Leserunde

Leserunde zu „Du kannst kein Zufall sein“ (James Bailey)

Du kannst kein Zufall sein -

Du kannst kein Zufall sein
von James Bailey

Bewerbungsphase: 01.04. - 15.04.
Beginn der Leserunde: 29.04. (Ende: 20.05.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Droemer Knaur Verlags – 20 Freiexemplare von „Du kannst kein Zufall sein“ (James Bailey) zur Verfügung. Eine Leseprobe zum Buch findet ihr hier

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

Manchmal ist die große Liebe nur einen Münzwurf entfernt

Josh hat alles erreicht: 
Eine tolle Freundin
Einen Job
Eine Wohnung in London
Und ein Kaninchen

Doch als er in der Silvesternacht im berühmten Riesenrad London Eye seiner Freundin einen Antrag macht, verliert er mit einem Schlag alles. Denn sie sagt nicht nur nein, sie setzt ihn auch gleich noch vor die Tür. Als Josh mit seinem Kaninchen Jeremy zurück zu seinen Eltern zieht, steht eine Sache für ihn fest: Ganz eindeutig kann niemand schlechter über sein Leben entscheiden, als er selbst. Und so beschließt er, ein Jahr lang, jede Entscheidung dem Zufall zu überlassen und eine Münze zu werfen. Ganz egal, ob es darum geht, welches Hemd er anzieht, oder ob er der Frau seiner Träume einmal quer durch Europa folgt. Glücklicherweise kann sich Josh dabei stets auf seine Freunde verlassen, die den Zufall ab und zu ein klein wenig in die richtige Bahn lenken. 
„Du kannst kein Zufall sein“ ist die herzerwärmendste und charmanteste Komödie des Sommers. Denn haben wir uns nicht alle schon mal gewünscht, jemand anderes würde die schwierigen Entscheidungen des Lebens für uns übernehmen?

ÜBER DEN AUTOR:

James Bailey, Jahrgang 1991, hat Hispanistik am Londoner King's College studiert und als Showbiz-Reporter gearbeitet. Wenn er nicht schreibt, gibt er Stadtführungen durch Bristol. "Du kannst kein Zufall sein" ist sein erster Roman.

15.05.2021

Thema: Lektüre, Teil l; Seite 1 bis 72

Thema: Lektüre, Teil l; Seite 1 bis 72
Karschtl kommentierte am 30. April 2021 um 07:59

Josh ist in diesem ersten Teil des Buches am kompletten Tiefpunkt angelangt. Keine Freundin, keine Wohnung, keinen Job, keine Kohle. Dann gibt es noch die mega-peinliche Party am Neujahrstag mit Familie, Freunden und Nachbarn. Da hab ich schon ein bisschen mitgelitten mit Josh. Ich war dann sehr froh zu lesen, dass er doch noch ein paar Freunde übrig hat. Die erschienen mir sehr sympathisch, und Pub Quiz ist eh mein Ding. Schade, dass ich sie nicht unterstützen konnte - vielleicht hätten wir die Quizlamisten dann mal geschlagen!
Das Sex-Hotline-Telefonat am Ende dieses ersten Abschnittes verdeutlicht dann nochmal, wie weit unten Josh angekommen ist. Jetzt kann es ja eigentlich nur noch bergauf gehen!!

Thema: Lektüre, Teil l; Seite 1 bis 72
chaosbaerchen kommentierte am 02. Mai 2021 um 16:16

Es mag sein Tiefpunkt sein, aber immerhin kann er bei seinen Eltern und Großeltern unterkommen. Für mich wäre das undenkbar in einer vergleichbaren Situation!

Bei der Sex-Hotline war doch klar, dass es so enden würde, das empfinde ich nicht als Tiefpunkt - ganz im Gegenteil finde ich es sehr mutig, dass er es gemacht hat, er musste die Münze ja nicht danach fragen, von daher hat er schon noch vieles selbst in der Hand!

Diese Offenheit für Neues finde ich so kurz nach der Trennung nicht selbstverständlich, andere verkriechen sich erst mal für Monate. 

