2- 3 Wochen ging mir wieder zu schnell.

Schade finde ich auch das dem Geheimnis so wenig Raum gegeben wurde. Da ich das mit Florian zu überhastet fand ,Frage ich mich wie will der Autor Claas unterbringen.Naja bei im geht ja sowieso alles schnell .Aber er hat nur noch 100 Seiten für all das.

Noch was, das mochte ich schon im ersten Teil nicht ,warum will der Autor Frauen immer nur Liebesromane andrehen .Als würden wir nichts anderes  Lesen.

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Gittenen kommentierte am 21. Mai 2018 um 15:41

Aber vielleicht wird's ja doch noch was mit Florian , das würde mir eher gefallen

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los_lesen kommentierte am 29. Mai 2018 um 15:16

Ja, da muss ich dir Recht geben. Das mit den Liebesromanen finde ich seltsam.

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Petzi_Maus kommentierte am 18. Juni 2018 um 22:08

Und überhaupt keine weiteren Behördenwege, um eine Buchhandlung zu eröffnen? Oder "Einschulungen"? (Weiß man da gleich alles, nur weil die Freundin eine Buchhandlung hat? Und Buchhaltung von der Uralt-Tante, die seit Jahren in Pension ist)

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Buchstabensucht kommentierte am 22. Mai 2018 um 10:06

Was mir wirklich gut gefällt, ist die Idee, dass manche Kunden genau das Buch finden, was sie gerade brauchen, und die Bücher sogar ihr Leben verändern. Von einem brummigen, wortkargen Fischer "Frühstück bei Tiffany" geschenkt zu bekommen, ist schon ziemlich romantisch.
Ich hätte mir aber gewünscht, mehr über die Gedanken der Leser zu erfahren. Besonders bei Salinger: Ist die Frau tatsächlich so deprimiert, weil sie Probleme mit dem Erwachsenwerden hatte? Oder wie genau hat ihr "Der Fänger im Roggen" geholfen?
Dass Greta fristlos kündigt und damit alles geklärt ist, finde ich ein bisschen unrealistisch. Was sagt denn der Arbeitgeber dazu, dass sie ihren Vertrag nicht erfüllt? Sie hat doch sicher eine Kündigungsfrist.
Zudem hat sie ja eine ernsthafte psychische Erkrankung und der Hausarzt will sie zum Neurologen überweisen. Das ignoriert sie und macht sich kurz entschlossen selbstständig. Ohne, dass sie weitere Probleme mit den Panikattacken hat? Okay.
Liebestechnisch scheint es für Greta eher in Richtung Florian als in Richtung Claas zu gehen, dass hat mich nun doch überrascht.
Die Spannung bleibt : Wir wissen immer noch nicht, wer Papillon ist und jetzt wurde auch noch ein Stein durch das Fenster der Buchhandlung geworfen.

Mir geht das auch alles zu schnell und teilweise wirkt die Storyline total unrealistisch.

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Gittenen kommentierte am 22. Mai 2018 um 13:09

Er schreibt sowieso was er will und was im Gerade in den Sinn kommt

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Gittenen kommentierte am 22. Mai 2018 um 13:11

Er sch.

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Gittenen kommentierte am 22. Mai 2018 um 13:12

.

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Fay1279 kommentierte am 27. Mai 2018 um 11:07

Ich fand die Idee mit den Büchern auch toll und war dann enttäuscht, das gerade bei Antje alles so flach und wage bleibt. Da hätte ich mir gewünscht, dass da mehr auf das Buch eingegangen wird. 

Auch stimme ich dir zu mit der Kündigung und allem. Irgendwie geht mir das alles doch recht schnell. Ich denke man hätte da wirklich noch viel ausschmücken können und das Buch um 100 Seiten ausdehnen können. 

Ich war ja doch sehr angetan, dass das Thema Burn out aufgegriffen wird und auch das wird hier nicht weiter behandelt. Schade..... hier wird viel Potential verschenkt. 

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Petzi_Maus kommentierte am 18. Juni 2018 um 22:14

Naja, die Panikattacken hatte sie ja wegen dem Fliegen. Und nicht wegen der Buchhandlung. Und da sie ja sowieso beschlossen hat, zu kündigen und die Buchhandlung zu eröffnen, ist für sie eine Therapie deswegen ja sichtlich nutzlos... denke ich mir...

