Leserunde

Bonus-Leserunde zu "NSA - Nationales Sicherheits-Amt" (Andreas Eschbach)

NSA - Nationales Sicherheits-Amt - Andreas Eschbach

NSA - Nationales Sicherheits-Amt
von Andreas Eschbach

Bewerbungsphase: 11.10. - 25.10.

Beginn der Leserunde: 01.11. (Ende: 22.11.)

Im Rahmen dieser Bonus-Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des Bastei Lübbe Verlags – 20 Freiexemplare von "NSA - Nationales Sicherheits-Amt" (Andreas Eschbach) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. Darüber hinaus erhaltet ihr zum Abschluss der Leserunde einen Link zu einem Online-Formular, das in Kurzform weiteres Feedback zum Roman abfragt. Für die Teilnahme daran, mit der ihr euch durch eure Bewerbung einverstanden erklärt, erhaltet ihr 1.000 Community-Punkte gutgeschrieben.

ÜBER DAS BUCH:

Weimar 1942: Die Programmiererin Helene arbeitet im Nationalen Sicherheits-Amt und entwickelt dort Programme, mit deren Hilfe alle Bürger des Reichs überwacht werden. Erst als die Liebe ihres Lebens Fahnenflucht begeht und untertauchen muss, regen sich Zweifel in ihr. Mit ihren Versuchen, ihm zu helfen, gerät sie nicht nur in Konflikt mit dem Regime, sondern wird auch in die Machtspiele ihres Vorgesetzten Lettke verwickelt, der die perfekte Überwachungstechnik des Staates für ganz eigene Zwecke benutzt und dabei zunehmend jede Grenze überschreitet ...
Was wäre, wenn es im Dritten Reich schon Computer gegeben hätte, das Internet, E-Mails, Mobiltelefone und soziale Medien - und deren totale Überwachung? 
 

ÜBER DEN AUTOR:

Andreas Eschbach, geboren am 15.09.1959 in Ulm, ist verheiratet, hat einen Sohn und schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. 

Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Von 1993 bis 1996 war er geschäftsführender Gesellschafter einer EDV-Beratungsfirma. 

Als Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung "für schriftstellerisch hoch begabten Nachwuchs" schrieb er seinen ersten Roman "Die Haarteppichknüpfer", der 1995 erschien und für den er 1996 den "Literaturpreis des Science-Fiction-Clubs Deutschland" erhielt. Bekannt wurde er vor allem durch den Thriller "Das Jesus-Video" (1998), der im Jahr 1999 drei literarische Preise gewann und zum Taschenbuchbestseller wurde. ProSieben verfilmte den Roman, der erstmals im Dezember 2002 ausgestrahlt wurde und Rekordeinschaltquoten bescherte. Mit "Eine Billion Dollar", "Der Nobelpreis" und zuletzt "Ausgebrannt" stieg er endgültig in die Riege der deutschen Top-Thriller-Autoren auf. 

Nach über 25 Jahren in Stuttgart lebt Andreas Eschbach mit seiner Familie jetzt seit 2003 als freier Schriftsteller in der Bretagne.
 

24.11.2018

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 520 bis Ende

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 520 bis Ende
KerstinT kommentierte am 06. November 2018 um 22:06

Abschnitt 3.1: Seite 520 bis 658, Kapitel 46 bis einschließlich 53

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Sursulapitschi kommentierte am 11. November 2018 um 10:14

Jetzt haben wir hier plötzlich zwei dicke Themen auf dem Tisch und ich weiß noch nicht, ob mir das gefällt. Deutschland baut eine Atombombe und ein Superhirn? Na toll, vielleicht sprengen sie sich dann logischerweise selbst in die Luft. Man darf gespannt sein.
Hier waren mir eindeutig zu viele technische Details. Sie können ja eine Atombombe bauen, aber wie genau sie funktioniert, will ich nicht wissen.

Natürlich dachten wir jetzt alle, Helene wird schwanger. Ist sie aber nicht. Herr Eschbach führt uns an der Nase herum.
Und Lettke, der wird doch wohl nicht geläutert werden. Er denkt darüber nach, dass Rache nicht der Sinn des Lebens sein kann. Fein, aber wenn er jetzt einfach mal so zur Einsicht kommen sollte, dann ist mir das zu billig, dafür war er zu krankhaft rachsüchtig.
Wie auch immer: 150 Seiten vor dem Schluss hat man jede Menge Möglichkeiten und noch keine Ahnung, worauf das Ganze hinausläuft. Spannend.

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BücherwurmNZ kommentierte am 23. November 2018 um 11:52

Ehrlich gesagt finde ich es gut, dass Helene eben nicht schwanger wurde. In jedem anderen Film oder Buch wäre genau das passiert.

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KerstinT kommentierte am 11. November 2018 um 15:08

Eine Atombombe also. Na gut, mal sehen, wa sda noch kommt.

Dieses psychologische Computerprogramm klingt ja interessant. Künstliche Intelligenz?

Naja, ob Helene dieses neue Programm überlisten kann? Ich glaube ja nicht. Beziehungsweise ich hoffe es nicht, denn das macht das Ganze (noch) unglaubwürdig(er).

