Leserunde

Leserunde zu „Das Lied der Nacht“ (C. E. Bernard)

Das Lied der Nacht -

Das Lied der Nacht
von C. E. Bernard

Bewerbungsphase: 15.04. - 29.04.
Beginn der Leserunde: 27.05. (Ende: 17.06.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des penhagilon Verlags – 20 Freiexemplare von „Das Lied der Nacht“ (C. E. Bernard) zur Verfügung. Eine Leseprobe zum Buch findet ihr hier

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

Nur ein vergessenes Lied vermag es, die Dunkelheit der Nacht zu durchbrechen. Wäre es doch nur erlaubt zu singen – oder sich zu erinnern ... Das Fantasy-Must-Read des Frühjahrs 2021!

»Ich erzähle euch eine Geschichte. Sie beginnt in einem finsteren Tal mit hohen, schneebedeckten Bäumen. Sie beginnt mit einem einsamen Wanderer in den fahlen Stunden des Zwielichts, in der bläulich glänzenden Dämmerung. Sie beginnt mit einer Frage. Fürchtet ihr euch?« 

Die deutsche Fantasy-Autorin C.E. Bernard hat ein episches, bewegendes und beeindruckendes Meisterwerk geschaffen, das High-Fantasy-Leser feiern werden. »Das Lied der Nacht« ist die Geschichte des in sich gekehrten Wanderers Weyd und der mutigen Bardin Caer, die gemeinsam vor einer fast nicht zu bewältigenden Aufgabe stehen: Feuer in einer Welt entzünden, in der Schatten, Albträume und Furcht regieren. Und die einzige Hoffnung, die sie in diesem Kampf haben, ist ein Lied ... 

Die Printfassung enthält exklusives digitales Bonusmaterial (Augmented Reality, AR) zum Entdecken.

Alle Bände der »Wayfarer«-Saga:
Das Lied der Nacht
Das Flüstern des Zwielichts
Der Klang des Feuers

»Wortgewaltig und poetisch zugleich webt C. E. Bernard die Magie ihrer Geschichten.« SPIEGEL-Bestsellerautor Bernhard Hennen (18. Juni 2020)

ÜBER DEN AUTORIN:

C.E. Bernard ist das Pseudonym von Christine Lehnen, die 1990 im Ruhrgebiet geboren wurde und seitdem in Kanada, den Vereinigten Staaten, Australien und Paris gelebt hat. Sie studierte die Fächer English Literatures and Cultures und Politikwissenschaft, seit 2014 lehrt sie Literarisches Schreiben an der Universität Bonn. Daneben promoviert sie an der University of Manchester über Neuerzählungen des Trojanisches Krieges, erwandert das Siebengebirge und mentoriert zukünftige Talente für PAN e. V. Ihre Kurzgeschichten wurden mit den Literaturpreisen der Jungen Akademien Europas und der Ruhrfestspiele Recklinghausen ausgezeichnet, ihre Romane waren für den RPC Fantasy Award und den Lovelybooks-Leseraward nominiert. Christine Lehnen schreibt auf Englisch – ihre auf Deutsch erschienenen Werke, darunter die Palace-Saga und zuletzt die Wayfarer-Saga, werden ins Deutsche zurückübersetzt.

19.06.2021

Thema: Lektüre, Teil lll; Seite 289 bis Ende

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Lesetraum.blog kommentierte am 29. Mai 2021 um 16:43

Wow also die letzten Seiten waren dann ja auch nochmal richtig aufregend und nervenaufreibend. Ich war mit jeder Sekunde so bei dem Wanderer und hab mitgefiebert das die Bande weil ankommt. Weyds Schwester Reys scheint mir jetzt richtig sympathisch und ich hoffe im nächsten Band noch mehr von ihr zu lesen. Auch wie die Reise nun weiter geht bleibt spannend und ob sie das Feuer auf den Türmen entzünden können. Ich bin richtig durch das Buch geflogen und mochte die Handlung sowie die Charaktere alle. Außer natürlich den Baron Lurin, da verspüre ich richtigen Hass und Ekel und ich hoffe sehr dass er noch seine Abreibung bekommen wird.

