Buch

Heimatsterben -

Heimatsterben

von Sarah Höflich

Ein großartiger Familienroman, der sich zusehends zum Politthriller entwickelt

Tilde Ahrens, mehrfache Mutter, Oma und Uroma, liegt im Sterben und bittet kurz vor ihrem Tod Lieblingsenkelin Hanna, die Familie zusammenzuhalten. Keine einfache Aufgabe für die freigeistige Journalistin, die eigentlich seit Jahren in den USA lebt, denn in dem weitverzweigten Ahrens-Clan prallen die unterschiedlichsten Weltanschauungen aufeinander. Hanna taucht ein in die Geschichte ihrer Familie und stellt sich der Auseinandersetzung mit ihrer erzkonservativen Schwester, deren Mann Felix Kopf einer nationalistischen Partei ist. Es kommt zu einer vorsichtigen Annäherung. Doch dann gewinnt der charismatische Felix überraschend die Wahl, zieht ins Kanzleramt ein und ausgerechnet Hanna soll ihn bei seiner politischen Arbeit unterstützen. …

Rezensionen zu diesem Buch

Schon jetzt DAS Buch 2021 für mich!

Ein Buch, das nicht aktueller hätte sein können: Im Jahr 2023 stehen nach einer gescheiterten Regierung Neuwahlen in Deutschland an. Die eher linke Journalistin Hanna lässt sich von ihrem charismatischen Schwager Felix dazu überreden, weit hinten auf der Landesliste seiner neurechten Partei zu kandidieren und ihn zu beraten. Die Partei fährt bei der Wahl einen riesigen Sieg ein und Hanna sitzt plötzlich unerwartet im Bundestag. Nur langsam erkennt sie, worauf sie sich eingelassen hat.

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Gegen das Vergessen

Der Debütroman von Sarah Höflich spielt in der nahen Zukunft, nämlich im Jahr 2023. Der Roman blickt zurück in die deutsche Vergangenheit mit Krieg, Flucht und Vertreibung und blickt dann in die Zukunft, die wir nach den Erfahrungen des Dritten Reiches, so nie machen wollten.

Die Protagonistin Hanna kommt aus den USA zu Oma Tilde an das Sterbebett und verspricht die Familie zusammenzuhalten. Besonders soll sie sich um ihre Schwester Trixie kümmern deren Ehemann Felix Graf von Altdorff...

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Hochaktuelles Thema mit kleinen Schwächen

Da stellt sich Felix Graf von Altdorff zur Wahl. „Immer mit beiden Händen die Hand des Gegenübers umfassen – das hatte er sich bei Bill Clinton abgeschaut, dem Idol seiner Jugend. Nahbar wirken. Verbindlich. Souverän.“ Als Vater von vier Kindern passt er gut in das Idealbild eines aufrechten Deutschen, weshalb ihn die Bürgerwehr (Ergebnis eines weinseligen Abends!) zum Bundeskanzler hochpuscht. Dass diese (fiktive) Partei andere Ziele als er verfolgt, bemerkt er allerdings zu spät. In einem...

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realistische Fiktion

Heimatsterben der Autorin Sarah Höflich ist eine sehr realistische Fiktion.

Tilde stirbt und ihre Familie, die sich seit Jahren nicht gesehen hat trifft auf ihrer Beerdigung erstmals wieder aufeinander. Mit dabei auch Hanna, die Jahre als Journalistin in Amerika arbeitete. Tilde die im zweiten Weltkrieg eine Schlesien Geflüchtete war war im Herzen immer konservativ. Im Haus ihrer Großmutter findet sie Briefe die ihre Großmutter sich mit Hannas Schwager Felix geschrieben hat. Felix ist...

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Möge es nie soweit kommen

Sarah Höflich schafft es in ihrem Roman Heimatsterben ein Deutschland zu zeichnen, dass sowohl Fiktion als auch nach an der weltpolitischen Realität ist. Alle aktuellen Themen liegen zwar mittlerweile in der Vergangenheit (Trump, Corona), aber bei der (vorgezogenen) nächsten Bundestagswahl (2023) hat sich die politische Stimmung doch deutlich in Richtung Sicherheit und "Deutschland soll es besser gehen" verschoben, sodass die Bürgerunion die Macht übernimmt. Und wie sich deren...