Ich finde, das Buch zieht sich gerade wieder etwas.

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newra kommentierte am 25. November 2018 um 14:17

Du hast recht! Eigentlich ist sehr viel passiert bzw. viel von enormer Wichtigkeit, aber die Story bleibt irgendwie auf der Oberfläche und schafft es nicht Spannung aufzubauen. Ich jedenfalls bin nicht in diesen Strudel aus Macht und Diktatur hineingezogen worden. Es zieht sich, wie du schreibst, eher mehr - Schade!

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Blintschik kommentierte am 11. November 2018 um 17:43

Puh, der Teil bei dem Helene und Eugen zusammen programmiert haben, war echt anstrengend. Ich bin da irgendwie nicht mitgekommen und es hat sich so endlos gezogen. Allgmein blicke ich bei dem Programmieren nicht ganz durch. Wirkt irgendwie kompliziert.
Aber mit dem Treffen auf Hitler und dem Bombenangriff ist es dann doch noch richtig spannend geworden. Und ich glaube so langsam macht Eugen such eine Wende durch, weil er merkt dass seine Rache nicht für ein ganzes Leben ausreicht. Als seine Mutter dann gestorben war, hatte ich sogar ein bisschen Mitleid. Aber der Autor kann Gefühle nicht so gut beschreiben, dass man wirklich mitfühlt.
Was Helene angeht, so hätte ich echt erwartet, dass sie schwanger wird. Aber vielleicht kommt das ja noch.
Das Gespräch mit Danzer war richtig spannend. Da kommt dieses dystopische Gefühl hoch. Es ist erschreckend und doch irgendwie faszinierend, was man alles mit Technik machen kann.

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santina kommentierte am 20. November 2018 um 21:35

Das ging mir auch so, zwischendurch fand ich es sehr anstrengend. 

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mohawk kommentierte am 23. November 2018 um 08:38

Die Programmiersache fand ich auch etwas Technik-lastig. Ich kann auch nicht beurteilen, ob es bei Informatikern besser ankommt und ob die das alles für glaubwürdig empfinden. Dennoch gefällt mir die Geschichte, weil ich die zwei konträren Charaktere mag. Und weil es durch die Bombe zunehmend bedrohlich wird.

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Minijane kommentierte am 18. November 2018 um 15:15

 

Ich verstehe immer noch nicht warum Helene so unfassbar wenig Selbstvertrauen hat und meint Arthur würde sie nach dem Krieg verlassen.

 

 

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BücherwurmNZ kommentierte am 23. November 2018 um 11:55

Weil Helene weiß, dass sie nicht wirklich hübsch ist und sich auch nicht hübsch findet. Und sie reduziert sich auf ihr Äußeres. Denn mit Arthur hat sich sich beim ersten Treffen gut unterhalten können, wie auch nachher im Versteck. Außerdem ist sie sehr gut im Programmieren. Das sieht sie aber alles nicht.

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sphere kommentierte am 24. November 2018 um 18:38

Da habe ich erstmals bei dem Buch auch gestockt: der Krieg soll weitergehen, damit sie Arthur nicht verlieren kann? Das widerspricht sich massiv mit ihrer bisherigen Arbeit, möglichst viele zu schützen.

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franzi303 kommentierte am 28. November 2018 um 11:31

Helene findet also heraus, dass Juden zusammengepfercht und getötet werden sollen. Ob sie wirklich dachte, dass die nur vertrieben werden sollen? Ziemlich naiv, aber gut, sie sieht die Dinge halt anders. Dann die Sache mit der Formulierung, der Krieg könnte sehr bald sehr schnell beendet werden, und die Entdeckung einer geplanten Atombombe, die es vielleicht in Amerika gibt, oder auch nicht. Interessant fand ich LettkesTreffen mit Hitler und den Physikern. Hitler ist nicht so, wie Lettke es sich vorgestellt hat. Und ich dachte, er ist von ihm so begeistert, aber irgendwie hält sich das bei ihm ja in Grenzen. Ich hatte beim Lesen irgendwie auch so die typische Stimme von Hitler im Kopf, die man so aus Aufzeichnungen kennt ... Total krass, wie er den Bau der Atombombe einfordert.
Dann der Bombenangriff auf Weimar. Die Sirenen ... das muss eines der schlimmsten Dinge sein, die man miterleben kann: Bombenalarm. Ich dachte mir schon, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit jemanden treffen wird, der den Protagonisten nahe steht. Dass es dann gleich zwer werden, ist doch schockierend gewesen: Helenes Mutter verletzt und Lettkes Mutter tot.
Was ich noch anmerken möchte ist, dass mir Ludolf sehr mit seiner schleimigen Weise auf den Keks geht. Da rutscht man ja auf dem Schleim aus =S
Die Sache mit dem Super-Komputer habe ich beim Lesen am Anfang nicht ganz verstanden, aber beim zweiten Mal verstehe ich jetzt, was das werden soll und dass es für Helene immer schwerer wird, Arthur zu schützen.