Auch die Leseprobe zu dem zwieiten Band wirft fragen auf. Was hat es mit dem Reiter auf sich?

Ich werde die nächsten Tage meine Rezi dazu verfassen und natürlch iher hochladen :).

Da erzähle ich dann ausführlicher über meine Meinung. Eins kann ich ja schon verraten, und zwar das es mir richtig gut gefallen hat :).

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Danielle Merlo kommentierte am 12. Juni 2021 um 11:33

Das geht mir alles genauso. Besonders Weyds Schwester finde ich jetzt schon super:))

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inaplaceofsolace kommentierte am 10. Juni 2021 um 11:45

Auch wenn das Ende für mich nun etwas spanneder war als der Rest vom Buch, bin ich insgesamt nicht so ganz überzeugt. Wahrscheinlich habe ich durch die letzte Reihe der Autorin auch etwas anderes erwartet, da sie mir viel besser gefallen hat. Zudem hat mich ein Teil der Geschichte, wie schon erwähnt, einfach zu sehr an "Das Lied der Dunkelheit" erinnert.

Es bleiben noch einige Fragen offen, die im nächsten Band aufgeklärt werden können, sodass es spannend bleibt. Ich bin jedoch nicht sicher, ob ich dem noch eine Chance geben werde. 

Trotzdem hat mir der Austausch viel Spaß gemacht, da man daran auch sehen kann, dass Geschmäcker eben verschieden sind :)

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Martina Suhr kommentierte am 11. Juni 2021 um 08:04

Ich weiß, was du meinst. Ich kenne "Das Lied der Dunkelheit" nicht, daher kann ich den Bezug nicht herstellen, aber bei mir war es der Stil :-)

Ich hatte ganz oft das Gefühl, dass Passagen wiederholt werden. Immer wieder. Generell hat der Stil mir nicht so zugesagt. Die Story an sich ist spannend, die Charaktere, wenn auch ein bisschen flach, doch mit Potenzial, doch der Stil ... Ich wiederhole mich nun auch schon :-)

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Martina Suhr kommentierte am 11. Juni 2021 um 08:04

Ich weiß, was du meinst. Ich kenne "Das Lied der Dunkelheit" nicht, daher kann ich den Bezug nicht herstellen, aber bei mir war es der Stil :-)

Ich hatte ganz oft das Gefühl, dass Passagen wiederholt werden. Immer wieder. Generell hat der Stil mir nicht so zugesagt. Die Story an sich ist spannend, die Charaktere, wenn auch ein bisschen flach, doch mit Potenzial, doch der Stil ... Ich wiederhole mich nun auch schon :-)

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Hannas Bücherwelt kommentierte am 12. Juni 2021 um 11:01

Ich bin leider auch nicht vom Buch überzeugt und weiß echt noch nicht, ob ich den nächsten Band lesen werde. Vermutlich eher nicht, weil "Das Lied der Nacht" meiner Meinung nach leider einige Längen hatte...

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Danielle Merlo kommentierte am 12. Juni 2021 um 11:36

Da ich "Lied der Dunkelheit" nicht kenne, kann ich da nicht gut mitreden. Aber ich werd's gleich mal googlen;) Schade, dass es dir nciht ganz so gut gefallen hat. Hoffe du hattest trotzdem Spass an der Leserunde.

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inaplaceofsolace kommentierte am 17. Juni 2021 um 10:58

Ja, es war trotzdem interessant zu sehen, wie unterschieldich die Meinungen sind, weil jeder schon andere Erfahrungen in dem Genre gemacht hat :) Der Austausch ist immer mit das schönste an Leserunden.

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Danielle Merlo kommentierte am 17. Juni 2021 um 11:32

Da stimme ich dir zu. Auch wenn ein Buch mir nciht so gut gefallen hat, so was der Austausch mit den anderen es doch immer wert, dabei gewesen zu sein:)

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Martina Suhr kommentierte am 11. Juni 2021 um 08:14

So, nun bin ich auch am Ende dieses Bandes angelangt – mit gemischten Gefühlen.

