Leserunde

Leserunde zu "Wenn es Frühling wird in Wien" (Petra Hartlieb)

Wenn es Frühling wird in Wien
von Petra Hartlieb

Bewerbungsphase: 29.01. - 15.02.

Beginn der Leserunde: 22.02. (Ende: 15.03.)

Im Rahmen dieser Leserunde stellen wir – mit freundlicher Unterstützung des DuMont Verlags – 40 Freiexemplare von "Wenn es Frühling wird in Wien" (Petra Hartlieb) zur Verfügung.

Wenn ihr eines der Freiexemplare gewinnt, diskutiert ihr in der Leserunde mit, tauscht euch über eure Leseerfahrungen aus und veröffentlicht am Ende eine Rezension zum Buch.

ÜBER DAS BUCH:

Wien, 1912. Marie ist erst seit wenigen Monaten Kindermädchen im Haushalt des berühmten Dichters Arthur Schnitzler. Als sie für ihren Dienstherren ein bestelltes Buch abholt, lernt sie eine völlig neue Welt kennen: die Welt des Lesens. Und Oskar, den ebenso charmanten wie mittellosen Buchhändler …

Die Fortsetzung des Erfolgsbandes ›Ein Winter in Wien‹

ÜBER DIE AUTORIN:

Petra Hartlieb wurde 1967 in München geboren und ist in Oberösterreich aufgewachsen. Sie studierte Psychologie und Geschichte und arbeitete danach als Pressereferentin und Literaturkritikerin in Wien und Hamburg. 2004 übernahm sie eine Wiener Traditionsbuch- handlung, vormals »Buchhandlung Friedrich Stock« im Stadtteil Währing. Sie heißt heute »Hartliebs Bücher«. Davon erzählt ihr 2014 bei DuMont erschienener Bestseller ›Meine wundervolle Buchhandlung‹. In ›Wenn es Frühling wird in Wien‹ spielt diese Buchhandlung erneut eine zentrale Rolle.

15.03.2018

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 57

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 57
Animus Vox kommentierte am 22. Februar 2018 um 16:48

Ich habe das Buch seit Gestern und ich musste mich Heute Nacht zusammen reißen es nicht ein zu Atmen.

Ich finde die Geschichte Wunderschön und leibevoll erzählt. Maries Begeisterung über ihren Theater Besuchist Bezaubernd und so lebendig erzählt, das man gleich mit Aufgeregt ist. Ich finde auch schön beschrieben, wie die Beziehung zwischen ihr und Oskar wächst. Außerdem gibt Petra Hartlieb ein schönen Einblick in das Gesellschaftliche leben von 1912 und seiner viel Fallt.

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Bibliomarie kommentierte am 23. Februar 2018 um 17:24

Da kann ich Dir nur zustimmen, hätte ich mich nicht sehr beherrscht, hätte ich in einem Rutsch weitergelesen.

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Lu in Bookland kommentierte am 25. Februar 2018 um 12:37

Ich habe sofort die Hälfte des Buches auf einmal gelesen, musste mich auch richttig zusammenreißen um es weg zu legen. Und ich stimme dir zu, Maries Theaterbesuch ist wirklich wundervoll erzählt. Soweit ist es meine Lieblingsstelle im Buch...

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ErikaMustermann kommentierte am 25. Februar 2018 um 20:17

Ich kann dir nur zustimmen. Bisher hatte ich nur das Buch über ihren Buchladen gelesen und mochte ihren Schreibstil schon da.

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frenx kommentierte am 22. Februar 2018 um 18:03

Man kommt ziemlich gut in die Handlung rein. Marie ist einem von Anfang an sympathisch: sie kann gut mit Kindern, ist ehrlich, eine treue Seele. 

Am Anfang dachte ich, es läuft darauf hinaus, dass Oscar sich zwischen Marie und Fanni entscheiden muss, aber dem ist ja definitiv nicht der Fall :-). 

Was mir jetzt noch fehlt ist ein wenig mehr von Arthur Schnitzler... 

 

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Hermione kommentierte am 23. Februar 2018 um 10:47

Marie finde ich auch ganz herzallerliebst. Sie weiß die guten Sachen, die ihr von der Familie Schnitzler geboten werden (z.B. der überaus exklusive Theaterbesuch), sehr zu schätzen und kann auch differenziert über die Beziehung der Eltern Schnitzler zu ihren Kindern reflektieren. Auch sie geht sehr liebevoll und respektvoll mit den Kindern um. Es gefällt mir insgesamt sehr gut, wie sie als Person gezeichnet ist.

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lesesafari kommentierte am 23. Februar 2018 um 15:00

Da stimme ich euch mal zu. Marie hat die perfekte Jobwahl getroffen und kann sehr gut mit den Kindern umgehen und diese wiederum lieben sie sehr. Sie versucht alles perfekt umzusetzen, was man von ihr verlangt und scheint dafür sehr dankbar zu sein. Sie empfindet ihren Job sogar als befreiend im Gegensatz zu dem schweren Arbeitsleben auf dem Bauernhof ihrer Familie.

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La Calavera Catrina kommentierte am 26. Februar 2018 um 14:01

Hartlieb wollte sicher damit erreichen, dass der Leser Marie sofort ins Herzh schließt. Es werden uns nur positive Seiten von ihr aufgezeigt und kleine Macken empfindet man als liebenswert. Das vermittelt ein schönes Gefühl beim Lesen. Mir persönlich, ist die Figur Marie manchmal zu einfach gestrickt. Andererseits passt das auch gut zur historischen Zeit und der Einfachheit der Menschen, in ihren Gedanken und Handlungen. Vielleicht erfahren wir genau deswegen kaum etwas von Schnitzler, weil dieser seiner Zeit ein Stück voraus war. Wer weiß. 

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lesesafari kommentierte am 28. Februar 2018 um 19:02

Marie wird als typisches "süßes Madl" a la Schnitzler dargestellt, aber später sagt sie ja quasi "Nein, danke!" dazu. Aller Figuren sind nahezu so perfekt und lieb.

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Leseliebelei kommentierte am 03. März 2018 um 11:15

Es gibt schon einen Grund, warum es Lese-Abschnitte gibt, damit man nicht gespoilert wird!

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marsupij kommentierte am 07. März 2018 um 19:07

Danke, ich bin jetzt leider gespoilert worden...

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lesesafari kommentierte am 08. März 2018 um 22:48

ich frage mich die ganze zeit, was ich gespoilert haben soll.

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Leseliebelei kommentierte am 10. März 2018 um 13:12

...Dein Beitrag suggeriert, dass Schnitzler Marie gegenüber irgendwelche Absichten äußert, die sie ablehnt. So zumindest wird Dein "aber später sagt sie ja nein, danke" aufgefasst.

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Tara kommentierte am 25. Februar 2018 um 00:33

Von Arthur Schnitzler würde ich auch gerne noch mehr erfahren und ich hoffe, dass da noch einiges kommt.

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lesesafari kommentierte am 25. Februar 2018 um 22:39

Ich finde, man erfährt eigentlich nichts über ihn. Maries Geschichte steht ganz im Fokus.

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yesterday kommentierte am 03. März 2018 um 16:35

Ja, vielleicht. Immerhin wirken die Schnitzler recht fortschrittlich, was ihren Kontakt und Umgang mit den "Bediensteten" angeht, es scheint alles etwas weniger harsch und daher familiärer zu sein als damals vielleicht anderswo üblich.

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wandagreen kommentierte am 22. Februar 2018 um 19:12

Buch ist da, was sag ich BUCH, das ist ja schmal und herzig und süß und kaum ein Buch, ein Büchlein, das vllt einmal ein Buch werden wollte. Aber letztlich kommts auf den Inhalt an. Qualität vor Quantität!

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gaby2707 kommentierte am 22. Februar 2018 um 19:26

Genau, aber mir macht es schon Spaß, das Kleinod einfach in den Händen zu halten und nun lesen zu dürfen.

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Hermione kommentierte am 23. Februar 2018 um 08:20

Ich finde das Buch auch einfach ganz zauberhaft! Klein, aber fein! :-)

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gaby2707 kommentierte am 23. Februar 2018 um 20:55

Aber 18,00 € finde ich auch einen stolzen Preis. Ich denke, dafür hätte ich es mir nicht gekauft.

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Hermione kommentierte am 23. Februar 2018 um 21:01

Das habe ich auch erst gedacht. Aber jetzt, nachdem ich den ersten Abschnitt gelesen habe, muss ich sagen, dass das Buch seinen Preis auf jeden Fall wert ist...

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gaby2707 kommentierte am 23. Februar 2018 um 21:04

Da muss ich Dir recht geben. Ich habe das Buch ja als Kleinod bezeichnet. Und diese Preziosen haben halt ihren Preis.

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Büchi kommentierte am 23. Februar 2018 um 22:16

Ich finde das Bändchen auch sehr schön, das Cover, das grüne Vorsatzblatt und das gleichfarbige Lesebändchen. Auch die optische und haptische Gestaltung des Einbands mag ich gerne, es ist fast ein bißchen, als hielte man ein Buch aus jener Zeit in den Händen. Gut, beim Preis wäre ich auf 16,80€ gegangen ;-)

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Tara kommentierte am 25. Februar 2018 um 00:35

Ja, Kleinod passt sehr gut, Optik und Haptik sind wunderbar stimmig.

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La Calavera Catrina kommentierte am 26. Februar 2018 um 14:05

Ich musste bei diesem Kommentar von dir, liebe gaby2707, gleich an die Textstelle denken, in der Stolz und Oscar über den Buchhandel und das Preisproblem sprechen. :D

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wandagreen kommentierte am 25. Februar 2018 um 18:39

@Gabi. Das stimmt schon. Es ist unverhältnismäßig teuer. 14 Euro hätte gut und gern gereicht.

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ErikaMustermann kommentierte am 26. Februar 2018 um 14:16

So geht es mir auch. Den ersten Band habe ich mir daher in der Bücherei vorbestellt.

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Cassandra kommentierte am 24. Februar 2018 um 18:17

Kleinod ist genau der richtige Ausdruck für dieses Büchlein.

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marsupij kommentierte am 07. März 2018 um 19:08

Eine hübsche Verpackung macht aber noch nicht alles aus.

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Lesemama kommentierte am 08. März 2018 um 07:10

Da hast du leider Recht, marsi.

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marsupij kommentierte am 08. März 2018 um 18:04

:-) dafür las es sich flott

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Lesemama kommentierte am 10. März 2018 um 07:45

Für die Statistik ist es ganz gut *lach*

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Muschelschubser kommentierte am 23. Februar 2018 um 08:21

Mein Buch kam gestern und ich kann leider erst heute anfangen zu lesen. Freue mich aber schon!

Ich gebe Dir recht: das Buch ist wirklich ein Kleinod: Lesebändchen, schöner Leineneinband, pastellige Farben, toll gestaltetes Cover! Ein Traum. Obwohl ich 18€ recht teuer finde. Und es gibt ein Manko: es riecht leider nicht gut :-( 

das finde ich extrem schade, weil mir der Geruch eines Buches echt wichtig ist...

wie geht es Euch damit?

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gaby2707 kommentierte am 23. Februar 2018 um 11:31

Ich habe jetzt auch mal dran geschnuppert. Aber ich kann keinen "schlechten" Geruch feststellen. Ich finde, es riecht nach Papier und ein ganz klein wenig nach Druckerschwärze, wie ich sie von früher von der Zeitung kenne. Unangenehm empfinde ich es nicht.

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Bibliomarie kommentierte am 23. Februar 2018 um 17:29

 Druckerschwärze, Papier und vielleicht noch etwas Leim. Ich habe jetzt meine Nase ganz tief ins aufgeschlagene Buch gedrückt und rieche nichts Unangenehmes.

