Leserunde

Leserunde zu "The promises we made" (Simona Ahrnstedt)

The promises we made. Als wir uns wieder trafen -

The promises we made. Als wir uns wieder trafen
von Simona Ahrnstedt

Bewerbungsphase: 05.08. - 19.08.

Beginn der Leserunde: 08.09. (Ende: 29.09.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Ullstein Verlags – 20 Freiexemplare von "The promises we made" (Simona Ahrnstedt) zur Verfügung. Eine Lesprobe zum Buch findet ihr hier.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Früher war es Liebe, jetzt ist sie sein Bodyguard. Die Zeit der Gefühle ist vorbei. Doch was, wenn das Herz das anders sieht?

Als Teenies waren sie hoffnungslos ineinander verliebt. Doch ihre Liebe zerbrach. Mittlerweile ist Dessie eine toughe Security-Expertin, mit Gefühlen hat sie nicht viel am Hut. Sam hat aus dem Nichts ein Hotelimperium aufgebaut und viele Neider. Er braucht dringend einen Bodyguard. Ist es Schicksal, dass ausgerechnet Dessie sein Leben schützen soll? Sie war seine erste große Liebe, die Frau, die sein Herz brach. Dessie ist fest entschlossen, ihr Herz diesmal aus dem Spiel zu lassen. Doch wie soll sie einen Typen beschützen, der sie einst im Stich gelassen hat? Vor allem wenn aus dem Jungen von einst ein verboten attraktiver Mann geworden ist.

ÜBER DIE AUTORIN:

Simona Ahrnstedt kam 1967 in Prag zur Welt und zog als Kind mit ihren Eltern nach Schweden. Sie ist Psychologin und Verhaltenstherapeutin. Ihre Romane stehen in Schweden regelmäßig an der Spitze der Bestsellerliste. Sie wird die skandinavische Queen of Romance genannt. Sie ist die erste schwedische Liebesromanautorin, deren Romane ins Englische übersetzt und in den USA erscheinen werden. Simona Ahrnstedt lebt mit zwei Teenies in der Nähe von Stockholm.

29.09.2021

Thema: Lieblingsstellen

Thema: Lieblingsstellen
pemberley1 kommentierte am 14. September 2021 um 12:18

Diesmal habe ich mal nicht vergessen, ein paar Stellen rauszuschreiben. Ich bin einfach mal stolz auf mich :D. Wenngleich ich auch sagen muss, dass es mir schwer gefallen ist, weil es wirklich einige Textstellen gab, in denen ich gesamte Szenen toll fand, und die haben sich über Seiten gezogen. Ich versuche aber trotzdem mal die für mich besten und schönsten herauszuschreiben, oder zu beschreiben:

Seite 71: Dessie hätte sterben können, ohne dass er etwas davon erfahren hätte. Niemand hätte ihm davon erzählt. Dann hätte er in einer Welt ohne Dessie gelebt und es nicht einmal gewusst. Vielleicht hätte er irgendwann einmal auf Umwegen davon er fahren. Erinnerst du dich an Desiree Dickson? Sie ist tot. Erschossen. Es warf ihn fast um

---> weil die Szene so wahr ist, und man sich ja immer mal fragt, was Menschen tun, mit denen man früher häufig Kontakt hatte, der dann abgebrochen ist, was mit ihnen ist, und ..tjoar… das macht mich eben nachdenklich über die Qualität der Freundschaften die man pflegt. Ob es nur so nebenher etwas ist, oder wahrhaftig tiefe Freundschaften, die einen auch wirklich vermissen, wenn man eine Lücke hinterlässt.

Seite 117: Sie selbst verliebte sich immer entweder zu sehr (in Sam) oder gar nicht (in alle anderen Männer)

---> gefällt mir, weil es zeigt, dass Dessie eigentlich nur für Sam Gefühle entwickelt hat, auch wenn sie im Laufe der Jahre noch so viele Männer an ihrer Seite hatte.