Irgendwie will ich wissen, wie es weitergeht, andererseits hat mich der Schreibstil der Autorin ziemlich genervt. Ewig diese Wiederholungen, dann die massiven Sprünge nicht nur in den Persepektiven, sondern auch von Ort zu Ort. 

Ein weiterer Punkt, der mich aufgeregt hat: Warum haben sie Lurin nicht getötet? Sie hatten so oft die Chance und er hat ihnen mehrfach danach zum Dank in den Arsch getreten. Ja, ich weiß, sie hassen Blutvergießen, das verstehe ich ja. Aber in diesem Fall müsste doch der reine Überlebenswille zählen. Sie haben diesen Idioten das Lied gelehrt, für das so viele Menschen von diesen Monstern abgeschlachtet wurden. Und – oh Wunder – jetzt zieht er mit seinen Truppen mit genau jenem Lied auf den Lippen in den Krieg.

Wahrscheinlich braucht die Handlung genau diesen Twist und vielleicht relativiert sich mein Frust auch im Kontext des zweiten und dritten Teils, doch aktuell bin ich wütend. Ich kann also mit Recht behaupten, diese Story hat mich emotional gefordert.

Ein weiterer Punkt, der mich doch ein wenig irritiert hat, ist die Szene, in der Weyd plötzlich sexualisiert wird. Bis dato war dies nur in Bezug auf Lurin zu lesen gewesen. Jetzt wird auf einmal Weyd ins Freudenhaus geschickt, um sich letztlich beim Onanieren vorzustellen, wie Ealdre Caer beglückt. Das war irgendwie befremdlich. Die Beziehung zwischen Caer und Weyd hat dadurch für mich ein wenig von ihrer Reinheit eingebüßt. Bisher waren beide "unschuldig", verliebt und trauten sich nicht, sich ihre Gefühle zu gestehen. Natürlich kann ich mir vorstellen das vor der Kulisse des krieges eine "Verrohung" stattfindet und plausibel ist, doch dieser Bruch war mir zu heftig.

Der letzte Teil glitt durch meine Finger, ich habe die Seiten nur so verschlungen – doch, wie erläutert, mit gemischten Gefühlen :-)

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inaplaceofsolace kommentierte am 11. Juni 2021 um 11:11

Was du in deinem letzten Abschnitt ansprichst, fande ich auch komisch. Ich muss auch sagen, dass ich das nicht so passend fande und auch sehr komisch, wenn er doch Caer liebt.

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Martina Suhr kommentierte am 11. Juni 2021 um 11:37

Eben. Diese Distanz ist seltsam. Er liebt sie, will sie, aber dennoch reicht es nicht, dass er sich vorstellt, wie er mit ihr? Sowieso hab ich manchmal den Eindruck, die sexuellen Präferenzen sind nicht so ganz klar. Die Szene, wie Jelscha an Caers Bett sitzt ... Und auch zwischen Weyd und Ealdre ... Es ist so ungalublich kompliziert. Ich habe definitiv nichts gegen verschiedene Präferenzen, nur in diesem Fall wirkt es seltsam. Man wird Seiten um Seiten überaus ausschweifend darüber informiert, wie sehr sie sich lieben und dann plötzlich hat man das Gefühl, es geht nicht um diese beiden, sondern alles kann, nichts muss ... Vielleicht wäre dies leichter nachzuvollziehen gewesen, wenn nicht so ein großes Bromborium um diese Liebe und spezielle Beziehung der beiden gemacht worden wäre ...

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inaplaceofsolace kommentierte am 11. Juni 2021 um 11:42

Da stimme ich voll und ganz zu. Das ist einer von mehreren Punkten, wieso ich das Buch insgesamt leider nicht so gut fande. Ein krasser Gegegensatz zu der Palace-Saga, von der ich echt begeistert war.

