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Die Verlorenen -

Die Verlorenen

von Stacey Halls

London 1754: Die junge Bess Bright, die in bitterer Armut, im Schlamm und Dreck des Londoner Hafens aufgewachsen ist, findet sich von einem Moment zum anderen in einem Alptraum wieder. Vor sechs Jahren musste sie ihre gerade zur Welt gekommene Tochter Clara ins Waisenhaus geben, außerstande, sie zu ernähren. Jetzt, da sie Clara endlich zu sich holen kann, sagt man Bess, dass ihre Tochter schon längst abgeholt wurde. Aber von wem? Im Kampf um Clara muss Bess die gesellschaftlichen Schranken ihrer Zeit überwinden ... um durch Stärke und Liebe schließlich zu sich selbst zu finden.

Rezensionen zu diesem Buch

Interessantes Sittengemälde

Das Cover hat mich gleich in seinen Bann ziehen können, ist es doch wunderschön gestaltet. Nun war ich gespannt, ob die Geschichte dies ebenfalls schaffen würde. Und ja – es ist von Beginn an ein erstaunliches Buch mit einer Story, die sowohl  Spannung, Historie, Geheimnisse aber auch Freud und Leid miteinander verbindet.

Die Autorin hat dabei einen anschaulichen und gleichzeitig sehr intensiven Schreib- und Erzählstil, der mich regelrecht am Buch gehalten hat. Ich war in der...

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Gute Idee, mittelmäßige Umsetzung

Eigentlich bin ich ja jetzt nicht so der Fan von historischen Romanen. Aber als ich DIE VERLORENEN als Überraschungspost erhielt und mir den Klappentext durchlas, dachte ich: „Oh, das klingt spannend. Dann wage ich mal den Versuch.“ Am Ende ist DIE VERLORENEN auch gar kein reiner historischer Roman, sondern eine interessante Mischung aus historischem Roman, Schicksalsgegebenheiten und einer Art Krimi.

Das Buch ist in vier Teile gegliedert, die abwechselnd aus der Sicht der zwei...

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Das Ende schwächelt

Wer ist wohl die bessere Mutter- die Frau, die das Kind zur Welt gebracht hat oder diejenige, die es aufgezogen hat? Stacey Hall hat eine interessante Fragestellung genommen und diese in ein historisches Gewand verpackt.

Die junge Bess kommt aus ärmlichsten Verhältnissen und hält sich als Krabbenverkäuferin gerade so über Wasser, als sie 1754 ein kleines Mädchen zur Welt bringt. Den Vater hält sie geheim, alleine kann sie das Kind aber nicht ernähren. Deswegen gibt sie es schweren...

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Mutterherzen

Achtung, diese Rezension enthält Spoiler!
Ich greife einer Entwicklung vorweg, die sich nicht aus dem Klappentext ergibt, löse aber den Plot nicht auf. Anders kann ich nur leider unmöglich über das Buch berichten. 

In meinen Augen lohnt es sich trotzdem diese Rezension zu lesen!

Inhalt:

London 1754: Bess ist achtzehn und bettelarm, als sie nach einem One-Night-Stand mit einem vornehmen Geschäftsmann ungewollt schwanger wird. Ihr bleibt nichts anderes, als...

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Eine Geschichte von zwei Müttern - kleine, feine Romanperle mit Atmosphäre

Bess Bright lebt 1754 in sehr ärmlichen Verhältnissen in London. Als sie sich auf eine kurze Affäre einlässt, bleibt diese nicht folgenlos. Sie wird schwanger und bringt eine Tochter, Clara, zur Welt. Die junge Frau sieht sich gezwungen, ihr Kind im Waisenhaus abzuliefern. Aber sie hat einen Traum, sie möchte ihre Tochter später unbedingt zu sich zurückholen. Nachdem sie genug Geld zusammengespart hat und das Waisenhaus aufsucht, um Clara zu sich zu nehmen, muss sie eine große Enttäuschung...