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Gittenen kommentierte am 23. Februar 2018 um 23:34

Genau meine Nase hat auf dem Buch gelegen- riecht nach Buch

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Hermione kommentierte am 23. Februar 2018 um 21:00

Meines Erachtens ist das Buch seine € 18 voll und ganz wert.

Auch den Geruch mag ich. Ich rieche nichts Unangenehmes...

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florinda kommentierte am 24. Februar 2018 um 07:54

Ich reagiere eigentlich recht empfindlich auf Buchgerüche. Hier konnte ich jedoch nichts feststellen. Bei reichbebilderten Büchern wie Kochbüchern und/oder Reiseberichten mancher Verlage vermutete ich schon, dass es an den in Billiglohnländern hergestellten Farbseiten liegt. Meistens lüften sie sich aber glücklicherweise recht rasch aus, nachdem sie erst einmal aus der Folie befreit wurden. 

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Muschelschubser kommentierte am 24. Februar 2018 um 17:23

hmmm. danke, dass Ihr alle geschnuppert hat.. vielleicht hat meines ne Extra Dosis Druckschwärze??!! :-) inzwischen ist es ganz gut ausgelüftet...

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Tara kommentierte am 25. Februar 2018 um 00:39

Mein Buch riecht nicht ungewöhnlich, sondern eher ein wenig langweilig. Einen unangenehmen Geruch habe ich bei neuen Büchern noch nie festgestellt, mache duften nach frischen Druck und andere sind einfach neutral im Geruch - so wie mein Exemplar.

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lesesafari kommentierte am 25. Februar 2018 um 22:41

Ein langweiliger Geruch1 ;D Gibt es sowas auch?? Aber du hast Recht, meins roch auch so normal nach neuem gebundenen Buch. Das ist aber auch gut so!!

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La Calavera Catrina kommentierte am 26. Februar 2018 um 14:07

Mir ist der Papierduft auch sehr wichtig und ich kann dir nicht zustimmen, meins duftet hervorragend. 

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marsupij kommentierte am 07. März 2018 um 19:09

also ich zahle nicht für den Geruch von Büchern. Schlimm finde ich es nur, wenn Bücher unangenehm riechen.

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lesesafari kommentierte am 23. Februar 2018 um 15:02

Es ist WIRKLICH so schmal. Ich wollte es ja gar nicht glauben, bis es zu mir angekommen ist. Ich bin sehr froh, es gewonnen zu haben, denn für so ein kleines Büchlein würde ich nie so viel Geld ausgeben. Ich bin sehr gespannt, ob die Autorin es schafft, auf den paar Seiten in die Tiefe zu gehen. Ich wünsche es mir sehr.

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wandagreen kommentierte am 25. Februar 2018 um 18:46

In die Tiefe?! (Nach dem ersten Leseabschnitt). Wohl nicht. Wie auch? Ich habe mich zum Glück daran erinnert, dass ich schon mal etwas über Arthur Schnitzler gelesen habe und seine Familie. Er war zuerst Mediziner. Auf Betreiben des Vaters. Der aber auch schon geschrieben hat, lustige Dinge fürs Theater. Daher hat ers wohl. Lilly hat sich mit 19 umgebracht!  Nach einer kurzen, für sie wohl scheusslichen Ehe. Sie war sehr exzentrisch, genau wie Olga, die Ehefrau. Heini folgte den Fussstapfen des Vaters.

Ok, kommen wir zum Buch.

Marie ist bezaubernd dargestellt. Oskar auch. Zum Glück ist Fanni lesbisch. Aber ich bin nicht sicher, ob sie nicht doch eine Vernunftsehe eingehen wird mit Oskar.

Aber der Hut geht mir hoch, wenn ich die sozialen Verhältnisse belese. Die Dienstmädchen werden schwanger und wissen nicht ein noch aus. Es ist so einfach, sie aus dem Haus zu werfen. Siehe die 17jährige im Theatertor (oder wo auch immer). Die feinen Herrschaften nutzen ihre Dienstboten aus, auch an ihrem freien Tag ist es selbstverständlich, dass ihnen der Rücken frei gehalten wird (ich gründe sofort eine Gewerkschaft).

Grrrrrrrrrrrrrr.

Manches wird angedeutet, aber das wars. Mit Tiefe ist nix. Aber es ist trotzdem nett.

 

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lesesafari kommentierte am 25. Februar 2018 um 22:46

Ich las einst sehr viel über ihn, so dass ich noch viel Halbwissen habe. Aber hmm, ich kann hier eigentlich nichts wiederfinden, was ich aber geliebt hätte. :) Auf den paar Seiten ist kein Platz dafür, aber Marie wurde so groß als Kindermädchen der SCHNITZLERS angekündigt und nun ist sie eben doch nur ein sehr gutes Kindermädchen.

Eine Vernunftehe, um sich richtig austoben zu dürfen natürlich. Irgendjemand muss ja die Frauenbewegung weiter vorantreiben!

Wenn man (Schnitzler) ausklammert, ist es eine wunderliebe Geschichte. 

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wandagreen kommentierte am 28. Februar 2018 um 10:14

@Lesa: Schnitzler: Wie blöd, gell, dass man immer so viel und schnell vergisst. Mir deucht (haha), ich hätte auch mal mehr von ihm gewusst.

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lesesafari kommentierte am 28. Februar 2018 um 19:06

@wanda: Ja, Wahnsinn. Da beschäftigt man sich so viele Jahre halb gequält mit ihm und weiß nur noch die Hälfte bzw. verändert die Realität ein wenig. 

Jetzt hab ich nachgeschaut, allerdings nicht in meinem goldenen Schmierzettelchen und bin von der Kurzbiographie in meiner Goldmann-Ausgabe zutiefst enttäuscht. Da fehlt ja Hand und Fuß! Aber Reclam ist noch viel schlimmer, da steht fast nichts.

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La Calavera Catrina kommentierte am 26. Februar 2018 um 14:22

Es ist wirklich nett, aber gerade deswegen, hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Eine Mischung aus Verzückung und Unzufriedenheit. 

Das mit Lili hatte ich auch gelesen und wie sehr es den Arthur mitgenommen hat. Nun sehe ich das süße kleine Kind mit etwas anderen Augen. Machmal sollte man sich einfach nicht in die Zeitmaschine setzen und in der Ungewissheit Platz nehmen. 

Eine Gewerkschaft :D Man hätte dich der Hysterie befunden und weggesperrt. 

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wandagreen kommentierte am 28. Februar 2018 um 18:22

Absolut: obwohl der Gedanke schon geboren wurde.

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lesesafari kommentierte am 28. Februar 2018 um 19:08

Die kleine Lili hat später Kreuzfahrten mit Arthur unternommen. Leider hat sie nen Fascho-Kopp geheiratet (selbst mit jüdischem Hintergrund, und dann zu der Zeit so jemanden heiraten?) und sich mit dessen Pistole 2 Jahre später erschossen.

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gaby2707 kommentierte am 28. Februar 2018 um 09:49

Nein, bitte keine Vernunftehe, vor allem nicht mit Oskar. Der soll doch bitte bei seiner Marie bleiben.

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lesesafari kommentierte am 28. Februar 2018 um 19:10

Wenn es zu einer Vernunftehe kommt, kann im Sommer die tolle Doppelmoral der Gesellschaft gezeigt werden. Außen hui spießig, hinter verschlossenen Türen heidewitzka (wie schreibt man das denn?). :D

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marsupij kommentierte am 07. März 2018 um 19:11

Danke für die Schnitzler-Infos. Also in die Tiefe wird es vermutlich nicht gehen. Oder es kommt noch. Bin ja noch nicht fertig. Dieses Mal wirklich spät dran.

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Annegreat kommentierte am 25. Februar 2018 um 21:06

Ich war auch überrascht wie dünn das Büchlein ist, aber es liegt wunderbar in der Hand und bisher habe ich jede Seite genoosen, das ist mir lieber als mich durch viele Seiten hundurch zu quälen.

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lesesafari kommentierte am 25. Februar 2018 um 22:48

Das Buch macht Hoffnung, dass ein vielseitigeres sehr angenehm zu lesen gewesen wäre. Jetzt müssen wir alle warten, bis der nächste Teil erscheint.

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Hermione kommentierte am 26. Februar 2018 um 17:38

Ich mag auch ein kurzes gut zu lesendes und inhaltsreiches Büchlein lieber als ein langes, durch das ich mich quäle! ;-)

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florinda kommentierte am 01. März 2018 um 10:07

Es muss aber nicht zwangsläufig ein "entweder - oder" sein, denn es gibt sehr wohl auch längere Bücher, die so inhaltsreich und gut geschrieben sind, dass es Freude macht, sie zu lesen, und man sich nicht durchquälen muss! .

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Bibliomarie kommentierte am 23. Februar 2018 um 17:26

Das finde ich auch. Es kommt nich auf den Umfang an. Denk nur mal an die zauberhaften Manesse Bändchen der Weltliteratur. Jedes Bändchen ein Kleinod.

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florinda kommentierte am 24. Februar 2018 um 07:45

Natürlich kommt es in erster Linie auf den Inhalt an. Und es stimmt auch, dass das Buch ansprechend gestaltet und mit einem Lesebändchen versehen ist. Trotzdem hätte ich vermutlich trotz meines Wien-Faibles lange überlegt, ob ich dafür so viel Geld ausgeben möchte. Ich habe, da ich den ersten Teil ja noch nicht kenne, mal bei Amazon geschaut. Zwar bin ich selbst dort kein Kunde, aber ich nutze es ab und an als Informationsquelle. Die dortigen Bewertungen sprechen den Konflikt Buchumfang/inhalt ./. Preis teilweise recht harsch an...    

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wandagreen kommentierte am 25. Februar 2018 um 18:47

Zu recht. Das merkt man schon nach wenigen Seiten. Es ist eine hübsche, süße Geschichte. Aber nicht mehr.

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gaby2707 kommentierte am 22. Februar 2018 um 19:21

Ich bin doch froh, dass ich Marie, das Haus Schnitzler mit den anderen Bediensteten und Oskar im ersten Band schon kennenlernen durfte. So bin ich bei den kleinen Rückblicken, auch in Maries Vergangenheit, einfach besser im Bilde.

Ich finde es sehr schön zu lese, wie aufgeregt Marie ihrem ersten Theaterbesuch entgegen fiebert und wie begeistert sie das Stück und alles um sich herum aufnimmt. Auch, dass sich Marie und Oskar ganz langsam annähern, gefällt mir gut.

Andererseits hat Oskar schon recht: er hat noch keine Mittel eine Frau geschweige denn Kinder zu ernähren. Ich bin so gespannt, wie es mit den Beiden weiter geht.

Nach dem Essen bei Familie Gold, die augenscheinlich einen Schwiegersohn suchen, und sich dann Fanni auch noch mit Oskar zu einem pernbesuch verabredet hat, habe ich schon befürchtet, Oskar müsse sich nun entscheiden. Aber die Entscheidung hat ihm ja Fanni, die ich übrigens richtig taff finde, mit ihrem Outing abgenommen.

Bei Malakow-Torte mit Bisquittes und Mandeln – einfach superlecker – läuft mir das Wasser im Mund zusammen.

Da ja noch nicht alle ihre Bücher haben, reiße ich mich jetzt mal kräftig zusammen und warte, bis sich noch Andere zum diskutieren zusammen finden.

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lesesafari kommentierte am 23. Februar 2018 um 15:09

Bei diesen kleinen Rückblicken finde ich es schon schade, dass ich den 1. Teil noch nicht ergattert habe. Mich würde schon interessieren, wo sie denn vorher gewesen ist und warum sie ihr zu Hause verlassen hat. Und wie der Vater wirklich so war.