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siko71 kommentierte am 30. April 2021 um 17:04

Okay, Schluß... Ende... Aus... so hat sich Josh das Silvester nicht vorgestellt. Jade hat nach drei Jahren Schluß gemacht. Nun gilt es wieder zurück ins Leben zu finden. Dabei soll ihm eine Münze verhelfen. Mit der Sexhotline hat es ja schon mal nicht geklappt. Nun hat er auch noch den Hasen Jeremy von Jade bekommen, da ihr Neuer eine Tierhaarallergie hat.

Ich bin mal gespannt, wie turbolent Josh's Leben weitergeht.

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Lenna kommentierte am 02. Mai 2021 um 11:09

Wie ein Heiratsantrag phänomenal in die Hose gehen kann, hat Josh am eigenen Leibe erfahren. Jade war in diese Situation alles andere als feinfühlig und Josh hat mir richtig Leid getan. An diesem Tag verliert er einfach alles und muss mitsamt Kaninchen bei seinen Eltern wieder einziehen. - Und seine Eltern sind alles andere als einfache Personen. Ich hatte richtige fremdschäm Momente bei diesen Figuren. Aus Joshs Familie ist mir eigentlich nur sein Opa (Pap) sympathisch. Pap hält sich zurück und bedrängt Josh nicht. Er hört einfach zu und ist für ihn da! Das hat mir unheimlich gut gefallen.
Joshs Idee nun für alle seine Entscheidungen eine Münze entscheiden zu lassen, kann ich irgendwie schon nachvollziehen. Allerdings bezweifle ich, dass das wirklich alle zukünftigen Probleme lösen wird. - Ich bin sehr gespannt, welche Situationen gerade durch die Münze geschaffen werden!

 

 

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Elchi130 kommentierte am 03. Mai 2021 um 22:13

Fremdschäm-Momente trifft es richtig gut.

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iböi kommentierte am 06. Mai 2021 um 07:49

Genau - die ganze Verwand- und Nachbarschaft bis auf Pap ist schlicht unerträglich!

Und überhaupt, wie dickfellig sind denn die eigenen Eltern, die Verlobungsparty des eigenen Sohnes in dieser Situation einfach durchzuziehen - von Mitgefühl haben die wohl noch nie war gehört...

Thema: Lektüre, Teil l; Seite 1 bis 72
iböi kommentierte am 06. Mai 2021 um 07:47

Ja, Pap ist für mich auch der einzig sympathische Verwandte - ansonsten ist die Verwandschaft ja an Geschmacklosigkeit und Skurrilität nicht zu überbieten.

Angefangen von den ehrgeizigen Eltern, die gefangen im nachbarlichen Wettstreit um die tollste Party, die Möbelgeschäfte leer räumen, um ihre Wohnung stilecht aufzumotzen und das Ganze aber nach der Party wieder zurückzubringen, über den Onkel mit der preisreduzierten Sonderausgabe des Hochzeitsplaners im recycelten Geschenkpapier als Mitbringsel - HIlfe, da kann man ja nur die Flucht antreten! Das ist schon so überzeichnet, dass es fast wehtut!
 

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Karschtl kommentierte am 06. Mai 2021 um 23:38

Ich fand die Leute bei der Party auch stark überzeichnet. Bei mir hatte das aber in diesem Fall einen lustigen Effekt, keinen unsympathischen. Ich muss ja auch zum Glück nur über die Leute lesen, nicht mit ihnen leben. :-)

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daroe kommentierte am 02. Mai 2021 um 12:23