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Historischer Roman über den Kampf einer Mutter um ihre Tochter

Inhalt (dem Klappentext entnommen):

London 1754: Die junge Bess Bright, die in bitterer Armut, im Schlamm und Dreck des Londoner Hafens aufgewachsen ist, findet sich von einem Moment zum anderen in einem Alptraum wieder. Vor sechs Jahren musste sie ihre gerade zur Welt gekommene Tochter Clara ins Waisenhaus geben, außerstande, sie zu ernähren. Jetzt, da sie Clara endlich zu sich holen kann, sagt man Bess, dass ihre Tochter schon längst abgeholt wurde. Aber von wem? Im Kampf um Clara...

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Tolles Buch

Inhalt:

London 1754: Die junge Bess Bright, die in bitterer Armut, im Schlamm und Dreck des Londoner Hafens aufgewachsen ist, findet sich von einem Moment zum anderen in einem Alptraum wieder. Vor sechs Jahren musste sie ihre gerade zur Welt gekommene Tochter Clara ins Waisenhaus geben, außerstande, sie zu ernähren. Jetzt, da sie Clara endlich zu sich holen kann, sagt man Bess, dass ihre Tochter schon längst abgeholt wurde. Aber von wem? Im Kampf um Clara muss Bess die...

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So spannend erzählt!

Die Geschichte rund um "Die Verlorenen" hat meine Erwartungen absolut übertroffen. Ich hatte nicht mit einer so tiefgründigen und so spannend erzählten Geschichte gerechnet. Besonders begeistert hat mich der reale Hintergrund der Geschichte, der ihr das gewisse Etwas gibt.

Menschliche Abgründe tun sich auf, am Ende bleibt jedoch großes Mitgefühl. Ich bin tief berührt von den Schicksalen der Charaktere, von den Wendungen, die die Geschichte genommen hat, und von ihrem Ausgang. So...

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Guter historischer Roman!

London 1754: Die junge Bess Bright, die in bitterer Armut, im Schlamm und Dreck des Londoner Hafens aufgewachsen ist, findet sich von einem Moment zum anderen in einem Albtraum wieder. Vor sechs Jahren musste sie ihre gerade zur Welt gekommene Tochter Clara ins Waisenhaus geben, außerstande, sie zu ernähren. Jetzt, da sie Clara endlich zu sich holen kann, sagt man Bess, dass ihre Tochter schon längst abgeholt wurde. Aber von wem? Im Kampf um Clara muss Bess die gesellschaftlichen Schranken...

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Wo ist das Baby Nummer 627?

London 1754: Die junge Krabbenverkäuferin Bess hat sechs Jahre gespart, um ihre Tochter aus dem Foundling Hospital abholen zu können. Eine Einrichtung, in die sie damals ihr neugeborenes Baby geben musste, weil sie selbst nicht genug finanzielle Mittel hatte, um für sie zu sorgen. Doch nun muss sie erfahren, dass das Baby Nummer 627 bereits abgeholt wurde…doch von wem? Die Suche nach ihrer Tochter Clara beginnt….

Auf das Buch bin ich durch positive Äußerungen in diversen Buchforen...

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Eher seicht geraten...

London 1754. Bess Bright musste ihre neugeborene Tochter Clara ins Waisenhaus geben, weil sie selbst vor lauter Armut nicht von Anfang an für sie sorgen konnte. Doch sie wollte sie immer schon zurückholen. Als sie dies nun tun will, erfährt sie, dass ihre Tochter schon längst abgeholt wurde, angeblich von ihr selbst. Bess will alles tun, um Clara wieder zu finden…

Der Alptraum einer Mutter wird für Bess Bright gleich doppelt wahr: das eigene Kind weggeben zu müssen und sie später...

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Ein Buch, welches sich entfalten muss

Meine Meinung:
Das Cover des Buches ist einfach ein Traum und in meinen Augen auch ein absoluter Blickfang, so auch die Inhaltsbeschreibung, umso gespannter war ich natürlich auf den Inhalt dieses historisch angehauchten Romans.

Die Autorin hat einen sehr angenehmen und durchaus auch etwas spezielleren Schreibstil, der aber perfekt für dieses Genre passt und aufgrund dessen die Handlung sehr zu unterstützen wusste. Und dennoch muss ich sagen, dass ich für dieses Buch mehrere...