Bei Oskar dachte ich mir gleich, dass man ihn schon aus den anderen Büchern von Hartlieb kennen muss. Auf der 2. Seite standen ja schon ein paar Infos über die anderen Bücher der Autorin.

Dass die kleinen Leute mal ins Theater oder ins Sacher gingen, kam bestimmt nicht (so oft) vor, aber ich finde es schön, dass sie uns trotzdem dahin entführen und dass sie auch erzählen, wie sie dort gefühlt haben. Bisschen mulmig, nicht dahinpassend, ... Das ist schon gut gemacht worden. 

Die Fanni ist so eine richtige Dame der Frauenbewegung und scheint mir eine "femme fatale" zu sein. Ich bin mal gespannt, ob wir noch viel von ihr erfahren werden. Wenn sie mit dem größten Schiff aller Zeiten unterwegs sein wird, zweifle ich, dass sie je wiederkommen wird.

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Gittenen kommentierte am 23. Februar 2018 um 23:38

Ich hoffe sie steigt nicht ein ,ich finde sie nämlich auch sympathisch. Tolle Frau

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wandagreen kommentierte am 25. Februar 2018 um 18:51

Daran hab ich auch gedacht, aber fuhr das nicht von New York ab? Sie spricht davon, dass sie eine Reise nach Amerika geschenkt bekommen hat. Auf diesem tollen Schiff? Das fuhr nicht von Wien ab ;-)).

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gaby2707 kommentierte am 25. Februar 2018 um 19:05

Wenn ich mich richtig erinnere, fuhr die Titanic von Southampton nach New York. Da wird Fanni nach England gefahren sein - oder?

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wandagreen kommentierte am 25. Februar 2018 um 22:27

Wenn es so rum war - dann ist alles bestens!

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lesesafari kommentierte am 25. Februar 2018 um 22:50

Ich weiß nicht warum, ich hatte immer das gefühl, es fuhr von Hamburg ab. :D Nun denke ich über Amsterdam nach. Fragen wir mal Google. :D Vllt haben die das im Film auch verfälscht.

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Leseliebelei kommentierte am 03. März 2018 um 11:21

Ja, das mit dem Schiff war auch sofort mein Gedanke. Ohje. Eine Frau von Welt kann natürlich von Wien aus nach Southampton reisen um von dort mit der Titanic zu reisen. Ich bin gespannt, ob sie wirklich reist oder es irgendwie verhindert wird. Empfand ich aber als gut geschrieben, diese arg subtile Anmerkung.

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Bibliomarie kommentierte am 23. Februar 2018 um 17:31

Ich kenne ja leider den ersten Band noch nicht, aber ich kann mir Maries Leben auf dem kleinen Hof gut vorstellen. Viel Arbeit, viel Härte und wenig Liebe oder Verständnis.

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lesesafari kommentierte am 23. Februar 2018 um 20:23

Und man hat das Gefühl, es muss was Schlimmes vorgefallen sein, sonst wäre sie ja nicht abgehauen.

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gaby2707 kommentierte am 23. Februar 2018 um 20:25

Ist es auch. Aber das erfährst Du eben alles nur im ersten Band.

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lesesafari kommentierte am 23. Februar 2018 um 21:06

Ein bisschen weiß ich ja aus dem 2. Teil schon. Vllt geh ich doch mal zur Bücherei und lese den 1. Band dort, ist ja ganz schmal. ;)

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gaby2707 kommentierte am 22. Februar 2018 um 19:24

Animus Vox kommentierte am 22. Februar 2018 um 16:48

Ich habe das Buch seit Gestern und ich musste mich Heute Nacht zusammen reißen es nicht ein zu Atmen.

Da gebe ich Dir absolut recht. Ich mache jetzt auch erst mal eine Zwangspause um nicht zu weit vorzupreschen. Leicht fällt mir das nicht *lach*

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Hermione kommentierte am 23. Februar 2018 um 09:20

Ihr habt sowas von Recht!

Ich habe gestern extra erstmal nur zwei Kapitel gelesen, damit ich das Leseerlebnis zu diesem Buch noch ein bisschen länger genießen kann. ;-)

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lesesafari kommentierte am 23. Februar 2018 um 15:11

Ihr habt alle so vorgelesen, dass ich jetzt schon im 2. Teil bin. :D Das Buch hat aber auch nur so wenig Seiten. 

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Tara kommentierte am 25. Februar 2018 um 00:43

Ja, es ist gar nicht mal so einfach nach dem ersten Leseabschnitt eine Pause einzulegen und ich habe mich gefragt warum so ein dünnes Büchlein ein Lesebändchen benötigt, vermutlich nur wegen der Optik und für Leserunden. ;)

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gaby2707 kommentierte am 22. Februar 2018 um 19:29

frenx kommentierte am 22. Februar 2018 um 18:03  -  Am Anfang dachte ich, es läuft darauf hinaus, dass Oscar sich zwischen Marie und Fanni entscheiden muss, aber dem ist ja definitiv nicht der Fall :-). 

Das dachte ich bei dem Essen bei Familie Gold auch erst. Aber so passt es schon. Schade für die Golds; die müssen auf einen Schwiegersohn in ihrer Buchhandlung verzichten.

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lesesafari kommentierte am 23. Februar 2018 um 15:12

Bevor ich das mit dem Schiff las, dachte ich, die beiden werden sich irgendwie arrangieren und das große Buchhandelsimperium als Freunde führen. 

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gaby2707 kommentierte am 23. Februar 2018 um 19:38

Das hätte ich mir auch gut vorstellen können.

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La Calavera Catrina kommentierte am 22. Februar 2018 um 21:08

 

Ein Hallo, in die Leserunde :) Habe mein Buch gerade aus dem Briefkasten gefischt und bin schockverliebt. So zart und wunderschön!!! Wirklich eher ein Büchlein, aber das finde ich gerade toll (zumal es ein Geschenk ist ;)) Ich freue mich so sehr, es zu lesen.

Wer kennt denn alles den ersten Teil Ein Winter in Wien?

Ich habe die Möglichkeit das Buch vorweg zu lesen. Ist es von Vorteil den ersten Teil zu kennen oder kann man der Handlung auch so gut folgen? 

Ich finde es übrigens sehr lieb von euch, dass ihr euch bei der Lesegeschwindigkeit zurückhaltet. Ich finde es immer so schade, wenn manche das Buch verschlingen, eine Rezension schreiben und sich dann nicht weiter an der Leserunde beteiligen. Gerade das gemeinsame Lesen ist doch schön. 

 

 

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Hermione kommentierte am 23. Februar 2018 um 09:25

Das hast Du aber schön formuliert bzgl. "schockverliebt". Es ist wirklich ein sehr zauberhaftes Büchlein!

Und ja, gerade der Austausch ist ja immer besonders schön!

"Winter in Wien" kenne ich leider nicht, so dass ich mich auch über Hinweise freuen.

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gaby2707 kommentierte am 23. Februar 2018 um 11:33

Nachdem ich den ersten Abschnitt hier gelesen habe, bin ich froh, dass ich den ersten Band erst vor kurzem gelesen habe. so kenne ich Marie und ihre Vergangenheit, die Familie Schnitzler und Oskar schon etwas. Aber ich denke, ein Muss ist es nicht.

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Hermione kommentierte am 23. Februar 2018 um 20:48

Ein Muss ist es wohl wirklich nicht (ich kenne den ersten Band nicht, komme aber trotzdem gut mit), aber es wäre wahrscheinlich doch schön gewesen...

War sich Schnitzler erst nicht sicher, ob er seine Olga heiraten wollte?

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lesesafari kommentierte am 23. Februar 2018 um 21:15

Das habe ich auch so gelesen. Ich werde mal nachgucken aus welchem Milieu Olga stammte. Also ich meine, sie war Schauspielerin...--- Es wurde jetzt der schnelle google-Gang: Ja, Olga war Schauspielerin. In den hohen Kreisen Schnitzler war das wohl nicht so gern gesehen. Galten Schauspielerinnen ja als Dirnen. Und sie war 20 Jahre jünger!!!

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wandagreen kommentierte am 25. Februar 2018 um 18:54

Sie war eine schlechte Schauspielerin und Sängerin.

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lesesafari kommentierte am 28. Februar 2018 um 19:12

Sie trennte sich von Arthur, weil sie sich unterdrückt gefühlt hat und singen wollte! Sie durfte nur vorher nicht. Und Heini wurde später auch Schauspieler!?! DER HEINI!!! Dabei war er doch immer so ein großer!

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wandagreen kommentierte am 05. März 2018 um 18:17

Der Heini hat später den Nachlass des Herrn Papa verwaltet.

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Muschelschubser kommentierte am 24. Februar 2018 um 17:26

ich kenne das erste Buch auch nicht und bin froh zu hören, dass es "kein Muss" ist, aber natürlich ändert das shcon manchmal das Leseerlebnis :-)

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gaby2707 kommentierte am 24. Februar 2018 um 17:29

Es kommen hat halt einige Fragen auf, die sich nicht stellen würden, wenn man das erste Buch gelesen hat und Marie´s Geschichte schon kennt.

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Bibliomarie kommentierte am 23. Februar 2018 um 17:33

Schockverliebt - das muss ich mir merken. Ein Beschreibung, die genau auf das Buch passt.

Ich kenne leider den ersten Teil noch nicht, aber ich werde ihn mir bestellen, denn ich bin auf die Vorgeschichte gespannt, genauso wie auf die Winteratmosphäre in Wien.

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Leseliebelei kommentierte am 03. März 2018 um 11:23

Ich hatte den ersten Band extra noch flink gelesen, als ich erfahren habe, dass ich den zweiten Band hier lesen darf. Und ich bin froh drüber. Es gibt zwar keine riesigen Lücken, bisher, meiner Meinung nach, aber für das ganze Lesegefühl ist es schon schöner.

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biadia kommentierte am 22. Februar 2018 um 21:23

Nach diesen wenigen Seiten tut es mir schon sehr leid, dass ich den ersten Band noch nicht gelesen habe. Aber er ist auf dem Weg.

Maries Begeisterung im Theater, war wunderschön beschrieben. Nach Fannis Outing können wir uns sicher noch auf eine kleine Liebesgeschichte freuen. Die nicht zwangsläufig in diesem Band stattfinden muss.

Ich finde die Beschreibung der Lebensumstände im Jahre 1912 sehr Geschehniss getreu. Auch von dieser Seite könnte noch etwas auf uns zukommen.

Jetzt will aber weiterlesen.

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florinda kommentierte am 22. Februar 2018 um 22:24

Mein Exemplar traf heute ein und ich muss gestehen, dass ich es in einem Rutsch verschlungen habe.

Das lag einerseits an meiner stark ausgeprägten Wien-Affinität, andererseits an der in leicht lesbarem Stil verfassten schönen Geschichte. Auch werde ich am bevorstehenden Wochenende wenig Zeit zum Lesen haben - zum Kommentieren und Diskutieren werde ich sie mir aber sehr gerne nehmen.

Mir war überhaupt nicht bewusst, dass es a) einen Vorgänger-Band gibt, und b) die Autorin mit jener identisch ist, deren Buch über die eigene Buchhandlung schon länger auf meiner inneren Vormerk-Liste herumspukt.

Von Schnitzler kenne ich einige Werke aus dem Fernsehen, den "Leutnant Gustl" hörte ich vor einiger Zeit auf CD. Dann kenne ich noch die mMn sehr empfehlenswerte in Romanform gehaltene Familöienbiografie der Schnitzlers.

