Leserunde

Leserunde zu "Der Heimweg" (Sebastian Fitzek)

Der Heimweg - Sebastian Fitzek

Der Heimweg
von Sebastian Fitzek

Bewerbungsphase: 22.10. - 05.11.
Beginn der Leserunde: 12.11. (Ende: 03.12.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung der Verlagsgruppe Droemer Knaur – 20 Freiexemplare von "Der Heimweg" (Sebastian Fitzek) zur Verfügung. Eine Leseprobe zum Buch findet ihr hier

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch. Darüber hinaus erhaltet ihr zum Abschluss der Leserunde einen Link zu einem Online-Formular, das in Kurzform weiteres Feedback zum Roman abfragt. Für die Teilnahme daran, mit der ihr euch durch eure Bewerbung einverstanden erklärt, erhaltet ihr 1.000 Community-Punkte gutgeschrieben.

Wer das Datum seines Todes kennt, hat mit dem Sterben schon begonnen - der neue Bestseller von Sebastian Fitzek!

Es ist Samstag, kurz nach 22.00 Uhr. Jules Tannberg sitzt am Begleittelefon. Ein ehrenamtlicher Telefonservice für Frauen, die zu später Stunde auf ihrem Heimweg Angst bekommen und sich einen telefonischen Begleiter wünschen, dessen beruhigende Stimme sie sicher durch die Nacht nach Hause führt - oder im Notfall Hilfe ruft. Noch nie gab es eine wirklich lebensgefährliche Situation. Bis heute, als Jules mit Klara spricht.
Die junge Frau hat entsetzliche Angst. Sie glaubt, von einem Mann verfolgt zu werden, der sie schon einmal überfallen hat und der mit Blut ein Datum auf ihre Schlafzimmerwand malte: Klaras Todestag! Und dieser Tag bricht in nicht einmal zwei Stunden an ...

Geheimnisvoll, beklemmend, nervenaufreibend. Sebastian Fitzeks bislang unheimlichster Psychothriller.
 

Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie"(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile erscheinen seine Bücher in sechsunddreißig Ländern und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet und 2018 mit der 11. Poetik-Dozentur der Universität Koblenz-Landau geehrt. Er lebt in Berlin. Sie erreichen den Autor auf www.facebook.de/sebastianfitzek.de, www.sebastianfitzek.de oder per E-Mail unter fitzek@sebastianfitzek.de.

03.12.2020

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 266 bis Ende

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 266 bis Ende
damarisdy kommentierte am 15. November 2020 um 13:25

Nun bin ich durch mit "Der Heimweg" und werde gleich meine Rezension zum Buch verfassen. Abschließend kann ich auf jeden Fall sagen, dass der Titel in Anbetracht der ganzen Geschichte wirklich sehr irreführend ist, da es sich lediglich zu Anfang des Buches um solch ein Szenario handelt, wenn überhaupt, denn Clara hat ja nicht mal selber bei der Hotline angerufen, wie wir in diesem Leseabschnitt erfahren. Dass Jules hinter allem steckt, hätte ich nie und nimmer gedacht, ich war da mehr auf der Fährte von Caeser. Aber Fehlanzeige :D wie so typisch für Herrn Fitzek, alles noch mal umzuwerfen. Das finde ich immer positiv, wenn am Ende die Zusammenhänge so über die eigenen Vermutungen hinaus gehen. Genau so, wie, dass der Verdacht aufkam, dass sich Clara selbst sehr viel einbildet und sich so nicht bewahrheitet hat.

Allerdings muss ich sagen, dass bei mir doch noch ein paar Fragen offen geblieben sind, die sich für mich nicht so ganz erklären lassen, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind, wie sich gewisse Dinge, z.B. mit Jule's Vater, ergeben haben oder die Tatsache, dass Jules selbst von Anfang an bei Clara zu Hause war. Da gab es bei mir echt ein paar "Hä-Momente" :D
Vieles hat sich aber auch zu einem klaren Bild zusammengefügt, das mich wirklich beeindruckt und erstaunt hat. Gerade auch das mit Jule's verstorbenen Frau und deren Hintergrund! Und auch das "Widersehen" mit dem "Weihnachtsmann" war ja irgendwie witzig :D

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 266 bis Ende
Harakiri kommentierte am 15. November 2020 um 19:00

ich war auch sehr überrascht, dass Jules der Böse war. Da wäre ich nie draufgekommen. Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen.