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Tolles Buch mit starkem aktuellem Bezug

Sarah Höflich hat mit Heimatsterben ein wirklich tolles und aktuelles Buch geschrieben. Das Cover zeigt einen verfaulten Apfel. Es ist sehr minimalistisch aber ich finde dieser Apfel hat eine gute Bildsprache. Wer aus dieser Story steht wohl für den verfaulten Apfel?

Den Schreibstil des Romans fand ich sehr gut und leicht leserlich. Ich finde die Autorin hat einen wirklich gelungenen Stil. Toll fand ich auch diese kleinen Absätze in den einzelnen Kapiteln. Man steigt am Anfang gleich...

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In jeder Hinsicht ein herausragendes Debüt!

Der vorliegende Roman spielt in einem Deutschland der nahen Zukunft und gibt ein schauriges Beispiel dafür, wohin Populismus führen kann.

Eingebettet sind die aktuellen Ereignisse in der Großfamilie der Ahrens – beginnend mit der Oma Tilde, die mit ihren 97 Jahren im Sterbebett liegt. In Rückblenden erfährt der Leser den Werdegang der Familie vom zweiten Weltkrieg bis zur aktuellen Handlung – und damit auch die Motive der einzelnen Protagonisten, die unterschiedlicher nicht sein...

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intensiv und brandaktuell

Bereits die Gestaltung des Buchcovers hat mich fasziniert. Der faulige Apfel steht so sinnbildich für Heimatsterben bzw. also das Sterben der Heimat, den "(deutschen) Verfall"  - wirklich gut gewählt und auch in der Handlung aufgegriffen.
Der Klappentext hat mich schon auf eine spannende Familiengeschichte, die zum Politikum wird, gefasst gemacht. Ich war jeoch nicht auf eine so packende und intensive Geschichte gefasst. Die Handlung lehnt sich an hochaktuelle politische Entwicklungen...

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Porträt einer möglichen nahen Zukunft

Heimatsterben ist besonderer Roman. Die Autorin Sarah Höflich kann schreiben.
In geraffter Form wird anfangs eine Familiengeschichte, beginnend mit der Flucht aus Schlesien bis hin zum Heute bzw. der nahen Zukunft erzählt.

Man ist sofort drin in dem dichten Plot mit den vielen gut ausgestalteten Figuren.

Im Mittelpunkt steht der Erfolg einer neurechten Partei, die stark an die AfD erinnert.

Der charismatische Felix von Altdorff als möglicher neuer deutscher Kanzler...

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Zum Nachdenken anregend

Die Protagonistin Hanna kehrt aus den USA in die Heimat zurück, um ihre Großmutter ein letztes Mal zu sehen. Bevor diese stirbt, bittet sie Hanna, die Familie zusammen zu halten. Was sich aufgrund der politischen Arbeit ihres Schwagers und seiner Ansichten schwierig gestaltet. In eindrucksvollen Rückblenden wird das Leben der Großmutter einschließlich Vertreibung und Flucht gezeigt. Die Entwicklung sowohl im familiären als auch politischen Bereich führt die Erzählstränge passend zusammen....

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Aktuelles Thema - gelungen

Dieser Roman ist zugleich Familiengeschichte und Politthriller.

Tilde Ahrens ist 97Jahre alt als sie sich bei einem Sturz schwer verletzt. Ihre Enkelin Hanna macht sich auf den Weg zu ihr nach Deutschland. Im Flieger liest sie eher zufällig einen Artikel über ihren Schwager Felix von Altdorff. Ihr Großmutter bittet sie auf dem Sterbebett darum, sich um ihre Familie zu kümmern - eine große Aufgabe für die Protagonistin dieses Buches. Hanna versucht ihr Bestes, was unter anderem dazu...

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Erschreckend realistisch

"Heimatsterben" von Sarah Höflich hatte mich von der ersten Seiten bis zum Ende gepackt. Sarah Höflich zeichnet in ihrem Buch ein erschreckend realistisches Bild eines Deutschland, das man ihr von Anfang bis Ende abkauft. Viele der aufgezeigten politischen Entwicklungen - vor allem der Ruck nach Rechts - waren so authentisch in Szene gesetzt, dass ich oft Fiktion und Realität kaum voneinander trennen konnte. Ich hatte oft eine dicke Gänsehaut, da ich Parallelen zu unserer jetztigen...