Der erste Teil gieses Buches gefiel mir gut und natürlich hatte ich wegen Fanni Gold zunächst ebenso meine Bedenken wie ihr. Die Vergangenheit Maries sowie ihre Gefühle während des Theaterbesuches konnte die Autorin mir anschaulich und glaubwürdig nahebringen.

Einziger Minuspunkt: In dieser Geschichte ließen manche kulinarische Erwähnungen mir immer wieder das Wasser im Munde zusammen laufen. Aber das ist eigentlich nicht weiter verwunderlich, oder?;-)

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gaby2707 kommentierte am 23. Februar 2018 um 11:37

Bei Deinem "Minuspunkt" gebe ich Dir absolut recht. Ich bin über Ostern wieder in Österreich und werde mir auf alle Fälle ein Stück Malakoff-Torte schmecken lassen.

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lesesafari kommentierte am 23. Februar 2018 um 15:17

Kenne ich gar nicht, aber sieht irgendwie aus wie Tiramisu. :) Jammijammi....

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Hermione kommentierte am 23. Februar 2018 um 18:03

Hmm... das klingt lecker! Ein schöner "Minuspunkt" :-)

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gaby2707 kommentierte am 23. Februar 2018 um 19:41

Das klingt nicht nur lecker - das ist superlecker.

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Hermione kommentierte am 23. Februar 2018 um 20:51

:-)))) Hmm!!!!

Lass' Dir die Torte gut schmecken an Ostern! :-)

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Gittenen kommentierte am 23. Februar 2018 um 23:49

Ich habe vorgestern  im WDR eine Reisesendung  über Wien gesehen, da haben sie  im Demel die Anna Torte vorgestellt. Die scheint ja noch leckerer zu sein  als die Sacher .Muss ich unbedingt  irgendwann essen

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florinda kommentierte am 24. Februar 2018 um 08:03

Ja, ja! Immer rauf auf's Schlimme:-) Zum Glück macht das "Dran Denken" nicht dick... So träume ich jetzt von Apfel-, Kirsch- und Topfenstrudel, Powidlgolatschen, Kaiserschmarrn, Mohr-im-Hemd, Salzburger Nockerln, Kardinalsschnitten, Schneewittchenkuchen/Donauwellen und Panhanstorte, angebliche Lieblingstorte der doch eigentlich schon geradezu figurverrückten "Sisi".

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Bibliomarie kommentierte am 23. Februar 2018 um 18:02

Ich musste mich wirklich losreissen, damit ich nicht weit über den Leseabschnitt hinaus lese. Aber es ist mir schwergefallen.

Ich finde die Zeit sehr schön dargestellt, auf der einen Seite ein herrschaftlicher Haushalt mit viel Personal und dann der Blick in die Küche und die Dienstbotenkammer. Marie, das Kindermädchen ist ein liebenswerter Charakter, trotz der harten Zeiten, die sie schon durchmachen musste. Oscar scheint ja sehr verliebt, ein netter Mann, feinsinnig und gebildet, der das aber nie merken lässt. Im Gegenteil, er führt Marie ins Kunstmuseum und sie ist ein wacher Geist und saugt die Bilder auf, genau wie das Theaterstück.

Es geht aber auch anders, ein Hausmädchen ist schwanger - einen Augenblick überlegte ich, ob der "Falott" nicht der Hausherr gewesen sein könnte. Ein Kostverächter war Schnitzler wohl nicht und der Streit mit der Ehefrau am Abend - wer weiß?

Ich bin jetzt gespannt, wie Fanny und Oskar sich aus der Affäre ziehen, sowohl sein Chef, wie auch Fannys Vater hätten die beiden gern zusammengespannt. Da wäre die Buchhandlungsnachfolge gleich geregelt. Dass Fanny allein erfolgreich sein könnte - das war damals in den männlichen Köpfen noch nicht vorgesehen.

Aber die Schwierigkeit ist die finanzielle Situation, mit seinem Buchhandelsgehilfengehalt könnte er nie eine Familie gründen und sobald Marie geheiratet hätte, müsste sie ihre Stellung aufgeben. Denn verheiratet und berufstätig - damals ein Ding der Unmöglichkeit.

Übrigens als Schnitzler seine neues Stück erwähnte und seine Angst, dass das Thema einen Skandal verursachen könnte, musste ich sofort an den Reigen denken. Der Skandal war dann ja auch da.

Eine ganz witzige Nebenbemerkung, die mein Buchhändlerherz (auch wenn ich nicht mehr aktiv in diesem Beruf bin) höher schlagen ließ: im Katalog wurde die Insel-Bücherei angekündigt, ganz neu und der Cornett von Rilke sollte die Reihe eröffnen. Ja, dieses Bändchen in der Erstauflage hat mir mein Mann einmal zum Hochzeitstag geschenkt.

 

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lesesafari kommentierte am 23. Februar 2018 um 20:31

Ich hatte es auch so im Sinn, dass Schnitzler ein Kind von einem Hausmädchen oder so hatte. Ich habe doch erst letztes Jahr oder vorletztes eine Kurzbiographie zu Schnitzler gelesen, aber so detailliert, weiß ichs nicht mehr. Vllt steht das Buch noch im Regal, sonst muss ich mal suchen. Die Olga müsste auch eine Schauspielerin oder so gewesen sein.

Im neuen Stück sollte es doch um ein Hospital gehen? Den "Reigen" habe ich nicht gelesen. Aber mich würde auch interessieren, um welches Stück es sich handelt. Aber Skandale hat er ja mit fast all seinen Stücken ausgelöst. 

Und ich hätte es schön gefunden, wenn näher auf das Theaterstück eingegangen worden wäre. Denn genau das Stück kenne ich auch nicht.

(Ich mag Rilke ja überhaupt nicht, aber das ist ja ein sehr lustiger Zufall und ein ganz besonderes Geschenk. :) )

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Hermione kommentierte am 23. Februar 2018 um 21:03

Seine Frau heißt doch aber auch Olga, oder? (Es heißt ja, Olga wäre auch erst woanders untergebracht worden, bevor er sich sicher war, ob er sie heiraten wolle...?)

Und Heini ist ja der neujährige pfiffige Junge...

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lesesafari kommentierte am 28. Februar 2018 um 19:16

Es gab tatsächlich noch eine zweite Olga!!! Bzw. eine erste, Olga Waissnix, ich glaube, das war seine Seelenverwandte/beste Freundin.

Und unsere Olga hatte 1901 eine Fehlgeburt von Arthur. Bei der 2. Schwangerschaft hat er sie dann weggeschickt und als Heini dann 2 Jahre alt war, haben sie doch geheiratet.

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Hermione kommentierte am 23. Februar 2018 um 20:52

Das ist wirklich toll gemacht mit der Insel-Bücherei! Und auch, dass eine Neuerscheinung von Thomas Mann angekündigt wird (1912) finde ich ganz reizend!

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lesesafari kommentierte am 23. Februar 2018 um 21:18

Interessant, dass sie so Bezug zu deutschen Autoren nimmt. Ich hab noch nicht geschaut, welcher Mann es 1912 war. Ob das schon "Der Zauberberg" war oder "Die Buddenbrooks". ich hätte so kleine versteckte Details gut gefunden. -- Edit: Es ist "Der Tod in Venedig"... Wasser und Tod, hmm... Ob das ein Scherz am Rande sein soll??

Gehört die Insel-Bücherei zum Insel-Verlag? Die sagt mir nämlich gar nichts. Aber für eine Challenge fehlte mir nur ein verlag mit I und beim Lesen hat es dann "Pling" gemacht. :D

 

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Bibliomarie kommentierte am 23. Februar 2018 um 22:13

Ja, das sind ganz schmale Bändchen, jedes wunderschön ausgestattet, auch mit matten Papier überzogen und natürlich Hardcover. Außer Klassikern gibt es auch Naturthemen mit wunderschönen Illustrationen.

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lesesafari kommentierte am 23. Februar 2018 um 23:01

ich habe das gefühl, du hast mir auf meine frage geantwortet, die ich dann doch nicht gestellt habe. :) sehr gut! ich hab solche "schulheftchen" vor augen.

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Bibliomarie kommentierte am 24. Februar 2018 um 11:01

Jetzt bin ich ein bißchen verwirrt. Ich habe auf den Satz geantwortet, ob die Inselbücherei zum Insel Verlag gehört, weil Du noch einen Verlag mit I brauchst für die Challenge. Ich meinte nicht die gelben Reclamheftchen.

Aber egal, schau Dir mal die Inselbücherei an, das lohnt sich auf alle Fälle.

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lesesafari kommentierte am 24. Februar 2018 um 15:15

Die Inselbücherei und der Verlag verkaufen doch nicht nur Heftchen? Die Heftchen vom Insel-Verlag sind mir nicht bekannt.

Aber vorher hattest du noch was von Klassiker-Heftchen geschrieben, wo auch so viel Tiefe auf kleinem Raum geboten wird. Und da fielen mir diese Heftchen mit ganz buntem Covermuster ein. Die liegen immer bei den Klassikern, aber ich hab mir noch nie eins richtig angeschaut.

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Bibliomarie kommentierte am 24. Februar 2018 um 15:38

Ach, jetzt fällt bei mir der Groschen ! Ich hatte von den Klassiker Bändchen des Manesse Verlags gesprochen. Das sind ebenfalls Hardcover Ausgaben, in Leinen mit Schutzumschlag in Postkartengröße. Du meintest die wohl die Reclam Heftchen, die jeder Schüler zur Genüge kennt und manchmal sogar hasst. Ich habe mal zwei Bilder hochgeladen, ich hoffe es hat geklappt.

Manesse Bibliothek der Weltliteratur Insel Bücherei

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lesesafari kommentierte am 25. Februar 2018 um 22:56

Genau!! Die Manesse-Ausgaben kenne ich gar nicht. Ich habe eine Ausgabe von Poe, die schaut so ähnlich aus. Genau diese Heftchen meinte ich.

Von den gelben Reclam hab ich nur bei "Wiener Moderne" an einer anderen Stelle berichtet. In der Schule musste ich den Reclam-Tell meiner Freundin aus einer Mülltonne retten. ;D

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marsupij kommentierte am 07. März 2018 um 19:15

Die Manesse Bücher sind wahre Schätze, so schöne Ausgaben

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wandagreen kommentierte am 25. Februar 2018 um 18:56

Die "Buchhändlerbemerkung" ist eine der wenigen Recherchearbeiten!

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Leseliebelei kommentierte am 03. März 2018 um 11:26

Ja, an den Reigen musste ich sofort denken!

Das mit dem Rilke-Bändchen zum Hochzeitstag! Hach, hach, wie wunderschön!

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Hermione kommentierte am 23. Februar 2018 um 20:58

Jetzt konnte ich mich doch nicht mehr weiter zurückhalten und habe den ersten Abschnitt durchgelesen.

Ich bin sooo begeistert!

Marie ist einfach bezaubernd und auch die anderen Charaktere wie Oskar und Fanni gefallen mir sehr gut. Ich finde es sehr modern, wie offen Fannie mit ihrer Liebe zu Frauen umgeht und sie Oskar gegenüber offen erwähnt (Sie traft ihn ja erst zum zweiten Mal). Fanni finde ich insgesamt richtig cool, wie sie raucht und trinkt, sich einmischt...! Irre, dass sie mit der Titanic nach New York fahren wird.

Das Büchlein enthält so viel bezauberndes Material. Nicht nur die Figuren gefallen mir, sondern auch das Setting mit den Buchhandlungen (Neuerscheinung von Thomas Mann (!), Insel-Bücherei....) und Schnitzler sowie den Theateraufführungen, Museen und den österreichischen Besonderheiten finde ich richtig klasse!