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Eine wunderbare Geschichte

Die Geschichte verbreitet eine Atmosphäre, der man sich nur schwer entziehen kann. Wunderbar einfühlsam und mit vielen Emotionen erzählt die Autorin aus dem Leben der Protagonisten.

Man fühlt sich in eine längst vergangene Zeit zurückversetzt, in das London des 18. Jahrhunderts. Die bildliche Sprache lässt es vor dem geistigen Auge auferstehen und lebendig werden. Über kleine Schwächen in der Geschichte kann man getrost hinwegsehen. Das Gesamtpaket entschädigt dafür.

Bess, die...

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Leider fehlt oft die Spannung

Eigentlich bin ich ja jetzt nicht so der Fan von historischen Romanen. Aber als ich DIE VERLORENEN als Überraschungspost erhielt und mir den Klappentext durchlas, dachte ich: „Oh, das klingt spannend. Dann wage ich mal den Versuch.“ Am Ende ist DIE VERLORENEN auch gar kein reiner historischer Roman, sondern eine interessante Mischung aus historischem Roman, Schicksalsgegebenheiten und einer Art Krimi.

 

Die Konventionen der Zeit

Das Buch ist in vier Teile gegliedert, die...

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Wundervoller historischer Roman mit viel Gefühl und tollen Protagonisten

Das Buch ist ein wunderschöner historischer Roman, welcher auf dem 1741 eröffneten „Foundling Hospital“ in London aufbaut.
Auch wenn es sich dabei um eine traurige Angelegenheit handelt – weil arme Mütter ihre Kinder abgeben mussten damit sie nicht verhungern – fand ich es auf historischer Ebene betrachtet sehr spannend mehr darüber zu erfahren. Der Schreibstil der Autorin war für mich von Anfang an total klasse. Ein perfekter Grat an sachlichen Informationen und Emotionen, sowie...

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Toll

Das Cover ist ein Traum. Auf mich wirkt es wunderschön und verträumt. Allerdings hat der Käfig eine einengende Komponente, die einen schwermütig werden lässt.
Der Schreibstil gefällt mir wirklich gut, er ist locker und flüssig geschrieben und leicht verständlich, sodass man geradezu durch die Geschichte fliegt. Außerrdem ist der Scheibstil sehr detailliert, sodass man sich die Handlung sehr bildlich vorstellen kann.
Ich mochte die Figuren in der Geschichte sehr.
Bess, Clara...

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Ein kurzweiliges Familiendrama im alten London

Inhalt: London 1754: Die junge Bess Bright, die in bitterer Armut, im Schlamm und Dreck des Londoner Hafens aufgewachsen ist, findet sich von einem Moment zum anderen in einem Albtraum wieder. Vor sechs Jahren musste sie ihre gerade zur Welt gekommene Tochter Clara ins Waisenhaus geben, außerstande, sie zu ernähren. Jetzt, da sie Clara endlich zu sich holen kann, sagt man Bess, dass ihre Tochter schon längst abgeholt wurde. Aber von wem? Im Kampf um Clara muss Bess die...

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Ein bewegender und schicksalsträchtiger Roman. Sehr zu empfehlen!

London, November 1747. Zum Wohle ihrer gerade geborenen Tochter Clara triff Bess Bright eine folgenschwere und schmerzliche Entscheidung. Im Foundling Hospital, einem Waisenhaus für Kinder aus ärmlichen Verhältnissen, möchte sie ihr ein besseres und behütetes Leben bieten. Eines Tages, wenn sie genug Geld zusammengespart hat, will sie sie wieder zu sich nehmen und für sie sorgen. Sechs Jahre vergehen ins Land bis Bess soweit ist und schließlich im Büro des Sekretärs erfährt, dass Clara schon...

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Spannendes und atmosphärisches Geheimnis

Das Buch ist schon einmal optisch ein richtiger Hingucker mit dem wunderbaren Schutzumschlag, welcher eine Frau mit Baby umringt von einem Pflanzengewirr zeigt. Die kleine Marke mit der Zahl „627“ hat eine ganz besondere Bedeutung in der Geschichte.