Auch wenn der Klappentext irreführend ist und wir ein ganz anderes Buch gelesen haben. Fitzek schreibt ja selbst im Anhang, dass er keinen Wert auf Dinge legt, die wirklich so passieren könnten. 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 266 bis Ende
Sommerkindt kommentierte am 15. November 2020 um 19:18

Habe vor ein paar Minuten das Buch durchgelesen.

Diese Hä - Momente hatte ich auch. Aber das Jules der Böse war nunja hatte ich nicht so auf den Zettel obwohl ich hier und da ins Grübeln gekommen bin. Da Jules Klare ja regelrecht gepisakt hatte, sie aufgebaut hatte und regelrecht vor sich her geschubst hatte durch die Telefonleitung hindurch.

Das Klare vom Opfer zur Gewalttäterin wenn auch durch Notwehr wurde da musste ich schon ganz schön pusten. Das sie scheinbar jetzt eine 2. Chance bekommt mit dem Weihnachtsmann warum auch nicht. Das Jules indes noch immer auf freien Fuß ist und sie auch weiterhin nicht zur Ruhe kommen läßt ... was soll das denn bitte schön?...

Auch wenn die Auflösung anders als erwartet war und ja Fitzeks Still entspricht, kommt dieser Roman nicht ans Fitzek ältere Werke ran. Aktuell setzt er mir eindeutig zu sehr auf Gewalt und Gewaltexsesse und Unmengen von Blut. Diesmal jedoch hat sowohl die Handlung als auch die Figuren gelitten.

Da wir grad beim Titel sind, der passt so ganz und gar nicht zum Inhalt. Selbst der Klappentext passt nicht wirklich und ich bin nicht der Typ der gerne Klappentexte ließt. Entweder mir gefällt das Cover und der Titel oder nicht. Und das Cover hat mir gefallen war mal was anderes.

So nun werde ich mal sehen wie ich aus diesem Durcheinander eine sinnvolle Rezi zaubern kann.

Aber von Fitzek bin ich wirklich enttäuscht.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 266 bis Ende
Lesezeichen13 kommentierte am 22. November 2020 um 21:11

Das Klare vom Opfer zur Gewalttäterin wenn auch durch Notwehr wurde da musste ich schon ganz schön pusten. Das sie scheinbar jetzt eine 2. Chance bekommt mit dem Weihnachtsmann warum auch nicht. Das Jules indes noch immer auf freien Fuß ist und sie auch weiterhin nicht zur Ruhe kommen läßt ... was soll das denn bitte schön?...

Das Telefonat zwischen Klara und Jules hat mir auch nicht gefallen. Irgendwie völlig unlogisch, aber nun gut.

Das Wiedersehen mit dem "Weihnachtsmann" fand ich irgendwie witzig und why not.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 266 bis Ende
Lese.Lust.Ich kommentierte am 15. November 2020 um 19:55

Was für ein Plot-Twist.

Ich bin von meinem ersten Fitzek wirklich begeistert. Klar, das Thema ist krass und manche Szenen echt super abartig. Meine Aggression gegenüber Martin war schon sehr ausgeprägt. Ich bin echt überrascht, dass nicht Klara die Verrückte war, auch wenn uns Jules Vater das am Telefon weis machen wollte, um von sich selber abzulenken.

Ich habe relativ oft auf dem Sofa gesessen und "Häää?" vor mich hingemurmelt. Ich musste meinen Freund dann mal eben aufklären, was mich so verwirrt und hin und wieder habe ich eine Stelle vorgelesen. Er möchte diesen Psychothriller lieber nicht lesen. 

Den Titel des Psychothrillers finde ich nicht wirklich passend. Auch der kurze Klappentext auf dem Buchrücken hat mich verwirrt. Ich habe einfach etwas komplett anderes erwartet. 