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Martina Suhr kommentierte am 11. Juni 2021 um 11:46

Du machst mir Mut, denn ich hatte mir die Palace-Saga als Ebook-Bundle jetzt geholt, da es die eine Zeit lang im Angebot gab. Ich hatte nach dem Leseerlebnis jetzt tatsächlich versucht, sie zurückzugeben, aber der Rückgabezeitraum war vorbei. Nun hoffe ich, dass ich mit der Geschichte besser klarkomme.

Ich bin bei dieser Reihe wirklich hin- und hergerissen. Einerseits war mir der Stil zu anstrengend und manches lag auch im Aufbau im Argen, dennoch will ich wissen wie es weitergeht :-) Mal sehen, wie das wird

 

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inaplaceofsolace kommentierte am 17. Juni 2021 um 11:00

Ich glaube, die Reihe wir dir dann auch definitiv besser gefallen, weil der Schreibstil schon viel einfacher ist und man sich besser in die Geschichte hineinfallen lassen kann. Ich wünsche dir jedenfalls viel Spaß mit den Büchern! :)

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Danielle Merlo kommentierte am 12. Juni 2021 um 11:39

Ich kann deine Meinung verstehen. Ich war auch ziemlich genervt, dass sie Lurin nicht einfach getltet haben. Das war soo frustrierend. Vor allem da er nun vermutlich die schöne Stadt Briva in Schutt und Asche legen wird (zumindest Teile davon). 
Und auch die Szene mit Weyds Selbstbefriedigung hätte es für mich nicht gebraucht. Ich sah da den Sinn dahinter nicht wirklich. Du hast das wirklich gut formuliert, das hat die Reinheit ihrer Beziehung, dieses Intime, aber trotzdem nicht Sexuelle ziemlich zerstört. 

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buechermarki kommentierte am 14. Juni 2021 um 12:55

Ich kann dich sehr gut verstehen. Die Wiederholungen fand ich auch sehr anstrengend und ich hat das Buch nicht überzeugt. Die einzelnen Charaktere waren ganz gut herausgearbeitet, obwohl ich gerade mit Weyd am wenigsten klar kam. Bis zum Schluss blieb er mir und seine Entscheidungen fremd. Ich habe auch seine Sexualisierung nicht wirklich verstanden, es brachte die Geschichte auch nicht wirklich voran.

Der letzte Teil war wirklich sehr spannend und auch wenig vorhersehbar. Insgesamt hat mich das Buch aber nicht überzeugt.

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nicol_loves_books kommentierte am 16. Juni 2021 um 14:50

Da stimme ich dir voll und ganz zu! Zuvor war die Beziehung von Caer und Weyd so unschuldig und rein und dann plötzlich die Szene mit dem Freudenhaus, die Eifersuchtsszene und dann natürlich die Selbstbefriedigung hat nicht so ganz in die Geschichte rein gepasst! Zumal sonst eigentlich nur der Baron so sexualisiert wurde! Diese Szene hätte es für mich auch nicht gebraucht! 

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Hannas Bücherwelt kommentierte am 12. Juni 2021 um 10:56

Nun ist auch der letzte Leseabschnitt gelesen. Ich muss sagen, dass mir dieser Abschnitt von allen dreien am besten gefallen hat. Endlich konnte mich die Geschichte fesseln, sodass ich im Gegensatz zu den ersten beiden Teilen diesen Abschnitt in einem Rutsch lesen konnte. Es war insgesamt deutlich spannender und ich empfand diesen letzten Teil auch ein bisschen weniger brutal und blutig (Gewalt war trotzdem allgegenwärtig, aber nicht so im Detail beschrieben). 

Was mich wirklich wütend gemacht hat, war die tiefe Boshaftigkeit von Lurin. Ich kann ihn als Charakter einfach null verstehen und ich finde auch, dass er von der Autorin einfach sehr böse dargestellt wird. Da hilft leider auch nicht die Story seiner Schwester als Erklärung. 

