Leserunde

Leserunde zu "Drei Schritte zu dir" (Rachael Lippincott mit Mikki Daughtry & Tobias Iaconis)

Drei Schritte zu dir
von Rachael Lippincott Mikki Daughtry Tobias Iaconis

Bewerbungsphase: 25.04. - 09.05.

Beginn der Leserunde: 16.05. (Ende: 06.06.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des dtv Verlags – 20 Freiexemplare von "Drei Schritte zu dir" (Rachael Lippincott mit Mikki Daughtry & Tobias Iaconis) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. 

ÜBER DAS BUCH:

Das Buch zum neuen Blockbuster im Sommer 2019

»Ich habe die Bedeutung von menschlicher Berührung nie verstanden...bis ich sie nicht haben konnte.«

Stellas einzige Überlebenschance ist eine neue Lunge. Bis es soweit ist, muss sie sich von allem und jedem fernhalten, um ihr ohnehin schwaches Immunsystem nicht zu gefährden. Ohne Ausnahme.

Will ist ganz anders – er lässt sich nicht unterkriegen und ist bereit, auf volles Risiko zu gehen. Sobald er 18 ist, wird er dem Krankenhaus den Rücken kehren, um endlich mehr von der Welt zu sehen.

Vor allem aber ist Will jemand, von dem Stella sich fernhalten muss. Wenn er sie auch nur anpustet, könnte sie infiziert werden. Beide könnten sterben. Aber je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto mehr fühlt sich der vorgeschriebene Sicherheitsabstand zwischen ihnen wie eine Strafe an. Wäre ein bisschen mehr Nähe wirklich so tödlich – vor allem, wenn sie verhindert, dass ihre Herzen brechen?

ÜBER DIE AUTOREN:

Rachael Lippincott wurde in Philadelphia geboren und wuchs in Pennsylvania auf. Sie absolvierte einen BA Studiengang in English Writing an der University of Pittsburgh. Zurzeit lebt sie in Pittsburgh, Pennsylvania, wo sie ihre Zeit zwischen dem Schreiben und dem Betrieb eines Foodtrucks aufsplittet.

Mikki Daughtry stammt aus Atlanta, Georgia. Sie hat einen Abschluss in Theaterwissenschaften von der Brenau University. Mikki Daughtry lebt in Los Angeles, wo sie als Drehbuchautorin arbeitet.

Tobias Iaconis wurde in Deutschland als Sohn eines Amerikaners und einer Deutschen geboren. Er studierte Englische Literatur am Haverford College in Philadelphia und arbeitet nun als Drehbuchautor in Los Angeles, wo er mit seiner Familie lebt.

08.06.2019

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 193 bis Ende

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 193 bis Ende
DarthKate kommentierte am 18. Mai 2019 um 17:54

Zu Beginn dieses letzten Abschnittes haben die beiden endlich ihr erstes Date. Bei diesem sie sich auch endlich endgültig ineinander verlieben. Nach einer ordentlichen Standpauke von Barb reißen sich auch die Eltern wieder zusammen. Stella organisiert mit Poe, ihren beiden Freundinnen und zwei besten Freunden von Will eine Überraschungsparty zu seinem 18. Geburtstag. Jedoch wird diese jäh durch das Eintreffen von Barb beendet, die die 3 Mukos wutentbrannt zurück auf ihre Station bringt. Um Mitternacht gibt es „Code Blau“, was bedeutet es gibt einen Patienten mit Herzstillstand. Sofort schaut Stella nach wer es ist. Entsetzt muss sie feststellen, dass es ihr bester Freund Poe ist, der seinen letzten Atemzug für immer geatmet hatte. Stella und Will nehmen Reißaus zur städtischen Weihnachtsbeleuchtung und tun einfach das, was sie wollen, ihr Leben genießen. Während ihres Trips erhält Stella mehrere Nachrichten und Anrufe, dass ihre neue Lunge auf dem Weg sei. Sie stellt sich nun die Frage, Will oder die Lunge. Ihre Entscheidung fällt in diesem Moment auf Will. Jedoch erhält auch Will auf seinem Smartphone diese Nachricht und versucht Stella wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Doch diese will nicht und stürzt auf eine Eisfläche hinab in diese sie einbricht. Will kann sie retten und führt trotz seines gefährlichen Bakteriums eine Mund-zu-Mund-Beatmung durch. Im Krankenhaus angekommen, kann er Stella nun endlich von der Lungentransplantation überzeugen. Ihre Eltern sind ihm sehr dankbar. Will trifft eine Entscheidung für sich. Er muss gehen, damit Stella leben kann. Jedoch verlässt er sie nicht ohne einen herzergreifenden Abschied.