Ich werde später noch oder morgen nach der Arbeit die Rezension schreiben. Für mich steht jedenfalls fest, dass ich mir jetzt noch mehr Bücher von ihm holen werde.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 266 bis Ende
Kinderbuchliebe kommentierte am 15. November 2020 um 23:11

Ich war sowas von erleichtert als im 3. LA die Gewalt keine Rolle mehr spielte! Nunja, das stimmt nicht, muss ich mir eingestehen. Schuss- und Stichverletzungen und ein verängstigtes Kind gab es ja zur genüge... Aber das war dann sozusagen das Gewohnheitsmass an Gewalt und ich konnte mich "entspannen" :/

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 266 bis Ende
Fingerella kommentierte am 16. November 2020 um 09:22

Ich habe gestern Abend den dritten LA beendet und musste erstmal meine Gedanken sortieren, damit der Kommentar hier nicht so viel Verwirrung stiftet.

Ich hatte ab dem Moment, wo Jules Vater gesagt hat, dass er in seine Wohnung kommt, das Gefühl, dass er am Ende in der Wohnung mit dem Wasserbett stehen wird und Jules bei Klara zu Hause ist. Allerdings habe ich das verwirrende Katz-und-Mausspiel zwischen Cäsar (als Täterfigur), Jules (als Bösen) und seinem Vater (als Komplizen) nicht so ganz durchschaut.

Der dritte LA war definitiv besser strukturiert als die ersten beiden. Die Stränge sind jetzt endlich so zusammengelaufen, dass man das große Ganze erkennen konnte. Allerdings finde ich, dass die Wandlung von Klara vom Opfer zur ganz normalen Frau, die sich nach ein paar Monaten wieder mit einem Mann trifft, nicht realistisch ist. Müsste man nach den ganzen Aussagen bei der Polizei, den Gewaltexsessen und der Befreiung von ihrem Ehemann nicht eher erstmal auf sich selbst achten und einen Weg zu seinem Selbstbewusstsein und seiner Stärke finden? Ich denke, dass das zu kurz gekommen ist, obwohl der "Weihnachtsmann" doch echt nett zu sein scheint.

Alles in allem war es ein versöhnliches Ende, dass mir gut gefallen hat. Die Wendungen waren teilweise undurchschaubar und es gab ein "Gewaltlevel", das normalerweise bei Fitzek an der Tagesordnung ist. DIe Gewaltszenen und die Schockmomente hätte der Roman für mich nicht in der Form gebraucht. Er hätte auch so funktioniert.

Jetzt mache ich mich auf zu meiner Rezension...

 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 266 bis Ende
Xanaka kommentierte am 16. November 2020 um 10:23

So, ich bin durch mit dem Buch und muss erst einmal sagen, das Ende ist wie schon geahnt völlig andes als angenommen. Schon im Vorfeld hatte ich ja die Vermutung, dass Fitzek uns ganz schön aufs Glatteis führen wird. Ist ihm in dem Falle auch gelungen. Wobei es gerade bei den letzten Seiten durchaus Moment gab, wo ich den Text mehrere Male lesen musste, um alles zu verstehen.

Während des Nachdenkens über das Buch kam mir der Gedanke, dass ich das Buch irgendwann - mit dem Wissen, das ich jetzt habe - sicherlich noch einmal lesen werde. Dann kann ich alles aus einem anderen Blickwinkel betrachten und entdecke vielleicht auch Dinge, die ich jetzt im ersten Lesefluss völlig übersehen habe.

Bei der Wahl des Titels bin ich mir auch unschlüssig. Passt er nun, oder eher nicht? Auf jeden Fall führt uns Fitzek auch mit dem Titel aufs Glatteis. Und möglicherweise hat die gespeicherte Nummer im Handy von Klara auch zu den Titelwahl geführt.

 

 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 266 bis Ende
Caröchen kommentierte am 16. November 2020 um 22:40

Leider konnte der letzte Abschnitt meine Meinung zu den Buch nicht rumreißen.
Ich fAnd den dritten Abschnitt sogar noch abstruser als den Rest.

Viele Wendung, die total undurchsichtig waren und auch im Nachhinein nicht richtig stimmig sind.
Jules soll von Anfang an der böse gewesen und sein Vater sein Komplize gewesen sein? Total bescheuert und wie ich finde auch keine raffinierte Wendung/Lösung die sich für den Leser abgezeichnet hätte.
Warum sich Jules Frau umbringt, als sie das herausfindet, hat sich mir auch nicht erschlossen. Ich habe den Abschiedsbrief gelesen, aber der Grund ist mir doch zu wenig, als dass die dafür ihre Kinder zurück lässt.