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KerstinT kommentierte am 06. November 2018 um 22:07

Abschnitt 3.2: Seite 659 bis Ende, Kapitel 54 bis Ende

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KerstinT kommentierte am 11. November 2018 um 19:57

Hahahaha OH MEIN GOTT!!!! Die letzten 50 Seiten, da kann ich wirklich nur den Kopf schütteln.

Helene will fliehen, doch es klappt nicht. dann geht sie eben ins KZ. Da bekommt man jetzt einen Barcode?!? Oben drauf gibt es noch einen Chip und schon liebt sie den Führer. Ernsthaft??

Na, Eugen ist ja am Ende seines Lebens doch noch für etwas gut, und produziert viele kleine AAA-Deutsche. Krank! ICh dachte ja am ende liegt dort Helene und bekommtEeugens Samen einverleibt. 

Was hat es mit Eugens Mama-Rufen auf sich? Das macht mir Angst.

Schön fand ich, dass Helene nun doch noch erfahren hat, was mit Ruth geschehen ist.

Also das Ende geht echt gar nicht. Es macht auf mich den Eindruck, als hätte Eschbach hier alle kranken Gedanken seines Lebens in die letzten 50 Seiten gepackt. :D Waaarum???

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Sursulapitschi kommentierte am 11. November 2018 um 22:05

Also, mich hat das Ende gerade mit dem Buch versöhnt. 
Zwischendurch war ich übel enttäuscht und dachte, da kommt so eine Waltraud aus dem Nichts und dann ist es ganz leicht, nach Brasilien zu fliehen. Das kann doch wohl nicht wahr sein. 
Aber so, großes Kino! 
Eugens Mama Rufe sollen bewirken, dass du dich gruselst. Alles richtig gemacht. Und er bekommt genau das, was er verdient. Super!
Gegen Ende macht das Buch tatsächlich genau das, was ich mir gewünscht habe. Es zeigt, was passieren kann, wenn Nazis an die Macht kommen und die heutige Technik zur Verfügiung haben und das eindrucksvoll. Hoffentlich lesen viele AFD-Fans dieses Buch. 

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Blintschik kommentierte am 12. November 2018 um 23:32

Also ich finde das Ende auch passend. Ein Happy End hätte nicht gepasst, daher finde ich es gut, dass der Autor zeigt wie krank alles wäre, wenn die Nazis an der Macht wären. Daher gefällt mir das Ende irgendwie.
Und was das Datensilo angeht: Ich glaube es wurden so einige Dinge nicht erklärt. Berta kam mir immer seltsam vor und wie hat alles für Marie geendet. Was ist mit Stern passiert? Hat Ludolf auch etwas wegen seiner Frau abbekommen? Und was ist am Ende aus dem Nsa geworden? Mir fehlt am Ende so Einiges, das mich nocj interessieren würde, aber bestimmt ist es so gewollt.

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KerstinT kommentierte am 13. November 2018 um 09:40

Ja, so einiges wurde nicht wirklich ausgeklärt.

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mohawk kommentierte am 23. November 2018 um 08:42

Ich habe auch noch ein paar Fragen. Aber diese losen Enden sind für mich nicht sooo wichtig. Man weiß ja oft auch im realen Leben nicht immer, wie sich alles entwickelt und was aus manchen Menschen geworden ist.

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mohawk kommentierte am 23. November 2018 um 08:42

Ich habe auch noch ein paar Fragen. Aber diese losen Enden sind für mich nicht sooo wichtig. Man weiß ja oft auch im realen Leben nicht immer, wie sich alles entwickelt und was aus manchen Menschen geworden ist.

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BücherwurmNZ kommentierte am 23. November 2018 um 12:10

Das ist mit Sicherheit Absicht, dass nicht alles geklärt wurde. So kann man sich als Leser selbst Gedanken darüber machen. 

Was es mit dem langsamen Datensilo auf sich hat, wurde doch ziemlich am Anfang erklärt. Dass Ludolf Probleme wegen Helene bekommen hat, glaube ich nicht. Er ist doch so ein hohes Tier. Das NSA wird es wahrscheinlich nicht mehr lange geben, weil dann alles das künstliche Superhirn übernehmen wird. Allerdings überrascht mich, dass diese Entwicklung so schnell voran geht, da Helene nicht mehr mitarbeitet. Anscheinend schafft es die andere Programmiererin doch alleine? Und: Wird Amerika die Atombombe bauen und Deutschland vernichten?

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E-möbe kommentierte am 18. November 2018 um 11:50

Wie bitte? Als AfD-Fan glaubst du doch dann, dass es cool wäre. Deutschland gewinnt den Krieg, alles paletti. Verstehe gerade deinen Gedankengang nicht.

Und ich fand den Schluss nur noch lächerlich. Erst wird alles bis ins Letzte beschrieben, sogar 50 Seiten für einen Kondomklau, dann kann man mal so eben einen Mann nach Brasilien schmuggeln, und Ludotyp hält sich auch noch an die Abmachungen. Ja, klar. Und 50 Seiten vor Schluss macht Hitler einen auf Zwergenaufstand, weil keiner seiner Deutschen checkt, wie die Atombombe funktioniert, drei Seiten und fünf Monate später gewinnt Deutschland den Krieg.