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Was wir sind

Tilde Ahrens hat schon so einiges erlebt in ihrem Leben. Der zweite Weltkrieg , die Flucht aus Schlesien, sowie den grausamen Verlust ihrer Familie, auf der Suche nach einer neuen Heimat. Doch Tilde hat sich nie unterkriegen lassen, hat gekämpft für ihren kleinen Sohn und dem Schicksal die Stirn geboten . Selbst die Pandemie, von der sich das Land langsam zu erholen scheint, hat sie im Gegensatz zu vielen, vielen anderen Menschen in ihrem hohen Alter, gut überstanden.
Nun aber liegt...

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Erschreckend aktuelle und hochexplosive Thematik verpackt in einer bewegenden Familiengeschichte

Die Schwestern Hanna und Trixie könnten, bedingt durch ihre bewegte Kindheit, unterschiedlicher nicht sein. Trixie, verheiratet mit dem ehrgeizigen, nationalistisch engagierten Felix, ist erzkonservativ und bildet zur freigeistigen Hanna einen unüberwindlichen Kontrast. Die Bitte ihrer Großmutter auf dem Sterbebett, die Familie zusammenzuhalten, stellt Hanna vor ein ungeahnt große, folgenschwere Aufgabe.

Das Cover ist schlicht, aber perfekt gewählt: Passt man nicht auf, beginnt der...

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Starkes Debüt

Im Rahmen einer Leserunde habe ich dieses Buch zugeschickt bekommen und nach anfänglicher Zurückhaltung aufgrund des Themas dann doch verschlungen, weil es mich wegen der Aktualität gefesselt hat.

Es ist ein dystopischer Poltithriller der im Jahre 1923, als der nahen Zukunft, spielt und der in eine Familiengeschichte eingebettet. ist.

Die Geschichte der Familie Ahrens wird erzählt u.a. von der Flucht der Witwe Tilde Ahrens mit ihrem neugeborenen Sohn Carl...

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Nahe an der Realität.....

Hanna lebt als freiarbeitende Journalistin in New York. Mit der Familie in Deutschland hat sie nicht mehr viel zu tun, bis ihre geliebte Großmutter Tilde im Sterben liegt. Noch am Sterbebett nimmt sie Tilde das Versprechen ab sich um die Familie zu kümmern. Doch ihr Schwager Felix ist die grosse Kanzlerhoffnung für Deutschland, seine nationalistischen Partei in allen Umfragen auf Platz Eins. Soll Hanna Felix zu Seite stehen oder bleibt sie ihren Werten treu?

"Dass man in der Sekunde,...

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Die Gegenwart konsequent weitergedacht!

Diese liegt nun im Sterben. Ihre Familienmitglieder, die normalerweise ihre eigenen Wege gehen, treffen daher aufeinander. Hierzu gehören unter anderen die grundverschiedenen Enkelinnen Hanna und Trixie. Für die geschwisterliche Beziehung kommt erschwerend hinzu, dass Trixie mit Felix Graf von Altdorff verheiratet ist. Er ist Kanzlerkandidat der nationalistischen Partei BürgerUnion, die im diametralen Kontrast zu den politischen Ansichten von Hanna steht. Dennoch versucht Hanna dem letzten...

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Familienroman oder dystopischer Politthriller?

Heimatsterben von Sarah Höflich ist beides – Familienroman und politischer Thriller. Als Tilde Ahrens hochbetagt stirbt, hinterlässt sie eine große Familie, in der der Zusammenhalt längst nicht mehr vorhanden ist. Während Hanna eher links orientiert in der New  Yorker Künstlerszene lebt, hat ihre Schwester Trixie in den konservativen Adel eingeheiratet. Ihr Mann Felix hat die BürgerUnion gegründet, eine rechtsorientierte Partei im Aufschwung. Er überredet Hanna nach Trixies Tod ihn bei...

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Politische Fiktion meets Familiensaga – ein explosiver Mix

Mit „Heimatsterben“ legt Sarah Höflich ein besonders aktuelles Buch vor, denn es geht in dem Roman um nichts Geringeres als einen politischen Umsturz in Deutschland und eine Machtergreifung von rechts. Erschreckend nah an der gegenwärtigen Realität erzählt „Heimatsterben“ die Geschichte einer Familie, die eng mit dem Schicksal Deutschlands verbunden ist, und ist dabei zwar nie effektheischend, aber immer aufwühlend.

Die Protagonistin Hanna kehrt nach einem langen Aufenthalt in den USA...