Auch hatte ich gehofft, dass die Klinik und das Experiment noch eine weitaus größere Rolle spielen würden, als dass sich dort nur Jules Frau und Klara "begegnet" sind.

Ich bin echt enttäuscht und finde es total bescheuert. Auch Caesars plötzliche Angst, als er Jules stellen will und dass er daraufhin sein Handy AUF DER FUSSMATTE verliert. Boah hallo? Oder dass die schwache Klara plötzliche eine Notwehrsituation simuliert und den Vater erschießt. Total unglaubwürdig alles.

Mir ist hier zu viel Effekthascherei mit der vielen Gewalt und den Ekelszenen. Ich vermisse immernoch die Raffinesse seiner ersten Romane.
Für mich war es jetzt definitiv sein letztes Buch .

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 266 bis Ende
Michael H. kommentierte am 17. November 2020 um 11:20

Jetzt mal davon abgesehen, dass solche Psychothriller selten bis nie realistisch sind, ist das Selbstmordmotiv von Dajana überzeugend und nachvollziehbar?

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 266 bis Ende
Katharina2405 kommentierte am 18. November 2020 um 23:42

Für mich persönlich ist Selbstmord prinzipiell schwer nachvollziehbar, gerade wenn man Kinder hat. Wenn dann finde ich Klaras Selbstmordversuch nachvollziehbar, bevor man dem Killer in die Hände fällt.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 266 bis Ende
Kinderbuchliebe kommentierte am 19. November 2020 um 09:41

Ich habe den Abschiedsbrief extra nochmal gelesen. Für mich wäre es logischer gewesen, und auch passender zu meinem Gefühl von Dajana, sie wäre zur Polizei gegangen. Unglaubwürdigkeit wegen ihres Geisteszustands als Grund hinkt für mich, weil sie ja Jules Schrift erkannt hat und auch Schriftproben hätte vorlegen können. Trotzdem fand ich den Abschiedsbrief gut formuliert und auch relativ glaubwürdig zu diesem Zeitpunkt des Geschehens. Da er Jules das Mordmotiv für seinen Vater geliefert hat, wäre ein anderes Verhalten von Dajana auch nicht möglich gewesen für den Fortlauf der Geschichte.

Weil Selbstmordversuche sehr häufig einen Hilferuf bedeuten, "muss" Dajanas Motiv auch nicht komplett nachvollziehbar sein, finde ich. Da haben mich andere Sachen jedenfalls mehr gestört.

Allerdings wird doch, glaube ich, gar nicht aufgeklärt wie Jules an den Brief kommt? Oder habe ich das überlesen? Wären ihm Feuerwehr und Polizei zuvor gekommen, wäre er ja enttarnt worden.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 266 bis Ende
LeniG kommentierte am 18. November 2020 um 16:54

Die Auflösung kam für mich überraschend, aber doch etwas an den Haaren herbeigezogen. Der Vater als Trittbrettfahrer, eine Freundschaft nun mit dem Stripper, naja...

Insegesamt war das Buch definitv nicht meins und ich werde von Sebastian Fitzek auch in Kürze nichts mehr lesen. Ist mir ein bisschen too much.

Trotzdem toll, dass ich diesen Autor kennenlernen durfte und bei der Leserunde mitmachen durfte.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 266 bis Ende
Katharina2405 kommentierte am 19. November 2020 um 00:02

Ich fand der Teil hat einiges rausgerissen. Ich hab geschwankt ob Klara wirklich die "Böse" ist oder doch Jules. Habe aber auf Klara gesetzt. Da bin ich auf Jules Vater reingefallen. Wer Yannick ist, darauf wäre ich nie gekommen und auch das Jules der eigentliche "Kalender Killer" ist, fand ich richtig gut getarnt. Den Grund für den Selbmord von Dajana fand ich unglaubwürdig aber gut in die Geschichte eingebaut. 

Das Happy-End mit Hendrik fand ich süß und auch die Wiedergutmachung mit dem Obdachlosen fand ich super. 