Ein tolles Buch bisher!

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gaby2707 kommentierte am 24. Februar 2018 um 14:11

Für die damalige Zeit finde ich Fanni auch beachtlich frei und offen. Eine tolle junge Frau.

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yesterday kommentierte am 03. März 2018 um 16:47

Ich finde es auch gut und wichtig, dass so ein Charakter hier stellvertretend für alle ins Buch aufgenommen wurde, die vielleicht schon damals ein wenig mit Emanzipation begonnen haben.

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Gittenen kommentierte am 23. Februar 2018 um 21:56

In den ersten Seiten wird man zwar gleich unmittelbar in die  Geschichte geworfen aber man fühlt sich in ihr schnell wohl .Mir Gefallen die liebenswerten Charaktere,auch wenn man die gesellschaftlichen Unteschiede rausstellt .Mich irritiert  nur persönlich dass immer vom gelehrten Herr Doktor gesprochen wird , da ich Athur Schnitzler nur als einer meiner Lieblingsautoren gesehen habe und ihn daher wahrscheinlich aus einer anderen Sicht betrachtet habe. Aber ich finde es interessant den privaten Schnitzler kennen zu lernen.

 

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Büchi kommentierte am 23. Februar 2018 um 22:11

Schon nach den ersten Seiten war ich sofort in der Geschichte drin. Und auch im Wien um 1912. Marie besucht das erste Mal in ihrem Leben ein Theater zusammen mit Oskar, einem Buchhandelsgesellen. Die Karten hierfür bekam  Marie von ihrem Arbeitgeber, in dessen Diensten sie als Kindermädchen für Lili und Heinrich, genannt Heini, steht. Dieser ist der jüdische Arzt Dr. Arthur Schnitzler, der neben seinem Beruf als Laryngologe, Theaterstücke und Romane verfasst. Marie staunt über die Pracht und Kraft dieses Theaterabends.

Oskar, der von dem Buchhändler Friedrich Stock, nach dem Tod seiner Eltern, aufgenommen wurde, arbeitet leidenschaftlich gerne in der Buchhandlung. Mit großem Vergnügen  las die Buchhändlerin in mir, wie sich Stock über die Verlagsvorschauen beugt und Oskar berichtet, dass der Insel Verlag beabsichtigt, eine Reihe hochwertig ausgestatteter Klassiker unter dem Titel "Insel Bücherei" herauszugeben, Eine Reihe mit grafisch gestaltetem Einband und als Besonderheit ein aufgeklebtes Rückenbändchen. Vom Verleger zunächst als "30 Pfennig Bändchen" gedacht, kosteten sie dann jedoch 50 Pfennig. In den Vorschauen findet sich auch ein neues Buch von Thomas Mann, vielleicht ist "Tod in Venedig" gemeint. 

Bei einem gemeinsamen Essen mit einem andern Buchhändler lernt Oskar dessen Tochter, Fanni Gold" kennen. Fanni ist das, was man heute emanzipiert nennt, und schon wenige Seiten weiter wird klar, dass Fanni's Zielgruppe Frauen sind, sodaß Oskar weiterhin seine Gefühle für Marie wachsen lassen kann. Oskar ist zufrieden mit dem Leben, dass er führt; in der Buchhandlung, mit den Verabredungen mit Marie, während es Fanni in die Welt zieht. Eine Schiffsreise mit dem größten Passagierschiff nach Amerika steht an.

 

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Bibliomarie kommentierte am 23. Februar 2018 um 22:19

Jetzt, wo Du die Schiffsreise als letzten Satz erwähnst - es wird doch nicht womöglich die Titanic werden? Die Beschreibung des Schiffs klingt so ganz danach.

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Büchi kommentierte am 23. Februar 2018 um 22:26

Doch, ich denke schon, dass es die Titanic ist. Die Hinweise "größtes Schiff" und "Amerika" lassen es vermuten.

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florinda kommentierte am 24. Februar 2018 um 08:07

Das waren auch meine Gedanken.

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ErikaMustermann kommentierte am 25. Februar 2018 um 20:18

Das war auch mein erster Gedanke, von der Zeit her würde es passen.

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marsupij kommentierte am 07. März 2018 um 19:12

das fand ich sehr offensichtlich

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gaby2707 kommentierte am 24. Februar 2018 um 19:15

Da die Titanic das erste Mal 1912 in See gestochen ist, war mir recht bald klar, dass es nur dieses Schiff sein kann.

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wandagreen kommentierte am 25. Februar 2018 um 18:59

Ja, ich bin gespannt, wie die Autorin DAS hindrehen wird. Erst nach Amerika reisen, um von dort mit der Titanic zurückreisen. Hirnrissig.

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Leseliebelei kommentierte am 03. März 2018 um 11:28

Die Titanic fuhr aber nach Amerika!

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wandagreen kommentierte am 26. Februar 2018 um 10:09

So würde die Autorin auch diese lästige Buchhändlerin wieder los, die eine Konkurrenz für Marie sein könnte, Geld, Schönheit, Prestige. Sehr nett ausgedacht. Das mag ich überhaupt am Autorsein (wenn ich was schriebe), alles, was stört, wird um die Ecke gebracht ,-)).

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Tara kommentierte am 25. Februar 2018 um 00:50

Ich fürchte das auch, die Beschreibung klingt so und zeitlich würde es passen.

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lesesafari kommentierte am 24. Februar 2018 um 15:19

Na, da hast du aber nochmal nachrecherchiert. Jetzt verstehe ich das mit der Insel-Bücherei, den Klassikerbändchen und dem Insel-Verlag. 

Ich meine, Schnitzler sei konvertiert (protestantisch), ich weiß nicht, ob seine Eltern auch schon konvertiert waren, jedenfalls schrieb Arthur selbst kritisch über das Judentum.

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SarahV kommentierte am 24. Februar 2018 um 10:23

Hallo zusammen!  Ich kann mich euch nur anschließen. Der erste Leseabschnitt war toll! Ich weiß nicht, wie es der Autorin gelingt, aber ich habe die Protagonisten und das Setting während dem Lesen wahrhaft vor Augen. Der Schreibstil ist echt klasse und ich bereue jetzt schon, dass ich bisher noch nichts von Petra Hartlieb gelesen habe. Auch die Story mag ich bisher sehr gerne. Die Charaktere sind mir äußerst sympathisch und ich bin sehr gespannt, wie ihre Geschichten weitergehen...

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Muschelschubser kommentierte am 24. Februar 2018 um 18:27

Also, ich habe heute mehrere Stunden im Café gelesen. und nachdem ich jetzt mal so Eure Kommentare gelesen habe, fürchte ich... Ihr killt mich, wenn Ihr meine Meinung lest ... ohoh.. na selbst auf die Gefahr hin ... hier mein Leseerlebnis.. quasi im "Live Mitschnitt!, nebenbei immer Notizen gemacht... daher mit Seitenzahlen...(wer Tippfehler findet, darf sie behalten ;-) )

Die Geschichte beginnt mit Marie (sie scheint die Hauptperson zu sein, aus dessen Perspektive wir die Geschichte lesen) , die mit Oskar am Arm das k.u.k. Hofburgtheater betritt. Aufgrund der Beschreibung ihrer Kleidung und des Verweises „wie eine feine Dame ausschauen“ und des Theaternamens kann der Leser darauf schliessen, dass a) Marie keine feine Dame ist und b) es sich um die Zeit der Jahrhundertwende in Wien handeln muss. Schnell lernt man, dass Marie das Kindermädchen der zweijährigen Lilli und ihres neunjährigen Bruders Heini (Heinrich) bei Dr. Schnitzler; beim dem Dr. Schnitzler, der das Theaterstück geschrieben hat. 

Es tut mir leid, dass ich gleich zu Beginn ein bißchen Zweifel, was die Richtigkeit der Darstellung des Zeitgeschehens betrifft.
S. 10: haltet Ihr es für realistisch, dass dr. Schnitzler seinem Kindermädchen zwei Theater Karten schenkt??  S. 12 Sie schenken ihr die Karten - und dann muss siegesgewiss, ob sie gehen darf, weil die Herrschaften weg sind und es nicht ihr freier Tag ist. waren die Karten damals nicht für einen bestimmten Tag? Das kann ich mir eigentlich gar nicht vorstellen.  Ich kenne mich nicht so mit der Kulturgeschichte in Wien / des Theaters aus, aber in der Kunstgeschichte von Preußen des 19. Jahrhunderts und da waren die Karten sicher Tageskarten 8so wie heute auch). Wäre doch sonst auch etwas chaotisch.
Ok, aber vielleicht fällt das auch unter dichterische Freiheit.

S. 11 Mensch-ärgere-Dich-nicht, gibt es seit 1910, ist aber seit 1914 in Serie. Laut Klappentext befinden wir uns im Jahr 1912 - wie realistisch ist es, dass Schnitzlers dieses Spiel besitzen?

Oh Mann, wenn ich so weiter mache, werde ich ewig für das Buch brauchen....

Mich wundert auch, dass Marie einfach so mit Oskar ausgehen darf. Bzw. Dass sie in der Öffentlichkeit Intimitäten austauschen (Umarmungen) und das alles ohne Anstandsdame?

S. 17/18 Erwähnt Hartlieb gleich zweimal hintereinander, dass Schnitzler seinen Sohn Heinrich, wie einen Erwachsenen behandelt (nicht gut lektoriert)

S.22 ff. Jetzt wird aus der Sicht von Oskar erzählt, der in der Buchhandlung in der Währinger Str. Bei Friedrich Stock arbeitet.
Wir erfahren, dass Marie mit Lilli bei ihm in den Laden „reingeschneit“ ist :-) .

S. 26 ff es ist offensichtlich, dass die Buchhändler Gold ihre Tochter gerne mit Oskar verkuppeln würden und er ist auch durchaus fasziniert von Fanni. Ich gehe aber davon aus, dass nach den üblichen Irrungen und Wirkungen, Oskar wieder zu Marie findet.

S. 30 ja, morgendliches Erbrechen... da ist wohl das Dienstmädchen Sophie schwanger, oder?
S.31 so ist es! .. war ja klar.

S. 36 wieder aus der Sicht von Oskar. Er schleicht um das Haus in der Sternwartstrasse herum und will einen Brief für Marie hinterlassen und wird dann von Schnitzler zum Essen eingeladen. Sind sie gesellschaftlich auf einer Stufe? Ich bin mir nicht sicher, ob das alles so üblich und möglich war.

S. 39 ff aus Maries Sicht: an ihrem freien Tag mit Oskar im Museum. Oskar ist anscheinend sehr gebildet, kennt sich mit Kunst (Breughel) und Literatur aus.

S. 51 So, wie erwartet kommt jetzt der Konflikt, dass Oskar sich stärker für Fanni interessier und dass, wo er doch gerade an den ersten Kuss mit Marie denkt... Fanni lädt ihn in die Oper ein... und plötzlich sitzen sie sich. Und gehen noch ins Sacher, Fanni/Familie Gold lädt ihn ein. Zumindest ist er hin und hergerissen .. das spricht für ihn. Uiiih Familie Gold muss reich sein, Fanni reist mit dem Schiff nach Amerika, ihr Vater hat ihr die Reise geschenkt Sie fährt mit eine Freundin, aber das weiss ihr Vater nicht (sie ist doch nicht etwa lesbisch...? also das wäre es ja jetzt!  Jetzt fehlt nur noch, dass Marie sie sieht und sich was denkt und dann mit Oskar sauer ist und aber nicht mit ihm drüber redet und ganz traurig ist und dem Leser vermittelt wird, dass sie nicht mehr zueinander finden... und in Wirklichkeit ist es alles nur ein großer Missverständnis.)

