Buch

Agathe

von Anne Cathrine Bomann

Wer dieses Buch liest, möchte es sofort weiterempfehlen – Anne Cathrine Bomanns Roman zeigt, wie neue Freundschaften ein Leben verändern. 
Ein alternder Psychiater zählt die Tage bis zu seinem Ruhestand. Bald wird er die Türen seiner Praxis für immer hinter sich schließen.. Doch eine letzte Patientin lässt sich nicht abwimmeln. Und die Gespräche mit Agathe verändern alles: Neue Freundschaften scheinen plötzlich möglich, neue Wege, neue Zuversicht. Eine universelle Geschichte über Nähe und Freundschaft, Liebe und Verbindlichkeit – elegant und zeitlos, voll meditativer Zärtlichkeit und subtilem Humor.

Rezensionen zu diesem Buch

...Melancholie mit Charme!

„Wenn ich mit zweiundsiebzig in den Ruhestand ging, hatte ich noch fünf Monate zu arbeiten. Das entsprach zweiundzwanzig Wochen oder, falls alle Patienten kamen, genau achthundert Gesprächen. War jemand verhindert oder wurde krank, verringerte sich die Zahl natürlich. Darin lag, trotz allem, ein gewisser Trost.“

Das Leben des alternden Psychiaters hat Struktur. Das Leben des alternden Psychiaters läuft in gewohnten Bahnen. Das Leben des alternden Psychiaters birgt aber auch keine...

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Wunderbar anrührende, aber kurzweilige Geschichte

Ein zurückgezogen lebender Psychiater nimmt gegen seinen Willen vor der Pensionierung noch eine neue Patientin auf. Doch diese Patientin ist so ganz anders als die Anderen. Denn Agathe, so ihr Name, ruft bei dem Psychiater eine erstaunliche Veränderung hervor.

Ein Psychiater in einer namenlosen Stadt arbeitet müde seinem Ruhestand entgegen. Die Begeisterung für seine Arbeit hat er längst verloren, und langsam offenbart sich, dass auch er sich in keiner guten psychischen Verfassung...

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Eine schöne kurze Geschichte

★★★★☆  (4 von 5 Sterne)

Inhalt:

Noch 800 Gespräche, 800 Patienten. Der 72 jährige  Psychiater zählt schon die Tage die er noch arbeiten muss. Noch 5 Monate, dann kann er endlich in seinen verdienten Ruhestand gehen. Seine Sekretärin, Madame Surrugue, arbeitet schon viele Jahre für den Psychiater, doch schiebt sie eine neue Patientin dazwischen, womit der Arzt anfangs nicht einverstanden ist. Als dann Agathe Zimmermann in seiner Praxis kommt, merkt er, dass diese Frau dringend...

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Etwas fehlt

Tatsächlich fällt es mir sehr schwer, meine Meinung über dieses Buch in Worte zu fassen.

Es liest sich schnell und gut, was nicht zuletzt an der Kürze der Kapitel und der insgesamt geringen Seitenanzahl des Buches liegt. Auch der Schreibstil und die Geschichte an sich wissen zu fesseln:

Es geht um einen namenlosen Psychiater, der kurz vor seiner Pensionierung steht. Er führt ein recht abgeschiedenes Leben und hat auch im Alltag eher die Rolle des Beobachters eingenommen. Nur...

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Veränderungen im Leben

nhalt: 
Ein ins Rentenalter gekommener Psychologe plant seine Praxis zu verkaufen und nicht mehr zu praktizieren. Er zählt die letzten Patienten und wartet auf seinen letzten Arbeitstag. Ihm ist die Empathie mit seinen Patienten verloren gegangen. Als seine Sekretärin in dieser Situation einen Termin mit einer neuen Patientin ausmacht, ist er davon zunächst nich begeistert. Beim ersten Gespräch zeigt sich schnell, dass mit dieser Patientin etwas anders ist. Der Fall interessiert ihn...