Ich muss ehrlich sagen, dass ich jetzt aktuell nicht unbedingt das zweite Buch lesen müsste. Die Geschichte hat mich zwar jetzt zum Schluss doch in ihren Bann ziehen können, trotzdem hatte das Buch für mich leider nicht so viele spannende Geschichten parat. 

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Danielle Merlo kommentierte am 12. Juni 2021 um 11:42

Schade, dass es dich nicht überzeugen konnte. Deine Schwierigkeiten mit Lurin als nur bösen Charakter kann ich verstehen. Ich sehe zugegebenermassen auch noch nicht wirklich den Grund für seine plötzliche Entscheidung in den Krieg zu ziehen. Ich meine, zwei einzelne Personen kömnen doch nicht wirklich ausgelöst haben, dass er sein Leben und das vieler seiner Untertanen in einem Krieg riskieren will. 

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LeseratteMel kommentierte am 12. Juni 2021 um 21:41

Ich glaube ja das da einiges in der Vergangenheit passiert ist. Der Baron will ja auch unbedingt verhindern das wieder die Feuer entzündet werden. Ich glaube er hat seine Untertanen an sich gebunden, indem er ihnen eingeredet hat, das nur er ihnen Schutz geben kann. Wenn die Menschen aber wieder ohne Angst reisen können, brauchen sie keinen Schutz mehr, ziehen weg, vielleicht will ihn jemand den Thron streitig machen... Ich denke davon hat Lurin am meisten Angst und will das um jeden Preis verhindern.

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Danielle Merlo kommentierte am 13. Juni 2021 um 07:41

Das ergibt natürlich Sinn, macht Lurin aber definitiv nicht zu einem besseren Herrscher. 

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buechermarki kommentierte am 14. Juni 2021 um 12:59

Ich glaube Lurin wird weiterhin noch eine große Rolle in der Reihe spielen. Er plant schon länger etwas, sonst hätte er die Holzfällerarbeiten nicht schon so früh angefangen, das scheint schon länger zu gehen. Ich denke der Krieg kam nicht plötzlich. Mich würde es auch nicht wundern, wenn er mit der "Furcht" unter einer Decke steckt, obwohl er sich selbst fürchtet. Das Leben seiner Untertanen ist ihm egal. Wie vielen Herrschern scheint ihm nicht klar zu sein, dass man nur mit Untertanen herrschen kann.

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Danielle Merlo kommentierte am 14. Juni 2021 um 13:40

Geplant hat er definitiv was, aber dass er mit den Schatten unter einer Decke steckt, vermute ich eher nicht. Wir werden ja sehen;)

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Danielle Merlo kommentierte am 12. Juni 2021 um 11:44

Wow! Ganz ehrluch. Das Buch hat mich total begeistert! 
Im letzten Abschnitt liebe ich die Stimmung, als sie nach Briva kommen. Zum ersten Mal ist nicht mehr alles dunkel und hoffnungslos. 
Dass die Bardin überleben würde, war ja klar. Ich hoffe sehr, dass sie ihre Stimme zurückgewinnt. 
Was Weyd angeht; Er hat mich in diesem Abschnitt schon ziemlich genervt. Klar, er will nicht, dass seinen Freunden etwas zustösst. Aber wie genau stellt er es sich denn vor, ganz alleine diese Reise zu bewältigen?! Ach Weyd, nimm die Hilfe doch einfach an, die man dir bietet!!!

Dass die Holzfäller nicht grundlos plötzluch gute Schiffsbauer sind, war wohl offensichtlich. So werden wir auch im zweiten Buch nicht von Lurin verschont bleiben. Ich hege noch immer die Hoffnung, dass seine eigene Hauptfrau (ist das die weibliche Form von Hauptmann?) ihn absticht, aber gut...