Die junge Krabbenverkäuferin Elisabeth „Bess“ Bright – durch eine kurze Liaison mit einem Kaufmann schwanger geworden – muss ihr neugeborenes Baby Clara in einem Findelhaus abgeben, damit dessen Überleben gesichert ist. Nach 6 Jahren hat...

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Berührend!

Bess Bright ist erst 18 Jahre alt, als sie eine kleine Tochter zur Welt bringt. Im Jahre 1947, als ledige Mutter, ist das nicht einfach für eine junge Frau, die in ärmlichen Verhältnissen in London lebt. Es bleibt Bess nichts anderes übrig, als die kleine Clara im Founding Hospital abzugeben. Bess schwört sich und dem kleinen Mädchen, es wieder abzuholen. Sie wird eisern sparen und im Heim holen, sobald es ihre Verhältnisse zulassen. 6 Jahre danach ist es so weit!

Bess fährt zu dem...

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Meisterhaft erzählt und ein echter Lesegenuss!

Dieses Cover ist pure Kunst! Und ich bin froh, sagen zu können, dass es die Geschichte auch ist.

Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte um Bess und ihr kleines Mädchen Clara voll und ganz in eine andere Welt hineingezogen. Diese Welt war eine grausame – London 1754, und eine Frau, die ein uneheliches Kind gezeugt hat, wird gezwungen, es im Foundling Hospital abzugeben. Die Frauen gehen in Scharen hierher und suchen sich aus einem Beutel eine Spielmarke aus. Ist es eine Farbe...

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Das zerbrochene Herz

Optisch ein liebevoll gestaltetes Buch mit vielen kleinen Details, die man erst später verstehen wird. Die Kapitel sind sehr übersichtlich aufgeteilt und immer von einem geteilten Herzanhänger eröffnet. Was hat es mit diesem Anhänger auf sich? Eine einfache Erklärung, auf die wir Leser noch etwas warten müssen.

Beth ist ein junges Mädchen, welches im armen Teil Londons aufwächst und mit ihrem Vater jeden Tag aufs neue ums überleben kämpft. Erschwert wird ihr Los zum einen durch ihren...

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Zwei Seiten einer Geschichte

Zum Inhalt: Aufgrund ihrer wirtschaftlich prekären Lebensumstände entschließt sich die junge Bess dazu, ihr Kind in einem Findelhaus abzugeben. Dort, so hofft sie, wird das Kind so lange in einem warmen Bett schlafen können und nicht hungern müssen, bis sie ihre geliebte Tochter wieder zu sich holen kann. Doch als es Bess endlich möglich ist, sich diesen Wunsch zu erfüllen, ist die Kleine nicht mehr im Findelhaus, längst abgeholt, angeblich von Bess selbst. Aber die junge Frau will nicht...

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Starke Momente in einer soliden Geschichte

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich tatsächlich etwas ambivalent zurückgelassen, da es sowohl unglaublich starke Momente hatte, aber auch jene, die durchaus etwas schwächer waren. Einer der größten Pluspunkte, die diese Geschichte bereithält ist ihre unglaublich gut ausgearbeitete Atmosphäre, die einen als Leser wirklich von der ersten Seite an in ihren Bann zieht und mir dabei Gänsehaut bereiten konnte, aber auch ganz viel Liebe in unterschiedlichsten Varianten zu verstehen hab. Die...

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Wo ist Clara?

Stacey Halls schildert in ihrem Werk die gesellschaftlichen Gegensätze in London während des 18. Jahrhunderts. Entweder war man bettelarm oder stinkreich. Die junge Bess konnte daher nichts besseres tun, als ihr Neugeborenes im Waisenhaus abzugeben, da sie es nicht versorgen konnte. Doch was macht man, wenn man dort die Option hat, sein Kind wieder zu holen und dann hat man das Geld zusammen und bekommt gesagt, dass das Kind von der angeblichen Mutter schon längst abgeholt wurde? Jeder kann...

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Seichte aber berührende Geschichte

Bess kommt aus armen Verhältnissen und verkauft Krabben, während ihr Bruder dem Alkohol verfällt. Sie wird jung schwanger und muss ihr Kind abgeben, schwört jedoch, dass sie wiederkommen und es abholen wird. Als sie sechs Jahre später ihre Tochter abholen möchte, muss sie feststellen, dass diese bereits abgeholt wurde. Bess begibt sich auf die Suche nach ihrer Tochter.