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Ein Leben ohne Liebe ist nicht viel wert

Inhalt:
Ein alternder Psychiater zählt die Tage bis zu seinem Ruhestand. Bald wird er die Praxis in der Rue des Rosettes für immer hinter sich schließen. Doch eine letzte Patientin lässt sich nicht abwimmeln. Und die Gespräche mit Agathe verändern alles: Neue Freundschaften scheinen plötzlich möglich, neue Wege, neue Zuversicht. Eine universelle Geschichte über Nähe und Freundschaft, Liebe und Verbindlichkeit – elegant und zeitlos, voll meditativer Zärtlichkeit und subtilem Humor....

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Es ist nie zu spät um neu anzufangen.

Manchmal sinds gerade die kleinen, kurzen Geschichten, die einen irgendwie bewegen und das obwohl sie nicht einmal so eine große Aussagekraft haben. Und gerade "Agathe" von Anne Cathrine Bomann, war für mich ein kurzes Lesevergnügen der besonderen Art.
 

"Ich bin hier [...] weil ich wieder die Lust am Leben verloren habe. Ich hege nicht die Illusion, mich irgendwann gut zu fühlen, aber ich möchte gern zurechtkommen" - Agathe

Ein Psychiater möchte sich eigentlich...

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Festgefahren

Täglich dem Leiden und den Sorgen fremder Menschen zu lauschen, scheint nach über 30 Jahren auch den Stärksten zu zermürben. Dabei ist es eigentlich die Aufgabe des Ich-Erzählers, seinen Patienten zu helfen, denn immerhin ist er kein Priester, sondern ein Psychiater. Doch kurz vor der selbstgewählten Pensionierung scheint ihm der Sinn im Leben gänzlich abhanden gekommen und die Angst greift um ihn. Die Angst, dass das Leben auch nach dem Arbeitsalltag immer noch nicht für ihn beginnt. Sein...

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Eine Reise in die Gefühle der Einsamkeit

Der Roman erzählt von einem Therapeuten, der seines Berufes überdrüssig geworden ist und der nur noch die Therapiestunde bis zur Rente abzählt. Seine Sekretärin drückt ihm aber noch die neue Patienten Agathe aufs Auge! Dies möchte er gar nicht, denn er kommt ja schon mit seinem eigenen Leben nicht klar! Bin nach der Arbeit fängt auch gar kein anderes Leben mehr an! Er verkapselt sich und vereinsamt in deiner Wohnung! Nun kommt die neue Patientin Agathe und möchte unbedingt die Therapie bei...

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Zeit für Veränderung

Paris 1948: Der Ich Erzähler ist Psychiater, wir erfahren seinen Namen nicht. Er steht kurz vor dem Ruhestand, zählt die Tage, die Anzahl der Sitzungen, die er bis dahin noch absolvieren muss. Es wirkt auf mich so wie in den Witzbildchen über Gefängnisinsassen, die Striche in die Wand für die Tahe ihrer Haft ritzen. Er hadert  mit dem Altern "wie die Kluft zwischen Selbst und Körper immer größer wird". Er lebt alleine, hat keine Familie keine Kinder, außer den Patienten und der...

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Befreiung aus dem Gefängnis der Gefühle

Ein Psychiater, der kurz vor dem Ruhestand steht und sich darauf zu freuen scheint, denn er zählt die Anzahl seiner noch zu leistenden Sitzungen rückwärts, bekommt entgegen seinem Wunsch noch eine neue Patientin, Agathe Zimmermann,  zugewiesen. Seine Sekretärin konnte ihr den Terminwunsch nicht verweigern. Und so beginnt eine neue Behandlungseinheit, die sowohl das Leben des Psychiaters als auch Agathes Alltag durcheinander wirbelt. Denn beide befinden sich in einem Gefängnis der Gefühle,...

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Agathe und ihr Psychiater

Wenn man kurz vor dem Ruhestand steht, zählt man jeden Tag mit ein wenig Verzweiflung aber auch Freude. Einem Psychiater geht es ebenso. Seine Praxis wird bald für immer geschlossen sein.Aber es gibt eine Patientin die einfach nicht locker lässt und schon sehr penetrant wird. Zum großen Glück für den Psychiater, denn Agathe, die nervige Mandantin, verändert sein Leben auf einem Schlag. Es entwickelt sich eine richtige Freundschaft daraus....