 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 266 bis Ende
Harakiri kommentierte am 19. November 2020 um 06:45

also wieder viele Überraschungen von Fitzek. Auf Jules wäre ich anfangs auch nie gekommen und fand die Wendung sehr überraschend.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 266 bis Ende
heinoko kommentierte am 21. November 2020 um 10:00

Meine Güte, da wird einem ja schwindelig beim Lesen. Auf Jules wäre ich niemals gekommen, da blitzt der "alte" Fitzek durch. Aber sonst??? Ich habe das Gefühl, ich müsste das Buch jetzt noch einmal von vorne lesen, um zu entdecken, wo all die Fallen gestellt wurden, in die man als Leser hineintappt. Und ehrlich gesagt: Am besten haben mir die Danksagungen an dem Buch gefallen... Da war Sinn und geistreicher Witz drin.

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 266 bis Ende
LeniG kommentierte am 21. November 2020 um 19:23

...da hast du recht..:-)

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 266 bis Ende
Karschtl kommentierte am 21. November 2020 um 22:49

Für mich hat - wie schon für ein paar andere LeserInnen - der dritte Abschnitt noch eines rausgerissen. Es war irgendwie klar, dass noch eine Überraschung kommen muss. Aber welche das war - darauf wäre ich nun wirklich nicht gekommen. Und dass ich mich vor allem so geirrt hatte als ich noch im 2. Abschnitt sagte dass Jules Vater als Einziger glaubwürdig erscheint.

Ich fand die Geschichte auch ziemlich übertrieben, und ja auch konstruiert. Sowas kanns doch in echt gar nicht geben. Zumindest hoffe ich das sehr!
Ich habe dann aber auch Fitzeks Anmerkungen am Ende des Buches gelesen, worin er genau solchen Leuten wie mir sagt, dass es ja Sinn der Sache ist eben keine realistischen Thriller zu schreiben sondern Eskapismus zu bieten. Das lässt mich die Dinge tatsächlich auch etwas anders sehen. 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 266 bis Ende
heinoko kommentierte am 22. November 2020 um 06:37

Das stimmt schon. Aber für mich wird ein Thriller erst dann richtig packend-fesselnd-spannend, wenn er so nahe an der Realität liegt, dass das Geschehen doch irgendwie sein KÖNNTE. Nur dann packt mich das Buch wirklich. Wenn dagegen die Handlung weit ins Märchenhaft-Konstruierte abdriftet, bleibe ich beim Lesen außen vor. 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 266 bis Ende
Lesezeichen13 kommentierte am 22. November 2020 um 21:08

So, auch dieser Leseabschnitt ist beendet:

Auf den letzten Seite ging es ja wirklich noch einmal richtig zur Sache, aber auf Jules wäre ich nie und nimmer gekommen. Ich hatte einen anderen in Verdacht, aber gut. Das ist typisch für Fitzek, der gerne mit sienen Leser dieses Katz und Maus Spiel spielt.

Was mich allerdings ein wenig stutzig gemacht hat, dass Jules auf einmal in Klaras Wohnung war. War er da schon immer oder habe ich irgendetwas überlesen? So ganz bin ich da jetzt nicht hintergestiegen.

Was ich allerdings nicht verstanden habe, war, wieso war Jules noch immer auf freien Fuss? Das Telefonnat klang auch nicht so, als ob er im Knast sitzt, sondern als ob er kurz vor seinem Freitod stehen würde. Diese Szene schon ein wenig kurios

Über Klaras neuen Freund, den weihnachtliche Stripper musste ich schon schmunzeln.

 

 

Thema: Lektüre, Teil III; Seite 266 bis Ende
Karschtl kommentierte am 23. November 2020 um 10:24

Jules war von Beginn an in Klaras Wohnung glaub ich, er hat sich mit den geklauten Schlüsseln aus dem Auto von Martin Zugang verschafft.

Er hat nur nichts vom Babysitter gewusst, der mittlerweile im Gästezimmer eingeschlafen war.

Warum Jules nicht im Gefängnis war weiß ich auch nicht so recht. Es kann nicht daran liegen, dass Klara vielleicht nicht seine wahre Identität kannte. Die hätte spätestens Cäsar liefern können, und man hätte ihn sicher auch über den getöteten Vater zurückverfolgen können.

Aber wer weiß wo er sich mittlerweile versteckt hält? Er ist sicher irgendwo untergetaucht, und da muss man ihn ja erstmal finden.