Eine sehr schöne Geschichte über zwei Frauen und ein junges Mädchen. Abwechselnd wird aus der Sicht von Bess und...

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Dramatisch und bewegend

Auch wenn sich die Handlung in eine völlig unerwartete Richtung bewegt hat, ist es der Autorin hervorragend gelungen, die dazu mehr als einmal nötigen Zufälligkeiten durchaus glaubwürdig zu schildern. So wirkte die Geschichte weniger konstruiert und vielmehr einem natürlichem Fluss folgend, der nicht gerade verläuft, sondern Biegungen, Stromschnellen und ruhige Stellen in sich vereint. Das Schicksal von Bess, deren Kind aus dem Waisenhaus verschwindet, ist nicht nur deshalb sehr bewegend....

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Hätte mehr sein können

          Bess ist bitterarm, ledig und schwanger. Nach der Geburt gibt sie ihre kleine Tochter in ein Waisenhaus. Dort soll für das Kind gesorgt werden bis Bess in der Lage ist das selber zu tun. Es ist ein gutes Haus und wird aus Spenden der Adeligen im 18. Jahrhundert finanziert. Als sie nach sechs Jahren wieder kommt um ihre kleine Clara zu sich zu nehmen ist das Kind längst abgeholt. Wir begleiten Bess auf der Suche nach ihrem Kind und erfahren dadurch wie es zu der Zeit zwei Welten...

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Zwei Frauen, ein Kind...

Zwei Frauen, ein Kind...

Stacey Halls hat mit „Die Verlorenen“ auf 384 Seiten einen historischen Roman geschaffen, der mich fast von Seite 1 an völlig begeistert und in seinen Bann gezogen hat.

Ich kannte die Autorin vorher nicht, doch das Cover hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht und der Klappentext:

„London 1754: Die junge Bess Bright, die in bitterer Armut, im Schlamm und Dreck des Londoner Hafens aufgewachsen ist, findet sich von einem Moment zum anderen in...

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unglaublich toller Beginn....

Das Coverbild ist sehr schön gestaltet. 

Ich war sehr gespannt auf das Buch. Die ersten drei Kapitel haben mich fast umgehauen und ich habe gedacht, dass das ein Highlight des Jahres werden könnte. Ich wollte gleichzeitig weiterlesen und dann doch nicht, weil ich nicht wusste ob es so toll bleibt. Und leider ist es nicht so toll geblieben.

Gerade die ersten Kapitel haben mich emotional sehr angesprochen, aber auch das restliche Buch war nicht unemotional. Doch leider konnte der...

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Mutterliebe im London des 18. Jahrhunderts

Das wunderschöne Cover fällt natürlich sofort auf! Selbst wenn ich nicht vor kurzem "The Familiars" (leider noch nicht auf Deutsch erschienen) von Stacey Halls gelesen hätte, hätte ich wahrscheinlich zu diesem Buch gegriffen.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich angenehm und versetzte mich gleich ins London des 18. Jahrhunderts. Da das Buch zwei verschiedene Perspektiven geteilt ist, fühlt man auf eine Art mit jeder der beiden Protagonistinnen mit und erfährt mehr über ihre...

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Eine gute Geschichte mit schwächerer Umsetzung

London 1747: Die neunzehnjährige Bess Bright, die ihren Lebensunterhalt mit dem Krabbenhandel bestreitet, wird ungewollt schwanger und sieht sich gezwungen, ihre gerade zur Welt gekommene Tochter Clara im Waisenhaus abzugebegen. Als sie sechs Jahre später ihr Kind im Foundling Hospital wieder abholen möchte, da sie sich nun in der Lage sieht, für sie zu sorgen, erfährt sie, dass Clara bereits einen Tag nach der Einlieferung wieder abgeholt wurde. Nur von wem? Verzweifelt macht sich Bess auf...