Monate später treffen sich die Stella und Will, wie es der Zufall so spielt, am Flughafen wieder und können es nicht fassen. Sie nähern sich, bis sie eineinhalb Meter voneinander entfernt stehen.

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Dark Rose kommentierte am 18. Mai 2019 um 23:34

Der Dritte Teil war ganz schön vollgepackt. Ich fand es traurig, dass Poe gestorben ist, ich fand ihn echt cool. Und die Wendung mit Will und Stella, dass sie ausbüxen und er ihr durch Mund zu Mund Beatmung das Leben rettet und sie trotzdem die neue Lunge bekommt aber er sie verlässt nur damit sie sich 8 Monate später wieder sehen.

Ich will ehrlich sein: mir taten die beiden leid aber so richtig mitgefiebert habe ich mit den beiden leider nicht. Irgendwie hat mich das Buch nicht gepackt. Kein Vergleich mit meiner ersten Leserunde hier zu „Das Haus der Verlassenen“ - gut das ist auch ein ganz anderes Genre und vielleicht bin ich auch einfach nicht mehr „Jugendlich“ genug für dieses Jugendbuch. Ich fand es nicht schlecht aber es hat mich auch nicht vom Hocker gehauen.

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Lilli33 kommentierte am 02. Juni 2019 um 22:53

Ja, das Buch hat einige Schwächen, aber ich denke, es richtet sich wirklich an jugendliche Lesern, nicht an Erwachsene. Und für die könnte es genau richtig sein ;-)

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Dark Rose kommentierte am 02. Juni 2019 um 23:51

Ganz meine Meinung. Hätte ich das Buch mit 13, statt mit 28 gelesen, wäre meine Meinung und meine Rezension höchstwahrscheinlich anders ausgefallen :-)

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 193 bis Ende
Lilli33 kommentierte am 03. Juni 2019 um 09:06

Ich finde ja, man sollte es dem Buch nicht zum Vorwurf machen, dass es nur für Jugendliche ist und Erwachsene vielleicht nicht so begeistern kann. Es wird ja als Jugendbuch beworben. Daher passt das. 

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Leawin kommentierte am 06. Juni 2019 um 13:23

Also ich bin auch schon 24, aber trotzdem hat mich das Buch gepackt und ich fand es vor allem im letzten Drittel kurz vor dem Ende sehr emotional. Ich denke da sind die Geschmäcker auch einfach verschieden :)

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Bisco kommentierte am 11. Juni 2019 um 20:33

Ich kann dir nur zustimmen Leawin. Ich bin auch Mitte 30 und empfinde es nicht als Jugendbuch. Immerhin würde ich gewisse Bücher nicht als "nur für 40+" oder so einstufen. Es ist halt wirklich reine Geschmackssache.

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SunshineSaar kommentierte am 20. Mai 2019 um 19:04

Puh, was für ein Ende. Auf der einen Seite traurig, aber auf der anderen Seite auch versöhnlich. Es ist aber auch in den letzten Kapiteln einiges passiert und ich konnte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen.

Schlimm war auf jeden Fall, dass Poe gestorben ist ☹ Er war eine sehr wichtige Person für Stella und dass er ihr jetzt nicht mehr zur Seite steht (vor allem nachdem auch schon Abby nicht mehr da ist) ist hart für sie… Das hat mich sehr traurig gemacht.

Nachdem Will und Stella ihr erstes Date haben und sich ineinander richtig verlieben, geht es atemlos weiter. Ich musste richtig die Luft anhalten, als sie sich herausgeschlichen haben und Stella ins Eis eingebrochen ist. Dass er ihr auch so nah war, obwohl er sie anstecken konnte, was unerträglich zu lesen, da man Angst um Stellas Leben hatte, aber man konnte die Beiden auch wirklich gut verstehen. Vor allem hat er ihr dadurch aber auch das Leben gerettet, so dass sie am Ende doch die rettende Spende-Lunge erhält.