Ok, ich bin durch den ersten Abschnitt geflogen. James Bailey schreibt locker und leicht zu lesen in der Ich-Form von Josh und dem Tiefpunkt seines Lebens. Es sollte ein romantischer Heiratsantrag an Sylvester im London Eye mit Aussicht über London an seine Freundin Jade werden und endet in einer Katastrophe ... den Vorfall, wie seine Freunde es später nennen. Jade sagt nein, gesteht ihm das sie einen anderen liebt, einen George mit Tierhaarallergie, schmeißt ihn aus der gemeinsamen Wohnung inklusive des Familienmitglieds Jeremy, dem Kaninchen. Zeitgleich verliert Josh seinen Job und muss bei seinen Eltern einziehen, die noch nicht einmal die Verlobungsparty nach dem missglückten Heiratsantrag absagen. Kann man tiefer sinken? Jepp. Man erhält eine Valentinskarte von seiner Mutter, sämtliche Entscheidungen im Leben lässt Josh nun eine Münze entscheiden als neue Lebensart. Diese neue Lebensart bringt ihm einen fragwürdigen Kleidungsstil ein, seine Freunde melden ihn bei Tinder an und zu allem Überfluss lässt die Münze ihn bei einer Sexhotline anrufen. Wie tief geht es noch für Josh. 

PS Bestand der Vorsatz eigentlich darin möglichst viele Namen mit J zu wählen? Und wie kann eine Münze entscheiden, was ich anziehe? Diese Fragen stellen sich mir tatsächlich nach dem ersten Abschnitt. :-)

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chaosbaerchen kommentierte am 02. Mai 2021 um 16:21

Wie meinst du das mit dem Vorsatz und den Namen mit J? Hab ich was überlesen? Das mit den "Jots" galt doch nur für die Quizgruppe und hatte nichts mit der Münze zu tun, oder?

Und die Münze gibt ja durch Kopf=ja und Zahl=nein schon klare Antworten auf Alternativfragen, man muss sich halt nur die beiden Alternativen ausdenken. Das geht doch bei Kleidung ganz gut...

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daroe kommentierte am 02. Mai 2021 um 17:00

Das war auch nicht auf die Münzen bezogen. Mir ist nur aufgefallen das generell in dem Buch fast nur Namen mit J vom Autor verwendet wurden. Das war nicht auf die Geschichte bezogen.

Und ja bei Alternativfragen funktioniert bei Kleidung die Kopf oder Zahl Nummer. Ich gehe aber morgens selten an meinen Schrank und muss mich nur zwischen 2 Dingen entscheiden. Ich stell mir dann immer eher die Frage: Was ziehe ich denn heute an? Und diese Frage beantworte ich ja nicht mit ja oder nein. Bzw. mit Kopf oder Zahl. Klar wenn ich 2 Dinge vorab auswähle zwischen denen die Wahl entschieden werden soll, dann funktioniert's. Aber dann hab ich auch vorab schon eine Entscheidung getroffen oder etwa nicht. :-)

Aber da will ich jetzt auch gar nicht drauf rumreiten, die Fragen kamen mir nur einfach so in den Sinn. Ich find das Buch bisher ganz unterhaltsam. 

Thema: Lektüre, Teil l; Seite 1 bis 72
chaosbaerchen kommentierte am 02. Mai 2021 um 16:12

Ich habe den ersten Teil jetzt beendet und bin wirklich begeistert von dem Buch. Der Schreibstil ist toll und es macht wirklich Spaß, das Buch zu lesen.

Josh ist mit Ende 20 doch nun wirklich im Heiratsalter (wie ja auch die Hochzeitseinladungen seiner Studienkollegen nahe legen). Ich nehme an, dass der Grund dafür, dass Jade abgelehnt hat, nur an ihrem aktuellen Lover lag wobei das ja eher eine Affäre zu sein scheint, da George bereits verheiratet ist. Was ich seltsam finde, ist, dass Josh nichts gemerkt hat, wo er George ja zu kennen scheint und Jade und er im selben Hotel arbeiten, wo dieser George als Geschäftsmann regelmäßig übernachtet.

Da weiß ich wieder, wieso ich nichts von solchen kostspieligen Anträgen halte...

Die Idee mit der Münze finde ich sehr strange, aber diese "Lebensart" gibt dem Buch natürlich unweigerlich das gewisse Etwas: die Unvorhersehbarkeit der Handlung.

Ich freue mich, weiterzulesen und bin gespannt, wie es weiter geht!