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lesesafari kommentierte am 19. Juni 2018 um 12:17

Aber sie hat ja auch schon Panik auf der Fähre bekommen.... Seltsamerweise hatte Tante Hille sowas auch oder hat es sogar noch. Also ich würde mich ja lieber mit einer Fähre fahren lassen, anstatt selbst mit einem Miniboot übers Meer. 

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Petzi_Maus kommentierte am 19. Juni 2018 um 12:39

Aber die Panikattacke auf der Fähre kam doch daher, dass sie dran gedacht hat, wieder im Flieger zu sein, in der engen Kabine?

Panik vor der Fähre hat sie ja nicht - das war ja ihre Tante.

Aber ich geb dir recht, in einem mini-Boot hätte ich auch viel mehr Angst. Das ist viel unsicherer und kann leichter kentern als so eine große Fähre...

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Fay1279 kommentierte am 24. Juni 2018 um 07:24

Naja aber trotzdem ist ja die Frage, warum hat eine Stewardess, die jahrelang geflogen ist, plötzlich Angst vorm Fliegen? Für mich sieht das eindeutig nach Burnout aus. Ich hätte mir schon gewü, dass auf dieses Thema etwas mehr eingegangen wird. 

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SunshineSaar kommentierte am 22. Mai 2018 um 20:28

Zurzeit kann ich das Buch gar nicht mehr zur Seite legen. Ich kann mich richtig schön in die Inselbewohner hineinversetzen und fiebere mit.

Greta hat ja nun eine sehr schwierige Entscheidung getroffen. Sie gibt wirklich ihr Leben und ihren Job in Frankfurt auf, um auf die Insel zu ziehen. Das ist ein gewagter Schritt, aber man sieht ja, dass es ihr wirklich gut dort geht. Doch Zweifel hat sie trotzdem… Das kann ich sehr gut nachvollziehen, denn auch ich habe mein Leben zurückgelassen und bin vor 9 Jahren 600km weg von meiner Heimat gezogen. Das war auch nicht immer leicht, aber im Endeffekt war es die richtige Entscheidung für mich.

Nur was ist mit Claas? Warum warnt Tante Hille Greta vor ihm? Und Florian? War es richtig, dass Greta ihn gehen lässt? Da bin ich wirklich noch gespannt, was sich da noch tut… Ich hoffe irgendwie, dass Florian zurück kommt und sich auch entscheidet, dort zu bleiben. So schlecht passt er gar nicht auf die Insel, wie es anfangs den Anschein gemacht hat…

Man sieht, dass die Inselbewohner nicht nur Greta gut tun, sondern auch Greta den Bewohnern.. Doch wer ist für den Stein verantwortlich? Gibt es wirklich etwas, das im Verborgenen schlummert? Hat da Tante Hille etwas mit zu tun? Ein Geheimnis aus der Vergangenheit?

Leider erfährt man nach wie vor nicht mehr von „Papillon“… Was hat es mit den geheimnisvollen Nachrichten auf sich? Ich hoffe, dass sich jetzt gegen Ende das Geheimnis lüftet…

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Michelly kommentierte am 27. Mai 2018 um 18:06

Ich muss gestehen, ich weiß gar nicht so recht, was ich zu dem Buch schreiben soll. Ich habe nach wie vor das Gefühl, dass nicht wirklich was passiert. Wie ihr teilweise auch geschrieben habt, geht mir die Story viel zu schnell, ohne Tiefgang. Alles wird nur so angekratzt, wie die Sache mit Claas, Florian, Eröffnung des Ladens, die Kündigung, ein Geheimnis, die Leseapotheke... Viel lieber wären mir weniger Ereignisse, diese aber schön sauber ausgearbeitet und gestaltet. Mir fehlt das Gefühl, unbedingt wissen zu wollen, wie es weitergeht. Dem Leser werden zwar immer mal ein paar Brocken hingeworfen (Geheimnis, Claas und Florian), aber es entsteht kein ordentlicher Spannungsbogen. Mich langweilt die Geschichte bisher. Ich kann mir sauch nicht vorstellen, was jetzt noch kommen soll.

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Fay1279 kommentierte am 28. Mai 2018 um 19:46

Ich kann dir nur zustimmen. Ich finde es sind zu viele Ideen, die dann einfach nur abgehakt werden ohne den Leser (also mich) mit einem guten Gefühl zurückzulassen. 