 

Anne Catherine Bomann hat mit „...

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Wie lebt man das richtige Leben?

In Anne Cathrine Bomanns  Roman  "Agathe“ geht  es um einen namenlosen  Psychiater und seine Patientin Agathe Zimmermann, die sich nur mit großer Beharrlichkeit noch einen Termin bei dem Psychiater verschaffen kann, der fünf Monate vor dem Eintritt in den Ruhestand mit 72 Jahren keine neuen Patienten mehr annehmen will. Er zählt die noch anstehenden Patientengespräche – 800 – rückwärts, hat aber keine Vorstellung, was nach Erreichen der „Null“ passieren wird, keinen Plan, wie das „richtige...

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Zauberhaft und poetisch

Mit „Agathe“ liefert uns die dänische Psychologin und Schriftstellerin Anne Cathrine Bomann einen kurzen aber gehaltvollen ersten Roman.
 
Ein Psychiater kurz vor dem Ruhestand zählt die Stunden bis er endlich von seinen Patienten erlöst ist.
Er wirkt etwas kauzig, menschenscheu und depressiv. Als Agathe, eine neue, allerletzte Patientin zwei mal in der Woche in die Sprechstunde kommt, verändert sich sein Alltag.
Plötzlich hat er eine andere Sicht auf viele Dinge in...

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Zauberhaft geschrieben, aber für mich etwas zu einfach gestrickt

Ein alter Psychiater zählt die Tage und Patientengespräche bis zu seinem Ruhestand. Er ist ein einsamer und verschlossener Mann. Ihm ist die Empathie für seine Patienten und Mitmenschen abhanden gekommen. Gegen seinen Willen nimmt seine Sekretärin eine neue Patientin, Agathe, auf. Sie weckt bei ihm Interesse und die Gespräche mit ihr lösen eine Veränderung in ihm aus.
 
Es ist ein schön gemachtes kleines Büchlein. Mir war die Geschichte allerdings ein bisschen zu simpel gestrickt...

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Agathe

Bevor ich zum Inhalt des Buchs und meiner Meinung diesbezüglich komme, muss ich zunächst etwas zu der Haptik sagen. Es mag skurril klingen, aber ich habe noch nie ein Buch in der Hand gehalten, was so wunderbar in der Hand lag und sich so gut anfassen ließ. Das allein, macht es schon zu einem eigenen Erlebnis. 

Nun zum Inhalt. In Agathe geht es um einen Anfang 70 Jahre alten Therapeuten, der kurz vor seinem Ruhestand steht. Er zählt schon die Patienten, bis zu seiner letzten...

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Jeder sollte seine Agathe finden

★★★★★ 

Mit fast 72 Jahren entschließt sich ein Psychiater, seine Arbeiten zu beenden und in den Ruhestand zu gehen. Doch seine Sekretärin nimmt noch eine neue Patientin auf, Agathe. Zunächst ist der Arzt nicht gerade erbaut darüber, doch mit der Zeit merkt er, wie er sich auf die Termine mit Agathe freut …

                               

Dieses Büchlein verzaubert den Leser auf ganz eigene Art und Weise. So seltsam, wie der bis zum Ende namenlos bleibende Psychiater lebt...

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Bietet Interpretationsspielraum

Zum Inhalt: Obwohl er eigentlich schon angefangen hat, die Tage bis zu seinem Ruhestand zu zählen und er eigentlich keine neuen Patienten mehr annehmen möchte, ist eine weitere Patientin fest entschlossen sich nur von ihm behandeln zu lassen. Dabei ahnt er noch nicht, dass diese Patientin auch für ihn einiges verändern wird – ganz plötzlich taut der ältere Herr wieder auf, beginnt sich wieder mehr für sein Umfeld zu interessieren und am Leben teilzunehmen. Zu Beginn des Buches sind ihm seine...