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Foundling Hospital

Angesprochen war ich durch Klappentext und das wundervoll gestaltete Cover, deren Einzelheiten der Zeichnungen schon sehr viel von der Story erzählen, auch wenn dieses erst nach Beenden des Romans ersichtlich wird. 
Mich hat "Die Verlorenen" sehr bewegt, obwohl dieses nur der Tatsache geschuldet ist, Kindern / Säuglingen einen Ort des Schutzes zu bieten, wenn Mütter nicht für ihre Kinder sorgen können oder die Kinder verwaist sind. Ich litt sehr mit Bess, als sie ihre Tochter abgeben...

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Schönes Buch

London 1754: Die junge Bess Bright, die in bitterer Armut, im Schlamm und Dreck des Londoner Hafens aufgewachsen ist, findet sich von einem Moment zum anderen in einem Alptraum wieder. Vor sechs Jahren musste sie ihre gerade zur Welt gekommene Tochter Clara ins Waisenhaus geben, außerstande, sie zu ernähren. Jetzt, da sie Clara endlich zu sich holen kann, sagt man Bess, dass ihre Tochter schon längst abgeholt wurde. Aber von wem? Im Kampf um Clara muss Bess die gesellschaftlichen Schranken...

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Thema Mutterschaft im historischen Kontext

Das Wort Waisenhaus ist aus unserer heutigen modernen Sicht heraus überwiegend negativ konnotiert. Aber im England des 18. Jahrhunderts, in dem der Roman "Die Verlorenen" spielt, war es für Eltern aus der Unterschicht oftmals die einzige Möglichkeit, ihren Kindern eine Zukunft zu schenken. Sie mussten sie abgeben, um ihr Leben zu sichern. In den Slums von London und andernorts hatte der Nachwuchs eines armen Menschen nur geringe Überlebenschancen. Hier setzt die Handlung von "Die Verlorenen...

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Die Krabbenverkäuferin

"Die Verlorenen" ist mir in der Verlagsvorschau bereits aufgefallen - kein Wunder bei dem Cover! Aber ich entschied mich, ihn nicht diesen Frühling zu lesen. Irgendwann mal vielleicht, denn das Thema sprach mich nicht wirklich an. Doch dann bekam ich die Printausgabe vom Verlag zugeschickt und später noch das eBook. Da ich es nun doch zuhause liegen hatte, wollte ich nur kurz mal reinlesen. 

Und ich wurde überrascht. Von der ersten Seite an hat mich Autorin Stacey Halls mitgerissen....

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Überraschend anders

Mitte des 18 Jh. Bringt die junge, unverheiratete Bess ein kleines Mädchen zur Welt. Die Krabbenverkäuferin ist zu mittellos und kann das Kind nicht versorgen. Auch wenn es ihr fast das Herz bricht, Bess muss das Kind im Foundling Hospital abgeben. Doch einen Lichtblick gibt es: Sobald die Mütter eine perspektive für ihre Kinder bieten können, dürfen sie sie gegen eine Bezahlung auslösen und zu sich nach Hause holen. Bess spart eisern und nach 6 Jahren ist es endlich soweit - sie möchte ihre...

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Von diesem historischen Roman wurde ich wirklich positiv überrascht :-)

Ich habe mich sehr über das Buch "Die Verlorenen" von Stacey Halls gefreut, welches mir sowohl via Vorablesen als Rezensionsexemplar in Printform, als auch via Netgalley als ebook vom Piper Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Dafür möchte ich an dieser Stelle noch einmal meinen Dank aussprechen und darauf hinweisen, dass meine Meinung zum Buch dadurch natürlich in keiner Weise beeinflusst wird.
Hierbei handelt es sich um mein erstes Werk der Autorin, auf welches ich...

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Ein goldener Käfig oder ein Leben in Armut?

London, November 1747: Bess lebt mit ihrem Vater und ihrem Bruder in einer kleinen Wohnung im Schatten des Fleet-Gefängnisses. Als Krabbenverkäuferin verdient sie nicht viel, sodass sie ihr Neugeborenes nicht durch den Winter bringen könnte. Schweren Herzenz gibt sie ihre Tochter Clara im Foundling Hospital ab mit dem festen Versprechen, sie wieder zu sich zu holen, wenn ihre Situation das erlaubt.

Sechs Jahre später ist es so weit. Bess hat zwei Pfund gespart, für sie ein kleines...