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Ein sehr starkes Debut

Die über 90 jährige Tilde Ahrens fühlt, das sich ihr Leben dem Ende zuneigt. In Rückblicken wird dem Leser ihr Leben skizziert und es wird klar, dass Tilde eine sehr konservative Frau mit hohen Werten ist. Da passt es ins Bild, das sie mit ihrem Sohn nach dessen Coming Out kein Wort mehr redet.
Nunmehr nach einem Sturz lebensgefährlich verletzt hat sie nur noch den einen Wunsch, ihre Lieblingsenkelin Hanna noch einmal zu sehen.
Hanna reist Hals über Kopf aus den USA an und kommt...

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Wenn es wieder von vorn beginnt…

Klappentext:

„Tilde Ahrens hat den Zweiten Weltkrieg knapp überlebt. Ein Dreivierteljahrhundert später liegt die mehrfache Mutter, Oma und Uroma im Sterben und bittet kurz vor ihrem Tod ihre Lieblingsenkelin Hanna, die Familie zusammenzuhalten. Keine einfache Aufgabe, denn Hannas Schwester Trixie ist mit Felix Graf von Altdorff verheiratet: Kanzlerkandidat der nationalistischen Partei BürgerUnion, die überraschend die Wahl gewinnt. Hanna lässt sich von ihm überreden, ihn bei seiner...

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Interessante Geschichte – tolles Debüt

Hanna Ahrens lebt seit eingen Jahren in New York und arbeitet dort als freie Journalistin. Ihre Familie in Deutschland sieht sie nicht so oft, da der Kontakt nie so eng war. Doch dann ruft ihre Schwester Trixie an, erklärt, dass Oma Tilde die Treppe in ihrem Haus herunter gestürzt ist und im Krankenhaus liegt. Sofort packt Hanna ihre Koffer und fliegt in ihre alte Heimat.
Hier steht ihr Schwager, Trixies Mann Felix Graf von Altdorff, mit seiner sehr konservativen leicht rechtslastigen...

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Erschreckend realistisch

Wenn man sich in unserer Welt umschaut und sich bewusst macht, welche politischen Gruppierungen immer mehr nach vorne drängen, dann kann einem angst und bange werden. Haben wir aus der Vergangenheit nichts gelernt?
Die Journalistin Hanna Ahrens lebt und arbeitet in den USA. Doch als ihre Großmutter im Sterben liegt, reist sie sofort nach Deutschland. Ihre Oma Tilda legt ihr noch eine schwere, wenn gar unmögliche Bürde auf, denn Hanna soll ihre Familie zusammenhalten. Doch die...

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Familiengeschichte und Politthriller

Die Autorin Sarah Höflich, erzählt in ihrem Romandebüt „Heimatsterben“ eine spannende und rein fiktionale Familiengeschichte, die sich in naher Zukunft im Jahre 2023 abspielt und mich von der ersten Seite an, fesseln konnte.

Inhalt:
Ein großartiger Familienroman, der sich zusehends zum Politthriller entwickelt

Tilde Ahrens, mehrfache Mutter, Oma und Uroma, liegt im Sterben und bittet kurz vor ihrem Tod Lieblingsenkelin Hanna, die Familie zusammenzuhalten. Keine einfache...

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eine Familiengeschichte die es in sich hat

Der Roman " Heimatsterben " ist ein rein fiktionaler Roman und trotzdem hatte ich immer wierder das Gefühl, dass auch sowas in der Realität passieren kann.

Hanna Journalistin, die in New York lebt, kehrt nach Deutschland zurück, als ihre Großmutter im Sterben liegt. Noch auf dem Sterbebett lässt sie sich das Versprechen abnehmen, sich um ihre jüngere Schwester Trixi zu kümmern, also bleibt sie vorerst in Deutschland und lässt sich von ihrem  Schwager Felix , Trixis Mann, überreden,...

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Rechter Druck

Durch die bevorstehenden Wahlen ist der Buchinhalt natürlich topaktuell! Gesellschaftskritisch wird ein Einblick in den politischen Werdegang eines sehr charismatischen Familienmitglieds der Familie Ahrens gegeben, welches politisch ganz oben steht und damit die ganze Familie in den Abgrund zu reißen droht. Was als sehr familiärer Roman beginnt, entwickelt sich zum Ende hin regelrecht zu einem Thriller. Es werden einige aktuell wichtige Themen angerissen und wie sie auf politischer Ebene...

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Das 4. Reich

 

„Heimatsterben“ ist der Debütroman von

Sarah Höflich. Dieser Roman beschreibt meine Ängste, seit es Parteien gibt, die gegen Exilanten wettern.