Trotzdem wird es immer so sein, dass er für sie tödlich ist und deshalb war es unausweichlich, dass sie sich trennen und er fort geht. Das war auch für mich als Leser sehr hart, das zu lesen und mir hat es fast das Herz gebrochen. Das Ende war dagegen wirklich versöhnlich, denn sie richtig vergessen können die Beiden sich ja nicht – wer weiß, welche Zukunft ihnen noch bevorsteht, aber so, wie sie sich das wünschen, wird es leider nie sein. So schwer es auch ist.

Ich wurde von dem Buch richtig gut unterhalten und es regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Meine Rezi folgt!

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Buchglueck kommentierte am 24. Mai 2019 um 16:17

Ein richtig bittersüßes Ende, findet ihr nicht auch?
Mir tat es auf eine Art weh als Poe plötzlich starb und Stella wieder eine wichtige Person verlor. Die letzte Person, die jeden Schritt und jeden Schmerz miterlebt und geteilt hat.
Die Annäherung zwischen Will und Stella gefiel mir sehr gut, obwohl ich mir kurzzeitig dachte das jetzt doch alles relativ schnell kam.
Ich hatte schon erahnt, dass zumindest für einen von Beiden eine Rettung kommen wird, allerdings nicht so.

Nach dem Ende habe ich mich allerdings gefragt, wie es mit Stella und Will weitergehen wird und ob vielleicht noch irgendwann ein Buch nachfolgen wird.

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SunshineSaar kommentierte am 27. Mai 2019 um 09:46

Ja, genau das fand ich auch schlimm. Mit Poe verliert Stella eine weitere wichtige Person in ihrem Leben. Wie kann man nur all diese Schicksalsschläge aushalten ? :-( Und am Ende sieht es ja auch aus, als würde Will aus ihrem Leben verschwinden, was ja auch wieder ein Schlag für sie ist. Oder doch nicht? Das Ende fand ich schon sehr interessant. Vielleicht gibt es ja wirklich mal eine Fortsetzung!

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Lilli33 kommentierte am 02. Juni 2019 um 22:55

Nach dem Ende habe ich mich allerdings gefragt, wie es mit Stella und Will weitergehen wird und ob vielleicht noch irgendwann ein Buch nachfolgen wird.

Ja, das Ende ist ja so ein bisschen offen. Vielleicht gibt es wirklich noch eine Fortsetzung?

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 193 bis Ende
Lilli33 kommentierte am 02. Juni 2019 um 22:56

Doppel-Posting

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 193 bis Ende
Leawin kommentierte am 06. Juni 2019 um 13:26

Das Ende war für mich auch positiver als gedacht, aber schon recht offen gestaltet. Andererseits kann ich mir irgebdwie nicht vorstellen, dass es für die beiden eine Möglichkeit gibt, eine Beziehung zu führen und somit ist die Frage, was einen zweiten Teil füllen könnte...

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Hiki kommentierte am 06. Juni 2019 um 17:20

Eine Fortsetzung fände ich auch richtig, richtig gut! Ich könnte mir vorstellen, dass wir sehen wie Stella mit der Lunge zurecht kommt. Welche Schwierigkeiten sie ertragen muss, welche Untersuchungen sie über sich ergehen lassen muss. Parallel dazu könnten wir wieder Will folgen und mitverfolgen an welchen Testverfahren er teilnimmt um seine Bakterien in den Griff zu bekommen, damit er vielleicht auch eine Chance auf eine neue Lunge hat.

Des Weiteren hätte ich es ganz gut gefunden, wenn Poe beispielsweise nur ins Koma fällt und Stella und Will sich immer dort treffen um ihn zu besuchen. Meinetwegen kann er es dann zum Schluss trotzdem nicht schaffen, aber durch seinen (vorzeitigen) Tod sind doch einige Möglichkeiten verloren gegangen, vor allem, weil nichtmal wirklich erklärt wurde, warum er gestorben ist.