Wow. Was sagt uns das? Die Herrenrasse war den Amis intelligenzmäßig überlegen. Super Message. Hallo, AfD-ler, hier ist euer Buch!

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Sursulapitschi kommentierte am 18. November 2018 um 12:47

Doch, die Nazis gewinnen den Krieg, alles super, und dann wird alles gruselig bis es absurde Züge annimmt und zwar so absurd, dass sich sogar AFDler gruseln. Genau das brauchen die. 

Allerdings, nachdem ich das Buch ein bisschen habe sacken lassen, fand ich die Gewichtung etwas unglücklich. Es hätte genau das passieren müssen, was passiert, nur sehr viel schneller. Hier hat man uns eingelullt und dann ganz am Schluss mächtig draufgehauen, da findet man das Ende nur noch albern. Aber stell dir vor, es wäre schon nach etwa der Hälfte des Buches in diese Richtung gegangen, man hätte sich langsamer in das Katastophenszenario einleben können, das immer grauenhafter wird, das hätte jedem die Schuhe ausgezogen. 
Also, eigentlich bin ich inzwischen deiner Meinung, jedenfalls fast. :-)

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mohawk kommentierte am 23. November 2018 um 08:41

Ich bezweifle zwar, dass AFD-Anhänger das Buch lesen und sich dann abschrecken lassen von den realen politischen Entwicklungen ;-) aber mir gefällt auch, dass das Buch so rabenschwarz endet und keinen Lichtschimmer zulässt. Es soll mit diesem Ende nachdenklich und traurig machen und vielleicht doch den ein oder anderen ein bisschen aufrütteltn, dass man in diesen Zeiten Stellung beziehen muss.

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BücherwurmNZ kommentierte am 23. November 2018 um 12:35

Das Buch endet sehr düster. Allerdings gibt es einen Lichtschimmer: Wird Amerika Helenes Hinweis zum Bau der Atombombe finden, diese bauen und Deutschland angreifen und besiegen?

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BücherwurmNZ kommentierte am 23. November 2018 um 12:35

Das Buch endet sehr düster. Allerdings gibt es einen Lichtschimmer: Wird Amerika Helenes Hinweis zum Bau der Atombombe finden, diese bauen und Deutschland angreifen und besiegen?

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BücherwurmNZ kommentierte am 23. November 2018 um 12:35

Das Buch endet sehr düster. Allerdings gibt es einen Lichtschimmer: Wird Amerika Helenes Hinweis zum Bau der Atombombe finden, diese bauen und Deutschland angreifen und besiegen?

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E-möbe kommentierte am 23. November 2018 um 14:57

Du findest, es ist ein Lichtblick, dass die Welt auf einen Atomkrieg zusteuert? :D

Die Meinungen hier werden immer ... seltsamer.

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Sursulapitschi kommentierte am 11. November 2018 um 22:15

Haben wir eigentlich erfahren, was mit Datensilo 163 los war? Nein, oder? Das hat er vergessen.

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KerstinT kommentierte am 11. November 2018 um 22:32

Ja, da kam tatsächlich nichts mehr. Komisch. Ich war mir sicher, da stimmt irgendwas nicht.

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Sursulapitschi kommentierte am 11. November 2018 um 22:41

Wir sollten ihm schreiben. So geht das nicht. :-)

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KerstinT kommentierte am 11. November 2018 um 22:59

Gute Idee! :D

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E-möbe kommentierte am 18. November 2018 um 11:55

Da ich es noch nicht geschafft habe, ihm zu schreiben, könntest du ihn gleich noch bitten, das Buch nochmal und in gut zu schreiben? Mit Marie und Otto und Eugen? Ohne Helene? Danke!

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Sursulapitschi kommentierte am 18. November 2018 um 12:50

Ich mochte Helene. Das schreibe ich ihm nicht. Vielleicht schicke ich ihm einfach den Link zur Leserunde, dann weiß er Bescheid. 

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E-möbe kommentierte am 18. November 2018 um 17:12

Du bist ja gemein. Muss ich halt selbst schreiben. :D

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Sursulapitschi kommentierte am 18. November 2018 um 20:34

Dann kannst du ihn ja auch gleich noch fragen, was es mit Silo 163 auf sich hat. :DDD

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santina kommentierte am 20. November 2018 um 21:38

Das klang so absurd, da musste einfach was kommen. Das dachte ich zumindest auch. 

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wandagreen kommentierte am 13. November 2018 um 17:29

Möglicherweise der Ausgangspunkt für einen zweiten Band? (*zehennägelkräuseln).

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Sursulapitschi kommentierte am 13. November 2018 um 17:43

Oh ja, Silo 163, oder wie Berta die Welt rettete. 

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KerstinT kommentierte am 13. November 2018 um 17:49

Hahahaha genialer Titel!

Lesen würde ich es aber nicht :D

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Sabine_AC kommentierte am 18. November 2018 um 18:05

Eine Auflösung bezüglich Silo163 gab es leider nicht. Auch nicht dazu, warum der erste Weltkrieg 1917 zu Ende war.
Mag unwichtig sein, aber auch mir fehlt da ein Grund, ein Zusammenhang, eine Erklärung. Wenn's keine Rolle spielt, sind diese Details überflüssig...

