Buch

Die Mauer - John Lanchester

Die Mauer

von John Lanchester

In Großbritannien gilt das Gesetz des Stärkeren. Das Land ist von einer hohen Mauer umgeben, die von den Bewohnern um jeden Preis gegen Eindringlinge verteidigt wird. Während in England der Brexit vorbereitet wird, legt Bestsellerautor John Lanchester einen brisanten neuen Roman vor.

Rezensionen zu diesem Buch

faszinierend und erschreckend, geht unter die Haut

Für mich war "Die Mauer" ein außergewöhnlicher Roman, der mich eine ganze Weile beschäftigt hat. Dystopische Szenarien sind mir geläufig, die Thematik schreckt und fasziniert mich gleichermaßen, so dass ich gern darüber lese. Doch diese Geschichte ist mir besonders unter die Haut gegangen. Zum einen weil vieles so plausibel wirkt und bereits jetzt in unserer Gesellschaft zu spüren ist, wie z.B. die Abschottung gegen „ Andere“ , sowie die Skrupellosigkeit und Gier, mit der knapper werdende...

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Sprachlich top, ansonsten nur mittelprächtig

Joseph Kavanagh ist auf dem Weg zur Mauer. Wie jeder Bürger Großbritanniens muss er seine zwei Jahre Wachdienst ableisten. Die Mauer umgibt das gesamte Land. Immer wieder versuchen Eindringlinge vom Meer her das Bollwerk zu überwinden. Die Aufgabe der Wachen ist es, dies mit allen Mitteln zu verhindern. Die Strafe für ihr Versagen ist grausam und unerbittlich. Geschildert wird, wie Joseph den Dienst auf der Mauer erlebt, wie sich eine Gemeinschaft bildet, wie der ewige Rhythmus zwischen Tag...

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Der Anfang vom Ende

„Es ist kalt auf der Mauer.“ [9] Einfach grandios wie John Lanchester schreibt. Es liest sich so angenehm, so spannend, so aktuell. In seinem Roman geht Lanchester die Themen unserer Zeit an: Flüchtlinge, Klimawandel, wachsende politische Differenzen, Brexit. Zu viele Themen für ein Buch? Nein, geschickt setzt der Autor diese Themen zu einer spannenden Geschichte zusammen, die einen durchgängig begeistert. Besonders das Ende hat es mir angetan.

"Man sucht nach Metaphern." [9] und man...

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Die neue, kalte Welt

Klimawandel, Migration und Brexit haben ihre Spuren in Großbritannien hinterlassen. Um sich vor den Wassermassen und den „Anderen“ zu schützen, ist die komplette Insel von einer Mauer umgeben. Zur Bewachung werden alle jungen Briten zu zwei Jahren Dienst auf der Mauer verpflichtet. Es ist kalt, grau und düster dort nach dem Wandel…und immer droht der Ernstfall über die Bewacher einzustürzen. 

Ich lese selten Dystopien, vielleicht bin ich deshalb etwas unkritischer als andere Leser,...

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Zieht euch warm an

Es ist kalt auf der Mauer, ist das erste, was uns dieses Buch mitgibt. Kalt, kalt, kalt. Und wenn John Lanchester Kälte sagt, dann meint er auch Kälte. K.Ä.L.T.E.!! Eisige Eiseskälte…

So ist dieses Buch. Es ist witzig, auf eine ganz unterschwellige Art, tief vergrabener britischer Humor, staubtrocken und bitterböse, aber doch komisch, smart irgendwie aber auch stachelig.

England hat sich eingemauert, nachdem „der Wandel“ die ganze Welt zerstört hat und alle „Anderen“...

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Spannend trotz blasser Hauptfigur

Großbritannien in einer nicht allzu fernen Zukunft. Durch den Klimawandel ist der Meeresspiegel mehrere Meter gestiegen, was auf der ganzen Welt zu Chaos und Elend geführt hat. Nur Großbritannien, wie es scheint, verbleibt als Insel der Glückseligen, die ein einigermaßen normales Leben weiterführen. Bis auf die Mauer, die um die gesamte Insel gebaut wurde, und die von den jungen Menschen in einer Art Wehrdienst bewacht wird. Wer dabei versagt und einen der „Anderen“ über die Mauer entwischen...

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Eindrücklich. Spannend. Nüchtern-düster: klasse!

Es ist passiert. Man hat, wie fast immer, auf die Wissenschaftler nicht gehört, die vor der Klimaerwärmung gewarnt haben. Der Wasserpegel ist gestiegen, es gibt keinen Strand mehr auf der ganzen Welt, weite Teile von bewohnbarem Land sind weggeschwemmt und unter Wasser.

England ist es gelungen, sich irgendwie zu sichern. Im Verhältnis zu anderswo hat man sich einen bescheidenen Wohlstand durch Abschottung zum Rest der Welt erhalten.
Doch die Gesellschaft ist streng reglementiert...