 

 

Tildi ist 1945 aus Schlesien geflüchtet. Auf der Flucht wird ihr Sohn Geboren. Sie verliert ihre Mutter und Schwester, nur sie und ihr Kind überleben und stranden an der Weser.

Jetzt ist sie fast 93 Jahre alt. Sie denkt über den Tod nach, aber eigentlich ist sie noch rüstig. Dann stürzt sie auf der...

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Eine bedrohliche Alternative

Das Cover ist ein Hingucker mit dem verfaulten Apfel - der trotz seiner Berechtigung im Kreislauf des Lebens zuallererst Ekel erzeugt - und dem unterschiedlichen Druck der Titel-Buchstaben. Da steht nicht nur Heimatsterben, sondern auch Heimat erben, schwarz umrahmt wie eine Trauerkarte! Eigentlich folgt das Erben auf das Sterben, aber auch das geerbte kann verkümmern und sterben, wenn die Erben es so weit kommen lassen... Eine großartige, aussagekräftige Gestaltung von Cover und Titel, wie...

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Beklemmend realistisch

Zum Inhalt: Tilde hat mehrere Kinder, Enkel, Urenkel und liegt im Sterben und hat den Wunsch dass ihre Enkelin Hanna die Familie zusammen hält. Das wird nicht einfach, denn der Mann von Hannas Schwester ist Kanzlerkandidat einer nationalistischen Partei. Sie lässt sich von ihm überreden ihn zu unterstützen und gerät damit immer mehr in Schwierigkeiten. Meine Meinung: Das Buch entwickelt ein Sog, der schon unglaublich ist. Das Buch ist beklemmend, weil in Teilen so furchtbar realistisch. Man...

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Wer mit dem Feuer spielt

Es ist eher selten, das ich Büchern volle fünf Sterne gebe, dieses Werk von Sarah Höflich hat diese aber auf jeden Fall vollumfänglich verdient.
Inhaltlich geht es um den Tod einer älteren Frau, zu deren Beerdigung sich die Familie noch einmal versammelt und wo viel ungesagtes auf einmal auf den Tisch kommt.
Was scheinbar als reine Familiensaga daher kommt entwickelt sich aber recht schnell zu einem sehr politischen Buch, das sehr schnell die Grenze zwischen Fiktion und Realität...

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Schöne Mischung zwischen Familiengeschichte und Politthriller

Wer Familiengeschichten mag und politisch interessiert ist, wird bei diesem Buch auf seine Kosten kommen.

Im Vordergrund steht die weit verzweigte Familien Ahrens, deren jedes einzelne Mitglied individuelle Besonderheiten aufweist (konservativ, linksgerichtet, homosexuell, adlig, u.a.). Der im vorderen Klappeneinband enthaltene Stammbaum hilft rasch bei der Orientierung. Die eher links ausgerichtete Hanna unterstützt auf seinen ausdrücklichen Wunsch ihren Schwager Felix, der extrem...

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Vielversprechendes Debüt

Inhalt: 

Hanna lebt in den USA, wo sie als freie Journalistin arbeitet. Als sie die Nachricht erhält, dass ihre geliebte Großmutter Tilde im Sterben liegt, nimmt sie den nächsten Flieger nach Deutschland. An ihrem Sterbebett bittet ihre Großmutter ihre Lieblingsenkelin sich um die Familie zu kümmern. Was sie mit diesem Versprechen auf sich genommen hat, kann sie nur ansatzweise erahnen. Wie in fast jeder Familie gibt es auch hier einiges an Querelen, Sympathien und Antipathien, mit...

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Denk ich an Deutschland in der Nacht...

Hannah Ahrens, die als Journalistin in New York lebt, erhält einen Anruf ihrer Schwester Trixie: ihre 97jährige Großmutter, bei der sie aufgewachsen ist, liegt im Sterben. Hannah schafft es gerade noch rechtzeitig zurück nach Deutschland, um sich von der Matriarchin Tilde verabschieden zu können.

Als junge Frau war Tilde in den Wirren des zweiten Weltkriegs aus dem Osten nach Niedersachsen geflohen, ihr Erstgeborener hatte die Flucht nur knapp überlebt. Dort heiratete sie einen...