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snowdrop890 kommentierte am 31. Mai 2018 um 18:28

Ich bin da auch vollkommen bei dir. Ich muss mich selbst dazu überreden das Buch weiter zu lesen. Die Spannung fehlt mir komplett...

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pegchen80 kommentierte am 28. Mai 2018 um 19:42

Auch nach dem Ende des II. Teils finde ich es immer noch ein gutes Buch. Es ist leicht und ich bin gut voran gekommen. Nach wie vor fiebere ich mit Greta mit. Der Buchtitel verrät leider jedoch, dass Greta sich für die Buchhandlung entscheiden wird, was so ein bisschen die Spannung raus nimmt. Ich hatte zwar Zweifel nach dem ersten I. Teil, aber leider sagt es der Titel schon. Gut beschrieben finde ich die Zweifel von Greta, welche es realistisch wirken lassen, ebenso wie Gretas Gedanken über ihre berufliche Zukunft und die Zweifel, ob sie für sich das richtige tut. Es ist nicht einfach so diese kleine Inselbuchhandlung entstanden. Dass diese aus der Idee des Bücherflohmarktes entstanden ist, wurde sehr schön beschrieben und hat mir viel Spaß gemacht es zu lesen. Eigentlich finde ich die Vorstellung, dass Bücher etwas magisches haben schön, nur etwas weit entfernt vom Verständnis, das Bücher Menschen heilen. Wiederum gut nachvollziehen kann ich, dass Bücher Menschen zusammenbringt. Ob es diesbezüglich mit der Liebe da so einfach ist, weiß ich nicht, ob dafür ein Buch ausreicht. Etwas schade finde ich, dass viele Frage offene Fragen nach dem I. Teil nicht beantwortet worden sind. Es sind am Ende von Teil II mehr fragen offen, als ich die Antworten erhalten habe. Lediglich die Fragen, ob Greta sich auf die Inselbuchhandlung einlässt, wurde beantwortet und dass Papillon nicht die Geliebte ihres Opas war, sondern ihres Vaters. Hinzu kommen aber wieder viele Fragen: Wer hat den Stein in den Wintergarten geworfen? Wie wir die Inselbuchhandlung laufen? Wie geht es nach wie vor mit Florian weiter? Wer ist Claas wirklich? Wird die Eröffnung ein Erfolg? Welches Geheimnis hatte ihr Vater? 

Ich hoffe, dass in Teil III alle Fragen beantwortet werden. Ich bin gespannt. Bis zum Ende von Teil II würde ich das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen.

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Sacura kommentierte am 30. Mai 2018 um 17:37

Mein Lesetempo wird gefühlt immer schneller je länger ich das Buch lese und je tiefer ich dadurch in der Geschichte versinke. Das Buch ist echt wunderbar. Gerade jetzt wo es ein bisschen ernster wurde fiebert man erst recht noch viel stärker mit Greta mit. Durch die Sachbeschädigung nimmt das ganze Buch jetzt zusätzlich zu den anderen Handlungssträngen Spannung auf einer ganz anderen Ebene auf. Ich bin auch mal sehr gespannt, ob der Handlungsstrang mit Florian wirklich zu Ende ist, oder ob da nicht doch noch was passiert. Und was ist vor allem mit Claas? Der schien die letzten Seiten plötzlich wie vom Erdboden verschluckt zu sein. Eine weitere Frage, die ich jetzt unbedingt lösen möchte: Warum reagiert Tante Hille immer mal wieder so komisch?

Was ich echt super fand, war, als die Putzfrau den ganzen Bücherladen neu sortiert hat. :)

Aber jetzt mal los zur Schlussgeraden. :)

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Petzi_Maus kommentierte am 18. Juni 2018 um 22:20

Hihi, ja die farbliche Sortierung der Bücher fand ich auch optisch super! Aber ich konnte mir Gretas Panik danach so richtig gut vorstellen *lach*
Wobei ich nicht wirklich weiß, ob das - auch für gebrauchte Bücher - eine gute Idee ist?

Weil wenn ich was suche, dann ja in einem bestimmten Genre. Und wenn ich mich da durch sämtliche Regale wühlen muss, ist das ernüchternd. Und wenn dann ein SciFi daneben steht, würde ich trotzdem nicht danach greifen...