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Ein Roman über verborgene Ängste, Glück und Mitgefühl

Ein zweiundsiebzigjähriger Psychiater zählt die wenigen Tage bis zu seinem Ruhestand. Für seine Arbeit kann er sich schon lange nicht mehr begeistern, die Gespräche rauschen geradezu an ihm vorbei. Doch dann betritt mit Agathe eine neue Patientin seine Praxis, die unbedingt bei ihm in Behandlung gehen will und sich auch mit Hinweis auf die baldige Schließung nicht abweisen lässt. Ihre Sichtweisen bringen ihn ins Grübeln. Als sich dann auch noch seine Sekretärin nach dreißig Jahren auf...

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Eine Ode ans Leben

Paris im Jahr 1948: Ein 71-jähriger Psychiater hat nur noch wenige Monate bis zu seinem Ruhestand.  Er kann es kaum erwarten und zählt bereits die letzten Tage. Die Probleme seiner Patienten sind ihm egal geworden, die Arbeit langweilt ihn. Er möchte auf keinen Fall noch weitere Termine einschieben. Doch Agathe Zimmermann, eine Frau in ihren Vierzigern, ist hartnäckig und lässt sich einfach nicht von seiner Sekretärin, Madame Surrugue, abwimmeln. Durch die Treffen mit der gebürtigen...

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Wendepunkt im Leben eines Psychiaters

Ein alternder Psychiater erwartet sehnsüchtig seinen Ruhestand, einem Countdown gleich zählt er die verbleibenden Sitzungen. Doch gleichzeitig hat er Angst vor der drohenden Einsamkeit, welche ihn erwartet, wie einer Vorstufe zum Tode gleich. Denn im Laufe seines Lebens hat er schleichend den Bezug zu den Menschen verloren.

 

"Es war noch nie meine Art gewesen, eine einmal in Gang gesetzte Bewegung zu unterbrechen" (Zitat S. 37)

 

Als seine Assistentin...

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Anne Cathrine Bomann hat eine wunderbare zeitlose Geschichte erzählt über Nähe und Freundschaft, voller Zärtlichkeit für ihre Personen und mit wamherzigem Humor. Fazit: Es ist nie zu spät, um Nähe zuzulassen

Anne Cathrine Bomann, Agathe, Hanser Verlag 2019, ISBN 978-3-446-26191-4

 

Selbst als Psychologin arbeitend, erzählt die dänische Autorin Anne Cathrine Bomann in ihrem ersten auf Deutsch erschienenen Roman (Franziska Hüther hat ihn aus den Dänischen übersetzt) von einem Psychoanalytiker. Sie verlegt die Handlung des Romans in das Jahr 1948 in einen Vorort von Paris, in eine Wohnung in der sie selbst Jahrzehnte später selbst für ein Jahr gelebt hat. Der Psychoanalytiker wird in...

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Agathe - oder wie das Leben so spielt...

"Agathe" von der dänischen Autorin Anne Cathrine Bomann erschien (Hardcover, gebunden) 2019 im Hanser Verlag, München und ist eine weitere Ausgabe der Reihe "hanserblau", die sich durch ein edles Cover (es sieht aus wie Leinen) und ein handliches Format auszeichnet.

Inhalt:
Fontenay-sous-Bois, Vorort von Paris, Nachkriegsjahre:
"Ein Psychiater zählt die Tage bis zu seinem Ruhestand. Die Probleme seiner Patienten erscheinen ihm längst banal, ihrem Schmerz steht er hilflos...

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"Ich habe noch nie jemanden geliebt." - oh je :-(

Inhalt: Beinahe zweiundsiebzig ist er nun und glaubt, dass es Zeit wird in seinen wohlverdienten Ruhestand zu gehen. Er zählt die noch ausstehenden Therapiestunden bis es endlich soweit ist. Eines guten Tages kommt eine junge Frau in die Praxis und verlangt einen Termin. Es macht keinen Sinn jetzt noch neue Patienten  aufzunehmen, so denkt er. Er könne schließlich die Therapie nicht zu Ende bringen. Doch Agathe ließ sich nicht abwimmeln. Für sie kam nur er als "Retter" in Frage. Also gut, er...

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Klein aber fein!

Obwohl das Buch nach Agathe benannt ist, spielt sie eher eine Nebenrolle in diesem kleinen Büchlein.