Ich weiss jetzt schon, dass ich den zweiten Teil unbedingt lesen muss!!! So bald wie möglich!! Durch dieses Ende mit der Reiterin hat C. E. Bernard uns definitiv noch neugieriger auf den zweiten Band gemacht. Ich werde bestimmt auch die Leseprobe noch verschlingen. Ich kann mich einfach nicht stoppen;)

Im Übrigen erinenrt mich die Truppe stark an die in "Herr der Ringe" finde ich echt cool, vor allem, da es hier auch weibliche Gefährten hat:)) Und was den Heiler angeht, habe ich den Verdacht, dass seine Unsterblichkeit und sekne Heilkünste stark mit seinem Mantel zu tun haben. Vielleicht würde die Unsterblichkeit auch vergehen, wenn er ihn nicht mehr trägt?

Ach, und was ich ganz vergessen habe, ich liebe Weyds Schwester!! Sie ist mir bereits in kürzester Zeit ans Herz gewachsen und ich hoffe, noch mehr von ihr zu lesen. 

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Schokoladenteddy kommentierte am 12. Juni 2021 um 20:19

Auch ich beende das Buch mit gemischten Gefühlen. Der letzte Abschnitt hat mir deutlich besser gefallen als der zweite, da er total spannend war, aber nicht ganz so brutal. Jedenfalls habe ich die ganze Zeit mit den Gefährten mitgefiebert, ob Caer überleben würde - und zum Glück tut sie es. Trotzdem muss es sehr schlimm für sie sein, ihre Stimme fast verloren zu haben. Eine Bardin, die nicht mehr singen kann, ist keine Bardin mehr, oder? Ich hoffe sehr, dass sie ihre Singstimme wiederfindet!

Die Ankunft in Briva war sehr schön beschrieben - wie toll, dass alle frisches Brot bekommen, das ist ja ein spannender Brauch :) Die Stadt stelle ich mir total schön vor, hell und freundlich und als richtigen Kontrast zu der vorigen tristen und düsteren Stimmung. Und auch die Gruppe scheint sehr erleichtert zu sein, endlich mal durchatmen zu können. Was ich sehr schade fand, ist, dass die vier Tage, in denen sie sich ausruhen konnten, einfach übersprungen wurden. Das wäre die Gelegenheit gewesen, um die Charaktere ein bisschen besser kennenzulernen - und die einen oder anderen wären sich bestimmt auch näher gekommen. :)

Mir ging es wie einigen anderen Leser*innen: Die Szene, in der Weyd das Bordell besucht und später selbst noch Hand anlegt, fand ich irgendwie verstörend. Seit den ersten Seiten des Buches wird beschrieben, dass er Caer liebt, und diese Liebe hatte so etwas Unschuldiges und Schönes. Und dann so eine Szene, die dazu noch an die Szenen von Lurdin erinnert, sodass hier fast ein Vergleich zwischen Weyd und Lurdin entsteht? Für mich war diese Szene völlig unnötig und nur verstörend.

Weyds Schwester Reys mochte ich hingegen sehr. Sie scheint eine tolle Frau und Bürgermeisterin zu sein, und ich finde es toll, dass sie so offen und ehrlich ihre Meinung äussert. Schade, dass sie nur so einen kurzen Auftritt im Buch hatte, aber vielleicht bekommt sie in den nächsten Bänden noch eine grössere Rolle.

Für mich war es klar, dass Weyd nicht alleine abreisen würde, das war deshalb keine Überraschung für mich. Wie hätte es auch anders sein sollen? ;D Und krass, dass Lurins Armee nun ausgerechnet den einzigen Schutz gegen die Schatten ausnutzt, um gegen Briva zu marschieren und einen Krieg auszufechten... Er ist definitiv einer der schlimmsten Charaktere, über die ich je gelesen habe.

Insgesamt kann ich noch nicht sagen, ob ich die nächsten Teile auch lesen werde. So ganz konnte mich "Das Lied der Nacht" nicht überzeugen. Meine genauen Eindrücke werde ich dann noch in meiner Rezension festhalten.

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buechermarki kommentierte am 14. Juni 2021 um 13:01

Briva und Reys waren eine schöne positive Abwechslung zu der sonstigen Düsternis im Roman. Eine freundlich Stadt mit einer klugen Herrscherin. Umso mehr bekommt man Angst, dass diese Schönheit zerstört wird.