Seite 124: „Dass ich dich noch nicht gefeuert habe, ist mir ein Rätsel“, sagte Sam mit einem ergebenen Seufzer. „Eines schönen Tages macht es mich vielleicht mal ernsthaft traurig, wenn du so etwas sagst“, entgegnete Leo leichthin.

---> ich wünschte, man könnte Chefs sowas wirklich mal sagen, aber die sind ja alle nicht so locker wie Sam, und außerdem mag ich hier Leo und seinen Mut.

Seite 137: Sie waren wirklich jung gewesen, und sie hätte das alles hinter sich lassen sollen, aber die Wahrheit war, dass Sam ihr das Herz gebrochen hatte, und als es endlich zu heilen begann, war irgendetwas schiefgelaufen. Wie bei einem schief zusammengewachsenen Knochen.

---> hier gefällt mir der Vergleich mit dem Knochen.

Seite 138: „Ich hätte dich verlieren können“, murmelte er.

---> weil Sam da wieder klar wird, dass er Dessie…. Naja…es steht ja da….verlieren könnte. Und das macht ihn sympathisch, diese Angst vor ihrem Verlust, und die Wichtigkeit, die sie für ihn hat.

Seite 139: „Sheereenam“, wisperte er, und als sie die wunderschönen Worte wiedererkannte, wurde alles in ihrem Inneren ganz weich und nachgiebig. Es war ihm nie wirklich gelungen, die Worte für sie zu übersetzen, aber sie hatten etwas mit Süßigkeiten zu tun, und sie hatte es geliebt, wenn er sie so nannte.

---> seufz. was soll ich sagen. Ich mag es eben, wenn man sich so sehr ineinander verliert, dass man solche Dinge flüstert.

Seite 143: Das Problem mit Menschen wie David Hammar, Männern, die glücklich verheiratet waren und eine Familie hatten, war, dass sie urplötzlich zu wissen glaubten, was der Sinn des Lebens war. Ein bisschen so wie die Leute, die auf Yoga oder Selleriesaft schworen. Sie hielten es für die Antwort auf alle Fragen. Aber Menschen waren nun einmal unterschiedlich.

---> da hat Sam ziemlich recht. Es gibt Menschen, die wollen einem unbedingt ihre eigene Lebensweise aufdrücken, auch wenn sie für einen selbst gar nicht richtig ist. Und Familie und Kinder ist eben nicht für jeden das Nonplusultra, wird aber von vielen, auch von Familienmitgliedern manchmal, kritisch beäugt. Weil man heiraten „muss“, und Kinder haben „muss“.

Seite 152: „Du mochtest schon immer lieber Süßes.“ „Je süßer, desto besser“, stimmte er ihr zu. Er fing ihren Blick ein, und sie begann beinahe zu zittern. Sheereenam.

---> und jetzt haben wir auch die Erklärung des Wortes, und was es bedeutet, und tjoa… ich mag die Szene einfach. Mal abgesehen davon, dass ich einfach auch mehr auf Süßes stehe :D

Seite 157: Er betrachtete sie lange, viel zu lange. Dann beugte er sich zu ihr hinüber. „Ich weiß nicht, Dessie. Sind wir fertig?“

---> oh, soo schön doppeldeutig :D

Seite 161: Hier ist es fast die ganze Seite, die Sam beschreibt, wie der Lauf der Welt ist, wie sich weiße Männer untereinander propagieren. Weil ich das so ziemlich gut beschrieben fand, und das ja nicht nur in Schweden so ist, sondern durchaus auch in vielen anderen Ländern der Erde. Es gibt Mächtige, und andere haben keine Chance gegen sie.

Seite 162: Abgesehen davon, dass er hundertmal am Tag an Dessie dachte, hatte er sie vergessen.

---> äh ja, genau. Und abgesehen, davon, dass ich hundertmal am Tag an Schokolade denke, denke ich ja gar nicht an Schokolade :P Red dir das bloß ein Sam. Der Abschnitt den ich hier toll finde geht aber eigentlich bis zum Ende der Seite, bis „Bia berim, los geht’s, Leibwächterin.“ , weil ich die ganze Szene so lustig finde.