Der Erzähler und gleichzeitig Protagonist dieses Romans ist ein fast 72jähriger Psychologe oder Psychiater. Nach jahrzehntelanger tlw. eintöniger getaner Arbeit ist er eindeutig müde und vor allem geistig erschöpft vom täglichen Geschäft. Er interessiert sich kaum noch für seine Patienten und lässt die Gespräche über sich ergehen, während er die Zahl der noch zu bewältigenden Gespräche...

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Was für ein schönes, kurzweiliges Buch!

Ein Psychiater, der seinen nahenden Ruhestand herbeisehnt, zählt abwärts die noch verbleibenden Sitzungen, die ihm bis zu diesem Ziel noch bevorstehen. Er ist die Leiden und das Lamentieren seiner Patienten längst überdrüssig geworden.
Seine Vorfreude auf den immer näher kommenden Ruhestand wechselt jedoch zur Panik, als ihm klar wird, dass der Ruhestand zwar das Ziel ist, er aber nicht im mindesten eine Idee hat, womit er diesen füllen soll. Seit Jahrzehnten in Routinen agierend ist...

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Ein Leben ohne Liebe ist nicht viel wert

 

Inhalt:

Ein alternder Psychiater zählt die Tage bis zu seinem Ruhestand. Bald wird er die Praxis in der Rue des Rosettes für immer hinter sich schließen. Doch eine letzte Patientin lässt sich nicht abwimmeln. Und die Gespräche mit Agathe verändern alles: Neue Freundschaften scheinen plötzlich möglich, neue Wege, neue Zuversicht. Eine universelle Geschichte über Nähe und Freundschaft, Liebe und Verbindlichkeit – elegant und zeitlos, voll meditativer Zärtlichkeit und subtilem...

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Was einem das Leben alles bieten kann

Was einem das Leben alles bieten kann
Agathe von Anne Cathrine Bomann
Der 72 jährige Psychiater, dessen Namen wir nicht kennen, will bald in den Ruhestand gehen. Seine Tage sind lang und unerfüllt, er zählt die Sitzungen bis zu seinem Ruhestand. Kaum etwas bereitet ihm Freude, er findet in seiner Arbeit schon lange keine Erfüllung mehr. Als seine kompetente Sekretärin ihm noch eine weitere Patientin vermittelt, ist er erst erbost, fügt sich aber in sein Schicksal und so lernt er...

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Eine melancholisch aber leichte Erzählung

„Doch wie ich hier so saß, hatte ich nicht die leiseste Ahnung, woraus dieses Leben bestehen sollte. Waren nicht Angst und Einsamkeit die einzigen Konstanten, derer ich mir sicher sein konnte?“

 

Inhalt

 

Mit 72 Jahren begibt sich ein alternder Psychiater auf seinen persönlichen Abschiedsweg aus dem Berufsleben. Er hat sich eine Frist gesetzt, wie viele Gespräche er vor Beginn seines Ruhestands noch führen wird, um dann endgültig die Türen seiner Praxis zu...

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Tolle Message, aber manches blieb mir zu offen

Ein bald 72-Jähriger Psychiater will nach Jahrzehnten seine Praxis schließen und zählt einen Countdown. Neue Patienten möchte er eigentlich nicht mehr annehmen und er lehnt daher zunächst auch Agathe ab, die glaubt, dass nur er ihr noch helfen kann. Doch seine Sprechstundenhilfe gibt ihr dann doch einen Termin und setzt damit überraschend etwas in Gang…

Das kleine, zarte und haptisch wirklich wunderbare Buch hat mich etwas zwiegespalten zurückgelassen. Der poetische, teils sehr...

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Minimalistischer, aber tiefsinniger Roman

„Die Zeit lief durch mich hindurch wie Wasser durch einen rostigen Filter, den niemand Lust hat zu wechseln.“ 

Wir tauchen ein in das Leben eines bald 72-jährigen Psychiaters, der müde die letzten Monate (5), Wochen (22) und Patientengespräche (800) bis zu seinem Ruhestand zählt. Er wirkt einsam, der Welt und jeglichem Sozialleben entfremdet. Seine Praxis ist sein Lebensinhalt, doch auch die Patienten und Patientinnen langweilen ihn. Schon früh wird aber deutlich, dass er sich...