S. 56 TaTa!!! Ich wusste es ...  sie „interessiert sich nicht für Männer“
Ok und nicht Marie sieht die beiden, sondern Dr. Schnitzler persönlich!!! Here we go!

Ganz allgemein: Das Buch ist im Imperfekt (Erzählform) geschrieben und hat immer wieder gedankliche Rückblicke auf Ereignisse aus der Vergangenheit der Protagonisten, so dass man sie dadurch besser kennenlernt.  Das gefällt mir sehr gut. Hartliebs Stil ist flüssig und leicht zu lesen. Und irgendwie hält sich mich - trotz allem - bei der Stange.

Auch wenn ich sagen muss, dass ich erhofft hatte, dass sie stärker den Ton der Zeit (zu der das Buch spielt) treffen würde. Das vermisse ich etwas. Ausserdem finde ich alles etwas sehr offensichtlich und vorhersehbar. Bin leider bisher etwas enttäuscht. Hoffe, das wird noch...

im Café

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Bibliomarie kommentierte am 25. Februar 2018 um 13:36

Viele Deiner Überlegungen sind sehr scharfsinnig. Marie geht mit Oskar aus, sicher waren Dienstmädchen damals nicht so frei, wie Personal heute. Aber eine Anstandsdame brauchten sie sicher nicht. Die waren m.E. wirklich nur jungen Damen von Stand verpflichtend.

Einem Haushalt wie dem der Schnitzlers traue ich durchaus zu, Neuheiten wie ein Mensch-ärgere-dich-nicht -Spiel zu besitzen.

Und zu Oskars Einladung bei Schnitzlers: Stock, der Chef war ein angesehener Mann, vielleicht hat es ein wenig auf ihn abgefärbt und Buchhändler waren - trotz ihres Standes als Händler - gesellschaftlich immer etwas angesehener als z. B. ein Kurzwarenhändler. Deshalb könnte ich es mir schon vorstellen.

Trotz der vielen Kleinigkeiten wünsche ich Dir weiterhin Spaß beim Lesen.

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florinda kommentierte am 25. Februar 2018 um 18:13

Ich schließe mich Deinen Argumenten voll und ganz an!

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lesesafari kommentierte am 25. Februar 2018 um 23:19

Und ohne Buchhändler keine Abhnehmer für seine Werke. Im Nachwort wird aber klar, dass Gold ein Verlagsbuchhandel war und die schon höher angesehen waren. Oskar bringt doch als erstes eine Lieferung von Gold zu den Schnitzlers oder?

Ich denke auch, dass, wenn jemand so ein neues Spiel besaß, die Schnitzlers da ganz gut zugehört haben konnten. War der Schnitzler nicht auch so ein Spielsüchtiger? Das gehörte doch damals einfach dazu Kaffeehaus, Literatur, Spiel, Zeitung, Plauderei, ...

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wandagreen kommentierte am 25. Februar 2018 um 19:05

@demderdieMuschelnschubst (wieder ins Meer hinein?).

Ei, solche Richtigkeiten darfst du von SO NEM Büchlein nicht erwarten. Natürlich schenkt Arthur dem Dienstmädchen keine Karten. Natürlich achtet Petra nicht auf solche Kleinigkeiten wie 1912 19xundneunzig, schnupps, so ein Buch ist es nicht. Hier wird alles kreuz und quer geschubst! ;-))).

Es ist halt ne nette kleine süß geschriebene Geschichte mit sehr SEHR VIEL künstlerischer Freiheit. Man darfs nit so ernst nehmen.

(Allerdings sind dafür 18 Euro sehr hoch geschraubt).

 

 

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lesesafari kommentierte am 25. Februar 2018 um 23:23

Hätte Petra alles korrekt gemacht, hätten wir am Ende einen gefälschten Schnitzler vorliegen. Nun wissen wir aber alle, dass der schon gaaaaanz lange tot ist. 

Der Hinweis mit Fanni und dem berühmten Schiff wäre dann auch gar nicht mehr "sensationell" und mit "OH-OH-Effekt" gewesen, wenn sie versucht hätte zeitgemäß authentisch zu schreiben.

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Lesemama kommentierte am 07. März 2018 um 07:32

Warum darf man das nicht so ernst nehmen?
Ich muss Muschelschubs... (Namen vergessen) recht geben.
Gerade weil es so ein dünnes Büchlein ist, welches, meiner Meinung nach, einen auf hochwertig macht, darf sowas nicht passieren.

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wandagreen kommentierte am 07. März 2018 um 20:51

Also in der Bewertung purzeln da natürlich Punkte. Nicht so ernst nehmen, damit meine ich, dass das Büchlein auf eine seichte Liebesgeschichte angelegt ist; zur besseren Verkaufbarkeit im Haushalt der Schnitzlers spielt und in Wien, die Sprache ist dem angemessen, der Inhalt ist aber eben nicht tiefgründig ... hab ja auch einen Verriss geschrieben am Ende. (Obwohl ich damals Pucki gelesen habe ,-)).

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Lesemama kommentierte am 08. März 2018 um 07:17

Wenn du schreibst, dass du "damals" Pucki gelesen hast, denke ich mal, das war als Kind oder Jugendliche. Da hatte ich z.B. noch ganz andere Gedanken als heutzutage.

Und wie ich es irgendwo schon mal erwähnt habe, ich bin einen bekennende LiebesgedöNS Leserin. Aber den Büchern sieht man es auch auf den ersten Blick an, dass es eben leicht zu lesendes Bücher sind.

Ich habe mich von der, auf den ersten Blick, hochwertigen Aufmachung blenden lassen und halt einfach einen Roman erwartet, der etwas Tiefgang hat und eben keine leicht Liebesgeschichte ist ...

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marsupij kommentierte am 08. März 2018 um 18:06

Ich hatte auch etwas mehr Tiefgang erwartet - da sind meine Erwartungen dann nicht erfüllt worden

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lesesafari kommentierte am 25. Februar 2018 um 23:15

Jetzt muss ich mir gleich auch Notizen machen, aber ich bin zu faul dazu. ;D

Das Zeitgeschehen fand ich an manchen Stellen auch recht merkwürdig. Ich glaube nicht, dass Marie und Oskar so einfach ins Theater kamen, ins k. u. k. Hofburgtheater!! Es wird noch öfter erwähnt, dass Oskar ins Theater geht. Und lädt Marie den Herrn zum Theaterbesuch ein. Nicht glaubwürdig. 

"Mensch-ärgere-dich-nicht", so wie wir es kennen, in der entsprechenden Markenverpackung, das gab es sicher erst ab 1910, aber dieses Spiel wird es schon sehr viel länger gegeben haben. So ähnlich jedenfalls.

[Ich korrigierte mal ein Buch eines Österreichers, mir schlackerten die Ohren, von Rechtschreibung und Grammatik hielt der Autor nichts.]

1. Ich glaube auch, dass die ganze Figur Arthur Schnitzler nicht authenthisch dargestellt wird. Ein paar zeitgenössische Artikel über die Person und man käme nicht auf diese extreme Liberalität. 2. Ich fand es sehr traurig, dass nicht mehr auf die Örtlichkeiten und Themen der Zeit eingegangen wurde oder Schnitzler z. B. nicht in einem Kaffeehaus gezeigt wurde  (obwohl er da zu der Zeit dann auch nicht mehr war), aber irgendwie fehlt da einfach jede Menge. Jemand, der sich mit der Wiener Moderne nicht auskennt, wird mit den seltenen Erwähnungen wichtiger Örtlichkeiten und Personen (die Autoren werden meist nur mit Vornamen erwähnt) nichts anfangen können. Und ich finde dadurch geht viel Charme verloren. --- Aber: Hier ist kein Platz für Tiefe. Meine Idee: Alle 4 Teile in einem Band herausbringen (4x 176= ???) und wir haben bestimmt ein schmackvolles Gesamtbild, auch wenn dann immer noch Tiefe fehlt. Aber Maries Geschichte könnte diese zumindest so erlangen.

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wandagreen kommentierte am 26. Februar 2018 um 10:07

Na ja, diese Tiefe braucht nicht jedes Buch. Die Meisten sind ja vom Schreibstil angetan. Es ist halt Pucki für Erwachsene. (Kennt jemand Försters Pucki noch?). Es ist halt süß. Und nicht viel mehr. Aber das ist es wirklich.

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Büchi kommentierte am 26. Februar 2018 um 10:41

@ Wanda, ja klar, kenn ich Pucki, ich hab sogar noch die ganze Reihe von damals hier stehen ;-)

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Tara kommentierte am 26. Februar 2018 um 20:09

"Pucki für Erwachsene" wie nett, irgendwo hier habe ich auch schon "Nesthäckchen" gelesen, passt für mich beides. Man kann sich wunderbar in die Zeit hineinversetzen und nett geschrieben sind die Bücher auch.

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florinda klugscheißerte am 28. Februar 2018 um 08:46

Da ist es wieder einmal!:-)

Das ist ein Nesthäkchen, kein -häckchen, es schwingt kein Hackebeilchen. Sondern es ist das jüngste, meist deshalb verwöhnte Kind, das sich beizeiten zu einem verständigen "Haken" krümmen sollte. Möglicherweise wird oft an einen Nesthocker gedacht. Übrigens kann man durch solche Fehler schon mal das eine oder andere Schnäppchen zB bei ebay ergattern. Auf jeden Fall scheint es ähnlich unausrottbar wie die "Tri-o-logie" zu sein!

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Tara gab am 28. Februar 2018 um 15:48 kleinlaut bei

Upps, das ist mir jetzt aber unangenehm und dabei habe ich alle Bände hier stehen... Nachdem ich mich jetzt eine Runde geschämt habe, mache ich den Fehler bestimmt nie wieder.

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florinda kommentierte am 28. Februar 2018 um 16:41

Beschämen wollte ich Dich nicht, es gibt sicher wichtigere Dinge auf der Welt als ein Nesthäkchen mit Hackebeilchen oder die unkaputtbare Tri-o-logie!

Aber ich selbst freue mich auch, wenn ich vermeidbare Fehler nach einem freundlichen Hinweis künftig vermeiden kann. Beispielsweise hat mich mal jemand nett darauf aufmerksam gemacht, dass es nicht "des Autoren", sondern "des Autors" heißt. Wäre ich allein nie draufgekommen:-)

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Tara kommentierte am 28. Februar 2018 um 16:56

Ich fand Deinen Hinweis gut, da ich das bestimmt nicht wieder vergesse. Danke !

Unangenehm sind mir so unnötige Fehler trotzdem....

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naibenak witzelte am 01. März 2018 um 09:39

*lol*... das mit dem Schnäppchen bei ebay!!! Herrlich florinda!!! ;D Aber das stimmt echt!!!! ;-)

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gaby2707 kommentierte am 27. Februar 2018 um 16:33

Ja, ich habe alle 12 Bände der Pucki-Reihe.

Und Pucki für Erwachsene - damit hast Du absolut recht. Einfach schööön.

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La Calavera Catrina kommentierte am 26. Februar 2018 um 14:40

Ich kann deine Entäuschung verstehen. Ich habe vorweg schnell den ersten Band verspeist und bin genervt, dass die, erneut erklärend eingeschobenen, Rückerzählungen alles nochmal wiederholen, sodass auch Neuleser, die den ersten Band nicht kennen, gut mitkommen. Gerade aufgrund der sehr einfach gehaltenen Erzählung, ist das etwas langatmig und frustrierend, weil man sich als Leser ein bisschen veräppelt vorkommt. Aber natürlich ist das Vorteilhaft, für alle, die den ersten Band jetzt nicht kennen. 