Vielleicht würde es eine Möglichkeit für Will und Stella geben, wenn er eine neue Lunge hat. Ich würde zumindest gerne sehen, wie sie ihn dabei unterstützt, und sich die beiden emotional noch näher kommen und sie es vielleicht auch nicht mehr aushalten sich nicht berühren zu dürfen. (Da gibt es auch Möglichkeiten, siehe Misfits) Aber es muss ja auch gar nicht in die sexuelle Richtung gehen. 

Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn wir sie noch ein Stück begleiten dürften.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 193 bis Ende
Bisco kommentierte am 27. Mai 2019 um 19:38

Der dritte Teil vom Buch gab der Geschichte nochmal richtig viel Schwung. Die Gefühle beim lesen waren von Freude für die Charaktere bis hin zu den Tränen in den Augen mit allem gefüllt.

Wir begleiten die beiden durch ihr erstes Date und wie sie sich auf eine ungewöhnliche Art und Weise ein bisschen Näher kommen. So wunderschön zu lesen. Die Geburtstagsparty fand ich einfach nur fantastisch und man freute sich für die drei, dass sie mal einen gewisse Zeit lang ihre Krankheit vergessen konnten. Das Ende um Poe war dann so überraschend und war echt traurig.

Das die beiden dann der Klinik entflohen sind, fand ich merkwürdig, für eine so organisierte Stella, konnte es aber nach der Androhung der Verlegung von Will nachvollziehen. Und dann kommt die Nachricht einer Lunge und sie stellt die Liebe über das Leben. Hier stellt man sich die Frage: Wie würde ich reagieren? Umso schöner fand ich das Will ihr auch sagte das sie Leben soll. Ich finde seine Entwicklung so toll.

Das sie dann die Lunge bekommen hat und Wills Rettungsversuch sie nicht angesteckt hat fand ich echt schön. Das Ende hat mir dann die Tränen in die Augen getrieben. Das Will geht um sie zu schützen fand ich das mutigste was er jemals tun konnte und ich freute mich umso mehr für ihn das er dann doch die Ziele seiner Masterliste auslebt.

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Worttaenzerin kommentierte am 28. Mai 2019 um 09:44

Beginnt der letzte Abschnitt noch süß und romantisch und voller neugeschöpfter Hoffnung, so wird er zum Ende hin immer trauriger und dramatischer. 
Die Geburtstagsfeier für Will fand ich so fantastisch und dann wurde alles zerstört, als Poe so plötzlich starb. Das habe ich nicht kommen sehen. Irgendwie dachte ich eher, dass Will vielleicht einen Zwischenfall erleidet, aber nicht der liebevolle immer lächelnde Poe, der so kurz davor war endlich seine Mutter wiedrzusehen. Da hat mir wirklich ein Kloß im Hals gesteckt und es war die für mich wohl emotionalste Stelle in diesem Buch und das, obwohl der Fokus ja eigentlich auf Stella und Will liegt. 

Das Stella danach völlig am Ende ist kann man nur zu gut verstehen und auch Will kommt zur Vernunft. Es war abzusehen, dass es kein Happy End für die Beiden geben kann, aber dennoch fand ich ihre Entwicklung und Wills Entscheidung am Ende sehr gut gelöst. 
Als Will dachte, seinen letzten Atemzug getan zu haben, war die Spannung wirklich auf dem Höhepunkt, obwohl ich die ganze Zeit dachte, dass die Nachricht über die Spenderlunge nur eine Lüge war, um die beiden zurückzuholen.

Das war eine riesen Chance für Stella, mit der ich so schnell nicht gerechnet hätte. Genauso wenig hätte ich damit gerechnet das sie sich trotz Mund zu Mund Beatmung nicht angesteckt hat. Also springen die Bakterien gar nicht zwangsläufig über?

Das Ende war traurig, wenn auch das richtige und es war besser so, als wie in den meisten anderen Krankheitsbüchern, die mit dem Tod einer der Protas endet. So war es mal was anderes und ein wenig Hoffnungsvoller, vor allem mit dem Epilog, der so viel Freude gemacht hat. 

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binesbuecherwelt kommentierte am 02. Juni 2019 um 21:09

Bis auf die ersten 50 Seiten habe ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Der flüssige Schreibstil und das Thema ließen es einfach zu, dass ich durch das Buch durchflog.