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Sissy0302 kommentierte am 31. Mai 2018 um 10:20

Ich bin etwas hin- und hergerissen. Auch diese Seiten haben sich wieder sehr angenehm lesen lassen. Aber irgendwie bleibt alles so an der Oberfläche, die Geschichte plätschert halt so vor sich hin. Ich war vor allem neugierig auf diesen Autor, da ich lobenswertes gehört habe. In meiner Vorstellung hatte ich seine Romane aber als sehr tiefsinnig eingestuft. Und wenn sich da jetzt im letzten Abschnitt nichts ändert hat er zumindest diese Vorstellung nicht erfüllt. Von daher weiß ich aktuell noch nicht, ob ich nun im Moment eher enttäuscht bin oder dieses angenehme Lesen einfach geniesse.

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anni59 kommentierte am 02. Juni 2018 um 03:00

Auch ich bin jetzt mit Teil 2 durch. Die Geschichte ist schön und leicht lesbar allerdings fehlt mir das gewisse Etwas. Der Sex mit Florian kam mir an den Haaren herbeigezogen vor und ich habe dabei überhaupt kein Gefühl spüren können, das ging mir viel zu schnell und passte an der Stelle einfach nicht. Der Buchladen nimmt immer mehr Form an, auch wenn jemand einen stein in den Laden geworfen hat. Ich glaube mit Papillon dreht es sich um Rita, Claas Mutter. War sie die Affäre ihres Vaters und ist deswegen so kühl zu Greta?

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Fay1279 kommentierte am 04. Juni 2018 um 23:10

Ja die Szene am See fand ich auch sehr unrealistisch. Irgendwie schafft es der Autor nicht, mich zu berühren. Schade denn der Grundgedanke des Bauches ist so toll.

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lesesafari kommentierte am 13. Juni 2018 um 20:44

Die Date-Tango-Sex-Szene war wirklich sehr spontan und nicht wirklich nachvollziehbar. Warum lässt sich Greta plötzlich so schnell zu Florian hinreißen, wo sie doch gedanklich auch noch bei Claas ist? Und wieso fällt man beim Tango-Tanzen in den Süßwassersee und riecht danach noch gut?- In meiner Erinnerung schwimmen da viele Ente drauf herum.- Und dann holterdipolter ist quasi schon wieder alles aus mit Florian. Hmm.

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Fay1279 kommentierte am 17. Juni 2018 um 07:21

Ja ich hatte auch das Gefühl, dass der Autor dacht

Ach ein bisschen Sex muss auch noch sein, dann hauen wir ihn mit Tango rein.... oder so 

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lesesafari kommentierte am 19. Juni 2018 um 12:20

:DDDDDDDDDD JA, das ist ein toller Reim! Ein bisschen Wild-ness gehört ja auch auf die Insel, nicht, dass sich da alle nur erholen und entspannt ein Büchlein lesen.

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laurina kommentierte am 05. Juni 2018 um 13:07

Weiterhin bleibt alles oberflächlich und ich empfinde Greta als wesentlich jünger, weil sie so unreif auf mich wirkt. Alles geht so zack, zack.... Ihre Tochter benötigt doch sicherlich Unterhalt und womit will Greta den finanzieren? Irgendwie hat alles so wenig "Tiefgang" und ich werde immer unzufriedener beim Lesen. Sehr gerne hätte ich mehr über die einzelnen Personen erfahren.....

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TinisSchatzkiste kommentierte am 06. Juni 2018 um 20:05

Ich mag genau diesen fehlenden Tiefgang. Nichts ist wirklich kompliziert in Gretas Leben.

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Fay1279 kommentierte am 07. Juni 2018 um 06:48

Naja wenn alles so einfach wäre in Gretas Leben, dann würde sie nicht darum kämpfen müsse, eine Buchhandlung auf einer kleiner Insel eröffnen zu können. Der Autor verwischt die Probleme halt einfach nur. Oder? Also mich lässt das als Leser irgendwie unbefriedigt zurück. Man würde doch schon gern wissen, warum bestimmte Personen so handeln und was es ausgelöst hat. 

Klar es ist eine Sommerlektüre und soll leicht gehalten werden aber so? Mhhh 

Aber zum Glück sind Geschmäcker verschieden.       :-) 

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lesesafari kommentierte am 13. Juni 2018 um 20:56

Das Buch lässt sich weiterhin leicht und seicht lesen. 