Thema: Lektüre, Teil l; Seite 1 bis 72
my_melody kommentierte am 03. Mai 2021 um 20:33

So, die ersten 72 Seiten habe ich gelesen und ich bin (noch?) nicht begeistert. Im ersten Kapitel tat mir Josh schon etwas leid, denn er hat sich mit seinem Heiratsantrag viel Mühe gegeben und ist aus allen Wolken gefallen, als Jade "nein" gesagt hat und ihm dann gleich noch erklärt hat, dass sie einen anderen hat. 

Man erfährt allerdings auch im Verlauf wenig über Josh, Jade und die anderen handelnden Personen. Alle werden irgendwie nur sehr oberflächlich eingeführt. Auch erfährt man nicht viel über die Beziehung zwischen Josh und Jade und was da schief gelaufen sein könnte. 

Dann zieht Josh zurück zu seinen Eltern. Warum? Wieso? Gab es keine anderen Alternativen? Das wird alles irgendwie nicht erklärt. Und wie kann er es bei einer Familie aushalten, die so unsensibel (mit einer Party) auf seine geplatzte Verlobung reagiert? 

Und dann stellt sich mir gleich die nächste Frage: Von Anfang Januar bis Mitte Februar hockt Josh nun zu Hause. Was macht er in dieser Zeit? Ich kann weder erkennen, dass er sich in irgendeiner Weise mit seiner Zukunft beschäftigt, einen neuen Job sucht, über sein Leben nachdenkt oder sonst irgendetwas Konstruktives tut.

Das sind jetzt einfach mal meine Gedanken zu dem was ich bisher gelesen habe. Jetzt lese ich mal weiter und schaue was passiert...

Thema: Lektüre, Teil l; Seite 1 bis 72
Elchi130 kommentierte am 03. Mai 2021 um 22:18

Ich dachte schon, dass nur ich nicht begeistert bin. Bislang kann ich mit der Geschichte noch nicht viel anfangen. Josh wirkt total transusig.

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Elchi130 kommentierte am 03. Mai 2021 um 22:10

Ich denke, der Autor möchte witzig sein mit seinem Schreibstil. Er ist jedoch eher tragisch. Josh tut mir die ganze Zeit einfach leid. Er kommt rüber wie ein Looser ohne eigenen Willen.

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my_melody kommentierte am 04. Mai 2021 um 07:51

Ich habe jetzt auch den zweiten Teil gelesen und - tatsächlich - das Wort Looser drängt sich mir hier streckenweise auf. Manchmal auch noch Idiot, aber lies selber...

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sunrise kommentierte am 04. Mai 2021 um 09:45

So, habe jetzt den 1. Abschnitt auch fertig gelesen. Vom Schreibstil her gefällt mir das Buch bisher, auch wenn ich manche Aktion von Josh nicht wirklich nachvollziehen kann. Ok - das mit dem Heiratsantrag lief jetzt nicht optimal aber faktisch alles in Frage zu stellen? Und warum zurück zu Mama und Papa? Ich weiß nicht, so richtig überzeugt mich die Story noch nicht auch wenn ich die Aktionen mit der Münze schon irgendwie witzig finde. Aber mal weiterlesen was der nächste Münzwurf bringt...

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lila-luna-baer kommentierte am 04. Mai 2021 um 18:07

Ich gehöre auch zu denen, die bisher noch nicht so begeistert sind von dem Buch. Es liest sich gut, der Schreibstil ist wirklich angenehm. Aber der Autor versucht meiner Meinung nach so mit Macht lustig zu sein und das bewirkt dann eher das Gegenteil. Die Idee mit der Münze fand ich vom Klappentext her spaßig und mal etwas anderes, bisher kommt es aber noch nicht so bei mir an. Ich hatte mir auch eher andere Entscheidungen vorgestellt, die er mit der Münze trifft als welche Klamotten er anziehen soll oder welchen Drink er bestellt. Aber vermutlich entwickelt sich das noch. Josh wirkt bisher noch nicht sonderlich sympathisch auf mich, sondern eher - wie schon einige andere hier schrieben - wie ein Loser, ein bisschen weinerlich und selbstmitleidig. Ich hoffe, da kommt noch eine Entwicklung, damit es auch mal wirklich lustige Szenen gibt.