Das Date von Stella und Will fand ich sehr schön und auch absolut emotional, genauso hatte ich es erwartet. Aber war es wirklich logisch, dass beide ins Becken gesprungen sind? Klar, das Wasser ist gechlort, aber ist das nicht viel zu gefährlich? Die beiden dürfen kaum die selbe Luft atmen...

Schön zu lesen fand ich, dass Will endlich aufgetaut ist. Er lässt das Leben wieder zu, geniest seine Zeit und verbringt sie so sinnvoll wie es ihm möglich ist. Das alles hat er der Liebe zu Stella zu verdanken. Stella dagegen ist das Leben voller Entbehrungen leid. Denn was hat das alles für einen Sinn? Man kann so leben wie Abby, wild und frei, und stirbt trotzdem. Oder man lebt so wie Poe, dessen Tod für Stella letztendlich genauso unerwartet kam wie der von Abby. 

In dieser einen Nacht überschlagen sich die Ereignisse und eigentlich ist alles ein bisschen viel auf einmal, aber so wurde es nicht langweilig. Die Überraschungsparty, Poes Tod, die Spenderlunge, alles innheralb weniger Seiten.

Mir hat die Geschichte wirklich sehr gut gefallen und sie hat mich auch gefesselt, aber trotzdem hat mir ein bisschen was gefehlt, um perfekt zu sein. Trotzdem fand ich es ein gelungenes Buch. Es hat mich aber gefühlsmäßig nicht so umgehauen, wie ich es mir erhofft hätte. 

So, dann mache ich mich mal an die Rezension, die ich dann morgen veröffentlichen werde.

 

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Lilli33 kommentierte am 02. Juni 2019 um 22:49

Ach herrjeh, was für ein Ende! Ich fand diesen dritten Leseabschnitt ein wenig kitschig, aber auch sooo berührend! 

Poes Tod kam mir etwas zu plötzlich und war irgendwie auch zu schnell abgehakt. Menno, ausgerechnet, als er wieder mit Michael zusammen war und seine Familie besuchen wollte. Um ihn tut es mir sehr leid.

Stella hat sich danach ja um 180° gewandelt. Sie will einfach nur richtig leben, und wenn es noch so kurz ist. Dass sie aber sogar die Spenderlunge ausschlagen will, halte ich für ziemlich unrealistisch. Zum Glück kann Will sie ja retten und auch zur OP überreden. Die Abschiedsszene danach hat mir ziemlich zugesetzt. Es hat mich so traurig gemacht, dass es für die beiden keine Zukunft geben soll. 

Dass sie sich dann am Flughafen zufällig über den Weg laufen, fand ich klasse. Offensichtlich konnten sie einander ja noch nicht wirklich loslassen. Ich würde ja zu gerne wissen, wie es nun mit ihnen weitergeht.

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gluecksklee kommentierte am 03. Juni 2019 um 14:36

Rührend, aber auch ein wenig kitschig fand ich den dritten und letzten Leseabschnitt. Dass Poe, nachdem er nun doch wieder relstiv hoffnungsvoll war, gestorben ist, hat mich allerdings sehr traurig gemacht. Will und Stella hatten zwar eine kurze und emotionale Romanze, aber dass die beiden sich am Ende aufgrund ihrer beider Krankheit doch voneinander fernhslten müssen, war traurig und realistisch zugleich. Dass Wills Medikament leider keine Heilung von den Bakterien gebracht gst, die ihn von einer Lungentransplsntation ausschließen, war auch ziemlich ernüchternd. Mir war bisher eigentlich nicht klar, dass Mukoviszidose noch immer eine Krankheit ist, die im schlimmsten Fall tödlich endet.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 193 bis Ende
Kleine_Raupe kommentierte am 05. Juni 2019 um 14:49

Wie schon jemand hier schrieb, kam im dritten Teil nochmal richtig Schwung in die Geschichte! Der Teil hat mir auch am besten gefallen, obwohl er so traurig war. Allerdings habe ich ja damit gerechnet, dass entweder Stella oder Will stirbt und war dann positiv überrascht, dass die Autoren eine andere Lösung gefunden haben. Poes Tod war natürlich auch sehr traurig!