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gaby2707 kommentierte am 06. März 2018 um 19:45

In der Beziehung wird man es niemandem recht machen können. Dem einen ist es zuviel, der andere hätte vielleicht hier und da noch eine Erklärung mehr. Mich haben die Wiederholungen, obwohl ich den ersten Band kurz bevor dieses Buch angekommen ist erst gelesen habe, nicht gestört. Aber da sind die Geschmäcker halt sehr individuell.

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Lesemama kommentierte am 07. März 2018 um 07:36

Ich bin da mit dir einer Meinung und von dem Buch nach noch nicht mal zwanzig Seiten genervt.
Das mit der Erlaubnis, um die ja dann auch noch die Köchin bat, hat mich auch sehr verwundert, denn auf den Karten stand ja sogar der Platz drauf, also müssen die sich auch für ein bestimmtes Datum gewesen sein.
Dann gingen mir persönlich die Wiederholungen auf die Nerven.
Mir kommen die ersten Seiten wie bei einem Groschenroman vor.

Ich lese auch, und das sogar sehr gerne, TrivialLiteratur, aber von dem Buch habe ich alleine schon von der Aufmachung her viel mehr erwartet

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marsupij kommentierte am 07. März 2018 um 19:16

offensichtlich und vorhersehbar trifft es gut. Meine Meinung ist "ganz nett, aber..."

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Lesemama kommentierte am 08. März 2018 um 07:19

Genau. Es fällt unter die Kategorie: kann man lesen ...

Ich bin jetzt bei der Hälfte und warte immer noch, dass mal was passiert. Es plätschert

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Cassandra kommentierte am 24. Februar 2018 um 18:28

Ich bin noch nicht ganz fertig mit dem Abschnitt, aber das Buch ist wirklich reizend und gefällt mir besonders gut. Ich mag den romantischen Schreibstil.
Man freut sich direkt mit Marie, dass sie die Theaterkarten von Herrn Schnitzler geschenkt bekommen hat. Es war so nett zu lesen, wie sie das Stück genießen konnte und alles, sogar Oskar um sich herum vergisst.
Wie Schnitzler mit seinen Kindern umgeht, finde ich auch schön.

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Tara kommentierte am 25. Februar 2018 um 00:31

Die Geschichte ist einfach wundervoll erzählt und ich musste mich wirklich zusammenreißen, um es nach dem ersten Leseabschnitt ersteinmal aus der Hand zu legen.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Marie war mir von Anfang an sympathisch.
Ihr Umgang mit den Kindern der Familie wird als sehr liebevoll beschrieben und sie weiß die Vorzüge der Familie Schnitzler zu schätzen.
Ihre Aufregung und Begeisterung über den Theaterbesuch fand ich total süß.
Die langsame Annährung zwischen Marie und Oskar gefällt mir gut und auch die damalige Zeit mit dem herschaftlichen Haushalt und dem Personal finde ich gelungen dargestellt.

 

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Adlerauge kommentierte am 25. Februar 2018 um 13:55

Wow ! Bin echt gut angetan von dieser Geschichte , da mir dieser Schreibstil 

sehr gut gefällt !

Also - weiterlesen .........

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wandagreen kommentierte am 25. Februar 2018 um 19:06

Ja, reizend, das ist der richtige Ausdruck. Ich mags auch, weils NETT geschrieben ist, aber Null Tiefgang hats.

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ErikaMustermann kommentierte am 25. Februar 2018 um 20:29

Wahrscheinlich bin ich die Letzte, die den Abschnitt zu Ende gelesen hat. Das Buch ist so, wie ich es erwartet habe. Es hat zwar wenig Tiefgang aber manchmal ist es aber auch schön, ein Buch wie dieses zu lesen.

In der Realität wäre es sicher nicht zu erwarten gewesen, dass Arthur Schnitzler (Arthur ist ja ein Namer, der wieder im Kommen ist aber das ist nur mal so am Rande erwähnenswert) seinem Kindermädchen solch teure Karten fürs Theater schenken würde. Es ist aber dennoch ein guter Einstieg ins Buch. Marie, die bisher noch nie im Theater war und all die Pracht auf sich einwirken lässt und Oskar, der feinfühliger Buchhändler, der sicher schon häufiger im Theater war aber noch nie auf solch teuren Plätzen.

Anna, die Köchin, ist auch ein Charakter, der mir unheimlich gut gefällt (so langsam wird mein Akku schwächer)...

Oskar und Fanni sollen also miteinander verkuppelt werden. Habe ich es richtig verstanden, Fanni ist lesbisch? Wie wohl ihr Vater darauf reagieren würden, wenn er das erfahren würde. Als die Anspielung mit dem "großen Schiff" kam, musste ich sofort an die Titanic denken.

Bisher ist ein nett geschriebenes Buch, wobei ich 18€ ziemlich heftig finde.

Mal schauen, wie es weitergeht.

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florinda kommentierte am 26. Februar 2018 um 10:20

Die letzten beiden Sätze meiner soeben geposteten Rezension:

"Die Ereignisse werden nett erzählt, ich hätte mir allerdings sowohl in Bezug auf Arthur Schnitzler als auch was das damalige Leben allgemein angeht, durchaus ein wenig mehr Tiefe vorstellen können. Dies gilt übrigens genauso für die Möglichkeit, alle 4 Jahreszeiten in einem Buch zu behandeln, was dann knapp 750 Seiten ausmachen und den Kaufpreis von 18,00 € eher rechtfertigen würde."

Sonderausgaben - ja. Schmuckausgaben - gern! Aber bei einer Erstausgabe geht es mir persönlich in erster Linie um Information und Unterhaltung, selbstverständlich gilt auch da "Qualität vor Quantität", aber schönes Cover hin, Lesebändchen her, hier hätte, obwohl das mit den Zeitungsberichten zur Titanic generell schon interessant war, m. E. viel mehr über Schnitzlers erzählt werden können. Sonst hätte man die Geschichte ja gleich in einem weniger prominenten Haushalt spielen lassen können...

Was die Reiseroute angeht, war laut Wikipedia die Titanic "wie ihre Schwesterschiffe für den Liniendienst auf der Route Southampton–Cherbourg–Queenstown–New York, New York–Plymouth–Cherbourg–Southampton vorgesehen".

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wbetty77 kommentierte am 25. Februar 2018 um 20:25

In diesem ersten Teil passiert schon so vieles. Es beginnt mit der Beschreibung des Theaterbesuchs. Es ist, als ob man als Leser neben Marie steht und ihr Staunen leibhaftig erlebt. Wer schon mal im Wiener Hofburgtheater war, weiß,wie unglaublich schön und beeindruckend dieses Theater ist. Wenn man sich vorstellt, wie es damals auf ein einfaches Bauernmädchen gewirkt haben muss, versteht man Maries Reaktion umso mehr. Das Marie weder die zu kleinen Schuhe noch das Korsett spürt ist verständlich ebenso, dass sie sich nicht auf die Toilette traut.

Schon in diesem ersten Teil des Buches wird deutlich wie sich Maries Beziehungen zu den Menschen um sie herum vertiefen. Zu den Kindern der Schnitzlers besteht mittlerweile eine tiefe und herzliche Bindung, die besonders Arthur Schnitzler nicht entgeht. Auch zu den beiden "Kolleginnen", der Köchin Anna und dem Hausmädchen Sophie, ist Maries Verhältnis vertrauter geworden. Und natürlich ist da  der Buchhändler Oskar, welcher Marie liebevoll zugetan ist. Es kommt nach einem Kaffeehausbesuch zum ersten Kuss.

Allerdings wird Oskar Fanni Gold, der Tochter eines wohlhabenden Buchhändlers, vorgestellt, in der Hoffnung, dass sich daraus etwas entwickelt.

Schon auf den ersten Seiten bin ich wieder in das Leben der Marie eingetaucht. Die detaillierten Beschreibungen und die liebevolle Erzählung, lassen die Geschichte lebendig werden.

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Annegreat kommentierte am 25. Februar 2018 um 21:00

Die Geschichte von und um Marie wird wirklich liebevoll und detailliert erzählt. Der Theaterbesuch war schon beeindrucket und ich konnte gut nachvollziehen, was für ein tolles Erlebnis das für Marie gewesen sein muss.

Man spürt, dass die Kinder der Schnitzlers Marie auch mögen und die ihre Sache gut macht.Bisher ist mir Marie sehr sympathisch und ich bin gespannt, wie sich ihre Beziehung zu Oskar entwickelt. Scheinbar würden der Buchhändler und Fannis ihn lieber mit Fanni zusammen sehen.

 

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 57
Cassandra kommentierte am 26. Februar 2018 um 16:16

Ja, ich habe den Abschnitt und das Büchlein nun gelesen, was soll ich jetzt zu dem Abschnitt sagen.
Es war interessant und nett zu lesen. Marie's Begeisterung für ihren ersten Theaterbesuch ist ungefähr so, wie wenn man als Kind zum ersten Mal ein Musical besucht. Ob diese Begeisterung für das anspruchsvolle Stück bei einer wie Oskar später selbst sagt" ungebildeten Frau" so realistisch ist?
Habe mir übrigens auch gleich gedacht, dass da irgendwas nicht stimmt, weil die so händeringend nach einem Schwiegersohn suchen, und sogar ein "Niemand" wie Oskar ( für damalige Verhältnisse) in Frage kommen würde. Es war irgendwie zu offensichtlich, hätte mir hier mehr Dramatik und Herzschmerz gewünscht, wenn es schon im Gaslichtstil geschrieben ist.

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Hermione kommentierte am 26. Februar 2018 um 17:28

Ich finde Maries Begeisterung für das Theaterstück schon sehr glaubwürdig und anschaulich beschrieben. Warum sollte sie denn nicht eine gute Auffassungsgabe, Einfühlungsvermögen und Begeisterungsfähigkeit haben, nur weil sie nicht klassisch gebildet ist? Ich finde das gerade schön beschrieben, wie überwältigt sie ist...!

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 57
Tara kommentierte am 26. Februar 2018 um 20:04

Ich fand Maries Begeisterung schon realistisch, da es für sie ein neues und einzigeartiges Erlebnis ist. Sie erlebt eine Atmosphäre, von der sie bisher nur gehört hat, das muss doch beeindruckend sein.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 57
wandagreen kommentierte am 07. März 2018 um 20:45

"Gaslichtstil" kannte ich noch gar nicht. Ist hübsch, der Begriff.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 57
Angelika Schmid kommentierte am 26. Februar 2018 um 21:58

Das Büchlein hat mich direkt verzaubert! Petra Hartlieb hat einen unglaublich schönen Erzählstil!

Der Theaterbesuch von Marie war einfach wunderschönzu lesen.

Ich würde gerne noch mehr von Oscar lesen und freue mich schon auf den nächsten Teil.

 

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Odine kommentierte am 27. Februar 2018 um 14:20

Der erste Teil hat mir ganz gut gafallen. Ich kam ganz schnell rein, hatte ein Bild der einzelnen Figurenund bin gespannt, wie's weitergeht.

Die Atmosphäre der Zeit kommt sehr schön rüber, es erinnert mich an die Nesthäkchen- Filme oder Heidi.

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silesia kommentierte am 01. März 2018 um 09:21

Endlich komme auch ich dazu, meinen Senf beizutragen. Vieles ist ja schon geschrieben worden. Als ich das Büchlein (Buch kann man da ja eigentlich nicht zu sagen) bekam, dachte ich: ui, dafür 18 Euro? Außerdem paßt der Außentext nicht zu diesem Band, wohl eher zu Band 1, den ich nicht kenne (hier kennen sich Marie und Oskar ja schon, sie gehen zu Beginn des Textes zusammen ins Theater... Ein Besuch, der einfach nur gut beschrieben ist. Inwiefern das alles so realistisch ist (Dank an Muschelschubser), mag ich nicht zu beurteilen, das ein oder andere kam mir jedenfalls auch seltsam vor. Insgesamt habe ich den Band mehr oder weniger in einem Rutsch gelesen, so daß ich kaum nur zu den ersten Seiten etwas schreiben kann. Die Personen sind nett beschrieben, gelegentlich hatte ich aber den Eindruck, es wäre doch von Vorteil, den ersten Band zu kennen...