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Schokoladenteddy kommentierte am 14. Juni 2021 um 19:24

Oh ja, da bekommt man wirklich Angst o.O

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LeseratteMel kommentierte am 12. Juni 2021 um 21:34

Auch ich habe das Buch heute beendet. Der letzte Abschnitt hat mir gut gefallen. In den ersten beiden Abschnitten war es oft brutal und düster, im letzten Abschnitt könnte man das Licht und die Hoffnung deutlich spüren. Die Stadt wirkt freundlicher und heller und ich bin so froh das die Gefährten in Sicherheit sind und sich in Ruhe für ihre Reise vorbereiten könnten. Ich hätte mir in diesen Tagen mehr Dialog von und mit Caer gewünscht. So entsteht der Eindruck daß sie ihren Stummverlust einfach so hinnimmt und das keiner der Gefährten in dieser schweren Zeit für sie da war. Das ausgerechnet jemand der erst neu in der Gruppe ist, zu ihr geht und sie tröstet, zerstört für mich ein bisschen das Bild der Freunde die ich bisher hatte. Zum Baron ist glaube ich alles gesagt, mögen ihn bald die schwarzen Schatten holen.

Ich finde man merkt sehr stark das dies nur der erste Teil einer Reihe war. Jetzt heißt es bis Juli auf den zweiten Teil warten. Ich freue mich drauf. Vielleicht finden sich ja hier noch mehr Leute und man könnte eine eigene Leserunde starten. :)

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JulisTeestübchen kommentierte am 14. Juni 2021 um 15:00

Ein sehr gelungener letzter Abschnitt, der natürlich besonders spannend wurde als sich Caer vor Tur warf. Bei diesem Buch finde ich kann man sich absolut nicht sicher sein, wer am Ende lebt und wer stirbt, daher bin ich heilfroh, dass es alle - und vor allem - Caer überstanden haben. Teil 2 wird aber vermutlich wohl nicht weniger brutal werden. Trotzdem schön zu sehen, dass die Gefährten nun gemeinsam zu den Türmen losziehen und Wayds Alleingang ihm nicht gelungen ist. Seine Schwester mag ich übrigens sehr, sehr gern! Nun bin ich gespannt auf Teil 2, den ich auch unbedingt werde lesen müssen. Dann zum Glück schon im nächsten Monat.

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lunalulu34 kommentierte am 15. Juni 2021 um 16:34

So... ich hab das Ende jetzt auch mal verdaut. Da war ja noch einiges los! Weyds Schwester ist mir sehr sympatisch. Wie die ganze Truppe eigentlich. Den Baron finde ich immer noch super gruselig und ätzend. Zu erfahren, was mit seiner Schwester passiert ist macht es auch nicht besser. Am ende hatte ich das gefühl, dass es gerade erst richtig los geht. Wird also ein spannender zweiter Teil werden. Den ich trotz allem aber wohl nicht lesen werde. War nicht so meins. Am besten in diesem Abschnitt hat mir allerdings das Bild am ende gefallen, als es hieß, dass der Baron kommt und singend alles plündert. Das fand ich sehr toll

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nicol_loves_books kommentierte am 16. Juni 2021 um 14:46

So nun komme ich auch noch dazu meine Meinung zum letzten Abschnitt preis zu geben! Ich hatte das Buch in einem Rutsch durch gelesen und fand es einfach nur mega spannend, düster, brutal und dennoch auch auf eine gewisse Art und Weise schön! 
Der letzte Abschnitt gefiel mir mit am Besten, da man ein wenig Hoffnung verspüren konnte und es nicht nur düster war! Der Zusammenhalt der Gruppe fand ich super, wobei mir eigentlich klar war, dass Weyd nicht alleine los ziehen würde! Ich hoffe sehr, dass die Bardin ihre Stimme wieder erlangen wird! 