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Elchi130 kommentierte am 04. Mai 2021 um 20:17

Er ist krampfig lustig und nicht locker, leicht und witzig.

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sunrise kommentierte am 05. Mai 2021 um 09:24

Krampfig lustig beschreibt es wirklich ganz gut - da bin ich mit dir einer Meinung.

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AnneW kommentierte am 10. Mai 2021 um 22:34

Muss leider zustimmen. Irgendwie soll Joshs Situation viel zu sehr ins Lächerliche gezogen werden. Weiß noch nicht, was ich von dem Buch bisher als Liebesroman halten soll - vernünftig wird die Trennung ja nicht gerade aufgearbeitet

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Chapialis kommentierte am 04. Mai 2021 um 20:53

 

Der erste Abschnitt hat sich schnell und flüssig lesen lassen. Und vor allem waren schon einige Lacher dabei. 

In der Silvesternacht habe ich mit Josh mitgelitten, denn das möchte wohl niemand erleben. Außerdem auch auf der Party bei seinen Eltern...ein Alptraum, aber für den Leser natürlich sehr unterhaltsam. Alleine die Marotten der Eltern und der Moment, als sich der Frischkäse auf der neuen Couch verteilt...was habe ich gelacht. Wer auf jeden Fall schon einen Platz in meinem Herz hat ist Pap. So einen Opa wünscht sich doch wohl jeder. Vor allem, da Pap so ganz anders ist als der Rest der Familie. 

Auch seine Freunde und alles rund ums Pub-Quiz fand ich sehr unterhaltsam. Gut, dass Josh noch so gute Freunde hat, auf die er sich verlassen kann. 

Trotz der Lacher kann die Geschichte gerne noch etwas Fahrt aufnehmen. Bisher ist es ein wenig dahin geplätschert finde ich, was aber auch daran liegen kann, dass erst einmal alle Charaktere eingeführt wurden. Ich freue mich auf Teil 2...

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jojo007 kommentierte am 05. Mai 2021 um 22:23

Bisher gefällt mir die Geschichte eigentlich sehr gut. Zum einen tut mir Josh echt leid, wenn ich könnte würde ich ihn einmal feste drücken, zum anderen kann ich mich der urkomischen Tragik der ganzen Geschichte nicht entziehen. Ich gehöre wohl einfach zu den Menschen, die diese Art platten, vorhersehbaren, eigentlich nicht lustigen Humor mögen. (So sehe ich mir z. Bsp. jedes Jahr den Film "Verrückte Weihnachten" an und kann immer wieder über die selben vorhersehbaren Witze lachen.) Ähnlich ist es in der Geschichte. Der missglückte Antrag, die abstruse Nicht-Verlobungsparty, alles ist auf so schräge Weise schräg, dass es urkomisch ist. 

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SummseBee kommentierte am 05. Mai 2021 um 23:39

Josh tat mir bei seinem missglückten Heiratsantrag total leid. Wie Jade ihn abserviert hat ist schon echt mies. Und dann hat er plötzlich auch noch Job und Wohnung verloren. Die Idee mit der Münze finde ich ja ganz witzig, aber das er sie wirklich für fast alles einsetzt ist doch etwas übertrieben. Aber ich vermute mal das es dadurch noch zu der ein oder anderen witzigen Situation kommen wird.

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Andrea-Leseratte kommentierte am 09. Mai 2021 um 15:42

Ich bin ganz gut in die Geschichte hineingekommen. Lässt sich gut lesen.

Armer Josh, wie schrecklich peinlich es ist, wenn des Heiratsantrag abgelehnt wird und er zugleich alles verliert, Freundin, Wohnung und Job. Bei den Eltern ist ja auch schwierig; die Valentinskarte von seiner Mutter, oh man. Was hat sie sich dabei gedacht? Wie peinlich. 