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Nicht weit von der Realität entfernt

Ein verfaulter Apfel und der Titel Heimatsterben sagen ja nun erst mal gar nichts aus und würden mich in der Buchhandlung eiskalt daran vorbeigehen lassen. Doch wer ahnt schon, dass sich darunter eine absolute Perle der Literatur versteckt hält ?
Heimatsterben hat es mir leicht gemacht ...

Deutschland 2023 , die Pandemie liegt hinter uns. Die alten Probleme durch steigende Kriminalität, Flüchtlingswellen und Immigrationsprobleme, verbunden mit der Unfähigkeit der Altparteien die...

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Wir sind Heimat!

          Der Roman beginnt mit Tilde Ahrens. Sie ist mit ihren 97 Jahren die Älteste des Familienclans, der mit seinen Nachkommen den Mittelpunkt der Geschichte bildet. Ihr schweres Schicksal, der weitere Verlauf ihres Lebens/Sterbens/Tod und ihr unmittelbare Einfluß auf die sie umgebenden Menschen werden immer wieder thematisiert und bilden das Gerüst für das aktuelle Geschehen. Die Entwicklung eines neuen Deutschlands wird hauptsächlich erzählt anhand der Familienmitglieder Ahrens und von...

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Leseempfehlung!

Hannah Ahrens lebt in New York und wird zurück nach Deutschland gerufen, als ihre geliebte Grossmutter Tilde im Sterben liegt. Hannah verspricht Tilde auf dem Sterbebett, vor allem auf ihre Schwester Trixie achtzugeben, die mit Felix Graf von Altdorff, der als neuer Bundeskanzler kandidiert, verheiratet ist. Felix ist in einer sehr konservativen Partei, die nationalistische Züge aufweist. Obwohl Hannah eine genau gegenteilige politische Einstellung hat, lässt sie sich durch den...

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Erschreckend real

In Heimatsterben kehrt Hanna zurück nach Deutschland zu ihrer sterbenden geliebten Oma Tilde. Der Leser erfährt einiges über das bewegende Leben von Tilde Ahrens. Am Sterbebett verspricht sie, sich um ihre Schwester und deren Familie zu kümmern. Deshalb hilft sie dem Ehemann ihrer Schwester und zugleich Kanzlerkandidaten Felix der Partei BürgerUnion. Doch beide haben eigentlich andere politische Ansichten. So gelangt sie in einen inneren stetigen Konflikt: Loyalität oder Integrität. Hanna...

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Beklemmend

          Die Journalistin Hanna Ahrens kommt aus einer weitverzweigten Familie, die sich fremd geworden ist. Der einzige  Anker ist Oma Tilda die im Sterben liegt. Sie bittet ihre Lieblingsenkelin die Familie zusammen zu halten. Obwohl sie in den USA lebt gibt sie sich große Mühe und kehrt nach Deutschland zurück. In Deutschland sind Wahlen und die nationale Partei steht vor dem Wahlsieg. Hannahs Schwager ist der zukünftige Bundeskanzler.
Am Anfang steht die Frage wieviel...

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Familiengeschichte im politischen Milieu

Familienoberhaupt Tilde hatte den zweiten Weltkrieg mit einem Säugling an der Seite überlebt, doch nun ist ihre Zeit gekommen. Als sie stirbt, bittet sie ihre Enkelin Hanna auf deren Schwester aufzupassen. Aus gutem Grund, denn Hannas Schwager hat große politische Pläne.

Familiengeschichten, dazu noch in einem politischen Kontext eingebettet, sind genau mein Ding, darum war schnell klar: Das Buch muss ich haben und ich kann schon direkt verraten, dass das Buch meinen Erwartungen...

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Polit-SF

Das Cover erzeugte eine Mischung zwischen Interesse und Widerwillen. Ein so verschimmelter Apfel ist etwas, was ich ungerne sehe. Aber zur Geschichte und zu einem Teil der Protagonisten passt diese Metapher natürlich hervorragend.
Was mir vorher nicht ganz klar war ist, dass es eine Geschichte ist, die in der Zukunft spielt. Also einer nahen Zukunft aber doch ist nur der Rückblick auf die Familiengeschichten real aber was sich da in unserem Land politisch und gesellschaftlich...

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Weitere Infos

Art:
Buch
Sprache:
deutsch
Umfang:
384 Seiten
ISBN:
9783423219709
Erschienen:
2021
Verlag:
DTV
9.52778
Eigene Bewertung: Keine
Durchschnitt: 4.8 (36 Bewertungen)

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