Schön war es, dass der Autor zeigt, was Bücher alles bewirken können. Sie heilen hier wirklich. "Frühstück bei Tiffanys" als Liebesbeweis, obwohl Ellen gar nicht an Holly, das Partygirl, erinnert. Und Antje gehts auch wieder gut. Greta wird als "Spökenkiekerin" bezeichnet. EIne richtige Übersetzung gibts für das Wort leider nicht, aber umso magischer klingt es. ;D

Gretas Leben befindet sich jetzt total im Umbruch. Plötzlich taucht Florian auf und es ist wieder alle okay mit ihm, bis es zur Liebesnacht kommt. Sie scheinen sich für immer zu trennen. Claas taucht gar nicht mehr im 2. Teil auf. - Hinzukommt, dass Greta nun überlegt ihren Job als Flugbegleiterin zu kündigen und wirklich einen Buchladen auf der Insel aufzumachen. Es ist schön, dass sie zunächst dem Kioskbesitzer fragt, ob er einverstanden ist, da sie seine Konkurrentin würde. Und letztendlich entscheidet sich Greta für den Laden und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Doch es gibt noch ein paar Hindernisse: Die Putzfrau, die Bücher nach Farben sortiert und alles durcheinander macht. - So einen Outlet-Store kenne ich auch, ich finde da in den Regalen gar nicht. Sieht hübsch aus, ist aber nicht verkaufsfördernd. Und dann fliegt kurz vor der Eröffnung noch ein Stein durch die Fensterscheibe in den Laden. Wer war das und wer wirft schon vor der Eröffnung einen Stein durchs Fenster? Um einen Diebstahlversuch kann es sich nicht handeln.

Und wer ist Papillon und warum weiß jeder letztendlich Bescheid?

Komisch finde ich es, dass Tante Hille erst unbedingt ihren Wintergarten-Laden von den Büchern befreien will, weil sie mehr Platz braucht und am Ende noch weitere Räume zur Verfügung stellt, damit Greta nicht nur ein Antiquariat, sondern auch eine Buchhandlung mit neuen Büchern eröffnen kann. Sie wird mal alles erben, aber daran hat Hille doch vorher auch nicht gedacht.

Da Great erst 40 ist, finde ich es nicht so schlimm, dass sie ihren Lebensweg nochmal komplett verändert. Wenn nicht jetzt, wann dann? Ihre Tochter ist erwachsen und studiert. Außerdem bekommt sie Unterhalt (obwohl sie über 18 ist?) von ihrem Vater. Und andere Studierende finanzieren ihr Studium ja auch komplett selbst.

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Fay1279 kommentierte am 17. Juni 2018 um 07:26

Das Greta mit 40 nochmal ihr Leben umkrempelt finde ich super aber meiner Meinung nach geht  zu schnell und unüberlegt. Also ich habe mehr als ein paar Tage gebraucht um so eine Entscheidung zu treffen. Ich finde es toll das Greta es macht nur fehlt mir auch hier ein wenig der Bezug wieder zum Ausgangspunkt, dem Zusammenbruch im Flugzeug.

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Petzi_Maus kommentierte am 18. Juni 2018 um 22:27

Naja, für Greta ist die Enscheidung vielleicht dahingehend leichter, da sie kaum Geld in ihr "Projekt" reinstecken muss: Sie muss keine Miete für ihre Verkaufsräume zahlen, sie kann gratis bei Tante Hille wohnen, die Bücher für das Antiquariat hat sie ja auch umsonst bekommen und die neuen Bücher bekommt sie auf Kommission...

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lesesafari kommentierte am 19. Juni 2018 um 12:25

Das ging wirklich rasant schnell. Vor allem gibt es ja gar keinen Grund, warum sie ihren Job jetzt an den Nagel hängt. Wir wissen, sie hat Panikattacken, aber warum? Und kann sie ihren Job deshalb nicht trotzdem weiter lieben und alles versuchen, damit sie wieder fliegen kann? Ich fand am Anfang klang es schon sehr, als hätte sie eine organische Krankheit. Aber das ist es ja nicht. Ob der Jetlag, wenn man älter wird, zu Panikattacken führt? Hmm... 

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Petzi_Maus kommentierte am 19. Juni 2018 um 12:42

Auf jeden Fall mache ich etwas dagegen, wenn ich wirklich wieder fliegen will - der Arzt hatte ihr ja vorgeschlagen, zu einem Psychologen zu gehen...
Aber anscheinend wollte sie von Anfang an eh nicht mehr fliegen.  Ob man von den vielen Jet-Lags Panikattacken kriegen kann, wäre interesssant herauszufinden...