Bin gespannt wohin in der Tick mit Münze noch führen wird; finde ich etwas Strange. Aber es ist ja auch nicht wirklich richtig dem Zufall überlassen, er trifft ja quasi eine Vorauswahl. 

Bin gespannt wie es weitergeht... 

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katze-kitty kommentierte am 10. Mai 2021 um 20:24

Josh ist ganz am Boden ! Er tut mir richig leid. Verlobte weg, Job weg, er muss wieder bei seinen Eltern einziehen, ..also das neue Jahr konnte nicht schlimmer anfangen, als mit dieser grässlichen Feier.

Jetzt hat er nun die Nase voll und die Münze soll über alles entscheiden ? Das könnte ich mir nicht vorstellen, aber er ziehts durch. Schön zu sehen, das er wenigstens ein paar nette Freunde hat !

Tatsächlich hab ich erst nach Anfangen der Geschichte gemerkt, das der Autor männlich ist. Ich glaube ich habe noch nie eine Liebesgeschichte von einem männlichen Autor gelesen. Sehr interessant für mich. Hatte gar nicht so auf den Namen des Autors geachtet.

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AnneW kommentierte am 10. Mai 2021 um 22:31

Stimmt, das mit dem männlichen Autor ist mir auch aufgefallen. Irgendwie sind der Schreibstil und der Fokus der Geschichte ganz anders als bei Frauen. Auch ist es ja eher ungewöhnlich, wirklich nur aus der männlichen Perspektive zu lesen. Zu Liebesgeschichten von männlichen Autoren fallen mir nur gerade die Bücher von John Green ein, dieser hat ja aber oft Perspektivwechsel drinne, wo aus der Sicht von männlichen und weiblichen Figuren erzählt wird. 

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milkysilvermoon kommentierte am 11. Mai 2021 um 20:52

Es gibt aber mehrere männliche Autoren in dem Genre, allen voran bekannte Namen wie Nicholas Sparks usw. Ich finde allerdings auch gut, dass es mal einen männlichen Hauptcharakter gibt, aus dessen Sicht erzählt wird. ;-)

Thema: Lektüre, Teil l; Seite 1 bis 72
AnneW kommentierte am 10. Mai 2021 um 22:28

Der Einstieg in die Geschichte liest sich gut - man wird gleich in den Tiefpunkt von Joshs Leben geworfen und kann diesen tragisch-komischen Moment miterleben. Josh finde ich allerdings etwas anstrengend, er ist mir zu selbstmitleidig und zu schicksalsergeben. Anstatt zu versuchen, sich irgendwie durchzuschlagen, zieht er direkt zurück zu seinen Eltern. James Bailey hat gerade mit Joshs Familie viele schräge Charaktere geschaffen - manchmal wirken diese aber zu sehr gewollt, ebenso wie der Schreibstil und die Geschichte. Der Anfang liest sich für mich zu skurril, zu erzwungen lächerlich. Ich hoffe, das ändert sich im Laufe des Buches noch etwas.

Thema: Lektüre, Teil l; Seite 1 bis 72
milkysilvermoon kommentierte am 11. Mai 2021 um 20:49

Ich habe jetzt auch den ersten Abschnitt gelesen und bin noch recht zwiegespalten. Der Roman ist locker und angenehm zu lesen, ziemlich kurzweilig und flott. Aber für mich ist die Geschichte an einigen Stellen zu sehr drüber. Mir kommen die Komödien mit Adam Sandler in den Sinn. Etwas Klamauk, einige Übertreibungen, sehr skurrile Charaktere... Und damit meine ich noch nicht mal die Idee mit dem Münzwurf, die ich gar nicht so abwegig finde, wenn man sich die Verzweiflung von Josh vor Augen hält. Ich habe auch den Eindruck, dass der Autor sehr bemüht total witzig schreiben will und dabei manchmal übers Ziel hinausschießt beziehungsweise zu platte Gags setzt. Ich bin mal gespannt, ob es noch etwas tiefschürfernder wird.