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BücherwurmNZ kommentierte am 23. November 2018 um 13:15

Es wurde doch gesagt, wieso Datensilo 163 so langsam ist. Ich habe noch einmal nachgesehen. Der Hauptachsenmotor ist defekt, deshalb läuft er nur auf halber Geschwindigkeit. (S. 327)

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KerstinT kommentierte am 23. November 2018 um 17:08

Ja, das hatte ich auch gelesen und registriert. Aber ich hatte noch mehr erwartet. Das es eigentlich nicht nur daran liegt. Das ist nämlich langweilig :D

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E-möbe kommentierte am 25. November 2018 um 21:59

Ich hatte auch einen Grund vermutet, warum der Hauptachsenmotor defekt ist, also Sabotage oder so.

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wandagreen kommentierte am 11. November 2018 um 23:43

Stimmt, sehe ich auch so ähnlich, Kerstin. Andy macht hier zu große Sprünge. Das ist so aufgesetzt. Zwar finde ich es gut, dass der Krieg plötzlich gewonnen wurde, aber das kommt zu spät. Ich bin längst mürbe.

Das Programmieren mit Eugen und Helene hat mir noch am Besten gefallen.

Alles in allem: ziemlich wild und ein großes Durcheinander.

 

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BücherwurmNZ kommentierte am 23. November 2018 um 12:00

Dass so etwas ähnliches wie mit den Chips passiert, hab ich geahnt, allerdings schon viel früher damit gerechnet.

Nachdem Helene wieder zu ihrem Mann zurück ist und es bei den beiden nicht klappt, habe ich auch gedacht, dass Helene vielleicht die Samen von Lettke bekommt.

Wieso Helene nach seiner Mama ruft, habe ich auch nicht verstanden.

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Blintschik kommentierte am 12. November 2018 um 23:27

Wow, was für ein Ende. Ich frage mich ob Eugen wirklich vorhatte sich umzubringen oder ein Attentat geplant hatte. Aber nun gut, jetzt hat er ja einen "Job" als Sammenspender und wird ganz schön viele Kinder haben. Vielleicht wird Helene sogar Mutter seiner Kinder, wenn Ludolf nicht zeugen kann. Aber Helene ist am Ende schon richtig fertig. Der Brief hat mich richtig geschockt und ich kann nicht glauben, dass Arthur wirklich Selbstmord begangen hat. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Ludolf dahinter steckt, weil Helenr abhauen wollte. Aber dass sie deswegen freiwillig ins Lager gegangen ist, ist krass. Besonders dieses Implantat ist gruselig. Allgmeien die Tatsache, dass die Nazis hier wegen der Technik den Krieg gewonnen haben ist gruselig. Das Ende hat mich dann irgendwie an 1984 erinnert. Da sitzt der Protagonist am Ende auch nach einer Gehirnwäsche da und liebt seinen Führer. Eine erschreckende Vorstellung.

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wandagreen kommentierte am 13. November 2018 um 01:00

Stimmt. Nicht mal das Ende ist selber erfunden!

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KerstinT kommentierte am 13. November 2018 um 09:25

Bei Arthur habe ich die geliche Vermutung wie du.

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E-möbe kommentierte am 18. November 2018 um 11:57

Ich nicht. Der ist so der Typ zum Aufgeben gewesen. Hat bestimmt wieder durchgerechnet "Was wäre wenn", kam auf ein Ergebnis, das ihm nicht passte, und weg.

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Sabine_AC kommentierte am 20. November 2018 um 20:20

So habe ich Arthur auch empfunden. Kein Kämpfertyp... an seinem Suizid habe habe jedenfalls nicht gezweifelt.

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newra kommentierte am 25. November 2018 um 14:31

Also ich tippe eher auf Selbstmord bei Lettke. Er hat einfach panische Angst in den Krieg ziehen zu müssen und zieht daher lieber die Reißleine. Um sich gegen das Regime zu stellen und den Führer zu töten, hat er nun wirklich nicht genug Mumm. Zumal es ihn vielleicht dafür geschützt hätte in den Krieg zu müssen, aber hingerichtet hätten sie ihn dann natürlich trotzdem. Da es ihm immer nur um sich selbst ging, kann ich mir auch keinen selbstlosen Lettke vorstellen, der letztlich Hitler eliminiert. Vielmehr hat er sich noch mal in der Suite eingebucht, um seine gloreichen Taten noch mal zu durchleben, bevor er sich den Todesschuss gibt, aber selbst das gelingt ihm ja auch nicht.

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E-möbe kommentierte am 25. November 2018 um 21:58

Wir haben bei dem Selbstmord über Arthur gesprochen, nicht Lettke. Aber recht hast du wahrscheinlich trotzdem.