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lesesafari kommentierte am 19. Juni 2018 um 21:19

erschöpfung, Ohnmacht, hallus, ... panikattacken? ja, hm, vor der ohnmacht vllt.
nee, irgendwie war ihr das direkt klar, dass sie nicht mehr fliegen will. obwohl da ja dieser pilot ist... und sie zu ihrer tochter auch fliegen müsste...

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Petzi_Maus kommentierte am 18. Juni 2018 um 21:54

Greta findet noch einen Zettel mit einem Liebesbrief von Papillon.
Antje scheint es wohl nicht zu sein, Greta spricht sie ja darauf an. Und Antje rät ihr, nicht allzu tief zu bohren. Wieso denn bloß, was ist daran sooo schlimm?? ICh bin da echt schon auf diese Auflösung gespannt...

Dass der Fischer Jan "Frühstück bei Tiffany" liest, finde ich zwar irgendwie unrealistisch. Aber dass er durch dieses Buch mit seiner heimlichen Flamme, Polizistin Ellen, verkuppelt wird, fand ich süß! 
Bloß, dass dann alle dieses Buch wollten, weil sie dadurch glaubten,auch die große Liebe zu finden, fand ich auch wieder unrealistisch. Aber vielleicht sind Nordseeinsulaner tatsächlich so?!? ;)
 

Tja, und dann kommt Florian auf die Insel. Ich fand das Date, das er vorbereitet hat, sooooooo romantisch *hachseufz*
Aber es war klar, dass das mit den beiden nichts werden kann, weil Greta hatte sich ja im Unterbewusstsein schon fix für die Buchhandlung entschieden.
Schön zu lesen, wie die "Genehmigung" dazu ablief - funktioniert das im echten Leben auch so auf abgeschiedenen Inseln?!?
Nur Claas kam mir jetzt zu kurz - ich dachte, zwischen den beiden hat es auch gefunkt? Der hat sich ja nicht mal richtig für Gretas Buchhandlungs-Plänen interessiert, obwohl ja schon die Vorbereitungen in vollem Gange waren.
Die Szene mit den den beiden Verlags-Tanten fand ich auch super witzig *gg*

Aber dann, 2 Tage vor der Eröffnung, schießt jemand einen Stein ins Fenster. Wer? Und warum? 
Und warum glaubt Greta, dass es mit den ominösen Liebesnachrichten zusammenhängt? Wie kommt sie bloß auf sowas...

Jetzt bin ich mal gespannt, wie die Eröffnung verläuft, und wer der Stein-Werfer war, und wie es mit der Liebe und Greta weitergeht, und wer die ominöse "Papillon" ist bzw. was es mit den Geheimniskrämereien darum auf sich hat...

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lesesafari kommentierte am 19. Juni 2018 um 12:34

Stimmt. Was weiß Antje da eigentlich so Genaues? Mit ihrere band hat das doch gar nichts zu tun.

So ein bisschen Aberglaube gefällt mir ganz gut auf der rauen See. ;) Und tjaaaa, die Nordsee(insu)laner, da schreib ich mal lieber nichts (lässt sich im Plauderthread nachlesen ;) / da war immer die Rede von der großen Karriere des Stephen Kings und wie jederfrau in dessen Fußstapfen treten kann). Von so schönen Abstimmungen hab ich nichts mitbekommen.

Ob Greta da Schnäppchen geschlagen hat, als die Verlagsdamen betrunken waren? Es gibt da doch auch die Buchpreisbindung?

 

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 100 bis 199
los_lesen kommentierte am 20. Juni 2018 um 17:42

Ich werde das Gefühl nicht los, dass es zwar viele Themen gibt, die dem Autor zwar am Herzen lagen, die er aber nur kurz in seinem Roman bearbeitet. Oft werden sie nur angeschnitten und schwubs geht es schon wieder um etwas anderes. Das finde ich etwas schade.

So kommt man auch gar nicht richtig in die Thematik rein und bei den Figuren bleibt man irgendwie auf Abstand. Was meint ihr?

Thema: Lektüre, Teil II; Seite 100 bis 199
Fay1279 kommentierte am 24. Juni 2018 um 07:30

Ich gebe dir das vollkommen recht. Der Autor will viel in den Roman packen und kratzt alle Themen nur oberflächlich an. Mich hat das schon etwas frustriert zurückgelassen. 

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