Rezension

Schöne Geschichte mit ein paar Mankos

Clans of London: Hexentochter - Sandra Grauer

Clans of London: Hexentochter
von Sandra Grauer

Bewertet mit 3 Sternen

Erster Satz

„Warum bin ich noch mal hier?“

Meinung

Immer wiederkehrende Kopfschmerzen plagen Caroline zunehmend im Alltag. So auch, als sie Ash auf einer Party trifft und kurze Zeit später zusammenbricht. Die Tage darauf passieren plötzlich merkwürdige Dinge und als sie beinahe überfahren wird, eröffnet Ash ihr, dass sie eine Hexe ist. Um ihre Magie zu aktivieren, muss sie ihre Eltern finden, doch diese hat sie nie kennengelernt. Zusätzlich macht ein unbekannter Clan jagt auf sie, um sie auszuschalten.

Caroline führt den Leser selbst als Erzähler durch die Geschichte mit einem einfachen, aber angenehmen und flüssigen  Schreibstil. Die junge Caroline lebt mit ihrer besten Freundin Megan in London und verdient ihr Geld als Kellnerin, um sich eine Ausbildung als Pilotin zu finanzieren. Sie ist eher zurückhaltend und meidet Veranstaltungen, da sie häufiger unter starken Kopfschmerzen leidet. Als Ash ihr eröffnet, dass sie eine Hexe sei, nimmt sie ihn zuerst nicht für voll, doch die unerklärlichen Ereignisse der letzten Tage lassen sie ihre Meinung ändern. Zusammen mit Ash und seinem Freund Henri, ebenfalls Zauberer, versucht sie ihre Familie aufzuspüren und weiht auch Megan mit ein. Diese reagiert alles andere als überrascht oder skeptisch, sondern nimmt es mit Begeisterung sofort für wahr. Jeder Magier besitzt eine besondere Kraft, so kann Ash die Zeit verlangsamen und Caroline sich und Gegenstände teleportieren. Andere Zauber, wie Schlösser knacken oder Geräusche unterdrücken kann jeder Magischveranlagte erlernen. Obwohl Caroline ihre Kräfte gerade erst entdeckt und nicht kontrollieren kann, schafft sie es eben diese gegen Ende des Buches relativ hilfreich und genau einzusetzen.

Charaktere

Caroline war zwar sympathisch, wiederholt sich jedoch sehr häufig. So sagt sie immer wieder, dass sie normalerweise von starker Natur sei und sich ihre momentane Schwäche nicht erklären kann und sie ihr Geld für ihre Ausbildung als Pilotin sparen will, weil dies ihr großer Traum ist. Dabei hat ihr Zukunftstraum null mit der allgegenwärtigen Situation zu tun und ob sie normalerweise keine Schwäche zeigt, kann ich nicht beurteilen, da ich sie so nie kennengelernt habe. Sie misstraut Ash und vertraut Henri, dabei fand ich gerade seine Art extrem aufdringlich und alles andere als vertrauenswürdig. Megan und Henri blieben an sich auch eher blass.

Fazit

Obwohl sympathisch und alles andere als nervig, hatte ich so meine Probleme mit Caroline und den häufigen Wiederholungen von unwichtigen Fakten ihrerseits und der Tatsache, dass sie ihre Magie eigentlich nicht kontrollieren konnte und es doch tat. Die Story und ihr Verlauf waren aber interessant und ich will definitiv wissen wie es ausgeht. 3 Sterne