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Unterhaltsame und interessante Geschichte über Bess, die ihre Tochter sucht.

Cover: Das Cover finde ich wunderschön! Es glänzt teilweise und ich liebe die Blumenmuster. Der Käfig und das Schloss sowie die Frau mit dem Kind auf dem Arm passend einwandfrei zu der Geschichte. Auch der "Anhänger" mit der 627 und das Herz passen zu dem Inhalt. Das Cover ist stimmig, harmonisch und ich finde es sehr ansprechend.

Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr gut. Ich konnte zügig und flüssig lesen. Auch wurde alles sehr gut vorstellbar beschrieben, so dass ich mich sehr gut...

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Ein spannender historischer Roman

 

 

Die britische Schriftstellerin Stacey Halls führt uns in ihrem Roman „Die Verlorenen“ ins London Mitte des 18. Jahrhundert.

 

Die junge Bess Bright arbeitet als Krabbenhändlerin und lebt in bitterer Armut.

Sie wird schwanger und bringt ihre Tochter Clara noch am Tag der Geburt ins Waisenhaus. Mühsam spart sie sich Geld zusammen um Clara nach 6 Jahren wieder zu sich zu nehmen. Aber das Kind ist nicht mehr da und soll unter ihrem Namen schon gleich nach...

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lebhaft erzählter historischer Roman

Der Roman Die Verlorenen von Stacey Halls schwelgt in der besonderen Zeit Mitte des 18.Jahrhunderts in London.

Der erste Teil zeigt die Armut und Notlage von der jungen Bess, die ihr neugeborenes Baby in ein Waisenhaus weggeben muss. Der Vater ist tot. Nach 6 Jahren will sie ihre Tochter zurückholen, erfährt aber, dass diese schon 1 Tag später wieder abgeholt wurde.

In Zweiten Teil ändert sich die Stimmung ein wenig. Unter falscher Identität wird sie Kindermädchen bei ihrer...

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Clara

Wie geht es einer Frau, die in tiefster Armut ein Kind gebiert, dieses im Waisenhaus abgibt mit der klaren Zielsetzung es später wieder auszulösen. Wie geht es einer anderen Frau, deren Mann stirbt und die durch Umwege erfährt, das er eine Geliebte hatte, die deren gemeinsames Kind ins Waisenhaus abgegeben hat? Würde diese nicht versuchen, sich diesen Kindes zu bemächtigen? Und würde die biologische Mutter nicht später alles in ihrer Macht stehende tun, das Kind zurück zu holen?
Um...

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Tolles Buch

Zum Inhalt: 

Bess, die in bitterer Armut lebt, bringt ein Kind zur Welt und gibt es in ein Waisenhaus, weil sie kaum sich selbst ernähren kann, geschweige denn ein Kind. Das ist im 18. Jahrhundert keine Seltenheit. Sechs Jahre später will sie ihr Kind zurückholen, doch angeblich hat sie selbst ihr Kind längst abgeholt. Wie kann das sein? 

Meine Meinung: 

Die Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Die damaligen Verhältnisse werden sehr gut und eindrücklich geschildert....

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Das Waisenhaus

Die junge Bess Bright genießt einen Moment des Glücks. Neun Monate später hält sie ihre kleine Tochter Clara im Arm. Doch im Jahr 1764 ist es nicht leicht, eine ledige Mutter zu sein, die manchmal nicht weiß, ob sie am nächsten Tag genug zu essen hat. In ihrer Not gibt Bess ihr Kind im neugegründeten Waisenhaus Londons ab. Eisern beginnt sie zu sparen und sechs Jahre später will sie ihr Töchterchen wieder abholen. Entsetzt erfährt Bess, dass eine andere Frau ihr kleines Mädchen schon am Tag...

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Mutterliebe

Bei diesem Buch hat mich als erstes das Cover fasziniert. Ich mag die Farben und auch die Gestaltung sehr. Wunderschön.
Aber ein schönes Cover ist natürlich nicht alles. Ein gutes Buch muss fesseln und eine gute Geschichte erzählen. Auch das tut dieser Roman.
Es geht um ein junges Mädchen das in sehr ärmlichen Verhältnissen aufwächst und keine andere Möglichkeit sieht, als ihr Kind wenige Stunden nach der Geburt in ein Heim zu geben. Fortan spart sie all ihr Geld,um eines Tages...