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Die Mauer zwischen Leser und Erzähler

Wahrscheinlich habe ich das Buch mit falschen Erwartungen begonnen. Angekündigt als „Roman der Stunde“ in Zeiten von Migration, Klimawandel und Brexit habe ich mir wohl zuviel erhofft. Ich attestiere John Lanchester gerne, das Thema bzw. die Themen der Stunde getroffen zu haben. Von einem großen Wurf würde ich allerdings nicht sprechen.

„Die Mauer“ ist eine Dystopie, die sich nicht weit von der Gegenwart weg bewegt: Wir begleiten den jungen Kavanagh in seiner ersten Zeit auf der Mauer...

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Aktueller geht es nicht mehr

Aktueller geht es nicht mehr

In Großbritannien gilt das Gesetz des Stärkeren. Das Land ist von einer hohen Mauer umgeben, die von den Bewohnern um jeden Preis gegen Eindringlinge verteidigt wird. Während in England der Brexit vorbereitet wird, legt Bestsellerautor John Lanchester einen brisanten neuen Roman vor.

Joseph Kavanagh tritt seinen Dienst auf der Mauer an, die England seit dem großen Wandel umgibt. Er gehört nun zu jener Gruppe von jungen Menschen, die die Mauer unter...

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Betonhimmelwasserwind

Joseph muss wie alle erwachsenen Briten zwei Jahre auf der Mauer dienen, die Großbritannien vor der Außenwelt, den Anderen schützt. Viel gibt es hier nicht. Beton, aus dem die Mauer gefertigt ist. Himmel, der am Horizont irgendwann in Wasser übergeht. Und der unbarmherzige Wind, der jede 12stündige Schicht zur Hölle macht. Doch es gibt auch Lichtblicke: den Tee, den die Köchin Mary vorbeibringt. Die Kameradschaft zwischen den einzelnen Verteidigern. Und die Zeit, die langsam aber sicher...

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Großbritannien in der Zukunft!

Meine Meinung zum Buch:

Als großer Fan des Autors, mußte ich natürlich unbedingt auch sein neues Buch lesen, welches ein absolut brisantes und aktuell überspitzt dargestellte Thema aufgreift.

Großbritannien in der Zukunft, das Land befindet sich im Wandel und eine große Mauer umschließt das Land und soll Einheimische vor Eindringlingen und anderen Widrigkeiten schützen.

 

Diese dystopische Ansatz ist so erschreckend und reißerisch geschildert, dass man die Seiten...

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Das Leben, der Tod und noch vielMeer jenseits davon

In „Die Mauer“ von John Lanchester geht es um ein dystopisches Szenario, nämlich das Großbritannien von morgen, das den „Wandel“ hinter sich hat und komplett von einer Mauer umgeben den erbitterten Kampf mit der Außenwelt, nämlich den „Anderen“, aufgenommen hat. 

Der Protagonist und Ich-Erzähler ist Joseph Kavanagh, ein junger Engländer, der seinen zweijährigen Dienst auf der Mauer antritt. Er ist einer von den jungen Menschen, die nach einer kurzen sechswöchigen Ausbildung die 10.000...

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Eine Mauer um Großbritannien

Nach dem großen Wandel ist Großbritannien von einer hohen Mauer umgeben. Es gab Überschwemmungen, Strände gibt es inzwischen nicht mehr. Jeder muss die Mauer bewachen, egal ob Mann oder Frau, es sei denn man gehört zu den „Fortpflanzern“. Joseph Kavanagh fängt seinen Dienst auf der Mauer an, der zwei Jahre dauern soll. Die Verteidiger dürfen keinen ins Land zu lassen. Schaffen es die „Anderen“ über die Mauer ins Land zu gelangen,  werden die verantwortlichen Verteidiger dem Meer übergeben....

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Nach dem Wandel

Glücklicherweise gibt es Autoren, die heutzutage nicht mehr abgeschottet von der Welt in einem Elfenbeinturm leben und über ihre Befindlichkeiten schreiben. John Lanchester ist einer von ihnen. Dass er feine Antennen für das aktuelle Zeitgeschehen hat, hat er ja bereits hinlänglich in seinem 2012 erschienenen Roman zur Finanzkrise „Kapital“ bewiesen. Nun also „Die Mauer“, von seinem deutschen Verlag als „Migration, Klimawandel, Brexit – der Roman der Stunde“ beworben.

England in nicht...

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Konnte leider nicht überzeugen

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut. Das Thema ist aktuell und ich war gespannt, wie der Autor dies umsetzen wird.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Allerdings konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen. Die Idee hinter der Geschichte ist interessant und warscheinlich auch gar nicht so abwegig, wenn es so weiter geht.
Allerdings hatte ich Probleme mich mit den Charakteren zu identifizieren oder ihre Entscheidungen nachvollziehen zu können.
Generell ist das...