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franzi303 kommentierte am 29. November 2018 um 19:05

Und beendet ... der letzte Abschnitt hatte es ja in sich. Helenes Abneigung gegen Ludolf, ihr Sorge um Arthur, was sie alles erleidet, um ihm zu entfliehen... Sie muss ihn abgrundtief hassen. Das Ende von ihr war traurig und schockierend, aber ich habe nichts anderes erwartet. Habe eher noch erwartet, dass sie Lettkes Sperma bekommt...
Lettkes Schicksal... ist hart, er tut mir halb leid, halb hat er es aber auch verdient. Der Verlauf war echt krass, irgendwie unreal. Aber die gesamte Geschichte ist so unwirklich und unreal. Der 2. Weltkrieg gewonnen, Atombomben auf London, die absolute Überwachung. Alles ist so krass und schockierend, aber gut gemacht.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 520 bis Ende
Leseliebelei kommentierte am 13. November 2018 um 17:05

Ach. Du. Meine. Güte.

 

Jetzt habe ich das Buch gerade beendet und weiß gar nicht, was ich sagen oder denken soll. In den letzten Kapiteln ist ja tatsächlich alles nochmal abgedreht und ins Absurde geführt worden. Dadurch ist es - für mich - ein wenig mehr entfernt von der Realität, ein bissche mehr "typischer Dystopie-Roman" und ein bisschen weniger lebensecht.

Natürlich, alles irgendwo vorstellbar, aber doch alles sehr, sehr krass und überzogen.

Die Welt wird von den Deutschen und Maschinen gesteuert, Eugen ist Samenspender auf Ewigkeit und produziert viele kleine AAA-Arier, Helene wurde umgepolt und liebt nun den Führer. Eine Wiedereingliederung kann geschehen, so ein Glück aber auch. Arthur ist tot, wie auch immer das nun wirklich passiert ist. Ich glaube, das muss sich bei mir erst einmal alles setzen.

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E-möbe kommentierte am 18. November 2018 um 11:58

Unser Kühlschrank ist übrigens auch AAA. Vielleicht könnte der auch ein paar hübsche Butter-Arier produzieren.

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Emswashed kommentierte am 16. November 2018 um 17:44

Jetzt musste ich erstmal zuende lesen und mir meine eigenen Gedanken machen, bevor ihr mir hier was "einflüstert". Das Ende des Buches war großartig, nichts wird verharmlost und was manchen als völlig abstrus erscheint, ist gar nicht so weit weg. Ich hatte zwischendurch meine Zweifel, ob die ganze Geschichte sich vielleicht nur auf das Sexleben von Helene, oder Eugens Rache konzentrieren würde. Aber letztendlich hat mich die "Technik" erschreckt. Natürlich werden wir auch heute fast lückenlos überwacht, aber was wäre, wenn das Staatssystem ein anderes wäre?

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 520 bis Ende
wandagreen kommentierte am 16. November 2018 um 18:15

Dann sind wir am Abend, meine Beste und Guteste.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 520 bis Ende
Emswashed kommentierte am 17. November 2018 um 09:34

Du meinst am Popocatépetl, oder?

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 520 bis Ende
wandagreen kommentierte am 17. November 2018 um 11:05

:DDD. Genau da. Mrr müsstet höllisch aufpasse!

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 520 bis Ende
E-möbe kommentierte am 18. November 2018 um 11:45

Ich hab's geschafft, GsD.

Und ich frage mich noch einmal: Wie kann man so einen mega Anfang und so eine krasse Idee so dermaßen kaputtschreiben?

Was war auf den letzten 200 Seiten los? Winkte da die Deadline und Herr Eschbach musste sich beeilen, um fertig zu werden? Anders kann ich mir diesen krampfhaft zusammengestückelten Schluss nicht erklären.

Ich bin nur noch enttäuscht.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 520 bis Ende
AnnBee kommentierte am 19. November 2018 um 15:43

Das ging mir jetzt irgendwie zu holterdipolter am Ende, und war auch etwas dick aufgetragen. Gut finde ich, dass es kein Happyend gab, aber irgendwie war das alles recht unplausibel. Plötzlich haben die Deutschen die Atombombe und die Amis dafür ihre Baupläne vergessen, dieses Neurodings ist auch fertig, dann das geschmacklose Ende Eugens...zudem Waltraud, die beim ersten Treffen mit Helene gleich alles auf den Tisch packt und ihr Leben für deren Flucht riskiert. Das arme Mädchen, das unglücklich mit dem SS-Mann verheiratet ist...da gäbe es doch sicher andere Kandidaten, deren Flucht weit dringender ist.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 520 bis Ende
E-möbe kommentierte am 19. November 2018 um 22:59

Ich glaube, jemand hat Eschbach auf die Schulter getippt und gesagt: Du weißt schon, dass übermorgen Abgabetermin ist?

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 520 bis Ende
Sabine_AC kommentierte am 21. November 2018 um 11:35

Ich bin zwiegespalten, was den letzen Teil / das ende betrifft.

Einerseits ist es - gerade durch die krassen, überzogenen Wendungen - nochmals aufrüttelnd und schockierend. Ich hätte weder bei Helene, noch bei Eugen ein entsprechendes "Schicksal" erwartet. Auch wenn ein Happy end so gar nicht gepasst hätte - ich hatte einen Ausblick auf die "Schöne neue Welt" erwartet: Krieg gewonnen, Helene (und Eugen) zwar nicht glücklich, aber halt im Alltagstrott einer entsprechenden Welt... die als solche schon gruselig genug wäre.