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Über einen schrulligen Psychiater, der wieder Freude am Leben empfindet

Ein Psychiater, der die Tage bis zu seinem Ruhestand zählt: Anne Cathrine Bomann hat sich für ihr Büchlein „Agathe“ einen schrulligen 71-jährigen Mann ausgesucht, den man mindestens als weltfremd bezeichnen kann. Denn er zählt zwar die Patientengespräche, die er noch führen muss, rückwärts, hat allerdings so gar keinen Plan davon, was er in seinem Ruhestand eigentlich machen will.

Doch als er eine neue Patientin bekommt, Agathe, beginnt er über sein Leben nachzudenken und macht Agathe...

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Ein poetisches Buch, das viel Raum für die eigenen Gedanken lässt

Ein 71-jähriger Psychiater will in Kürze seine Praxis aufgeben. Er zählt nur noch seine Stunden herunter, wann er endlich in den Ruhestand gehen kann. Da tritt eine beharrliche Patientin in sein Leben – Agathe…

Dieses Buch ist eine Einladung. Eine Einladung, sich auf das Buch einzulassen, das so klein, zierlich und dünn wirkt und es doch faustdick hinter den Ohren hat.

Mit poetischen, zum Teil schon fast philosophischen Sätzen hat die Autorin ein kleines Juwel geschaffen, das...

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Einfach Zauberhaft!

Ein Psychiater, 72 Jahre alt, beschließt seine Praxis
zu schließen und in den Ruhestand zu gehen.
Das fällt ihm nicht leicht, denn er lebt sehr isoliert
und hat keine Freunde. Ein Leben ohne seine Praxis
kann er sich schwer vorstellen.
Sein Leben lang hat er sich um andere gekümmert aber
diese Probleme kommen ihm längst banal daher und er
steht dem ganzen ziemlich hilflos gegenüber.
Eines Tages kommt eine neue Patientin in seine Praxis
...

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Der einsame Mann

Klappentext:
Ein alternder Psychiater zählt die Tage bis zu seinem Ruhestand. Bald wird er die Türen seiner Praxis für immer hinter sich schließen. Doch eine letzte Patientin lässt sich nicht abwimmeln. Und die Gespräche mit Agathe verändern alles: Neue Freundschaften scheinen plötzlich möglich, neue Wege, neue Zuversicht. Eine universelle Geschichte über Nähe und Freundschaft, Liebe und Verbindlichkeit – elegant und zeitlos, voll meditativer Zärtlichkeit und subtilem Humor.
...

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ansprechend erzählt - man fliegt durch die Seiten

 

Anne Catherine Bomann erzählt die in den 1940ern spielende Geschichte des fast 71jährigen Psychiaters ohne Namen, der in einem Pariser Vorort lebt und praktiziert, zeitlebends funktionierte und sich nun auf seinen Ruhestand freut. Täglich zählt er die bis dahin noch vor ihm liegenden Therapiesitzungen und findet Trost in der stetig schrumpfenden Zahl.

Jahrzehntelang war er als Psychiater tätig, immer mehr Routine stellte sich ein, genau wie das Gefühl, dass das Leben in...

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Eine tiefgründige Geschichte, die nachdenklich stimmt

„Agathe“ ist eine ungewöhnliche Geschichte über das Leben, Veränderungen und Freundschaft von der Autorin Anne Catherine Bormann.

Ein Psychiater, der kurz vor seinem Ruhestand steht, möchte seine letzten Patiententermine eigentlich nur noch hinter sich bringen und zählt seine letzten Termine. Obwohl er klar angewiesen hat, dass er keine neuen Patienten mehr annehmen möchte, macht seine Sekretärin einen Termin mit Agathe, die manisch-depressiv ist und bisher noch nicht bei ihm war....

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Weitere Infos

Art:
Hardcover
Genre:
Romane und Erzählungen
Sprache:
deutsch
Umfang:
155 Seiten
ISBN:
9783446261914
Erschienen:
Februar 2019
Verlag:
hanserblau
Übersetzer:
Franziska Hüther
8.125
Eigene Bewertung: Keine
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