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Postapokalyptisches Großbritannien mit kaum überzeugendem Icherzähler

Nach einer Klimakatastrophe ist der Meeresspiegel gestiegen und auf der nördlichen Halbkugel hat es einen Kälteeinbruch gegeben. Unter der Kälte leiden besonders die Wachposten auf der 10 000 km langen Mauer, die England komplett umgibt. Es gibt keine Küstenlinie und keinen Strand mehr, nur die Mauer. „Nationale Künstenverteidigungsbefestigung“ nennt sich das Projekt. Diktaturen tun sich ja häufig als Sprachverhunzer hervor. Joseph Kavanagh, ein „Hiesiger“, leistet hier mit seiner Kompanie...

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Beängstigende, greifbare Dystopie

Wer sich hier eine zynische Analyse der Folgen des Brexits erwartet, wird endtäuscht werden. Denn dieses Buch spielt zwar in Großbritannien nach der „Wende“, doch hier geht es vielmehr um das Leben in einer Welt, die von den Generationen zuvor zerstört wurde, in der der gestiegene Meeresspiegel das Leben auf der Erde zum großen Teil unmöglich gemacht hat, und in der sich Großbritannien durch eine fünf Meter hohe Mauer vor den Fluten und vor „den Anderen“ schützt.

Es wird wenig auf die...

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"Betonwasserwindhimmel"

~~Die Mauer – John Lanchester

"Betonwasserwindhimmel"

Eine wahnsinnig bedrückende, gerade weil so realistische Dystopie!

Großbritannien in der Zeit nach dem (Klima-)Wandel. Jeder junge Brite muss zwei Jahre seines Lebens auf der Mauer dienen, die die Insel umgibt und vor  Eindringlingen (den Anderen) schützt. So tritt auch Kavanagh seinen Dienst an und kämpft gegen die Kälte und Monotonie an, die auf der Mauer herrschen.
Dieses Großbritannien der Zukunft agiert...

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Klimawandel

John Lanchester will uns mit seinem Roman „Die Mauer“ den Klimawandel nahe bringen. Der Roman wird von Dorothee Merkel aus dem britischen ins Deutsche übersetzt,
 

Großbritanien wird von einer Mauer umringt um Eindringlinge abzuwehren. Durch den Klimawandel werden Lebensmittel und Wasser knapp.

 

Die Mauer muss bewacht und verteidigt werden. Die jungen Männer und Frauen müssen den Dienst jeweils gür 2 Jahre übernehmen.

Die Hauptfigur in diesem Roman ist...

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Zäher Brexit

Im Anbetracht des Brexit fand ich das Setting mit der Mauer um England gut gewählt. Jedoch geht es die erste Hälfte des Buches mehr darüber, wie der Dienst auf der Mauer verrichtet wird. Was bei mir zurückbleibt, ist die immer wieder beschriebene Kälte, der kalte Beton und die Trostlosigkeit. Mir waren die Beschreibungen zu langatmig und viel zu langweilig und emotionslos erzählt. Auf der Mauer muss jeder dienen, ein Vermächtnis der vergangenen Zeit. Die Soldaten verbringen ihre Zeit mit...

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Erschreckend realistische Zukunftsvision

Nach dem „Wandel“ ist nichts mehr so wie es war. Der Meeresspiegel ist extrem angestiegen, es existieren keine Strände mehr. Die sicheren, privilegierten Länder schützen sich mit einer Mauer vor Flüchtlingen, den „Anderen“. In England beginnt Joseph Kavanagh seinen Dienst auf der Mauer. Er muss unter Einsatz seines Lebens das Land vor Eindringlingen beschützen. Ein erbitterter Kampf ums Überleben beherrscht von nun an auch sein Leben…

Durch die Beschreibung der trostlosen. kargen...

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Potential lauert hinter der Mauer

In der Zukunft sind die meisten Landmassen von Mauern umgeben, um Andere außen vor zu lassen. In Großbritannien stehen Verteidiger auf der Mauer Wache und passen auf, dass niemand unerlaubt eindringen kann. Einer davon ist Cavanagh, der Hauptprotagonist einer simplen Handlungsstruktur. Der Anfang befasst sich sehr viel mit dem Erzählen, weniger dem Zeigen, wovon ich (nach Tolkien) nicht der größte Fan bin. Schwierig ist es für mich, wenn zu Beginn der Geschichte Sätze fallen wie „es gibt...

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Ich fand das Buch eher durchwachsen

Zum Inhalt:  Joseph beginnt seinen Dienst auf der Mauer, die England seit dem großen Wandel umgibt. Er gehört nun zu denen, die die Mauer unter Einsatz ihres Lebens gegen Eindringlinge verteidigt und bei Versagen hart bestraft werden.  Meine Meinung:  Ich bin total unentschlossen, was dieses Buch angeht. Einerseits ist es interessant geschrieben und liest sich auch nicht schlecht. Die Geschichte an sich ist aber irgendwie merkwürdig. Mit den Protagonisten konnte ich über saß gesamte Buch...

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Weitere Infos

Art:
Hardcover
Genre:
Romane und Erzählungen
Sprache:
deutsch
Umfang:
348 Seiten
ISBN:
9783608963915
Erschienen:
Februar 2019
Verlag:
Klett-Cotta Verlag
7.82353
Eigene Bewertung: Keine
Durchschnitt: 3.9 (17 Bewertungen)

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