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Auf ganzer Linie enttäuschend

Stacey Halls „Die Verlorenen“ ist ein historischer Schmöker, geschrieben für Leserinnen und nimmt diese mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Wir schreiben das Jahr 1747, Handlungsort ist London. Die junge Bess Bright ist bettelarm und bestreitet ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Krabben in den Straßen der Metropole. Eine ungewollte Schwangerschaft bringt sie in arge Bedrängnis, reicht das, was sie durch ihre Arbeit erlöst, nicht dafür aus, noch einen hungrigen Mund zu stopfen....

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Ein Highlight !

Ein „Highlight“ !

Stacy Halls legt mit „Die Verlorenen“ (wobei ich den Originaltitel „The Foundling“ wieder einmal viel treffender finde...) bereits ihren zweiten Roman vor.

„London 1754: Die junge Bess Bright, die in bitterer Armut, im Schlamm und Dreck des Londoner Hafens aufgewachsen ist, findet sich von einem Moment zum anderen in einem Alptraum wieder. Vor sechs Jahren musste sie ihre gerade zur Welt gekommene Tochter Clara ins Waisenhaus geben, außerstande, sie zu...

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So mitreißend und bewegend und einfach GROßARTIG!

Das Buch "Die Verlorenen", von der vielgelobten Autorin Stacey Halls verfasst, zieht schon durch seinen wunderschön gestalteten Umschlag alle Blicke auf sich. Liebevoll gestaltet und mit Silberdruck verziert, birgt es zahlreiche Details, deren Bedeutung einem während dem Lesen des Öfteren ein Lächeln aufs Gesicht zaubern wird.
Der sonst so weise Spruch: "Beurteile ein Buch nicht nach seinem Einband!" kann hier getrost vernachlässigt werden, auch der Inhalt wird halten, was das Äußere...

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Ergreifend, atmosphärisch, fesselnd

„Die Verlorenen“ ist der zweite Roman der Autorin Stacey Halls

Die Handlung beginnt im November 1747. Bess Bright bringt eine Tochter zur Welt, die sie aber nicht behalten kann, da ihr und ihrer Familie das Geld fehlt. Sie bringt ihre Tochter Clara schweren Herzens in das Foundling Hospital. Dort werden die Kinder bis etwa zu ihrem sechsten Lebensjahr betreut, damit ihre Eltern Geld verdienen können und sie, wenn sie ausreichend verdient haben, um eine entsprechende Zahlung an das...

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Zwei Mütter

Der Text, mit dem dieses Buch angekündigt bzw. beworben wird, greift etwas kurz und dadurch ist es schwer, hier nicht zu spoilern. Ich hoffe, ich verrate nicht zu viel.
"Die Verlorenen" ist für mich die Geschichte von zwei sehr unterschiedlichen Müttern. Bess und Alexandra leben beide im London des 18. Jahrhunderts, aber doch in unterschiedlichen Welten: Bess in der armen Arbeiterklasse, Alexandra in der behüteten Oberschicht. Die Gegensätze zwischen der Unter- und der Oberklasse...

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Ein schwerer Weg

Bess hat einen schweren Gang vor sich, sie muss ihre gerade geborene Tochter ins Waísenhaus bringen. Sie schwört sich und dem Kind, dass sie sie wieder da raus holt. Nach sechs Jahren ist es dann soweit. Aber Bess erwartet ein böser Albtraum. Ihre Tochter wurde bereist geholt. Wer war die Unbekannte, die sich als sie ausgegeben hat? Und wo lebt ihre Tochter jetzt?

Ein emotionales Buch, das über das Leben der Zwei-Klassengesellschaft, im 18. Jahrhundert ind London, erzählt. Welche...

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Weitere Infos

Art:
Buch
Sprache:
deutsch
Umfang:
384 Seiten
ISBN:
9783866124950
Erschienen:
2021
Verlag:
Pendo
8.35849
Eigene Bewertung: Keine
Durchschnitt: 4.2 (53 Bewertungen)

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