Seite 165: Sie hatte schon immer eine Schwäche gehabt für … tja, für Sam, um es mal beim Namen zu nennen.

---> sehr schön Dessie, nenne deine Schwäche, die keine Schwäche ist, beim Namen :D

Seite 166: „Erst wenn wir unter Druck geraten, kommt unser wahres Ich zum Vorschein.“ Und Seite 167: „Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen“, wie Haddy zu sagen pflegte.

---> die beiden Lebensweisheiten merke ich mir, weil ich sie so voller Weisheit finde :)

Seite 173:“Erzähl noch mal, was Dessie gemacht hat!, sagte Leo. Er hatte den Sack losgelassen und hüpfte vor Sam auf und ab.

---> ich sagte doch schon, Leo muss man lieben. Diese kindliche Freude darüber, was Dessie getan hat… :D

Seite 182: Und er hatte die schönsten Augen der Welt.

---> weil Dessie hier Gefühle zeigt.

Seite 207: Die ganze Seite mit der Szenerie bis unten zum „Ihr müsst ohne mich Kuchen essen. Ich bin weg.“

---> das hat als Gesamtes was Lustiges, wie  die Gedanken bei sam kreisen, und er andere Dinge tut, und eigentlich nur an Dessie denkt.

Seite 254-258: Hier fand ich fast das ganze Kapitel gut, weil es mit Haddy und Sam war, und Dessie in der Küche dabei sitzt, und …. Naja… es war wieder eine komplette Szene die mir gefallen aht.

Seite 287: Er beurteilte Menschen normalerweise nicht nach dem ersten Eindruck, weil sie seiner Erfahrung nach dafür zu komplex waren.

---> Danke Sam! Meine Rede. Menschen in Schubladen zu stecken, ohne zu wissen, wie sie wirklich sind, ist ja immer kacke, und leider musste ich mir selbst auch schon solche Dinge anhören.

Seite 291: „Willst du jetzt was über meine Freundin hören?“ Leo sah gequält aus. „Auf keinen Fall.“ „Willst du nicht mal wissen, wer sie ist?“ „Sam, alle wissen, wer sie ist.“ „Es ist Dessie.“ Leo seufzte tief

---> alle wissen es, ich wusste es, Leo auch ….. nur Dessie und Sam nicht :D

Seite 315: „Wenn ich nicht meine Leistungen bin, wer bin ich dann?“ sagte Dessie ratlos.

---> gaaaaanz schrecklich, weil man ja mehr ist, als seine Leistung, seine Perfektion, seine Erfolge.

Ich finde diese Denkweise richtig schlimm und elitär, dass nur derjenige etwas IST, der auch gut in allem ist, Leistung zeigt, Perfektion. Hmpf. Aber bei Dessies Eltern ist diese Denkweise natürlich vorprogrammiert, weil sie es nie anders gelernt hat.

Seite 345: „Äh, ja, was ich dich fragen wollte … Wie geht es Dessie?“

---> weil es diese menschliche Unsicherheit zeigt, und dass Sam jeden nach Dessie fragt, nur nicht Dessie selbst, und es doch irgendwie anzeigt, wie sehr er sich sorgt.

 

Thema: Lieblingsstellen
katze-kitty kommentierte am 19. September 2021 um 19:49

"Seite 291: „Willst du jetzt was über meine Freundin hören?“ Leo sah gequält aus. „Auf keinen Fall.“ „Willst du nicht mal wissen, wer sie ist?“ „Sam, alle wissen, wer sie ist.“ „Es ist Dessie.“ Leo seufzte tief"

 

Ja - die Stelle fand ich auch sehr lustig :-))

Thema: Lieblingsstellen
Biene101 kommentierte am 17. September 2021 um 16:47

Definitiv keine. 

Thema: Lieblingsstellen
katze-kitty kommentierte am 19. September 2021 um 19:50

Ich mochte die Stellen mit Sam und Leo und die mit Sam und Haddy sehr !

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