Zum Baron fehlen mir langsam aber sicher die Worte! Wie eklig und machtgeil kann man sein?! Schade, dass er nicht getötet wurde, aber was nicht ist, kann ja noch werden! 
Es bleiben auf jeden Fall noch viele Fragen offen und ich bin schon so gespannt wie es weiter gehen wird und was es mit dem geheimnisvollen Reiter auf sich hat! 
Ich werde diese Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen und freue mich nun schon auf den zweiten Teil! 
 

 

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Worttaenzerin kommentierte am 17. Juni 2021 um 17:46

Die Spannung war auch im letzten Abschnitt immer wieder vorhanden. 
Die Dynamik der Gruppe und der Zusammenhalt war wieder einmal sehr stark und zentral. Man möchte die Nebencharaktere nur so gerne noch besser kennenlernen. Abseits von Caer und Weyd sind sie noch etwas zu undurchdringbar. Ich hoffe das legt sich etwas in den Folgebänden.
Mein Hass gegen Lurin ist weiter geschürt. Ich hatte mir schon gedacht, dass er sich jetzt auch noch die andere Seite des Flusses versucht zu holen. Spätestens als Weyds Schwester von den Rauchschwaden erzählte. 
Beinahe schon hätte ich mir gewünscht, Weyds Schwester würde mit auf die Reise kommen. Sie tut ihrem Bruder so gut. Das er sich endlich mal öffnen konnte, fand ich toll. 

Komisch und so gar nicht in die Szenerie passend (hier auch einige male erwähnt) fand ich Weyds Ausflug ins Freudenhaus und die Szene danach. Das war für mich ziemlich unnötig.

Ich bin insgesamt etwas hin und hergerissen. 
Der Schreibstil war mal was anderes, gleichzeitig hier und da aber auch zu viel des Guten. (Ich mochte die großen plötzlichen ständigen Wechsel zwischen Orten & Personen nicht unbedingt) 

Die Charaktere könnten eben mehr...Charakter vertragen. Aber die Spannung die durch die Story hinweg größtenteils gehalten wurde fand ich sehr gelungen. Auch die Idee und der Aufbau der Welt gefallen mir. Auch wenn ich noch keinen ganzen Durchblick des Weltenaufbaus habe bzw. mir die Bezeichnungen und Namen oft noch nicht merken konnte.

Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf den zweiten Band. 

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Lovetime kommentierte am 17. Juni 2021 um 19:37

Oh ich kann den nächsten Band schon jetzt kaum mehr erwarten! Der letzte Abschnitt hat mich nochmal richtig begeistert  und hat die beiden vorherigen nochmal um längen getoppt.

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Tiuri kommentierte am 17. Juni 2021 um 21:01

Die Ankunft in Briva wird schön beschrieben, der Empfang ist herzlich und die Stadt vielfältig. Caer wird sofort verarztet und ihr Zustand bessert sich, doch sie wird wahrscheinlich ihre Stimme verlieren. Die Zwillingsschwester von Weyd ist Bürgermeisterin von Briva und kümmert sich um die Gefährten. 
Weyd gesteht nun offen seine Liebe zu Caer ein und versucht sich alleine auf den Weg zu den Türmen zu machen.
Er will ständig alle beschützen, in dem er sich selbst opfert. In gewisser Weise ja nachvollziehbar, aber doch ein bisschen anstrengend zu lesen, da immer wieder die gleichen Diskussionen aufkommen.
Letztendlich brechen also alle gemeinsam zu dieser gefährlichen Reise auf.
Die Tatsache, dass der Baron nicht getötet oder wenigstens außer Gefecht gesetzt wurde, ist für mir auch unerklärlich. Aber es scheint für die Autorin wichtig für den weiteren Verlauf der Geschichte zu sein.

Ich mag die Idee der Geschichte, das Tempo und auch an den Schreibstil habe ich mich gewöhnt, aber die Handlung könnte mich nicht so richtig fesseln. Ich weiß noch nicht, ob ich die Reihe weiterlesen werde. Das gewisse Etwas hat mir einfach gefehlt. Die Geschichte war meist voraussehbar und brutal. Die Emotionen sind bei mir leider nicht so richtig angekommen, vielleicht lag das aber auch an diesem rasenden Tempo.

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