Es gab aber auch viele schöne Stellen im Buch, zum Beispiel als Stella sich das mit dem Billardqueue einfallen lässt und dieser schrecklichen Krankheit sozusagen einen halben Meter "abtrotzt" oder als Will die Weihnachtsbeleuchtung extra für Stella einschalten lässt.

Es wurde hier schon kritisiert, dass Stella und Will zu leichtsinnig sind und ihr Leben auf Spiel setzen für irgendein Mädchen bzw. einen Jungen. Mir hat es gefallen, ich fand es realistisch, besonders für Jugendliche, die nun mal nicht immer vernünftig sind (Erwachsene ja eigentlich auch nicht). Da hat mir die Stelle sehr gut gefallen, als Will sich bei Barb entschuldigt und sie sagt: "Liebe ist Liebe".

Ich fand es wirklich toll, dass die beiden sich am Ende wiedersehen, ein schönes Ende für ein gelungenes Buch.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 193 bis Ende
Hiki kommentierte am 06. Juni 2019 um 17:22

Der letzte Abschnitt war für mich etwas durchwachsen. Schön fand ich natürlich das Date von Will und Stella (bis auf diese befremdliche Szene mit dem Queue) und die Geburtstagsfeier. 
Poes Tod fand ich schlimm und hätte wirklich nicht sein müssen. Hätte es denn nicht gereicht, dass er ins Koma fällt? Er hätte auch nicht bis zum Schluss aufwachen müssen, aber besser als immer diese unnötige Sterberei in solchen Geschichten. Als ob es nicht alles tragisch und schwer genug wäre, aber eine Person muss gefühlt immer draufgehen. Nun ja, das war ja noch gar nicht der Part, der mich am meisten gestört hat. 
Ich bin auch dafür, dass Stella und Will ihr Leben leben und sich nicht alles von der Krankheit vorschreiben lassen, aber bei einer Lungenkrankheit auf einen zugefrorenen Teich gehen, fand ich schon sehr leichtsinnig. Umso toller fand ich es dann, als sie es unbeschadet wieder runtergeschafft haben, nachdem es angefangen hat zu brechen. Und das ist der Punkt den ich wirklich doof fand. Wie um himmels willen kann man so leichtsinnig, so ungeschickt sein und dann von der Brücke fallen. Muss es wirklich immer dieses überzogene Drama geben? Das hat mich wirklich gestört. Da war der Abschnitt um Poe ja noch relativ nüchtern im Vergleich.
Ansonsten hat mir das Buch bzw. die Geschichte wirklich gut gefallen. Ich fand es schlimm, dass Stella ihre Schwester verloren hat (und das hätte mMn auch schon gereicht), ich fand es nachvollziehbar, dass die Beziehung Stellas Eltern am Schicksal ihrer Kinder zerbrochen ist und dass sie durch Stellas Krankheit wieder zueinander gefunden haben. Dass Stella Will nie berühren darf, fand ich auch schon schlimm genug. Und dann nach den ganzen Schicksalsschlägen läuft er einfach weg. Ich meine, ist klar, dass es so besser ist für Stella und ihre neue Lunge. Aber muss man den Kontakt gleich ganz einstellen? Es gibt auch unverfänglichere Methoden wie SMS oder Facetime und das ganze Zeug. 
Wenigstens treffen sie sich im Epilog wieder und nähern sich bis auf eineinhalb Meter wieder an. Aber das wars dann auch. War mir persönlich ein bisschen zu offen. Da ich eigentlich genauso schlau bin wie am Anfang. 
Alles in allem hat es mich sehr gepackt und ich hab es wirklich gern gelesen, aber das mMn unnötige Drama und das leicht offene Ende hätten für mich nicht sein müssen. Klar Happy End in dem Sinne gibt es in solchen Geschichten recht selten, aber ich hätte mir dennoch ein schöneres, eindeutigeres Ende gewünscht. 

Deswegen hoffe ich ganz stark auf eine Fortsetzung! (Auch wenn ich dahingehend nicht sehr optimistisch bin, vor allem da Sequels selten so gut wie der erste Band sind.)