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Lesemama kommentierte am 07. März 2018 um 10:50

Das mit dem Rückentext ist mir auch aufgefallen.
Ich kenne den ersten Teil nicht, daher merkte ich es erst beim Lesen

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naibenak kommentierte am 01. März 2018 um 09:31

Halli hallo :D Nun habe ich auch den ersten Abschnitt beendet. Ich kenne ja Teil 1 und den fand ich wirklich süß und bezaubernd^^ Hier aber muss ich leider gestehen, bin ich noch nicht ganz so angetan. Es kommen jetzt Situationen, die so konstruiert wirken und vorhersehbar, bei denen ich eher seufzen muss, als dass ich mich dran erfreuen kann (z.Bsp. die Tatsache, dass Oskar verkuppelt werden soll mit einer anderen, oder noch schlimmer: er geht mit Fanni essen und NATÜRLICH wird er dort mit ihr gesehen...). Sowas ärgert mich, weil das nun viel zu kitschig wird. Der erste Teil war da zurückhaltender. Süß ja, aber anders. Hmm... mal schauen, es lässt sich ja zum Glück flott lesen - haha ;)

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wandagreen kommentierte am 01. März 2018 um 09:34

So gehts aber leider weiter. Ausserdem ist das Meiste total unwahrscheinlich. Nett geschrieben, aber das wars. Schade. Ja, es liest sich weg wie Butter. Kannst du auf der Arbeit in den Pausen lesen.

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naibenak kommentierte am 01. März 2018 um 09:42

Ach Mist... mal schauen. Sowas mag ich ja irgendwie gar nicht. Als ob die Frau Hartlieb jetzt auf Teufel komm raus was reißen wollte... ich fand den ersten Teil ja gerade deshalb so nett, weil sie auf solchen Kram verzichtet hat. Soweit ich mich erinnere jedenfalls - nicht, dass ich das alles verdrängt hab... *lach* ;)

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yesterday kommentierte am 03. März 2018 um 16:33

Endlich komme ich auch dazu, hier etwas zu schreiben!

Der Roman ist zauberhaft, ich kann es nicht besser ausdrücken. Sprachlich passt das wunderbar zu damals, auch die Umgebung und die Umstände sind schön und stimmig beschrieben. Sehr erfrischend ist auch, dass ein Charakter wie Fanni dabei ist. 

Schade, dass man jetzt um sie zittern muss, denn sie hat ja vor, über den Atlantik zu fahren.... 
was würde dann wohl mit dem Geschäft passieren, falls sie nicht mehr wiederkommt?

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yesterday kommentierte am 03. März 2018 um 16:56

Also wie sich hier manche empören und "persönlich über das Buch stellen", finde ich schon seltsam. Schreibt doch selbst ein paar Seiten und seht zu, dass es verlegt und verkauft wird, dann reden wir weiter. 

Man kann ja kritisieren, aber hier fehlt bei der Kritik teilweise jede Relation und auch gewisser Kontext wird komplett ignoriert. Gibt es hier Leute, die mit der Autorin persönlich Probleme haben? Es liest sich zumindest so. Schade, dass ihr so seltsame Stimmung reinbringt. 

Ich bin nicht dagegen, mal Schwächen aufzuzeigen oder zu schreiben, was man anders erwartet hätte oder wo man vermutet, dass das vielleicht nicht ganz so passiert ist, aber hier wird schon ziemlich hingehauen und abenteuerlich lächerliche Vergleiche angestellt.

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wandagreen kommentierte am 07. März 2018 um 20:43

Dieser Rundumschlag gegen kritische Meinungen ist unangemessen. Wenn dir etwas nicht passt an der Kritik, dann benenne doch bitte exakt, bei wem und was dir nicht gefällt, sonst kann man nämlich nicht darauf eingehen.

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yesterday kommentierte am 07. März 2018 um 22:46

Muss ich nicht. Es muss ja auch niemand drauf eingehen. Scheinbar fühlst du dich aber angesprochen. Ist nun eben so.

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wandagreen kommentierte am 08. März 2018 um 01:53

Musst du nicht.Wer sollte dich zwingen?

Rundumschläge sind unhöflich und motzig. (Also von der "Stimmung" her, genau das, was du eigentlich nicht möchtest).

Vor allem, wenn eine Konkretisierung verweigert wird: dann erscheint der Beitrag als nur polemisch.

 

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marsupij kommentierte am 05. März 2018 um 17:57

Eine wunderschöne Geschichte und in der Hektik der letzten Zeit bin ich endlich dazu gekommen, das Buch zu beginnen. Gerade das richtige für mich. Aber ich hatte mir das Abschnittsende falsch markiert und muss noch knapp 10 Seiten weiterlesen bevor ich mehr kommentiere.

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Lesemama kommentierte am 07. März 2018 um 10:47

Ich bin so gespannt auf deine Meinung (8

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marsupij kommentierte am 09. März 2018 um 19:21

da waren wir uns ja recht einig

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ulrike rabe kommentierte am 06. März 2018 um 20:29

Nachdem ich das Buch erst gestern erhalten habe (bezeichnenderweise dauerte der Versand nach Wien wohl etwas länger ;) ) fällt es mir ein bisschen schwer hier Anschluss zu finden. Was mir besonders gut gefällt ist, das man mit auf einen Spaziergang durch Wien genommen wird. Wenn man die Ecken und Gebäude kennt umso mehr. Ich weiß nicht wie oft ich schon im Burgtheater war, aber jedesmal geht es mir dort so ein bisschen wie Marie. Es ist einfach beeindruckend, allein von der Kulisse.

Auch Petra Hartliebs Liebe zum Buchhandel, insbesondere zur Buchhandlung in der Währingerstraße, die ja mittlerweile die ihre ist, ist so schön dargestellt. Eine Buchhnadlung, die wenn sich nicht so abseits meiner üblichen Routen liegen würde, genau die Buchhandlung ist, die ich mir als Kundin wünsche.

Ich mag das Buch, seine Ausstattung, optisch, haptisch und inhaltlich.

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Lesemama kommentierte am 07. März 2018 um 10:46

Da du Wienerin bist, kannst du mir sicher eine Frage beantworten.

Was ist ein Zinshaus?
Ich vermute ja, dass es ein Mietshaus ist

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ulrike rabe kommentierte am 07. März 2018 um 11:35

Ja, Mietzins ist in Österreich gebräuchlich für die Miete.

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Lesemama kommentierte am 08. März 2018 um 07:22

Danke schön (8

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gaby2707 kommentierte am 09. März 2018 um 20:21

Da stimme ich Dir absolut zu. Ich durfte bei einem meiner Besuche in Wien auch einmal das Burgtheater besuchen und war stark beeindruckt, von der Kulisse, von den Besuchern und der gesamten Atmosphäre. Einfach berauschend.

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Lesemama kommentierte am 07. März 2018 um 07:22

Lese ich ein anderes Buch als ihr?

Ich bin auf S. 19 und schon genervt.
Ist das ein Buch für demente Menschen oder warum wiederholt sich die Autorin so oft? Jetzt hat das Buch schon kaum Seiten und dann muss ich innerhalb noch nicht mal fünfzehn Seiten zweimal lesen, das die Karten so viel kosteten wie Marie verdient, mindestens dreimal, das die Schuhe zu klein sind, zweimal das ihr Herr das Stück geschrieben hat ...

Ja, die Geschichte ist ganz schön, aber das regt mich jetzt doch ein wenig auf und verdirbt mir die Freude am Buch

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lesesafari kommentierte am 07. März 2018 um 13:50

:D Du bist ja noch kritischer als Wanda! :D Mir sind da nicht so viele WIederholungen aufgefallen. Aber wären die weggestrichen worden, hätte sie ja tatsächlich noch ein bisschen über Schnitzler oder sein Stück schreiben können. 

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wandagreen kommentierte am 07. März 2018 um 20:41

:D. Haha, Lesa. Das würde Petra jetzt nicht gerne lesen und yesterday findet ja eh, dass wir viel zu viel zu VIEL kritisieren.

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lesesafari kommentierte am 08. März 2018 um 00:34

:D das ist doch sinn der sache hier.

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Lesemama kommentierte am 08. März 2018 um 07:24

Ich bin enttäuscht von dem Buch. Ich hatte mir einfach mehr versprochen.
Wenn ich so ein Liebesgedöns ohne roten Faden lesen möchte, kauf ich mir einen GroschenRoman ...

Vielleicht bin iCh aber auch zu einfach gestrickt und habe das Buch einfach nicht verstanden ... Wer weiß das schon

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wandagreen kommentierte am 08. März 2018 um 18:22

So einfach gestrickt kann gar niemand sein ...

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lesesafari kommentierte am 08. März 2018 um 22:57

Doch, das Buch hat jeder verstanden. Schönes Liebesgedöns, ohne big drama und Überkitsch. *Springbrunnensprenkelhör*

Nur die Tiefe fehlt... Für die, die gerne etwas finden würden, was sie verstehen (lernen) können.

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Lesemama kommentierte am 10. März 2018 um 07:54

Lesa, ich empfand es noch nicht mal als schönes Liebesgedöns.

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lesesafari kommentierte am 10. März 2018 um 09:51

weil du zu viel davon liest. ;)

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Lesemama kommentierte am 07. März 2018 um 10:43

Es wird immer abenteuerlicher ...
Jetzt kommt wohl noch, dass Fanni mit der Titanic reist und Frauen liebt *augenroll*

Also, alleine vom Cover und der Beschreibung bin ich von einem ernsthaften, vielleicht sogar tiefgründigen Roman ausgegangen.
Ich würde jetzt mal sagen, große Erwartungen, die zumindest bisher nicht erfüllt wurden

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 57
lesesafari kommentierte am 07. März 2018 um 13:53

So erging es mir auch. Insbesondere wegen der Ausstattung des Buches und dem Preis. Wenn das jemand vom Verlag gelesen hat, hätten die sich doch was dabei denken müssen, und hätten es nicht als Hardcover verlegt. Ich sag ja alle 4 Teile in ein Taschenbuch und man hat was Feines, an das nicht mit zu viel Erwartung dran geht und in dem man dann ein bisschen mehr Inhalt hat.

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 57
Lesemama kommentierte am 08. März 2018 um 07:26

Vier Teile soll es davon geben?

Also ich weiß sicher, dass es für mich keinen zweiten geben wird ...

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 57
wandagreen kommentierte am 08. März 2018 um 18:23

:DD

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 57
lesesafari kommentierte am 08. März 2018 um 22:59

weiß ich nicht. aber dieses buch ist so gemacht, dass es noch viele weitere teile geben muss. 4 jahreszeiten= 4 bücher? winter, frühling...

Thema: Lektüre, Teil I; Seite 1 bis 57
SunshineBaby5 kommentierte am 16. März 2018 um 19:12

Der Einstieg ins Buch hat mir super gefallen. Die Figuren werden gut dargestellt und man ist sofort in der Geschichte drin. Die Charaktere wirken sehr sympathisch und auch passend zur Zeit des beginnenden 20. Jahrhunderts. Auch die Stadt und vor allem die Buchhandlungen sind schön skizziert. Die Sprache finde ich auch sehr gelungen.