Andererseits stört mich aber doch, dass das ende so holterdiepolter abgehandelt wird. Während die Story vorher immer wieder Längen hatte und mit weitaus weniger Seiten ausgekommen wäre, hätte ich mir hier ein paar mehr gewünscht. Auch, um die "losen Fäden" noch irgendwie zu verküpfen.

So wirkt alles am Ende unausgewogen.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 520 bis Ende
Tefelz kommentierte am 21. November 2018 um 22:00

So nach dem 2. Teil der mich nicht so wirklich überzeugt hat, passiert im 3. Teil ja wieder so viel, dass andere damit noch 300 Seiten gefüllt hätten. Das Ende hat mich sehr überrascht und irgendwie gut, das dieses Buch nicht mit einem Happy End und endlosem Schmalz geendet hat. Die Verwicklungen und das geschnappt werden, waren gut dargestellt und mir haben die Personen alle gut gefallen , bis auf Arthur, seinen Selbstmord nehme ich ihm übrigens ab, da der aus Männersicht nichts drauf gehabt hat und man ihn eigentlich nur schwer mögen konnte. Helene hat am Ende Kraft bewiesen und auch die Rolle des Eugen hat mir richtig gut gefallen. Das Ende hat den etwas zähen Mittelteil nochmal herausgerissen und jetzt lasse ich day Uch bis zum Wochenende nochmal sacken.

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santina kommentierte am 21. November 2018 um 22:26

Mich konnte das Ende nicht überzeugen, das war mir schlichtweg zuviel, da gab es ja gar nichts erfreuliches mehr. Irgendwann habe ich auch noch damit gerechnet, dass Helene Empfängerin einer Samenspende wird, das hätte gerade noch gefehlt. 

Habt ihr eine Vorstellung, wer die Frau auf dem Gynäkologiestuhl sein könnte. Bodenlange blonde Zöpfe. 

Die Frage nach den "Mama"-Rufen, ich nehme an, seine Mutter hat sich an ihm vergangen und er in den Momenten daran erinnert wurde. 

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Minijane kommentierte am 22. November 2018 um 21:08

Meine Herren, das Ende ist aber wirklich etwas dick aufgetragen! Das überzeugt mich jetzt überhaupt nicht. Dr Mengele muß auch noch auftauchen und die wundersame OP macht Helene zur glühenden Hitlerverehrerin.

Eugen Lettge als Samenspendermaschine die Mama ruft, das ist mir zuviel!

 

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E-möbe kommentierte am 22. November 2018 um 22:56

Das ist schon richtig so für Teil 2, den Eschbach gerade schreibt.

Titel: NSU

Untertitel: Nationale Samenspender Union

Helene wird von Eugen schwanger, 12 x, bekommt den Mutterschaftsorden und gebiert lauter aufrechte, intelligente Deutsche für den Ludodingens. Die sind noch schlauer als die aufrechten, intelligenten, deutschen Wissenschaftler und fliegen auf den Mond, als der Älteste 13 ist. Dort besiedeln sie die dunkle Seite und suchen nach Dinosauriern.

 

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KerstinT kommentierte am 25. November 2018 um 16:51

Klasse :D :D :D

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sphere kommentierte am 26. November 2018 um 11:53

"Die Frage nach den "Mama"-Rufen, ich nehme an, seine Mutter hat sich an ihm vergangen und er in den Momenten daran erinnert wurde. "

 

Nein, das denke ich nicht. Es zeigt einfach, in welcher Beziehung sie standen, unter welchem Druck er unter der Parentalisierung stand. Sein perverser Charakter wird dadurch gut dargestellt.

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BücherwurmNZ kommentierte am 23. November 2018 um 13:39

Am Ende passiert noch mal richtig viel, dafür hat sich vorher alles gezogen. Erschreckend und gruselig, was passiert. Ein Happyend wäre nicht passend gewesen, aber die Hoffnung bleibt, dass die Amerikaner die Pläne für den Bau der Atombombe finden. Deutschland gewinnt den Krieg, alles wird überwacht, es wird eine künstliche Intelligenz geschaffen. Erinnert mich ein wenig an 1984.

Es ist schon komisch, dass die Mitarbeiter im NSA wissen, dass alles überwacht und aufgezeichnet wird und sich dann wundern, dass es Aktionsprotokolle über ihre Tätigkeiten gibt. 

Lettkes Schreien von "Mama" am Ende sollte wohl noch mal Erschrecken, aber ich verstehe nicht, wieso er das sagt. 

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E-möbe kommentierte am 23. November 2018 um 15:03

Wahrscheinlich sollen wir uns noch mal Gedanken über Lettkes Werdegang machen.