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 193 bis Ende
jackiherzi kommentierte am 10. Juni 2019 um 23:45

Ich denke, dass das Ende gut die Situation darstellt, wie sie in der realen Welt gewesen wäre. Wills Nähe ist tödlich für Stella und ihre neue Lunge und im echten Leben ist es die einzig richtige Konsequenz, sich von einander fernzuhalten. Ich verstehe dein Wunsch als Leserin, aber ich persönlich finde es eigentlich ganz schön, dass die Geschichte hier realistisch bleibt und nichts verschönter darstellt, als es gewesen wäre :)

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 193 bis Ende
Easy Bell kommentierte am 06. Juni 2019 um 21:37

Im dritten Teil war richtig viel los. Mit Poe fand ich sehr schlimm und den Abschied der beiden sehr sehr traurig und trotzdem konnte mich das Buch nicht richtig packen. Obwohl mir Will sehr gefallen hat und ich auch Poe sehr mochte, fehlte mir irgendwas. Das Ende war irgendwie zu schnell.

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jackiherzi kommentierte am 10. Juni 2019 um 23:42

Huch, da habe ich im Urlaub doch glatt vergessen, meine Meinung zum dritten Abschnitt abzugeben.

Zum Ende hin wurde es wirklich immer emotionaler. Die Überraschungsparty fand ich wirklich wirklich süß und rührend. Poes Tod direkt im Anschluss war dann natürlich wieder ein Downer. Aber das ist eben das echte Leben. Ich hätte mir nur irgendwie gewünscht, dass man mehr über die Umstände seines Todes erfahren hätte. Ja, klar er war krank, aber augenscheinlich ging es ihm ja "gut".

Ich verstehe Stellas Reaktion darauf. Gerade als Teenager reagiert man doch sehr impulsiv und ihr bester Freund ist gerade gestorben. Eine neue Lunge abzulehnen, ist dann wieder schwieriger zu bewerten. Die Trauer scheint sie in dem Moment völlig einzunehmen, denn sonst würde sie wohl sofort erkennen, dass sie genau das bekommt, was Poe nicht vergönnt war. Zum Glück kann Will sie dazu überreden.

Was in der Konsequenz trotzdem heißt, dass Will und Stella einander nie wieder auch nur ansatzweise nah kommen können. Ich fand es beeindruckend von Will zu gehen. Ja, es war das einzig richtige, aber auch solche Schritte erfordern Mut und Stärke. Die hat er damit bewiesen. Auch wenn er nicht immer so viel Verantwortung in der Geschichte gezeigt hat, hier war sie dar.

Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen. Sie hat definitiv unterhalten. Ich fand es außerdem toll mehr über Muko zu erfahren. Ich kannte die Krankheit vom Namen her, aber jetzt weiß ich schon viel mehr darüber. Toll, dass der Film/ das Buch somit mehr Aufmerksamkeit für die Krankheit generieren. Trotzdem hat mir die Nähe zu den Charakteren gefehlt. Außer in den wirklich traurigen Szenen, kamen bei mir selten Gefühle rüber. Vielleicht lag es dadran, dass zuerst das Drechbuch und das erst das "richtige" Buch geschrieben wurde.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 193 bis Ende
hopesuniverse kommentierte am 12. Juni 2019 um 16:28

Das Buch war wirklich der Wahnsinn. Die letzten Seiten haben mich ebensosehr gepackt wie die Seiten zuvor. Endlich kommen sich die beiden näher. Eine wirklich überraschende Wendung, als Sie beinah ertrunken wäre. Ich dachte wirklich sie stribt jetzt.

Sehr schön wie die Autorin das Buch dann beendet hat. Sehr tolle Geschichte und abwechslungsreich, da die Protagonisten mal nicht glücklich zusammen kommen sondern getrennte Wege gehen müssen. Es bleibt am Ende viel Platz offen, für eigene Gedanken und Vorstellungen, was aus den beiden wird, das gefällt mir sehr gut.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 193 bis Ende
Lesemama kommentierte am 02. Juli 2019 um 20:04

Endlich mal wieder ein Buch welches mich, Trotz traurigem Thema, von der ersten Seite an Fesseln könnte.
Ich musste am Schluss so weinen, es hat mich so sehr berührt. Mir fehlen noch immer die Worte.