Man wird ja in der Regel nicht als psychopathischer Vergewaltiger geboren (sagen die einen Wissenschaftler, andere sagen was anderes). Vielleicht deutet das darauf hin, dass Lettke, der vaterlos bei seiner Mutter aufwuchs und diese sich scheinbar nie einen neuen Mann suchte, schon in jungen Jahren von seiner Mutter missbraucht wurde. Zwischen beiden bestand ja immer ein seltsames Liebe-Hass-Verhältnis. Vielleicht kommt Lettkes Frauenbild daher, dass er sich eigentlich immer an seiner Mutter rächen wollte, das aber aus Sohnesgefühlen irgendwie nie konnte. Also hat er die Wut und den Hass auf seine Mutter auf die Mädchen/Frauen projiziert, die ihm seiner Meinung nach was angetan haben (oder einfach dank seines Jobs zur Verfügung standen).

Und jetzt, wo er kaum mehr als ein sabberndes Kleinkind ist, kommt alles wieder hoch, als ihm dasselbe passiert wie im (Klein)Kindalter, deshalb seine Mama-Rufe.

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Sarahklein kommentierte am 23. November 2018 um 15:25

Deine Erklärung finde ich absolute Kindhei logisch und gut. Das lässt ihn noch einmal in einem etwas anderen Licht dastehen.

Deshalb scheint er seine Mutter auch nicht wirklich vermisst zu haben. Und sie hatte auf jedenfall ein sehr seltsames Verhältnis. Auf der einen Seite wollte sie, dass er sich eine Frau sucht. Aber wirklich loslassen wollte sie auch nicht

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 520 bis Ende
E-möbe kommentierte am 23. November 2018 um 22:31

Sollte Eschbach das tatsächlich so beabsichtigt haben, ist das immerhin etwas mit Tiefe bei einem Protagonisten. Aber da die anderen so schablonenhaft waren, hat er das bei Eugen ein bisschen zu sehr versteckt.

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Sarahklein kommentierte am 24. November 2018 um 12:54

Vielleicht muss man das Buch auch zwei- oder dreimal lesen um wirklich alles zu durchschauen, was er hinein gearbeitet hat. Ich glaube aber eher nicht dran

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E-möbe kommentierte am 25. November 2018 um 22:01

Ich auch nicht. Vielmehr habe ich den Eindruck, dass noch viel mehr Ungereimtheiten auffallen würden.

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sphere kommentierte am 27. November 2018 um 15:53

"Es ist schon komisch, dass die Mitarbeiter im NSA wissen, dass alles überwacht und aufgezeichnet wird und sich dann wundern, dass es Aktionsprotokolle über ihre Tätigkeiten gibt. "

Nicht anders als bei uns in der heutigen Zeit - dennoch wundert sich manch einer, dass es tatsächlich passiert.

Dieser Satz ist ein gutes Beispiel dafür, dass Eschbach mit seinem Buch auch die heutige Gesellschaft kritisiert (davon gibt es mehrere Beispiele im Buch).

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E-möbe kommentierte am 27. November 2018 um 16:01

Es wundern sich vielleicht naive "Normalos". Aber hier wäre das so, als würde sich ein CIA-Angestellter wundern, dass ihm NSA, FBI, Heimatschutz oder der russische Geheimdienst versuchen, über die Schultern zu schauen. Und das halte ich echt für Unsinn.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 520 bis Ende
Sarahklein kommentierte am 23. November 2018 um 15:23

Ich habe das Buch gestern beendet und musste jetzt erst noch einmal eine Nacht drüber schlafen, bis ich dazu etwas schreiben konnte.

Die Entwicklungen im NSA sind absolut nachvollziehbar: In der Realität ist uns auch bewusst, dass wir ausspioniert werden könnten. Passiert es aber wirklich sind alle ganz überrascht. So hat sich zuletzt auch Helenes und Lettkes Verhalten ihnen am Ende geschadet.

Lettke hat mir am Ende fast sogar etwas leidgetan. Aber auch nur fast.

Helene hätte sich eigentlich denken können, dass ihr Mann sie überwachen lässt. Selbst wenn die Flucht gelungen wäre, es wäre doch logisch gewesen, dass sie in Brasilien ist. Spätestens dort wäre sie gefunden worden.

Ob Deutschland wirklich den großen Vorsprung gehabt hätte und somit einen Sieg errungen ist fraglich. Erschreckend ist die Vorstellung auf jedenfall. Die Zukunft wäre sicherlich von weiteren Kriegen geprägt worden sein.

Das Helene einen Chip eingepflanzt bekam und dann Hitler liegt empfand ich übertrieben.

Insgesamt hat es mir ganz gut gefallen trotz kleiner Schwächen hier und da. Ein "interessantes" Gedankenexperiment, dass sehr erschreckend ist.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 520 bis Ende
sphere kommentierte am 27. November 2018 um 15:58

Am Wochenende habe ich das Buch (endlich) auch beendet. Ich kann die Kritik nachvollziehen, jedoch nicht teilen. Gerade über die zwei Hauptpersonen wurde soviel erzählt, dass deren Handeln sehr gut nachvollziehbar war (egal, ob man sie jetzt mochte oder nicht).

Ich fühlte mich mit dem Buch gut unterhalten, angeregt, ja sogar zur Recherche animiert. Gerne hätte ich einige Seiten weniger Liebesgedöns und "Pillemann" gehabt, dennoch überwiegt der positive Teil.

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